Berlin: Lesbisch„schwules Stadtfest kann beginnen
Verfasst: Fr 14. Jul 2017, 18:29
Traditionell werden am Donnerstag vor dem Stadtfest-Wochenende vor dem Rathaus Schöneberg die Regenbogenflaggen gehisst, so auch am gestrigen 13.07. Und da wir in diesem Jahr nicht nur ein beliebieges Stadtfest feiern, sondern immerhin die 25. Ausgabe davon, wurde das Hissen der Flaggen in einem würdigen Rahmen begangen.
"Cheforganisator" Gerhard Hoffmann vom Regenbogenfonds e. V., Dr. Elisabeth Ziemer als ehemalige Bezirksbürgermeisterin und die amtierende Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler haben an die zahlreichen Gäste - ich bin beim Zählen auf über 70 gekommen - jeweils ein paar Worte gerichtet. Gerhard Hoffmann betonte, dass nicht die schnelle Verabschiedung des Gesetzes zur Eheöffnung im Bundestag würdelos war, wie von einigen Unionspolitikern gern betont wird, sondern vielmehr die monate- und jahrelange Blockade des Gesetzentwurfs im Rechtsausschuss des Bundestages. Frau Dr. Ziemer erinnerte an das Jahr 1996, als in ihrer Amtszeit zum ersten Mal die Regenbogenflagge vor dem Rathaus Schöneberg gehisst wurde. Damals hätte sie mit wesentlich mehr Widerstand auch aus der Bevölkerung gerechnet, was aber nicht der Fall war. Frau Schöttler sagte, dass das Standesamt nun noch auf die entsprechende Verordnung wartet, um zum einen bestehende Partnerschaften in Ehen umzuwandeln und zum anderen auch neue gleichgeschlechtliche Ehen schließen zu können. Stolz sei sie darauf, dass Tempelhof-Schöneberg der Bezirk mit den meisten Verpartnerungen sei (aktuell 2.024).
Aus Anlass des 25. Stadtfestes gab es darüber hinaus eine Torte (und den traditionellen Eierlikör aus Schokobechern) und Herrn Hoffmann wurde ein besonders gestalteter Buddy Bär übergeben.
Um die besondere Verbundenheit mit seiner queeren Community zu zeigen, wird eine der sechs gehissten Fahnen nun ganzjährig vor dem Rathaus Schöneberg wehen.
Hier noch der Link zur offiziellen Pressemitteilung
"Cheforganisator" Gerhard Hoffmann vom Regenbogenfonds e. V., Dr. Elisabeth Ziemer als ehemalige Bezirksbürgermeisterin und die amtierende Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler haben an die zahlreichen Gäste - ich bin beim Zählen auf über 70 gekommen - jeweils ein paar Worte gerichtet. Gerhard Hoffmann betonte, dass nicht die schnelle Verabschiedung des Gesetzes zur Eheöffnung im Bundestag würdelos war, wie von einigen Unionspolitikern gern betont wird, sondern vielmehr die monate- und jahrelange Blockade des Gesetzentwurfs im Rechtsausschuss des Bundestages. Frau Dr. Ziemer erinnerte an das Jahr 1996, als in ihrer Amtszeit zum ersten Mal die Regenbogenflagge vor dem Rathaus Schöneberg gehisst wurde. Damals hätte sie mit wesentlich mehr Widerstand auch aus der Bevölkerung gerechnet, was aber nicht der Fall war. Frau Schöttler sagte, dass das Standesamt nun noch auf die entsprechende Verordnung wartet, um zum einen bestehende Partnerschaften in Ehen umzuwandeln und zum anderen auch neue gleichgeschlechtliche Ehen schließen zu können. Stolz sei sie darauf, dass Tempelhof-Schöneberg der Bezirk mit den meisten Verpartnerungen sei (aktuell 2.024).
Aus Anlass des 25. Stadtfestes gab es darüber hinaus eine Torte (und den traditionellen Eierlikör aus Schokobechern) und Herrn Hoffmann wurde ein besonders gestalteter Buddy Bär übergeben.
Um die besondere Verbundenheit mit seiner queeren Community zu zeigen, wird eine der sechs gehissten Fahnen nun ganzjährig vor dem Rathaus Schöneberg wehen.
Hier noch der Link zur offiziellen Pressemitteilung