Noa hat geschrieben: Mi 4. Jan 2023, 23:50
EmmiMarie hat geschrieben: Mi 4. Jan 2023, 22:13
ah..btw das mit der kulturellen Aneignung ist wirklich ein völliges Bullshitthema für Personen die zu viel Zeit haben.
Na toll. Worauf basiert dein Urteil?
Völliger Bullshit. Leute, die zu viel Zeit haben.
Für ein klein wenig Differenzierung fehlt dir dann wohl die Zeit.
OK, nun war das in dem Podcast überhaupt nicht das Thema - ich habe es nur auf den Plan gebracht, weil jemand "wokeness" erwähnte.
Aber wenn du es absolut diffferenziert haben willst: Der Vorwurf von "kultureller Aneignung" ist nicht immer kompletter nonsens, nur meistens, wenn man davon hört. Ich habe bis jetzt keinen einzigen Fall entdeckt, wo es nicht kompletter Nonsens war, aber ich hoffe, dass jemand - vielleicht du - unsere Aufmerksamkeit auf ein positives Beisppiel ziehen kannst.
Ich habe bis jetzt Dinge gehört wie:
Künstler abgesagt, weil sie eine bestimmte Frisur hatten - seit wann hat denn eine bestimmte Ethnizität Monopol auf eine bestimmte Frisur?
Frauen und Männer angeprangert im Medien, weil sie Ohrringe tragen.
Eine Frau in den US Medien angegriffen, weil sie zu einer Kostümparty sich als eine bestimmte Afro-xx Charakter verkleidet hatte, ich glaube es war Diana Ross, von der sie ein Fan war. Dies wurde von einem Bürgerrechtler als "Black-Face" ausgelegt, obwohl er nichts Abwertendes, Pauschalisierendes oder Karrikierendes dran nachweisen konnte.
Im Nachspiel vom o.g. wurde die Fernsehjournalistin gefeuert einfach wiel sie erwähnte, dass sie auch als Teenager Verkleidungen von spezifischen Personen - ungeachted der Rasse - mochte und bat den o.g. Bürgerrechtler genauer zu erläutern worin er das Problem sah!
Ein junges Mädchen wurde in sozialen Medien angeprangert, weil sie in einem Second-Hand-Laden ein traditionelles chinesisches Kleid für den Abschlussball gekauft hatte.
Eine "woke" "Inderin", die selber nicht in Indien geboren ist, beschuldigt alle Benutzer*innen, die eine Gewürzmischung, die allgemein als "Curry" bekannt ist, des Rassismus und der kulturellen Aneignung. Grund: "Curry" bedeutete ursprünglich was anderes. So kann ja jeder was finden. Dann könnten Dänen auch mit gleichem recht alle Deutsche oder vielleicht sogar alle Deutschsprachige als Nazis bezeichnen wegen des Gebäcks "Kopenhagener", das nicht im geringsten mit etwas aus Kopenhagen zu tun hat.
Usw.
Das Problem mit den Leuten, die sich als "woke" betrachten, sehe ich darin, dass sie nur bis zur eigenen Nasenspitze denken und nich auf Kontext achten.
Aber wie gesagt - positive Beispiele aus dem praktischen Leben wären erfreulich.
Ich warte gespannt.