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Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 08:43
von Rabea-Marie
Hallo *!
Danke für diesen interessanten Beitrag! Ist gut zu wissen, da meine Tattoowünsche auch noch nicht erfüllt sind... Aber da meine HET jetzt auch beginnt, werd ich da wohl durch müssen...
LG Rabea
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 08:52
von Engelchen
Da bin ich ja froh das meine Tattoos schon fertig sind..
Lisa
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 09:16
von ExuserIn-2019-12-22
Mir stellt sich die Frage, was passiert mit alten Tattoos?
Rückgang von Muskelmasse, Veränderung der Haut.
#ich plane ein Tattoo, aber ich werde dann vermutlich noch paar Jahre warten.
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 09:18
von Jasmine
Sehr interessanter Beitrag, zumal ich noch ein Tattoo mir stechen lassen wollte.
Zumindest weiß ich dann, was auf mich zukommt, Danke.
Die mir wichtigsten Tattoos habe ich ja schon.
Liebe Grüße Jasmine
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 10:47
von Lavendellöwin
Jasmine hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 09:18
Sehr interessanter Beitrag, zumal ich noch ein Tattoo mir stechen lassen wollte.
Zumindest weiß ich dann, was auf mich zukommt, Danke.
Die mir wichtigsten Tattoos habe ich ja schon.
Liebe Grüße Jasmine
Huhu...
würde ich sooo nicht sagen. * schreibt über ihr subjektives Schmerzempfinden-das muss ja aber nicht
bei allen so sein..
Es gibt ja schliesslich auch Cis-Frauen mit Tattoos-meine Schwester hat sich gerade über die gesamte Breite
des Dekollete eines stechen lassen und hat nichts in der Form berichtet.
Also wüsste ich wirklich nicht, ob Samiras Erfahrung allgemeingültig ist..
ich hatte früher und immer noch ziemlich Angst vor Nadeln-die ist inzwischen, auch wegen der Elektroepilation
so gut wie weg. Auch bei Piercings die neu dazu kamen oder wieder aufgemacht wurden-nichts.
Ein kurzer Pieks und alles war schön...
ich würde sagen, nur selber erfahren was passiert macht da Sinn und deswegen, lasst euch nicht aufhalten.
Alles Liebe Marie

Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 10:52
von Jasmine
!EmmiMarie! hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 10:47
...........würde ich sooo nicht sagen. * schreibt über ihr subjektives Schmerzempfinden-das muss ja aber nicht
bei allen so sein................
Da hast du natürlich recht. Aber wenn ich es von Anfang an mit einkalkuliere, das es so sein könnte, kann ich mit der Situation dann besser umgehen.
Liebe Grüße Jasmine
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 11:57
von Lavendellöwin
XYZ hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 11:52
Ja genau und es geht hier nicht um cis Frauen die haben ja keine Hormontherapie und ihr Körper verändert sich auch nicht
Hi *...
ich habe einen Vergleich gezogen und da beziehe alle Menschen mit ein, weil es falsch ist bei der Betrachtung einen
Teil der Menschheit aussen vor zu lassen.
Zum ersten Teilsatz...doch können sie haben und meistens sind es sogar die gleichen Hormonpräparate die auch wir nutzen-
nämlich die, die zur Erleichterung der Beschwerden in den Wechseljahren gegeben werden.
Und das sich der Körper einer Cis-Frau nicht verändert, ist vollkommen falsch...aber okay, wenn du meinst das das nicht so ist...
Alles Liebe Marie

Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 17:20
von Aria
Herrlich, was ich hier an Vermutungen und Zuschreibungen zu lesen bekomme.....puuuh!
Also ganz ehrlich, all diejenigen, die Bedenken deswegen haben, für die ist es bestimmt besser, sie lassen sich gar keins machen. Kauft euch ein Abziehbild, klatscht das auf euren Arm oder sonst wo hin. Denn, es kann immer was passieren, egal ob bio oder cis, Mann oder Frau. Ausschließen kann man das nie komplett. Was man aber sagen kann ist, dass bei Frauen die Wahrscheinlichkeit höher ist, da die einfach eine andere Bindegewebsstruktur haben als Männer.
Unsereins kann also seinen männlichen Vorteil darin noch ausspielen.
Klar, unser Körper verändert sich durch die HRT aber ein biologischer Frauenkörper noch um ein vielfaches mehr. Von daher verstehe ich nicht, wie solche Äusserungen zustande kommen. Und davon mal ganz abgesehen, jeder Körper verändert sich! Man hat eben Pech oder Glück, wenn das Tattoos unbeschadet mitmachen.
