Ich freue mich auf die Zukunft...
Verfasst: So 18. Aug 2019, 14:56
Diesen Satz sagte ich - unter anderem - bei meinem letzten Termin meiner Endokrinologin.
Aber ich versuchs mal ein wenig sortierter.
In letzter Zeit habe ich vermehrt das Gefühl akzeptiert zu sein.
Es scheint da auch eine Wechselwirkung mit dem Outfit zu geben. Je mehr ich mich akzeptiert fühle, um so leichter finde ich ein wohlfühl-Outfit und je wohler ich mich (in meinem Outfit) fühle, um so akzeptierter fühle ich mich.
Und zwar als ich selber. Mag sein, dass mich nur die wenigsten als Frau sehen, aber ich sehe es als Teil der Akzeptanz wenn das Geschlecht gar kein Thema ist.
Methoden, Überlebensstrategien...
Mein erster Gedanke war "wie wärs mit akzeptieren?". Einfach gesagt, wenn man - wie ich - in der glücklichen Lage ist mit "Trans" leben zu können.
Aber es hat was. Kein Stress mit dem Passing. Kein Missgendern, weil ja beides gleichermaßen falsch wie richtig ist. Einfach frei sein, kein Zwang sich einem Geschlecht entsprechend verhalten zu müssen, denn meine Weiblichkeit ist die mir angeborene, da ist nichts antrainiertes oder gelerntes.
Mal ehrlich, die paar blöden Blicke kannte ich früher schon. Da war ich einfach nur ein fetter Kerl, sehr unbedeutend.
Das mich fremde Menschen anlächelten und mir "daumen hoch" zeigten gab es erst als ich anfing "wohlfühl Kleidung", sprich Röcke, zu tragen.
Ok, ich habe hin und wieder den Eindruck in Gummersbach die Quoten- oder Vorzeigetranse zu sein, aber das stört mich nicht im geringsten. Eher im Gegenteil, man kennt mich, behandelt mich zuvorkommend und respektvoll.
Liebe Diva, was ich dir noch sagen wollte:
Du bist ein ganz besonderer Mensch, viel mehr als nur dein Geschlecht.
Ich für meinen Teil fühle mich wohl auf meinem Weg, ich freue mich auf die Zukunft.
Aber ich versuchs mal ein wenig sortierter.
In letzter Zeit habe ich vermehrt das Gefühl akzeptiert zu sein.
Es scheint da auch eine Wechselwirkung mit dem Outfit zu geben. Je mehr ich mich akzeptiert fühle, um so leichter finde ich ein wohlfühl-Outfit und je wohler ich mich (in meinem Outfit) fühle, um so akzeptierter fühle ich mich.
Und zwar als ich selber. Mag sein, dass mich nur die wenigsten als Frau sehen, aber ich sehe es als Teil der Akzeptanz wenn das Geschlecht gar kein Thema ist.
Liebe Diva, was du da schreibst zeigt mir wie sehr dich das belastet. Du bist eine Frau und möchtest nicht als irgendwas anderes gesehen werden.Diva hat geschrieben: Mi 7. Aug 2019, 17:46 Letztlich landet man in der Sch..., aus der man kommt. Es gibt kein Entrinnen, nur ein Schönreden, Uminterpretieren, Schaffen von Scheinwelten oder das Anlegen riesiger Scheuklappen. Die verschiedenen Methoden können hier wunderbar an den Beiträgen einzelner Leute studiert werden. Keine schlechten Überlebensstrategien, aber ich lehne sie für mich ab.
Methoden, Überlebensstrategien...
Mein erster Gedanke war "wie wärs mit akzeptieren?". Einfach gesagt, wenn man - wie ich - in der glücklichen Lage ist mit "Trans" leben zu können.
Aber es hat was. Kein Stress mit dem Passing. Kein Missgendern, weil ja beides gleichermaßen falsch wie richtig ist. Einfach frei sein, kein Zwang sich einem Geschlecht entsprechend verhalten zu müssen, denn meine Weiblichkeit ist die mir angeborene, da ist nichts antrainiertes oder gelerntes.
Mal ehrlich, die paar blöden Blicke kannte ich früher schon. Da war ich einfach nur ein fetter Kerl, sehr unbedeutend.
Das mich fremde Menschen anlächelten und mir "daumen hoch" zeigten gab es erst als ich anfing "wohlfühl Kleidung", sprich Röcke, zu tragen.
Ok, ich habe hin und wieder den Eindruck in Gummersbach die Quoten- oder Vorzeigetranse zu sein, aber das stört mich nicht im geringsten. Eher im Gegenteil, man kennt mich, behandelt mich zuvorkommend und respektvoll.
Liebe Diva, was ich dir noch sagen wollte:
Du bist ein ganz besonderer Mensch, viel mehr als nur dein Geschlecht.
Ich für meinen Teil fühle mich wohl auf meinem Weg, ich freue mich auf die Zukunft.