Hallo, möchte mich mal vorstellen.
Verfasst: Mo 16. Sep 2019, 16:42
Hallo!
Heute möchte ich mich hier im Forum vorstellen. Das hier ist die Kurzversion, über mein Leben, Familie werde ich später ausführlicher berichten.
Mein Outing als TS MZF,hatte ich 2004. Hatte damals eine Frauenärztin in Mannheim gefunden und einen Psychologen in Heidelberg. Doch 2005 musste die Behandlung unterbrochen werden. Die Nieren spielten verückt, dann dazu Nierensteine, meine chronischen Schmerzen wurden so stark das Morphium zum Einsatz kam und dann ein Neuer Job. Jetzt werden bestimmt einige fragen woher die chronischen Schmerzen kamen. Von 1994 bis 2003 wurde ich 5 x an der linken Leiste operiert, weil bei der ersten OP Pfusch gemacht worden war. Alles vernarbte, Samenleiter, Nerven wuchsen ein und die Schmerzen stiegen.
Das war im Januar 2007 auch der Hauptgrund statt einer erneuten Leistenoperation, einen Neurostimmulator in der Uniklinik Heidelberg einsetzen zu lassen. Mit Tramadol und Morphium war teilnehmen am normalen Berufsleben nicht mehr möglich, war damals Marktleiter in einem Baumarkt.
Der Stimmulator funktionierte gut. Die Schmerzen konnten durch den elektrischen Impuls gut unterdrückt werden, schon 3 Tage nach der Implatation brauchte ich kein Morphium mehr. Doch leider hatte das Gerät eine schwere Nebenwirkung, er löste Krampfanfälle bei mir aus, die es vorher nie gegeben hatte. Es dauerte dann bis zum August 2007, bis die Klinik den NCS explantierte. Und da begann dann die unendliche Geschichte, die mich bis Heute noch bekleidet und verhinderte das die äusserliche Geschlechtsanpassung durchgeführt werden konnte. Bei der OP oder auf Station, da stritten die Ärzte, wurde die Wunde mit MRSA infiziert. Sie platzte im September auf und erst als mein Hausarzt böse, ich dem Chefarzt eine entsprechende Mail geschickt hatte, wurde ich stationär aufgenommen. Innerhalb von 3 Tagen gab es 2 Notoperationen, dann wurde ich nach Hause entlassen, bekam 5 mal am Tag Antibiotika, was ich mir selbst an- und abstöbselte. Mein Hausarzt kam morgends vor der Praxis vorbei, mischte die Infusionen, kontrollierte den Zugang und die Wunde. Drei Wochen nach der OP platze das ganze wieder auf. Diesesmal war die Wirbelsäule zu sehen, so groß war die Wundhöhle inzwischen geworden. Es dauerte dann bis 2010, als die BG-Klinik Ludwigshafen sich bereit erklärte mich zu behandeln. Von Mai bis Oktober 2010 waren es 5 Operationen, bei der letzten wurde der rechte Latisimus verpflanzt um die Wundhöhle schließen zu können. Doch leider waren die Keime trotz Antibiotika und Vac-Pumpe noch immer da und es kam wie es kommen musste. Mit meiner Frau war ich Ende November 2010 zur Nachuntersuchung in der BG. Die Fäden wurden gezogen, ich bekam gleich eine Bandage verpaßt da alles so angeschwollen war und wir führen nach Hause. Dort angekommen wollte ich mich duschen und dann mein Korsett, so nannte ich es, anlegen das mein Doc mir besorgt hatte. Doch dazu kam es nicht. Gerade als ich mein T-Shirt ausziehen wollte, den rechten Arm hochstreckte, spannte der Latisimus und es gab ein Plopp. Wundsekret verteilte sich im Schlafzimmer 2 Meter weit, meine Frau drückte ein Handtuch auf die Wunde, rief unseren Arzt an der zum Glück nur 1 km entfernt die Praxis hatte und als wir bei ihm waren, war das Frotteehandtuch voll mit Eiter, Blut und Wundsekret.
