alleingelassen
Verfasst: Mo 13. Feb 2023, 20:42
Liebe Community
Um den anderen Thread "Wie gehen Kinder damit um?" nicht ausufern zu lassen, möchte ich einen neuen Thread eröffnen.
In dem anderen Thread geht es darum, wie unsere Kinder damit umgehen, wenn ihnen gesagt wird, dass es in ihrer Familie einen Transmenschen gibt.
Zu Anfang zeige ich Nicole's Post hier und danach möchte ich meine Gedanken über die Reaktionen darauf, hier niederschreiben ...


Ich weiß es ist nicht immer leicht für uns, in aufgewühlten und emotionalen Post von Nicole die Tiefe zu finden.
In ihrem zweiten Absatz macht Sie es meiner Meinung nach doch zum Thema und fragt, warum unsere Kinder weiterhin nach alten, verklemmten Konzepten und Denkmustern erzogen werden sollen?
Ihr erster Satz im dritten Absatz, trifft genau das Thema dieses Threades (meiner Meinung nach jedenfalls)! Und Sie äußert sich weiter mit einem für mich sehr sehr klugen Vergleich, wie scheinbar weniger schlimm in Ihrer Kindheit es war, die Kinder doch lieber mit Angst und Gewalt zu erziehen, und wie furchtbar doch die Vorstellung von homosexuellen Menschen und geschweige denn von Transmenschen in der Mitte unserer Gesellschaft wäre?!
Die Erwähnung von Nicole's Erfahrungen mit familiärer "christlicher Nächstenliebe" sollten in meiner Wahrnehmung nicht einfach so hingenommen werden, dass Nicole zum x-ten Male eine Schallplatte abspielt die so manchem hier zum Halse raushängt.
Nicole war genauso einmal ein kleines Kind wie ihr und wie ich. Warum fällt es gerade euch sooo schwer Ihr Ihren tiefen Verletzungen Beachtung zu schenken, wenn es doch so viele von euch nachempfinden können, wie es ist nicht ICH sein zu können?!
Ich verstehe es nicht
Und im letzten Absatz stellt Nicole höchstwahrscheinlich die wichtigste Frage ihres Lebens und es scheint so, dass niemand die hier mitbekommt?!
Ich weiß auch, dass es nicht gut für Nicole ist, weil Sie Therapeuten ablehnt. Dennoch kann Sie es uns mitteilen, dass es kaum verwunderlich ist, warum Sie diesen mächtigen Hass mit sich herumschleppt.
Uns Eltern wird gelernt, dass wir pubertäres Verhalten von Teenagern verstehen sollten. Wir erkennen sollten, warum es Phasen der Wut gibt. Und wir unsere Kinder auch durch diese Phase begleiten sollten.
Kommt es hier jemanden in den Sinn, dass Nicole diese Unterstützung nie erfahren hat? Woher soll Sie einen "normalen" Umgang mit Mitmenschen kennen, wenn Sie eher Kaltherzigkeit und Gewalt erleben musste?!
Mir tut es weh, wenn ich solche Reaktionen hier lese, die auch noch für gut empfunden werden ...
Mein Dank geht an Heike für Ihre Aufmerksamkeit
. ...

Um den anderen Thread "Wie gehen Kinder damit um?" nicht ausufern zu lassen, möchte ich einen neuen Thread eröffnen.
In dem anderen Thread geht es darum, wie unsere Kinder damit umgehen, wenn ihnen gesagt wird, dass es in ihrer Familie einen Transmenschen gibt.
Zu Anfang zeige ich Nicole's Post hier und danach möchte ich meine Gedanken über die Reaktionen darauf, hier niederschreiben ...
Michi&ich, wir haben uns noch bissl über Nicole's Post unterhalten. Und ich bin Heike's Meinung, so sehr hat Nicole das Thema nicht verfehltNicole Fritz hat geschrieben: So 12. Feb 2023, 22:12Hallo liebe Frieda,
ich klickte mal wieder eher gelangweilt hier hinein. Für meine Vision eines neuen Zeitalters interessiert sich hier wohl sowieso niemand - oder vielleicht doch? - eine einsame Frieda, die ihre Hoffnung noch nicht aufgegeben hat?
Also dann zum Thema. Dass man Kinder vor allem schützen oder bewahren soll, das nicht in das Konzept der Ausbeutung und Kontrolle passt, das überall gepredigt wird, habe ich noch nie begriffen. Warum soll ein kleines Kind seine Eltern nicht beim Sex erwischen? Was es da - hoffentlich, ich durfte nie dabei sein - zu sehen bekommt, wird es doch später einmal selbst praktizieren. Und wenn nicht, was dann? Sado-maso, pädophil, schwul, lesbisch oder eine mono-sexuelle lebende Gummipuppe?