Mein erstes Tattoo hatte ich mir mit 16 stechen lassen. Also ca 5 Jahre, bevor mein Körper ausgewachsen war. Mit 25 habe ich angefangen Kraftsport zu machen, 10 Jahre lang. Mein Tattoo hat das überhaupt nicht gejuckt. Das sah zwar blasser aus aber die Konturen, Schattierungen und feinen Details sahen aus wie am ersten Tag. Eine Freundin hat sich kürzlich einen Schriftzug stechen lassen. Alles glatt gegangen, doch nach ca 2 Wochen ist ein Teil davon verwischt als ob man mit der Hand drüber gefahren wäre. Tja, blöd gelaufen. Man steckt da halt einfach nicht drin. Das einzige was man machen kann ist, die passenden Tattoos für sein Alter, Haut und Bereich des Körpers aussuchen. Damit hat man schon mal etwas Risiko weg genommen. Es muss aber weiterhin klar sein, dass sich das Tattoo verändert. Ein 20 Jahre altes Tattoo sieht niemals mehr aus wie am 1 Tag. Aber das tun wir ja auch nicht. Wir werden alt und runzelig, genau so wie unsere Tattoos. Thats the was lief goes. Tanke it or leave it!
Noch was zu *: Ich sehe bei deinen Bildern gar nix. Sieht alles ganz normal aus. Du hast noch keine heftigen Reaktionen aufs Stechen gesehen. Außerdem bin ich der Meinung, dass Schmerzen zu jedem Tattoo dazu gehören. Dann ist und bleibt das auch eine bewusste Entscheidung. Wäre ja blöd, wenn so was prägendes und dauerhaftes für nix zu haben wäre. Aus dem Grund gehören für mich auch diese ganzen Betäubungscremes in die Tonne.
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 17:36
von Céline
Na ja,
Das man Schmerzempfindlicher wird trifft bei mir zu.Aber ich möchte auch noch ein großes Tattoo auf den Rücken zwischen den Schulterblättern und ich freu mich schon drauf und...Schmerzen können auch guttun;) , je nachdem wie man es sieht.
Céline
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 19:46
von Aria
XYZ hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 17:52
Aria hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 17:20
Noch was zu *: Ich sehe bei deinen Bildern gar nix. Sieht alles ganz normal aus. Du hast noch keine heftigen Reaktionen aufs Stechen gesehen. Außerdem bin ich der Meinung, dass Schmerzen zu jedem Tattoo dazu gehören. Dann ist und bleibt das auch eine bewusste Entscheidung. Wäre ja blöd, wenn so was prägendes und dauerhaftes für nix zu haben wäre.
von heftigen Reaktionen aufs Stechen ist auch nicht die rede gewesen.
nein die Bilder sollen nur zeigen den verlauf Zeitraum bei mir. und ich hab ein direkten vergleich Tattoo aus 2016 schmerzen sehr gering gewesen ohne Hormone und jetzt mit Hormone mega hälftige schmerzen, ein unterschied von nahezu 500%
macht es einfach selbst und schreibt wie es euch ergangen ist so
Naja, Schmerzen sind doch Reaktionen, oder?! Dafür, dass es aber so weh getan hat, sieht deine Haut aber noch sehr frisch aus. Ich denke eher, dass es die Umstände waren, die Tagesverfassung usw. Die äussere Armseite - und ich gehe stark davon aus, dass es dort gemacht wurde - ist doch recht schmerzresistent. Anders sieht es da schon am Hals, unter den Achseln, Arminnenseite, Fussgelenk usw. aus. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass man sich die betreffende Stelle gut überlegen soll. Dennoch bleibt es ganz individuell. Ich habe mir mal ein Sak Yant Tattoo machen lassen. Das fand ich schon sehr schmerzhaft. Als ich die Laserepi habe machen lassen, war das für mich eine gaaanz andere Kategorie von Schmerz - und da war ich noch nicht in der HRT. Dort habe ich Blut & Wasser geschwitzt und mir wurde kotzübel. Nachgefragt, ob nur ich das so empfinde oder ob es anderen ähnlich geht, bekam ich als Antwort, dass ich sehr empfindlich sei. Okay, dachte ich mir, ein Sak Yant ziehst du durch und hier gibst du nach 10 min auf. Schmerz ist also nicht gleich Schmerz. Das habe ich dabei gelernt.
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: So 20. Okt 2019, 21:47
von Tatjana_59
Ich kann ja nun mit reinem Gewissen sagen dass wir ich vor der HRT schon Tattoos hatte.
Zudem habe ich insofern den Vergleich, dass ich Tattoos stechen lassen habe während der HRT.
Ich konnte für mich keinen Unterschied feststellen.
Ich werde auch weitere stechen lassen ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen.