Überspringe jetzt die Jahre bis 2015. Stellte mich damals in der Uniklinik Würzburg vor wegen der Wunde, aber auch um mit den Endokrinologen dort über die Möglichkeit der Hormonbehandlung zu reden, trotz dem Problem am Rücken. Endo wollte erst die plastischen dran lassen und so durfte ich am 01.10.2015 morgends um 6.00 Uhr in der Tagesklinik melden. Ich wurde stationär aufgenommen, nur war mein Zimmer noch nicht um diese Uhrzeit frei und um 8.00 Uhr war im OP Wunde reinigen, Vac-Pumpe anschließen geplant. Es wurde zwar 10.00 Uhr bis ich in den OP kam, aber nach dem aufwachen ging es auf Station und am Fußende vom Bett war die Vac-Pumpe. Bei Untersuchung, einer bei der OP entnommenen Gewebeprobe, wurde entartetes Narbengewebe gefunden, doch sagte mir es niemand. Ich wunderte mich nur über den Tannenbaum, bis mir schließlich der Pfleger meine Akte gab um mich zum Narkosegespräch bringen zu lassen. Während ich wartete lass ich natürlich die Akte und fragte dann sofort den Anästhesist, der mir bestätigte das Krebszellen gefunden worden waren.
Drei Tage später begann dann der 6 Operationen in 7 Wochen Marathon. Ende vom Lied, einige werden es sich schon denken können, ich wurde mit Loch und Vac-Pumpe nach Hause gelassen. Die Öffnung der Wundhöhle war 6 cm nach links gekommen, dazu ein 3mrgn Pseudomonas und ein Fäkalkeim der mir ein Arzt verpasst hatte. Auch das später ausführlich. Versorgt werden musste ich den Rest von 2015 bis Juni 2016 durch Caritas. Im Februar hatte meine Familie Angst das ich mit den Füßen nach vorne aus dem Haus getragen würde. Vac wurde schon Mitte Dezember 2015 entfernt, da das kleine Gerät für Zuhause nichts förderte, wo die große mindestens 100 ml am Tag raus holte. Es sammelte sich also wieder alles im Körper und an Weihnachten kippte ich um.
Stand Heute. Die Wunde ist noch immer da, es bildet sich immer wieder entartetes Narbengewebe, keine Klinik will mehr dran gehen solange die MRSA Keime noch drin wohnen. Jeden Freitag wird faules, totes Gewebe mit einem scharfen Löffel aus der Wundhöhle geholt. Macht mein Hausarzt, Betäubung lasse ich mir keine mehr geben. Kippe immer öfteres um wenn die Schmerzen zu stark werden, wo ich dann Stundenlang, das längste waren 24 Stunden, nicht zu mir komme.
Mitte Juni kam vom MDK die Nachricht "Wunde austherapiert", keine Operationen mehr.
Februar 2020 habe ich einen Termin beim Endokrinologen in der Uniklinik Würzburg. Selbst wenn wegen den Keimen und der Wunde keine GAOP möglich sein sollte, möchte ich nun fortsetzten was 2004 begonnen worden war. Das sind nicht alle Operationen die ich hatte. Brüche, eingeklemmten Nerven usw. es gibt auf der Seite Gesundheit und verunglückte Behandlungen in Kliniken noch einiges bei mir.
Medikamente zur Zeit Tramadol Tropfen, 1000 mg + am Tag und wenn wirklich nichts mehr geht Morphium. Antidepressiva brauche ich zur Zeit nicht. Der letzte Suizidversuch war 2016, als es mir sehr bescheiden ging, ich nicht mehr wollte und konnte, jemand wichtiges aber was dagegen hatte das es klappt, meine Frau.
Achso Hobbys: mein Koiteich mit inzwischen 85000 L Wasser, der älteste Koi lebt seit 39 Jahren bei uns, bis 2010 hatten wir noch Bernersennen, doch da schlug auch der Krebs zu und dann konnte ich auch nicht mehr. Lese viel, schaue auch TV und Filme, besonders wenn Nachts die Wunde und Leiste toben, dann der Garten, basteln z.B. Windowcolor, Papierbasteln, Diamondcolor Bilder. Stadtbummel mit meiner Frau, Outletcenter besuchen oder nach Wiesental zu einem großen Supermarkt und Baumarkt zu fahren, verbunden mit Kaffetrinken im Schedenmöbelhaus in Walldorf.
Vor der Geschichte mit der Wunde war ich in der Zeit von 1996 bis 2001 dreimal eine Tante, Schwester von meinem Vater, besuchen die in der Nähe von Seattle wohnt und 2003 zwei weitere Schwestern in der Nähe von Tacoma. Hab damals in Fairfield die Jelly Belly Fabrik besichtigt, bin die Golden Gate Bridge von Sonoma aus nach San Fransisco und zurück gelaufen und bin mit einem Koffer voll Klamotten für Michaela Heim gekommen.
Das hier ist wirklich nur die Kurzversion über einen begrenzten Zeitraum, verspreche aber meine ganze Geschichte zu berichten z. B. was passiert ist als ich mit 5 oder 6 Jahren auch äußerlich ein Mädchen sein wollte.