Was soll bitte so schlimm daran sein, wenn ein Kind seinen Papa im Outfit einer attraktiven Frau zu sehen bekommt? Da ist es wohl viel schlimmer, wenn es, wie früher in meiner Nachbarschaft üblich, jeden Samstag von seinem Vater verprügelt wird. Mein Vater hat da zum Glück nicht mit gemacht. Sonst hat er aber leider auch nicht viel getan. Statt dessen hat meine Mutter immer die Stimmung vergiftet. Dafür habe ich sie am Ende auch sachgerecht entsorgt - verbrennen und die Asche vergraben lassen. So viel von meiner Seite zu einer dahin geheuchelten christlichen Nächstenliebe.
Wer jeden Samstag den Frust der Woche gewaltsam an seinen Kindern auslässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Kinder einmal genau so rücksichtslos und Brutal werden, wie es einem von frühester Kindheit an geprägt wird. Woher mag es wohl nur kommen, dass ich die gesamte Menschheit abgrundtief hasse? Damit hat sich die Sache mit dem Nachwuchs für mich von selbst erledigt. Selbst ist der Mann, und er befriedigt sich auch selbst - während er dabei im Spiegel das Abbild einer weiblichen Puppe sieht - mit langhaariger Perücke, Strumpfhose, hohen Absätzen, ... . Und wie viel trans*:_? bin ich dann bitte?
Damit soll es jetzt genug sein.
Liebe Grüße
Klaus, Nicole oder was auch immer
Ich weiß es ist nicht immer leicht für uns, in aufgewühlten und emotionalen Post von Nicole die Tiefe zu finden.
In ihrem zweiten Absatz macht Sie es meiner Meinung nach doch zum Thema und fragt, warum unsere Kinder weiterhin nach alten, verklemmten Konzepten und Denkmustern erzogen werden sollen?
Ihr erster Satz im dritten Absatz, trifft genau das Thema dieses Threades (meiner Meinung nach jedenfalls)! Und Sie äußert sich weiter mit einem für mich sehr sehr klugen Vergleich, wie scheinbar weniger schlimm in Ihrer Kindheit es war, die Kinder doch lieber mit Angst und Gewalt zu erziehen, und wie furchtbar doch die Vorstellung von homosexuellen Menschen und geschweige denn von Transmenschen in der Mitte unserer Gesellschaft wäre?!
Die Erwähnung von Nicole's Erfahrungen mit familiärer "christlicher Nächstenliebe" sollten in meiner Wahrnehmung nicht einfach so hingenommen werden, dass Nicole zum x-ten Male eine Schallplatte abspielt die so manchem hier zum Halse raushängt.
Nicole war genauso einmal ein kleines Kind wie ihr und wie ich. Warum fällt es gerade euch sooo schwer Ihr Ihren tiefen Verletzungen Beachtung zu schenken, wenn es doch so viele von euch nachempfinden können, wie es ist nicht ICH sein zu können?!
Ich verstehe es nicht
Und im letzten Absatz stellt Nicole höchstwahrscheinlich die wichtigste Frage ihres Lebens und es scheint so, dass niemand die hier mitbekommt?!
Ich weiß auch, dass es nicht gut für Nicole ist, weil Sie Therapeuten ablehnt. Dennoch kann Sie es uns mitteilen, dass es kaum verwunderlich ist, warum Sie diesen mächtigen Hass mit sich herumschleppt.
Uns Eltern wird gelernt, dass wir pubertäres Verhalten von Teenagern verstehen sollten. Wir erkennen sollten, warum es Phasen der Wut gibt. Und wir unsere Kinder auch durch diese Phase begleiten sollten.
Kommt es hier jemanden in den Sinn, dass Nicole diese Unterstützung nie erfahren hat? Woher soll Sie einen "normalen" Umgang mit Mitmenschen kennen, wenn Sie eher Kaltherzigkeit und Gewalt erleben musste?!
Mir tut es weh, wenn ich solche Reaktionen hier lese, die auch noch für gut empfunden werden ...
Mein Dank geht an Heike für Ihre Aufmerksamkeit
heike65 hat geschrieben: So 12. Feb 2023, 23:10 so sehr nicht verfehlt, ich denke da besteht schon ein Zusammenhang