Die Dieselantriebstechnik war Mitte der dreißiger Jahre schon auf dem Vormarsch in Form der "Fliegenden Züge", sprich Schnelltriebwagen, die den Dampfloks mit ihrer herkömmlichen, schwerfälligen Kolbendampfmaschine Konkurrenz machten. Der Henschel-Wegmann Zug war ein Beispiel dem zu begegnen mit seiner Stromlinienform, aber letztlich auch gescheitert, "dank" der Entwicklung ab dem 01.09.39... Ab da brauchte man nur noch Massenprodukte mit Leistung für diesen Wahnsinn und das Ergebnis war die Baureihe 52 und andere Kriegsloks.Nicole Fritz hat geschrieben: So 27. Apr 2025, 20:23... Aber nur dann, wenn eine Nation im Alleingang auf Kohle setzt. Das war nach dem zweiten Weltkrieg vorbei. Da gab es erst einmal billiges Öl von den Scheichs, die noch nicht begriffen hatten, dass die Amis sie damit nur betrügen. Oder sie waren einfach nur gierig - aber egal. Das Öl war billig. Wozu hätte man also auf eine neue Dampflok-Technik setzen sollen?Marlene hat geschrieben: So 16. Feb 2025, 13:23 Diese Antiebstechnik mit Einzelachsantrieb hätte die Dampflokomotive technisch um Meilensteine weiter entwickeln können.
LG Nicole
Ab 1945 spielte Geschwindigkeit auch erst mal keine Rolle mehr und dann war die Sache mit dem Öl letztlich auch eine logische Entwicklung und Fortsetzung der dreißger Jahre. Die dieselelektrische Antriebstechnik war der Dampflok eben aufgrund des spottbilligen Öls haushoch überlegen und machte ja sogar den elektrischen Verkehrsmitteln wie Obus und Straßenbahn den Garaus, in Ost wie West in Form von Massen individueller Motorisierung mit all ihren bekannten Problemen für den Planeten bis zum heutigen Tag.
VG Marlene