E-Frau-Zipierung
Verfasst: Do 18. Mai 2017, 22:02
Mein Gott, was ein herrlicher Tag. Ich hatte wieder einmal die Gelegenheit genutzt, um en femme die Zeit zu überbrücken, die mir aufgrund meiner Wartezeit bei einem Sportturnier im Ruhrgebiet zur Verfügung stand. Es war ein frischer Wintertag und nachdem mich die Gruppe zu ihrem Turnier verlassen hatte, steuerte ich die Metropole Essen an, in der ich mich mittlerweile aufgrund zahlreicher Besuche doch gut auskannte. Schnell hatte ich meinen Kleidungskoffer im Bus ausgebreitet und die für diesen Tag ausgewählten Kleidungsstücke angezogen.Ein knielanger karierter Wollrock, ein schwarzes mit Spitzen besetztes Shirt und darüber einen Rollkragenpullover, sowie eine schwarze Klimastrumpfhose und letztlich meine schwarzen Stiefel mit 5 cm Absatz verwandeltem mich schnell in eine so hoffe ich ansehnliche Dame.
Schnell noch Make up aufgetragen und die Fingernägel manikürt und mit rotem Nagellack ergänzt.
So begab ich mich in die Innenstadt von Essen und relaxt genoss ich mein weibliches Dasein.
Esi ist schon immer erstaunlich, wie die Zeit vergeht, wenn man etwas unternimmt, dass einem soviel Freude bereitet. Wie in meinem Fall, es gibt nichts schöneres, als einen femininen Tag zu erleben, der einem normalerweise verwehrt bleibt.
Warum macht es soviel Freude, etwas zu tun, was für einen Großteil der Bevölkerung sowieso normal ist, da die Natur ihnen ja bereits diese Rolle zugedacht hat und ein Teil der verleibenden Bevölkerung gerne in dieser Rolle leben würde, es aber nicht kann, ohne gegen Moral und Anstand zu verstossen.
Sicherlich ist es richtig, wir sind frei in unseren Entscheidungen und dürfen uns in diesem Land frei bewegen und unsere Meinung offen kundtun, solange sie nicht Gesetz und Ordnung verletzen.
Doch warum ist es aussergewöhnlich, wenn sich ein Mann morgens bevor er aus dem Haus geht, einen Rock anzieht, eine hübsche Bluse darüber, Nylonstrümpfe und Stiefeletten überzieht und das ganze mit etwas Make up und Maniküre ergänzt?
Sofort ist diese Person aussergewöhnlich und von nun an ein Grenzfall. Seitens der ihn umgebenden Personen ist dieser Mann im Gespräch, zumeist im negativen!
"Jetzt dreht er durch", "jetzt ist er verrückt", "ich wusste doch immer, das was nicht stimmt mit ihm" bis hin zu den Anfeindungen "Schwuchtel, schwule Sau" usw ist ner normale Umgang nach der ersten Erfahrung.
Doch warum geht eine Frau morgens aus dem Haus und trägt an diesem Tag eine Jeans, ein kariertes Hemd oder sogar einen dunklen Anzug mit Schlips und Kragen, sowie einen dunklen Herrenschuh, so kann es sogar sein, dass sie von Nachbarn und Kollegen mit Komplimenten noch überhäuft wird.
Was ist daran anders?
Sind wir Männer jetzt soweit, in diesen Dingen eine Efrauzipierung zu erlangen, weil wir uns nicht gleichberechtigt fühlen?
Ein Grossteil der Männer würde dies natürlich ablehnen, fühlen sie sich doch in ihrer Männlichkeit zu stark angegriffen. Letztendlich hat der Mann die Hosen an und ist das starke Geschlecht !
Doch wo ist diese Stärke geblieben? Übernimmt der Mann noch die Beschützerrolle, sorgt er noch für die Lebensgrundlage der Familie?
Nein, es hat sich vieles verändert, oftmals ist in beruflicher Hinsicht die Frau der Haupternährer der Familie und in gesellschaftlicher Hinsicht bestimmen immer mehr Frauen Politik und Wirtschaft. Das ist in unserer heutigen Zeit auch nicht verkehrt, Frauen haben zu 90% ein besseres Einfühlungsvermögen wie Männer und der Hang zu kriegerischen Auseinandersetzung liegt ihnen nicht.
