NB„Sabine ist wieder da...
Verfasst: So 12. Feb 2023, 13:31
Hallo Zusammen,
dann will ich mal eine kurze Vorstellung versuchen. Das erste Mal habe ich gemerkt, dass ich Bedürfnisse habe, die nicht den Erwartungen anderer entsprechen, als meine jüngere Schwester Ohrringe geschenkt bekam und ich enttäuscht war, dass man mich nicht mal gefragt hat, ob ich auch welche haben will. Das war wahrscheinlich noch im Grundschulalter. Alles bis heute zu erzählen, wäre wahrscheinlich zu viel. Ich habe es aber für mich aufgeschrieben, in Word ca. 70 DIN A 4 Seiten...
Nach der Fasnacht 2005 fühlte sich die Rückkehr in den Alltag für mich an, als wäre ich vor eine Wand gelaufen. Kurz darauf habe ich meiner Frau gesagt, dass ich eine Vermutung habe, warum es mir so schlecht geht und dass ich deshalb Kontakt mit unserer Eheberaterin aufnehmen möchte. Das ist nun schon fast 18 Jahre her. Wahrscheinlich passen Begriffe wie Crossdresser oder Transvestit für mich am ehesten. Meine äußere Erscheinung bezeichnen manche als "hybrid", weil ich männliche und weibliche Kleidung und Accessoires mische. Ich lebe bewusst zwischen den Geschlechtern, was manche als genderfluid bezeichnen.
Am Ende ist es immer schwierig eine Persönlichkeit mit wenigen Worten zu beschreiben. Vieles was früher undenkbar schien hat inzwischen den Weg in meinen Alltag gefunden, manches noch nicht. Als größte Herausforderung empfinde ich es immer noch, meinen Bedürfnissen Raum zu geben ohne unsere Ehe und Familie damit zu gefährden. Wer noch Fragen hat, kann gerne fragen.
P.S.: Ich war von 2005 bis ca. 2007 schonmal recht häufig hier...
dann will ich mal eine kurze Vorstellung versuchen. Das erste Mal habe ich gemerkt, dass ich Bedürfnisse habe, die nicht den Erwartungen anderer entsprechen, als meine jüngere Schwester Ohrringe geschenkt bekam und ich enttäuscht war, dass man mich nicht mal gefragt hat, ob ich auch welche haben will. Das war wahrscheinlich noch im Grundschulalter. Alles bis heute zu erzählen, wäre wahrscheinlich zu viel. Ich habe es aber für mich aufgeschrieben, in Word ca. 70 DIN A 4 Seiten...
Nach der Fasnacht 2005 fühlte sich die Rückkehr in den Alltag für mich an, als wäre ich vor eine Wand gelaufen. Kurz darauf habe ich meiner Frau gesagt, dass ich eine Vermutung habe, warum es mir so schlecht geht und dass ich deshalb Kontakt mit unserer Eheberaterin aufnehmen möchte. Das ist nun schon fast 18 Jahre her. Wahrscheinlich passen Begriffe wie Crossdresser oder Transvestit für mich am ehesten. Meine äußere Erscheinung bezeichnen manche als "hybrid", weil ich männliche und weibliche Kleidung und Accessoires mische. Ich lebe bewusst zwischen den Geschlechtern, was manche als genderfluid bezeichnen.
Am Ende ist es immer schwierig eine Persönlichkeit mit wenigen Worten zu beschreiben. Vieles was früher undenkbar schien hat inzwischen den Weg in meinen Alltag gefunden, manches noch nicht. Als größte Herausforderung empfinde ich es immer noch, meinen Bedürfnissen Raum zu geben ohne unsere Ehe und Familie damit zu gefährden. Wer noch Fragen hat, kann gerne fragen.
P.S.: Ich war von 2005 bis ca. 2007 schonmal recht häufig hier...