Erste Erfahrungen bei Helligkeit
Verfasst: Sa 11. Jun 2022, 15:15
So weit ich mich erinnern kann, war ich bisher nur bei Dunkelheit unterwegs. Selbst mit meinem Freund. Dazu kommt, dass ich eigentlich nur bei Temperaturen bis etwa +25 Grad Celsius unterwegs sein will. Somit waren die Sommermonate eigentlich immer uninteressant für mich.
Das letzte Treffen vor einigen Wochen begann während der Dämmerung, weshalb ich auch mal meine Sonnenbrille ausprobierte und mich im Spiegel betrachtete. Die "Tarnung" gefiel mir.
Da ich mich weiterentwickeln will, wollte ich mich auch bei Helligkeit treffen und erleben, wie ich damit klarkomme.
Vorbereitungen:
Was ziehe ich an?
Anfang der Woche hatte ich schon eine Vorauswahl getroffen. Vorhergesagt wurden Temperaturen von 25 bis 9 Grad C. Also habe ich mit etwa 15 — 22 Grad C während des Treffens gerechnet.
Nun überlegte ich, ob ein dünnes Langarmoberteil ausreicht oder ich lieber den Winterpullover
anziehe.
Bisher war ich immer mit Hose draußen, weshalb ich das nicht verändern wollte. Das Schwierigkeitsniveau wird ja bereits durch die Helligkeit angehoben. Dazu dann noch die Lederjacke, falls ich tatsächlich frieren sollte. Völlig übertrieben, aber was solls.
Auf dem Weg von der Wohnung zum Auto:
Bisher hatte ich mich komplett in der Wohnung geschminkt. Zur Tarnung wählte ich dann immer eine Sonnenbrille und eine alte-FFP2-Maske.
Seit Aufhebung der Maskenpflicht verzichte ich auf die Maske, schminke die Augen in der Wohnung und die Lippen im Auto, damit ich nicht zu sehr auffalle.
Über meine Damenhose ziehe ich eine Outdoorhose, die mir eine Nummer zu groß ist. Über den Pullover eine Outdoorjacke.
Fertigmachen im Auto:
Als ich auf meinem Stylingplatz stand stellte ich fest, dass die tiefstehende Sonne auf die Windschutzscheibe knallt und es recht warm wird. Das war ich ja bisher nicht gewohnt, denn meist war es kühl.
Also suchte ich eine Parkmöglichkeit im Schatten. Das war gar nicht so einfach, weil es entweder Stellen waren, an denen oft ein Auto vorbei fuhr oder ich nicht einschätzen konnte, ob häufiger Leute vorbeilaufen.
Irgendwann fand ich einen einigermaßen akzeptablen Platz.
Nun also zunächst die Hosen und die Jacke ausziehen, dann die Perücke drauf und anschließend die Lippen umrandet. Den Mund wollte ich dann am Ziel schminken, da es dort eigentlich recht ruhig ist.
Bei Helligkeit unterwegs:
Am Ziel angekommen stopfte ich mir die Silies rein und schminkte noch den Mund. Dann nochmal mit dem Kosmetikspiegel die Haare überprüft.
Dabei habe ich auch gleich die Sonnenbrille aufgesetzt.
Anschließend die Einkaufskiste mit den ganzen Utensilien wieder im Kofferraum untergebracht, die Stiefel angezogen und gewartet.
Nachdem mein Freund angekommen war, gings dann los. Schon nach einigen Metern trafen wir auf die erste junge Frau und ich war gespannt, wie sie reagiert. Sie hatte aber etwas anderes zu tun und ging später an uns vorbei. Andere Personen kamen uns entgegen. Ich hab dann meist zu meinem Freund geschaut, weshalb ich gar nicht wusste, wie sie auf mich reagierten. Am meisten störte mich mittlerweile, dass alle Leute sommerlich angezogen waren, während mein Outfit eher für Temperaturen um 12 Grad C ohne Bewegung ausgelegt war.
Im Laufe der Zeit machte ich mir immer weniger Gedanken darüber und fühlte mich recht gut.
Je dunkler es wurde, desto mutiger wurde ich. Plötzlich wünschte ich mir, dass ich jetzt am liebsten mit einem Ledermini herumlaufen würde und es mir egal war, was andere Leute darüber denken.
Im Laufe des Abends kam ich auch immer wieder mal an Spiegel vorbei, schaute rein und war recht zufrieden.