Es ist an der Zeit, auch in dieser Richtung etwas zu verändern !
Die Frage des wie und wo stellt sich für uns alle. Ich habe an diesem Tag den Gedanken, damit anzufangen.
Doch letztlich fehlte mir mal wieder der Mut, gegen Ende des Sportturniers die Gruppe in meinem aktuellen Outfit abzuholen.
Ich hätte sicherlich in viele erstaunte Gesichter blicken können, vielleicht kommt der Tag, an dem ich auch diese Hürde überspringe.
Es grüßt Euch
Heidi
Schnell noch Make up aufgetragen und die Fingernägel manikürt und mit rotem Nagellack ergänzt.
So begab ich mich in die Innenstadt von Essen und relaxt genoss ich mein weibliches Dasein.
Esi ist schon immer erstaunlich, wie die Zeit vergeht, wenn man etwas unternimmt, dass einem soviel Freude bereitet. Wie in meinem Fall, es gibt nichts schöneres, als einen femininen Tag zu erleben, der einem normalerweise verwehrt bleibt.
Warum macht es soviel Freude, etwas zu tun, was für einen Großteil der Bevölkerung sowieso normal ist, da die Natur ihnen ja bereits diese Rolle zugedacht hat und ein Teil der verleibenden Bevölkerung gerne in dieser Rolle leben würde, es aber nicht kann, ohne gegen Moral und Anstand zu verstossen.
Sicherlich ist es richtig, wir sind frei in unseren Entscheidungen und dürfen uns in diesem Land frei bewegen und unsere Meinung offen kundtun, solange sie nicht Gesetz und Ordnung verletzen.
Doch warum ist es aussergewöhnlich, wenn sich ein Mann morgens bevor er aus dem Haus geht, einen Rock anzieht, eine hübsche Bluse darüber, Nylonstrümpfe und Stiefeletten überzieht und das ganze mit etwas Make up und Maniküre ergänzt?
Sofort ist diese Person aussergewöhnlich und von nun an ein Grenzfall. Seitens der ihn umgebenden Personen ist dieser Mann im Gespräch, zumeist im negativen!
"Jetzt dreht er durch", "jetzt ist er verrückt", "ich wusste doch immer, das was nicht stimmt mit ihm" bis hin zu den Anfeindungen "Schwuchtel, schwule Sau" usw ist ner normale Umgang nach der ersten Erfahrung.
Doch warum geht eine Frau morgens aus dem Haus und trägt an diesem Tag eine Jeans, ein kariertes Hemd oder sogar einen dunklen Anzug mit Schlips und Kragen, sowie einen dunklen Herrenschuh, so kann es sogar sein, dass sie von Nachbarn und Kollegen mit Komplimenten noch überhäuft wird.
Was ist daran anders?
Sind wir Männer jetzt soweit, in diesen Dingen eine Efrauzipierung zu erlangen, weil wir uns nicht gleichberechtigt fühlen?
Ein Grossteil der Männer würde dies natürlich ablehnen, fühlen sie sich doch in ihrer Männlichkeit zu stark angegriffen. Letztendlich hat der Mann die Hosen an und ist das starke Geschlecht !
Doch wo ist diese Stärke geblieben? Übernimmt der Mann noch die Beschützerrolle, sorgt er noch für die Lebensgrundlage der Familie?
Nein, es hat sich vieles verändert, oftmals ist in beruflicher Hinsicht die Frau der Haupternährer der Familie und in gesellschaftlicher Hinsicht bestimmen immer mehr Frauen Politik und Wirtschaft. Das ist in unserer heutigen Zeit auch nicht verkehrt, Frauen haben zu 90% ein besseres Einfühlungsvermögen wie Männer und der Hang zu kriegerischen Auseinandersetzung liegt ihnen nicht.
Es ist an der Zeit, auch in dieser Richtung etwas zu verändern !
Die Frage des wie und wo stellt sich für uns alle. Ich habe an diesem Tag den Gedanken, damit anzufangen.
Doch letztlich fehlte mir mal wieder der Mut, gegen Ende des Sportturniers die Gruppe in meinem aktuellen Outfit abzuholen.
Ich hätte sicherlich in viele erstaunte Gesichter blicken können, vielleicht kommt der Tag, an dem ich auch diese Hürde überspringe.
Es grüßt Euch
Heidi