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KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Di 10. Okt 2017, 17:03
von Anne-Mette
Moin,

ich bekam heute eine Einladung von der Antidiskriminierungsstelle

Die Veranstaltung ist am

06.11.2017, 15.00 Uhr — 17.30 Uhr

im Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70, Kiel

Im Einladungsschreiben heißt es:

Auch im Jahr 2017 gibt es noch immer Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung bzw. ihrer geschlechtlichen Identität Diskriminierung am Arbeitsplatz erfahren oder sich aus Angst davor jahrelang zu einem Versteckspiel gezwungen sehen. "LSBTTIQ" steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen.
Die 2017 erschienene Studie "Out im Office?!" liefert Ergebnisse zur Arbeitssituation lesbischer, schwuler, bisexueller und Trans*-Beschäftigter in Deutschland. Die Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren haben daher dessen Autor Dr. Dominic Frohn (Institut für Diversity- & Antidiskriminierungsforschung (IDA)) eingeladen, seine Forschungsergebnisse zu präsentieren. Darüber hinaus wird Annette Güldenring (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiterin der Transgenderambulanz an den Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH) ergänzend auf die Situation von Trans*-Beschäftigten eingehen.


Die Veranstaltung findet im Rahmen von "Echte Vielfalt — Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten Schleswig-Holstein" statt.

Einladung(pdf): https://www.crossdresser-forum.de/kiel- ... 06-180.pdf

Gruß
Anne-Mette

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Di 10. Okt 2017, 17:37
von JanaH
Da schau ich doch mal vorbei und berichte, was da so besprochen wurde.

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Di 24. Okt 2017, 10:37
von Ulrike-Marisa
Moin,

...da kann ich leider nicht kommen, da ich von 6.-8.11 eine Dienstveranstaltung in Rendsburg habe.

Beste Grüße, Ulrike-Marisa

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Fr 27. Okt 2017, 16:11
von JanaH
Ulrike-Marisa hat geschrieben: Di 24. Okt 2017, 10:37 Moin,

...da kann ich leider nicht kommen, da ich von 6.-8.11 eine Dienstveranstaltung in Rendsburg habe.

Beste Grüße, Ulrike-Marisa
Schade, wäre eine schöne Möglichkeit gewesen, jemand hier kennenzulernen.
Aber ergibt sich vielleicht später...
(SHG sind nicht wirklich so meine Welt)

Liebe Grüße

Jana

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 19:17
von Marielle
Nabend zusammen,

die Veranstaltung wurde abgesagt.

Aus einer Mail vom Referenten der ADS S-H betreffend die Veranstaltung:

"Leider müssen wir diese für den 06.11.2017 absagen, weil .... die Resonanz zu gering war."

Hmmm...


Marielle

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 19:28
von Anne-Mette
Moin,

das ist bedauerlich. Ich konnte auch (noch) nicht zusagen, weil ich noch nicht wusste, ob ich den Termin hätte wahrnehmen können.

Insgesamt gesehen ist wohl kein Bedarf vorhanden. Das kann bedeuten, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz keine Rolle spielt.
Das wäre schön.
Allerdings kann das auch eine ganz andere Bedeutung haben.

Gruß
Anne-Mette

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 19:55
von JanaH
Danke für die Info.

Liebe Grüße

Jana

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 21:48
von Svetlana L
Marielle hat geschrieben: Mi 1. Nov 2017, 19:17 "Leider müssen wir diese für den 06.11.2017 absagen, weil .... die Resonanz zu gering war."
Das ist wirklich bedauerlich. Sollte nicht jede Möglichkeit genutzt werden, um auf die auch heute noch bestehenden Diskriminierungen aufmerksam zu machen!? Vielleicht liegt es ja u. a. auch daran, dass es sich um ein Flächenland handelt mit längeren Anreisewegen. Ich denke, in Berlin wäre das kein Thema gewesen.

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Mi 1. Nov 2017, 22:25
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,

schade, dass die Veranstaltung wegen zu geringer Resonanz abgesagt wurde. Ich habe aus Gewerkschaftskreisen die Info (ohne es genau beweisen zu koennen), dass das Thema wohl in der Arbeitswelt zumindest im Behoerdenbereich kein echtes Thema ist, das jemandem unter den Naegeln brennt. Hier greifen die Antidiskriminierungsgesetze scheinbar ganz gut - auch in meiner grossen Behoerde gibt es keine offene Diskriminierung mir gegenueber, eher Verstaendnis und Akzeptanz hin bis zur Am tsleitung. Dass sie sich ueber mich vieĺleicht im Hintergrund mokieren oder sich belustigen, das mag ich wohl annehmen aber nicht mir gegenueber. Verwunderte Blicke gibt es schon mal, so gerade heute frueh auf dem Bauhof des Amtes, wo zwei Damen der Verwaltung Stielaugen bekamen als sie mich reisefertig als Ulrike sahen - die wussten auch bisher nicht. So haben sie heute wenigstens was erlebt und was zu bekakeln...
Ueber den Bereich des Handwerks habe ich kaum bis gar keine Informationen ausser einigen Betroffenen, die ich persoenlich kenne, wo es auch kein Aufregungsthema ist.

Beste Gruesse, Ulrike-Marisa :wink:

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Do 2. Nov 2017, 08:21
von Svetlana L
Ulrike-Marisa hat geschrieben: Mi 1. Nov 2017, 22:25... auch in meiner grossen Behoerde gibt es keine offene Diskriminierung mir gegenueber, eher Verstaendnis und Akzeptanz hin bis zur Am tsleitung...
Ich dachte erst, du sprichst von meiner Behörde :lol:
Bei mir war die Umstellung auch überhaupt kein Thema, ich denke aber, dass gerade wir in Tempelhof-Schöneberg mit dem großen Regenbogenkiez im Bezirk noch etwas weiter sind als andere. Und außerdem ist die gängige Kurzform für Tempelhof-Schöneberg ja TS - und das spricht ja schon für sich und verpflichtet auch in gewisser Weise. (yes)

Gleichwohl weiß ich aber auch, dass diese Wertschätzung und Unterstützung durch Kolleg_innen und Führungskräfte noch lange keine Selbstverständlichkeit sind. Ich kann mir schon vorstellen, dass gerade in kleinen männerdominierten Handwerksbetrieben trans*-Menschen einen schweren Stand haben (können). Aus diesem Grunde finde ich es auch so wichtig, dass jede Gelegenheit genutzt wird, um Sichtbarkeit herzustellen und Akzeptanz einzufordern. Schade, dass es bei dieser Gelegenheit (der ausgefallene Termin in Kiel) nicht geklappt hat.

Re: KIEL: Diskriminierung am Arbeitsplatz „ die Situation für LSBTTIQ

Verfasst: Do 2. Nov 2017, 08:28
von Ulrike-Marisa
Hallo Svetlana,

...ich spreche von der grossen Behoerde Wasser und Schiff...
Wie gesagt, bei uns gibt es da keinerlei Schwierigkeiten mit der gesamten Thematik auch in unserem grossen Sozialwerk, da bin ich auch als Ulrike Vertreterin bei der Bundesversammlung des Vereins.
Aber das ist gewiss nicht ueberall so.

LG, aus Berlin heute, Ulrike-Marisa (smili)