Das nächste Mal werde ich vielleicht den Minirock mitnehmen, erst mit der Hose unter die Leute gehen, dann zum Auto zurück, mich umziehen und dann nochmal unter die Leute mischen. Diesen Kick brauche ich einfach.
Viele Grüße
Sylvia
Das letzte Treffen vor einigen Wochen begann während der Dämmerung, weshalb ich auch mal meine Sonnenbrille ausprobierte und mich im Spiegel betrachtete. Die "Tarnung" gefiel mir.
Da ich mich weiterentwickeln will, wollte ich mich auch bei Helligkeit treffen und erleben, wie ich damit klarkomme.
Vorbereitungen:
Was ziehe ich an?
Anfang der Woche hatte ich schon eine Vorauswahl getroffen. Vorhergesagt wurden Temperaturen von 25 bis 9 Grad C. Also habe ich mit etwa 15 — 22 Grad C während des Treffens gerechnet.
Nun überlegte ich, ob ein dünnes Langarmoberteil ausreicht oder ich lieber den Winterpullover
Bisher war ich immer mit Hose draußen, weshalb ich das nicht verändern wollte. Das Schwierigkeitsniveau wird ja bereits durch die Helligkeit angehoben. Dazu dann noch die Lederjacke, falls ich tatsächlich frieren sollte. Völlig übertrieben, aber was solls.
Auf dem Weg von der Wohnung zum Auto:
Bisher hatte ich mich komplett in der Wohnung geschminkt. Zur Tarnung wählte ich dann immer eine Sonnenbrille und eine alte-FFP2-Maske.
Seit Aufhebung der Maskenpflicht verzichte ich auf die Maske, schminke die Augen in der Wohnung und die Lippen im Auto, damit ich nicht zu sehr auffalle.
Über meine Damenhose ziehe ich eine Outdoorhose, die mir eine Nummer zu groß ist. Über den Pullover eine Outdoorjacke.
Fertigmachen im Auto:
Als ich auf meinem Stylingplatz stand stellte ich fest, dass die tiefstehende Sonne auf die Windschutzscheibe knallt und es recht warm wird. Das war ich ja bisher nicht gewohnt, denn meist war es kühl.
Also suchte ich eine Parkmöglichkeit im Schatten. Das war gar nicht so einfach, weil es entweder Stellen waren, an denen oft ein Auto vorbei fuhr oder ich nicht einschätzen konnte, ob häufiger Leute vorbeilaufen.
Irgendwann fand ich einen einigermaßen akzeptablen Platz.
Nun also zunächst die Hosen und die Jacke ausziehen, dann die Perücke drauf und anschließend die Lippen umrandet. Den Mund wollte ich dann am Ziel schminken, da es dort eigentlich recht ruhig ist.
Bei Helligkeit unterwegs:
Am Ziel angekommen stopfte ich mir die Silies rein und schminkte noch den Mund. Dann nochmal mit dem Kosmetikspiegel die Haare überprüft.
Dabei habe ich auch gleich die Sonnenbrille aufgesetzt.
Anschließend die Einkaufskiste mit den ganzen Utensilien wieder im Kofferraum untergebracht, die Stiefel angezogen und gewartet.
Nachdem mein Freund angekommen war, gings dann los. Schon nach einigen Metern trafen wir auf die erste junge Frau und ich war gespannt, wie sie reagiert. Sie hatte aber etwas anderes zu tun und ging später an uns vorbei. Andere Personen kamen uns entgegen. Ich hab dann meist zu meinem Freund geschaut, weshalb ich gar nicht wusste, wie sie auf mich reagierten. Am meisten störte mich mittlerweile, dass alle Leute sommerlich angezogen waren, während mein Outfit eher für Temperaturen um 12 Grad C ohne Bewegung ausgelegt war.
Im Laufe der Zeit machte ich mir immer weniger Gedanken darüber und fühlte mich recht gut.
Je dunkler es wurde, desto mutiger wurde ich. Plötzlich wünschte ich mir, dass ich jetzt am liebsten mit einem Ledermini herumlaufen würde und es mir egal war, was andere Leute darüber denken.
Im Laufe des Abends kam ich auch immer wieder mal an Spiegel vorbei, schaute rein und war recht zufrieden.
Das nächste Mal werde ich vielleicht den Minirock mitnehmen, erst mit der Hose unter die Leute gehen, dann zum Auto zurück, mich umziehen und dann nochmal unter die Leute mischen. Diesen Kick brauche ich einfach.
Viele Grüße
Sylvia