Re: Wieso das Warum wichtig ist „ oder auch nicht
Verfasst: Fr 7. Apr 2017, 08:00
Ich habe mir zu Beginn meines Weges auch eine Menge Gedanken gemacht. Die Frage nach dem "Warum" kam mir allerdings nie in den Sinn. Ich denke auch nicht, das es darauf irgendeine Antwort gibt. Mich haben andere Fragen beschäftigt.....wie reagieren Freunde und Verwandte, wie kommen meine Kinder mit der Situation klar, wie sieht meine berufliche Zukunft aus? Was ist die bessere Alternative.....unglücklicher Mensch mit gesichertem Einkommen oder glücklicher Mensch mit im schlimmsten Fall Hartz4? Wie lange kann ich der Belastung noch standhalten und was passiert, wenn ich es eines Tages nicht mehr aushalte.....Strick?.....Psychiatrie? Das waren Dinge, die mich beschäftigt haben.
Nun bin ich, bis auf ganze wenige Ausnahmen.....(Achtung!....alkoholgeschwängertes Posting
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... einsamkeit), eine grenzenlose Optimistin und mein Lebensmotto lautet: "Alles wird gut". "Schwarzmaler" verursachen bei mir regelmäßig Kopfschütteln. Ich entscheide viele Dinge eher nach meinem Gefühl, als mit meinem Verstand und fahre damit auch meistens recht gut. Der ein oder andere "Griff ins Klo" passiert mir natürlich auch. Zudem bin ich, insbesondere seit ich so leben kann wie ich möchte und seit ich in 2014 gerade so dem Tod von der Schippe gesprungen bin, mit einer geradezu kindlichen Unbekümmertheit ausgestattet. Fluch oder Segen?....keine Ahnung! Ein Beispiel: Eine sehr liebe Freundin von mir fängt schon Wochen vor einem geplanten Krankenhausaufenthalt an, Listen zu erstellen, was alles mit muss und was vorher noch erledigt werden muss. Michelle hingegen packt am Vorabend ihre Tasche mit ein paar Klamotten, Waschzeug, Medikamenten, Handy und Laptop. Nun ja, Menschen sind halt sehr individuell und das ist auch gut so.
Ansonsten habe ich konsequent mein Ziel verfolgt und war glücklicherweise auch nie von Zweifeln an der Richtigkeit meines Tuns geplagt. Wenn gewisse Institutionen meine Situation als Krankheit bezeichnen, so finde ich das zwar nicht besonders schön, aber wenn diese Bezeichnung dazu dient mein Ziel zu erreichen, nehme ich das eben in Kauf. Es gibt schlimmeres...oder wie Frau Merkel mal sagte: "Wichtig ist, was hinten raus kommt."
LG
Michelle
Nun bin ich, bis auf ganze wenige Ausnahmen.....(Achtung!....alkoholgeschwängertes Posting
Ansonsten habe ich konsequent mein Ziel verfolgt und war glücklicherweise auch nie von Zweifeln an der Richtigkeit meines Tuns geplagt. Wenn gewisse Institutionen meine Situation als Krankheit bezeichnen, so finde ich das zwar nicht besonders schön, aber wenn diese Bezeichnung dazu dient mein Ziel zu erreichen, nehme ich das eben in Kauf. Es gibt schlimmeres...oder wie Frau Merkel mal sagte: "Wichtig ist, was hinten raus kommt."
LG
Michelle