Gruss
Michaela M.
Heute möchte ich mich hier im Forum vorstellen. Das hier ist die Kurzversion, über mein Leben, Familie werde ich später ausführlicher berichten.
Mein Outing als TS MZF,hatte ich 2004. Hatte damals eine Frauenärztin in Mannheim gefunden und einen Psychologen in Heidelberg. Doch 2005 musste die Behandlung unterbrochen werden. Die Nieren spielten verückt, dann dazu Nierensteine, meine chronischen Schmerzen wurden so stark das Morphium zum Einsatz kam und dann ein Neuer Job. Jetzt werden bestimmt einige fragen woher die chronischen Schmerzen kamen. Von 1994 bis 2003 wurde ich 5 x an der linken Leiste operiert, weil bei der ersten OP Pfusch gemacht worden war. Alles vernarbte, Samenleiter, Nerven wuchsen ein und die Schmerzen stiegen.
Das war im Januar 2007 auch der Hauptgrund statt einer erneuten Leistenoperation, einen Neurostimmulator in der Uniklinik Heidelberg einsetzen zu lassen. Mit Tramadol und Morphium war teilnehmen am normalen Berufsleben nicht mehr möglich, war damals Marktleiter in einem Baumarkt.
Der Stimmulator funktionierte gut. Die Schmerzen konnten durch den elektrischen Impuls gut unterdrückt werden, schon 3 Tage nach der Implatation brauchte ich kein Morphium mehr. Doch leider hatte das Gerät eine schwere Nebenwirkung, er löste Krampfanfälle bei mir aus, die es vorher nie gegeben hatte. Es dauerte dann bis zum August 2007, bis die Klinik den NCS explantierte. Und da begann dann die unendliche Geschichte, die mich bis Heute noch bekleidet und verhinderte das die äusserliche Geschlechtsanpassung durchgeführt werden konnte. Bei der OP oder auf Station, da stritten die Ärzte, wurde die Wunde mit MRSA infiziert. Sie platzte im September auf und erst als mein Hausarzt böse, ich dem Chefarzt eine entsprechende Mail geschickt hatte, wurde ich stationär aufgenommen. Innerhalb von 3 Tagen gab es 2 Notoperationen, dann wurde ich nach Hause entlassen, bekam 5 mal am Tag Antibiotika, was ich mir selbst an- und abstöbselte. Mein Hausarzt kam morgends vor der Praxis vorbei, mischte die Infusionen, kontrollierte den Zugang und die Wunde. Drei Wochen nach der OP platze das ganze wieder auf. Diesesmal war die Wirbelsäule zu sehen, so groß war die Wundhöhle inzwischen geworden. Es dauerte dann bis 2010, als die BG-Klinik Ludwigshafen sich bereit erklärte mich zu behandeln. Von Mai bis Oktober 2010 waren es 5 Operationen, bei der letzten wurde der rechte Latisimus verpflanzt um die Wundhöhle schließen zu können. Doch leider waren die Keime trotz Antibiotika und Vac-Pumpe noch immer da und es kam wie es kommen musste. Mit meiner Frau war ich Ende November 2010 zur Nachuntersuchung in der BG. Die Fäden wurden gezogen, ich bekam gleich eine Bandage verpaßt da alles so angeschwollen war und wir führen nach Hause. Dort angekommen wollte ich mich duschen und dann mein Korsett, so nannte ich es, anlegen das mein Doc mir besorgt hatte. Doch dazu kam es nicht. Gerade als ich mein T-Shirt ausziehen wollte, den rechten Arm hochstreckte, spannte der Latisimus und es gab ein Plopp. Wundsekret verteilte sich im Schlafzimmer 2 Meter weit, meine Frau drückte ein Handtuch auf die Wunde, rief unseren Arzt an der zum Glück nur 1 km entfernt die Praxis hatte und als wir bei ihm waren, war das Frotteehandtuch voll mit Eiter, Blut und Wundsekret.
