Review: Black Swan
Verfasst: So 23. Jan 2011, 12:26
Hallo,
gestern war es soweit. Spontan hatten wir uns dazu entschlossen ins Kino zu gehen und uns dem Hype zu ergeben. OK, wir waren genau so angesteckt von den Trailern und dem schön ausgetüftelten Marketingmaterial. Über kur oder lang führte also kein Weg dran vorbei.
Story
Der Film handelt von Nina (Natalie Portman). Eine Ballerina, die seit 4 Jahren in ihrer Kompanie tanzt, bisher aber den großen Durchbruch nicht geschafft hat. Mit dem Streben nach Perfektion versucht sie den Regisseur des Stücks, Thomas, zu beeindrucken und die Hauptrolle in Schwanensee zu übernehmen. Das weltberühmte Stück soll in dieser Saison neu inszeniert werden. Doch Nina ist zu verkrampft, zu perfektionistisch um Thomas zu überzeugen. Dann tritt auch noch Lily in ihr Leben, eine junge Tänzerin die aus San Francisco kommt und versucht die stocksteife Nina etwas lockerer zu machen. Das gestaltet sich schwerer als gedacht, nimmt Nina die junge und hübsche Frau als Konkurrentin war - besonders, nachdem Thomas NIna dazu rät, sich so wie Lily doch auch einfach mal gehen zu lassen.
Nina flüchtet sich in ihre eigenen Gedanken, weiß nicht mehr was real und was fiktiv ist und steigert sich in einen Wahn, der sie und ihre Mutter, bei der sie noch lebt, in Gefahr bringt.
Meine Meinung
Wer auf eine ordentliche Portion Psychothriller mit kleinen Horrorelemeten steht und dazu auch noch eine sehr gelungene Vorstellung von Natalie Portman sehen möchte, dem kann ich nur raten, diesen Film zu sehen. Allein die sportliche Leistung der Schauspieler, die schwierigen Choreografien zu tanzen ist bemerkenswert. Alles in dem Film wirkt schlüssig und man beginnt mit zu fiebern und zu leiden.
Bisher kannte ich keinen Film, der mich vor Schaudern und Schock dazu brachte von der Leinwand weg zuschauen. Doch Black Swan stellt eine junge und innerlich zerrissene Frau perfekt dar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Jeder, der schon mal selbst unter Selbstzweifeln litt, wird sich in Nina hinein fühlen können. Ein Gefühl, was einen glauben macht, dass jedes Lächeln eines Mitmenschen, ein Lachen über einen ist. Dass jedes schlimme Wort im Raum gegen einen selbst gerichtet ist.
Fazit
Wer sich gern gruselt, mitfühlen will und nach dem Film eventuell noch etwas drüber nachdenken möchte, der ist in Black Swan genau richtig.
Ich kann ihn ruhigen Gewissens allen empfehlen
Quelle: http://www.netrobin.de/wp-content/uploa ... ster08.jpg
TRAILER
gestern war es soweit. Spontan hatten wir uns dazu entschlossen ins Kino zu gehen und uns dem Hype zu ergeben. OK, wir waren genau so angesteckt von den Trailern und dem schön ausgetüftelten Marketingmaterial. Über kur oder lang führte also kein Weg dran vorbei.
Story
Der Film handelt von Nina (Natalie Portman). Eine Ballerina, die seit 4 Jahren in ihrer Kompanie tanzt, bisher aber den großen Durchbruch nicht geschafft hat. Mit dem Streben nach Perfektion versucht sie den Regisseur des Stücks, Thomas, zu beeindrucken und die Hauptrolle in Schwanensee zu übernehmen. Das weltberühmte Stück soll in dieser Saison neu inszeniert werden. Doch Nina ist zu verkrampft, zu perfektionistisch um Thomas zu überzeugen. Dann tritt auch noch Lily in ihr Leben, eine junge Tänzerin die aus San Francisco kommt und versucht die stocksteife Nina etwas lockerer zu machen. Das gestaltet sich schwerer als gedacht, nimmt Nina die junge und hübsche Frau als Konkurrentin war - besonders, nachdem Thomas NIna dazu rät, sich so wie Lily doch auch einfach mal gehen zu lassen.
Nina flüchtet sich in ihre eigenen Gedanken, weiß nicht mehr was real und was fiktiv ist und steigert sich in einen Wahn, der sie und ihre Mutter, bei der sie noch lebt, in Gefahr bringt.
Meine Meinung
Wer auf eine ordentliche Portion Psychothriller mit kleinen Horrorelemeten steht und dazu auch noch eine sehr gelungene Vorstellung von Natalie Portman sehen möchte, dem kann ich nur raten, diesen Film zu sehen. Allein die sportliche Leistung der Schauspieler, die schwierigen Choreografien zu tanzen ist bemerkenswert. Alles in dem Film wirkt schlüssig und man beginnt mit zu fiebern und zu leiden.
Bisher kannte ich keinen Film, der mich vor Schaudern und Schock dazu brachte von der Leinwand weg zuschauen. Doch Black Swan stellt eine junge und innerlich zerrissene Frau perfekt dar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Jeder, der schon mal selbst unter Selbstzweifeln litt, wird sich in Nina hinein fühlen können. Ein Gefühl, was einen glauben macht, dass jedes Lächeln eines Mitmenschen, ein Lachen über einen ist. Dass jedes schlimme Wort im Raum gegen einen selbst gerichtet ist.
Fazit
Wer sich gern gruselt, mitfühlen will und nach dem Film eventuell noch etwas drüber nachdenken möchte, der ist in Black Swan genau richtig.
Ich kann ihn ruhigen Gewissens allen empfehlen
Quelle: http://www.netrobin.de/wp-content/uploa ... ster08.jpgTRAILER