LG Tatjana
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: Mo 21. Okt 2019, 03:50
von Michaela M.
Hallo alle zusammen!
Als chronischer Schmerzpatient seit über 20 Jahren, konnte ich selbst feststellen wie das Schmerzempfinden sich über die Jahre veränderte, was man machen kann um Schmerzen ohne Medikamente zu lindern bzw. den Kopf zu beschäftigen damit man die Schmerzen nicht empfindet. Wichtig ist zu Wissen, dass die Regionen und Schichten im Körper unterschiedlich stark Schmerz empfinden und weiterleiten. Da mein Körper schon immer mehr weibliche Hormone produziert hat und seit einigen Jahren kein Testosteron mehr, konnte ich sehr gut beobachten wie sich die Empfindlichkeit der Haut verändert. Ob sich dies noch verstärkt, wenn im Februar die HRT beginnt kann mir mein Arzt nicht beantworten.
Man sollte eigentlich meinen das durch Tramadol und Morphium jede Form von Schmerz ausgeschaltet wird, was aber nicht so ist. Wenn ich Migräne oder Zahnschmerzen habe helfen beide Mittel gar nicht, sondern das gute alte Ibuprofen kombiniert mit einer tollen Übung. Meine damalige Psychiaterin und Schmerztherapeutin, hatte mir damals während unseren Gesprächen Entspannungsübungen nach "Jacobsen" beigebracht. Diese Übungen kann ich selbst und jederzeit durchführen. Im nächsten Schritt versetzte Frau Dr. Leib mich in Trance, zeigte mir dann wie ich diesen Zustand selbst mit Hilfe z. B. von Musik, einer Urlaubserinnerung, einem positives Ereignis herbeiführen könne. Das half mir bei der Implantation des NCS an der LWS, da ich hier bei Bewußtsein sein musste um sagen zu können was und wie stark ich Stromreize spürte. Versetze mich auch in diesen Zustand, wenn die Schmerzen zu groß sind, eine sehr hohe Dosis an Tramadol oder Morphium nötig wäre, die dann aber in den folgenden Tagen zu viele Nebenwirkungen und Einschränkungen bedeuten würde.
Wenn ich Freitags meine Wunde beim Doc versorgt bekomme, verzichte ich auf eine örtliche Betäubung. Sobald ich im OP bin beginne ich mit der Entspannungsübung. Habe einen kleinen Ball dabei, der gut in die Hand passt und sich auch zusammendrücken läßt, so klappt es mit "spannen und entspannen" bei mir am besten. Während der Doc dann die Wundhöhle ausschabt und reinigt, setze ich die Übung fort. Es genügt mir hier die einfache Technik um den Schmerz ignorieren zu können, versetze mich also nicht in Trance.
Bei mir sind besonders die Hände und die Gesichtshaut empfindlicher geworden. Machte mir früher Kälte nichts aus, konnte sogar Trockeneis ohne Handschuhe in die Hand nehmen, geht jetzt ohne Handschuhe gar nichts mehr. Schütze ich die Haut im Gesicht nicht, kann es passieren das noch am gleichen Tag Probleme auftreten.
Es gibt rote Stellen, dort ist die Haut dann sehr empfindlich bei Berührungen, sie löst sich nach ein oder 2 Tage schichtweise ab, es blutet sogar leicht und es bildet sich Schorf. Also heißt es vorher eincremen, damit das nicht passiert.
Mein großer Neffe lässt sich am linken Arm ein grösseres Tatoo in mehreren Sitzungen stechen. Nach der ersten Sitzung erzählte er mir, wie unangenehm am Unterarm das stechen war. Zeigte ihm wie er sich mit Jacobsen entspannen kann. Er übte die letzten Wochen immer mal wieder bei mir, so konnte ich ihn anleiten und es klappte immer besser. Letzte Woche hatte er die nächste Sitzung. Er hat dabei mit Jacobsen entspannt und spürte die Nadelstiche kaum noch.
Gruß
Michaela M.
Re: Hormonersatztherapie und Tattoos
Verfasst: Mo 21. Okt 2019, 12:07
von Lavendellöwin
XYZ hat geschrieben: So 20. Okt 2019, 14:45
Nichts gegen cis Frauen aber bei euch findet kein Muskelabbau und Veränderung der Haut statt so wie bei uns Transfrauen und dieses Thema ist eher für Trans* denn diese Erkenntnis hilft vielen von uns.
Bitte hab Verständnis dafür
Hi *...
das nehme ich jetzt als Kompliment-es freut mich doch immer wenn jemand nur die Frau die ich bin wahrnimmt
selbst wenn das nur geschrieben ist...
aber ich bin schon halt auch trans*
Alles Liebe Marie