Überspringe jetzt die Jahre bis 2015. Stellte mich damals in der Uniklinik Würzburg vor wegen der Wunde, aber auch um mit den Endokrinologen dort über die Möglichkeit der Hormonbehandlung zu reden, trotz dem Problem am Rücken. Endo wollte erst die plastischen dran lassen und so durfte ich am 01.10.2015 morgends um 6.00 Uhr in der Tagesklinik melden. Ich wurde stationär aufgenommen, nur war mein Zimmer noch nicht um diese Uhrzeit frei und um 8.00 Uhr war im OP Wunde reinigen, Vac-Pumpe anschließen geplant. Es wurde zwar 10.00 Uhr bis ich in den OP kam, aber nach dem aufwachen ging es auf Station und am Fußende vom Bett war die Vac-Pumpe. Bei Untersuchung, einer bei der OP entnommenen Gewebeprobe, wurde entartetes Narbengewebe gefunden, doch sagte mir es niemand. Ich wunderte mich nur über den Tannenbaum, bis mir schließlich der Pfleger meine Akte gab um mich zum Narkosegespräch bringen zu lassen. Während ich wartete lass ich natürlich die Akte und fragte dann sofort den Anästhesist, der mir bestätigte das Krebszellen gefunden worden waren.
Drei Tage später begann dann der 6 Operationen in 7 Wochen Marathon. Ende vom Lied, einige werden es sich schon denken können, ich wurde mit Loch und Vac-Pumpe nach Hause gelassen. Die Öffnung der Wundhöhle war 6 cm nach links gekommen, dazu ein 3mrgn Pseudomonas und ein Fäkalkeim der mir ein Arzt verpasst hatte. Auch das später ausführlich. Versorgt werden musste ich den Rest von 2015 bis Juni 2016 durch Caritas. Im Februar hatte meine Familie Angst das ich mit den Füßen nach vorne aus dem Haus getragen würde. Vac wurde schon Mitte Dezember 2015 entfernt, da das kleine Gerät für Zuhause nichts förderte, wo die große mindestens 100 ml am Tag raus holte. Es sammelte sich also wieder alles im Körper und an Weihnachten kippte ich um.
Stand Heute. Die Wunde ist noch immer da, es bildet sich immer wieder entartetes Narbengewebe, keine Klinik will mehr dran gehen solange die MRSA Keime noch drin wohnen. Jeden Freitag wird faules, totes Gewebe mit einem scharfen Löffel aus der Wundhöhle geholt. Macht mein Hausarzt, Betäubung lasse ich mir keine mehr geben. Kippe immer öfteres um wenn die Schmerzen zu stark werden, wo ich dann Stundenlang, das längste waren 24 Stunden, nicht zu mir komme.
Mitte Juni kam vom MDK die Nachricht "Wunde austherapiert", keine Operationen mehr.
Februar 2020 habe ich einen Termin beim Endokrinologen in der Uniklinik Würzburg. Selbst wenn wegen den Keimen und der Wunde keine GAOP möglich sein sollte, möchte ich nun fortsetzten was 2004 begonnen worden war. Das sind nicht alle Operationen die ich hatte. Brüche, eingeklemmten Nerven usw. es gibt auf der Seite Gesundheit und verunglückte Behandlungen in Kliniken noch einiges bei mir.
Medikamente zur Zeit Tramadol Tropfen, 1000 mg + am Tag und wenn wirklich nichts mehr geht Morphium. Antidepressiva brauche ich zur Zeit nicht. Der letzte Suizidversuch war 2016, als es mir sehr bescheiden ging, ich nicht mehr wollte und konnte, jemand wichtiges aber was dagegen hatte das es klappt, meine Frau.
Achso Hobbys: mein Koiteich mit inzwischen 85000 L Wasser, der älteste Koi lebt seit 39 Jahren bei uns, bis 2010 hatten wir noch Bernersennen, doch da schlug auch der Krebs zu und dann konnte ich auch nicht mehr. Lese viel, schaue auch TV und Filme, besonders wenn Nachts die Wunde und Leiste toben, dann der Garten, basteln z.B. Windowcolor, Papierbasteln, Diamondcolor Bilder. Stadtbummel mit meiner Frau, Outletcenter besuchen oder nach Wiesental zu einem großen Supermarkt und Baumarkt zu fahren, verbunden mit Kaffetrinken im Schedenmöbelhaus in Walldorf.
Vor der Geschichte mit der Wunde war ich in der Zeit von 1996 bis 2001 dreimal eine Tante, Schwester von meinem Vater, besuchen die in der Nähe von Seattle wohnt und 2003 zwei weitere Schwestern in der Nähe von Tacoma. Hab damals in Fairfield die Jelly Belly Fabrik besichtigt, bin die Golden Gate Bridge von Sonoma aus nach San Fransisco und zurück gelaufen und bin mit einem Koffer voll Klamotten für Michaela Heim gekommen.
Das hier ist wirklich nur die Kurzversion über einen begrenzten Zeitraum, verspreche aber meine ganze Geschichte zu berichten z. B. was passiert ist als ich mit 5 oder 6 Jahren auch äußerlich ein Mädchen sein wollte.
Gruss
Michaela M.