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WELT: "Schnell wird jede Diskussion als transfeindlich gebrandmarkt“

Verfasst: So 17. Apr 2022, 19:09
von Anne-Mette
Moin,

leider sind nur die ersten Zeilen zu lesen.
Es nimmt immer mehr zu, dass sich Artikel hinter einer "Bezahlschranke" vestecken.
Natürlich: auch Journalismus ist nicht immer kostenlos zu haben; aber die Werbung, die Leserinnen und Leser bei fast jedem Artikel als Zugabe bekommen,
ist doch sicherlich auch eine Art Bezahlung...(?)
Trotzdem kommt hier der Hinweis: https://www.welt.de/politik/deutschland ... markt.html

Re: WELT: "Schnell wird jede Diskussion als transfeindlich gebrandmarkt“

Verfasst: Mo 18. Apr 2022, 08:06
von Jasmine
Zitat:
.......Ich unterstütze das Gesetzesvorhaben in dieser Weise nicht, da es darin gar keine Bedingungen mehr für eine Änderung des bei der Geburt bestimmten Geschlechts gibt. Die politische Situation ist inzwischen so aufgeheizt, dass ich einen Missbrauch für nicht unrealistisch halte.........

Es ist gut, das es hier eine Bezahlschranke gibt. Es sind doch immer die gleichen Argumente die gegen ein Selbstbestimmungsgesetz hervorgekramt werden. Es ist für mich schlimm, wenn solch ein Mann Frau Schwarzer verteidigt. Warum gibt man solchen Menschen die Bühne um ihre spaltenden Reden zu schwingen?

Nachdenkliche Grüße Jasmine

Re: WELT: "Schnell wird jede Diskussion als transfeindlich gebrandmarkt“

Verfasst: Mo 18. Apr 2022, 09:19
von Svetlana L
Natürlich gibt es eine (einzige) Bedingung für die Änderung des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts: Die Selbsterkenntnis und in Folge davon dann die Selbsterklärung der betreffenden Person. Was Amelung und alle, die in das selbe Horn stoßen, meinen bzw. wollen, ist ein staatliches Korrektiv, das Menschen sagt, ob sie mit ihrer Selbsteinschätzung richtig oder falsch liegen. Das ist nicht nur anmaßend, sondern schränkt auch das Selbstbestimmungsrecht der Menschen in unzuzlässiger Weise ein.

Re: WELT: "Schnell wird jede Diskussion als transfeindlich gebrandmarkt“

Verfasst: Mo 18. Apr 2022, 09:41
von Anne-Mette
Moin,

mal ganz abgesehen von den "Hardlinerinnen und Hardlinern": mit einer befürchteten Beliebigkeit haben auch andere Menschen ihre Probleme.
Es würde sich bestimmt lohnen, sich mit der Ausräumung dieser Probleme thematisch zu beschäftigen.

Die Einen poltern - und die Anderen poltern dagegen - und viele Menschen in der Öffentlichkeit bleiben ratlos zurück.

Gruß
Anne-Mette