Seite 1 von 1

Sexuelle Identitäten und Politik

Verfasst: Mi 1. Jul 2020, 14:04
von Marlene K.
Ein lesenswerter Artikel in der TAZ vom 29.06.
https://taz.de/Sexuelle-Identitaeten-un ... /!5697348/
Um seinem Antrag auf den neuen Vornamen Paul stattzugeben, zwingt der Staat ihn zu einer ärztlich begleiteten Hormonbehandlung, und zerstört kurioserweise alle Spuren von Bea-­triz, inklusive der auf ihren Namen ausgestellten Geburtsurkunde. Dabei sei der Körper, den der neue Name repräsentiert, doch selbst uneindeutig: "Ich bin kein Mann, keine Frau, nicht heterosexuell, nicht homosexuell, nicht bisexuell. Ich bin ein Dissident des Geschlecht/Geschlecht-Systems. Ich bin die Vielfalt des Kosmos".

Re: Sexuelle Identitäten und Politik

Verfasst: Mi 1. Jul 2020, 17:19
von Anne-Mette
Moin,
Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 1. Jul 2020, 14:04 Um seinem Antrag auf den neuen Vornamen Paul stattzugeben, zwingt der Staat ihn zu einer ärztlich begleiteten Hormonbehandlung,
NEIN, das ist nicht richtig.
Dass zwei (oder sogar mehr) Gutachten notwendig sind, ist aber schon schlimm genug!

Gruß
Anne-Mette

Re: Sexuelle Identitäten und Politik

Verfasst: Mi 1. Jul 2020, 18:25
von Lavendellöwin
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 1. Jul 2020, 17:19 EIN, das ist nicht richtig.
Dass zwei (oder sogar mehr) Gutachten notwendig sind, ist aber schon schlimm genug!
Hi Anne-Mette,

früher war auch in Frankreich eine Namenänderung nur nach erfolgter Zwangssterilisation
oder angleichender OP möglich, ob es immer noch so einen Passus im Bezug auf Hormontherapie gibt
müsste ich mal nachschauen..

alles Liebe Marie (flo)