Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Verfasst: Mi 20. Nov 2019, 17:29
Hallo,
ich verzichte jetzt irgendwelche Stellen im Forum zu zitieren, es passiert ziemlich oft und deshalb wird mir jeder User hier glauben.
Wir in diesem Forum sagen ja bei jeder Gelegenheit: Crossdressing ist wirklich nichts worauf die Gesellschaft so negativ blicken sollte. Menschen, die sich irgendwie anstellen wenn sie uns begegnen oder gar gehässig oder herabwertend werden, werden als falsch in ihrem Benehmen dargestellt. Crossdresser sind doch tolle Menschen. Haben nicht diese toxische Männlichkeit. Nennen wir das mal Punkt 1.
Andererseits gibt es die zahlreichen Partnerinnen Threads nach dem gleichen Muster, wo eine Partnerin von dem Crossdressing (oder mehr) ihres Partners erfährt. Hier ist immer der Tenor, dass es ein sehr großer Shock und Ekel mit verbundener Trauer war. Tagelanges weinen, es sich nicht ansehen können, an Scheidung denken. Ohnmacht, Trauer, "warum ich!" zum Himmel schreien. Dann kommen andere Partnerinnen zu dem Faden und sagen, kennen wir alles aber gib der Sache eine Chance. Es wird vielleicht besser. Nennen wir dies mal Punk 2.
Ich weiß es geht bei Punk 2 um die Beschwichtigung und der Erhalt der Beziehung etc. und ich kann die Schock, Ohnmacht Komponente wirklich sehr gut verstehen aber nicht den ausführlich dargestellten Ekel, nicht sehen können/wollen etc..
Als wissenschaftlich erzogener Mensch störe ich mich etwas daran, denn wenn ich beides kombiniere, komme ich nicht drumherum, dass wir unterm Strich doch etwas ekeliges und schockierendes sind, woran man sich erst gewöhnen und verdauen muss. Und wenn es so ist, was werfen wir eigentlich den Leuten bei Punkt 1 vor? Habe wir doppelte Standards?
VlG
p.s.: Es ist bestimmt so eine Marotte von mir, dass ich mich manchmal an solche Logikdreher aufhänge und versuche alles miteinander in Einklang zu bringen aber es belastet mich ein kleines wenig und macht auch das irgendwann kommende Outing nicht gerade einfacher. Ich will niemanden zu nahe treten und bin den Partnerinnen im Forum vom ganzen Herzen dankbar. Es ist viel mehr ein Wunsch etwas verstehen zu wollen.
ich verzichte jetzt irgendwelche Stellen im Forum zu zitieren, es passiert ziemlich oft und deshalb wird mir jeder User hier glauben.
Wir in diesem Forum sagen ja bei jeder Gelegenheit: Crossdressing ist wirklich nichts worauf die Gesellschaft so negativ blicken sollte. Menschen, die sich irgendwie anstellen wenn sie uns begegnen oder gar gehässig oder herabwertend werden, werden als falsch in ihrem Benehmen dargestellt. Crossdresser sind doch tolle Menschen. Haben nicht diese toxische Männlichkeit. Nennen wir das mal Punkt 1.
Andererseits gibt es die zahlreichen Partnerinnen Threads nach dem gleichen Muster, wo eine Partnerin von dem Crossdressing (oder mehr) ihres Partners erfährt. Hier ist immer der Tenor, dass es ein sehr großer Shock und Ekel mit verbundener Trauer war. Tagelanges weinen, es sich nicht ansehen können, an Scheidung denken. Ohnmacht, Trauer, "warum ich!" zum Himmel schreien. Dann kommen andere Partnerinnen zu dem Faden und sagen, kennen wir alles aber gib der Sache eine Chance. Es wird vielleicht besser. Nennen wir dies mal Punk 2.
Ich weiß es geht bei Punk 2 um die Beschwichtigung und der Erhalt der Beziehung etc. und ich kann die Schock, Ohnmacht Komponente wirklich sehr gut verstehen aber nicht den ausführlich dargestellten Ekel, nicht sehen können/wollen etc..
Als wissenschaftlich erzogener Mensch störe ich mich etwas daran, denn wenn ich beides kombiniere, komme ich nicht drumherum, dass wir unterm Strich doch etwas ekeliges und schockierendes sind, woran man sich erst gewöhnen und verdauen muss. Und wenn es so ist, was werfen wir eigentlich den Leuten bei Punkt 1 vor? Habe wir doppelte Standards?
VlG
p.s.: Es ist bestimmt so eine Marotte von mir, dass ich mich manchmal an solche Logikdreher aufhänge und versuche alles miteinander in Einklang zu bringen aber es belastet mich ein kleines wenig und macht auch das irgendwann kommende Outing nicht gerade einfacher. Ich will niemanden zu nahe treten und bin den Partnerinnen im Forum vom ganzen Herzen dankbar. Es ist viel mehr ein Wunsch etwas verstehen zu wollen.