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Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Do 11. Jan 2018, 08:06
von Svetlana L
Heute berichtet der Tagesspiegel über eine Studie, die festgestellt hat, dass die weibliche Stimme tiefer geworden ist und sich der männlichen Stimme annähert. "Frauen sind heutzutage selbstbewusster, beruflich erfolgreich, verdienen mehr Geld. Das zeigt sich in der tieferen Stimme.", so der Leiter der Studie. "Diese signalisiert Kompetenz, schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit." Dann können wir uns ja also künftig Logopädie-Besuche sparen, denn mit unseren tiefen Stimmen gelten wir ja dann als so was von selbstbewusst, kompetent und glaubwürdig. :P

Re: Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Do 11. Jan 2018, 09:07
von Michelle_Engelhardt
Wie sagte eine Arbeitskollegin die Tage zu mir? "Also ich wußte echt nicht, das Du Transgender bist! Okay, Deine Stimme ist bissi dunkel, aber das ist ja auch nicht soooo ungewöhnlich".

Na dann.....

Michelle

Re: Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Do 11. Jan 2018, 10:06
von Anja
Moinsen,

also ich hatte bisher noch keine Probleme mit meiner Stimme. Wenn ich am Telefon falsch einsortiert werde korrigiere ich das einfach. Und bei direktem Gegenüber wird sich eher an meiner Optik, als an meiner Stimme orientiert.
Daher spare ich mir die Logopädie.

Grüße
die Anja

Re: Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Do 11. Jan 2018, 11:27
von Brigitta
Hallo Anja,
(moin)
vielleicht lässt sich der umgekehrte Effekt inzwischen auch bei Männern nachweisen?
Anja hat geschrieben: Do 11. Jan 2018, 10:06 Moinsen,
also ich hatte bisher noch keine Probleme mit meiner Stimme. Wenn ich am Telefon falsch einsortiert werde korrigiere ich das einfach. Und bei direktem Gegenüber wird sich eher an meiner Optik, als an meiner Stimme orientiert ...
Grüße
die Anja
... denn ich habe auch keine Probleme damit - im Gegenteil.
:()b
Am Anfang meines Berufslebens (als es noch kein Internet /E-Mail gab) wurde ich oft im Büro angerufen und - nachdem ich mich nur mit dem Nachnamen gemeldet hatte - dank meiner hohen Stimme gleich als "Frau L." angesprochen. Daraufhin habe ich damals meine Stimmlage umgestellt, um in der Firma nicht für Verwirrung zu sorgen. Inzwischen bin ich beim Auftreten als Brigitta aber wieder dazu übergegangen meine natürliche hohe Stimmlage zu nutzen ... :D

Liebe Grüße
Brigitta ))):s

Re: Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Do 11. Jan 2018, 11:33
von Anja
Moinsen,
Brigitta hat geschrieben: Do 11. Jan 2018, 11:27 [...]wurde ich oft im Büro angerufen und - nachdem ich mich nur mit dem Nachnamen gemeldet hatte - dank meiner hohen Stimme gleich als "Frau L." angesprochen.
Beneidenswert!
Eine natürlich weibliche Stimme hätte ich auch gerne. Was ich aber bisher von durch Logopädie veränderten Stimmen gehört habe, hat mich nicht wirklich überzeugt...

Grüße
die Anja

Re: Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Do 11. Jan 2018, 20:22
von Cybill
Mädels!

Das Passing wird leichter!

Cybill (Bassbariton)

Re: Tagesspiegel: Die weibliche Stimme ist tiefer geworden

Verfasst: Fr 12. Jan 2018, 07:24
von Lina
Wobei ich wieder anmerke: Der Tonunterschied war eh nicht groß oder ist nicht groß. In Durchschnitt eine halbe Oktav.
Bei den F/M Charakteristika geht es um was ganz anderes.