Eule & Lerche wachsen zusammen
Trotz unserer aktuellen sehr Kräftezehrenden Etappe, schaffe ich es wenigstens immer beständiger (zum Teil) meine Morgenroutine mit Tee und Kontemplation durchführen zu können. Und ich merke es in letzter Zeit immer mehr...ich bin echt auf Entzug.
Heute Morgen, nur Scotty

und ich sind bereits wach, der Rest der Sippe schläft noch, erinnerte ich mich an unseren Thread hier und beschloß kurz entschlossen euch mal wieder zu erzählen.
In ein paar Tagen werden es 4 Monate die wir 6 nun zusammen leben. Es gab viele Höhen, ein paar Tiefs und auch ein paar Sorgen in dieser Zeit, ich erzählte ja bereits.
Fazit.. ich bin sehr dankbar und zufrieden wie wir uns entwickeln.
Noch immer haben Michi&ich, unser altes Level hier im Forum lesend, und/oder schreibend noch nicht erreicht. Auch nach 4 Monaten stecken wir noch immer in Renovierungsarbeiten. Aktuell haben wir uns unser Schlafzimmer vorgenommen, und ehrlich gesagt liegt unser Zeitplan komplett in Schutt und Asche. Für mich sind es neue Erfahrungen, bei Michi bin ich mir da nicht so sicher. Es ist erfreulich für mich und ich komme oft genug nicht aus dem staunen und schwärmen heraus, wie geschickt und gekonnt mein Schatz sich jeder neuer Herausforderung stellt. Klar wenn man in einem mittlerweile 130 Jahre alten Haus aufgewachsen ist, entwickelt man sich ganz anders, als so eine Stadtmaus wie ich es bin.

Der Antrieb ein muckeliges Heim zu kreieren in dem wir Alle uns geborgen fühlen, ist bei uns beiden doch sehr groß. Mein Schatz tut so vieles für die Kids und mich, um unser Ankommen hier weiterhin voranzutreiben.
Und ich merke zunehmend, wie ich die Zeit für mich selbst vermisse. Dies ist eine doch recht neue Erfahrung für mich, da ich die letzten 6 Jahre trotz das ich Alleinerziehende war, mir immer wieder meinen eigenen Zeitraum schaffen konnte.
Aktuell ist dies seit Monaten nicht mehr möglich, weil es Michi&mir vorrangig wichtig ist, unser Heim, bzw jeden sein Zimmer so zu verändern, anzupassen damit jeder sich fallen lassen kann, und seine Seele baumeln lassen kann.
Und dieser Kraftakt zehrt uns beide aktuell immer mehr aus. Mittlerweile bin ich an einem Aha-Punkt angekommen. Ich glaube ein bisschen nachvollziehen zu können, wie meinem Schatz seine Michizeit fehlt. Ich meine nicht nur jetzt, sondern grundsätzlich. Ich selbst fühle mich vollständig im Buddhismus, mit meinen Büchern, dem Yoga, den Kontemplationen und dem meditieren. Das Seelengift der Sehnsucht nach meinen Büchern, nach der Zeit und einem Ort wo ich mich hin zurückziehen kann, fehlt mir massivst. Und diese aktuelle Erfahrung, lässt mich noch mehr mit Michi mitfühlen, wenn Sie ihre weibliche Seite nur wenig, und nur unregelmäßig ausleben kann.
Ich empfinde es als einen gigantischen Schatz, wenn man es geschafft hat, sich selbst zu erkennen. Und wenn man dann die Einsicht, den Mut, die Kraft und den Willen gefunden hat sein gefundenes Selbst auch ausleben zu wollen, sollte dies jedem Wesen auf unserem schönen Planeten gestattet sein



Ich bin dankbar für diese Kräftezehrende Zeit in der wir uns aktuell befinden, denn durch sie konnte ich Michi noch näher rücken, und mich ihr noch inniger verbunden fühlen, weil ich ihr (so denke ich) doch ein klein wenig nachempfinden kann.
Ich wünsche euch Allen noch einen angenehmen Sonntag, genießt die (hoffentlich) freie Zeit mit euren Liebsten, es ist das Wichtigste was wir haben dürfen, finde ich jedenfalls

Michi grüßt euch herzlich und denkt oft genug an Euch hier

Namaste
PS: ich wecke meine Süße jetzt mit Kaffee im Bett (auch wenn unser Nachtlager sich aktuell noch auf dem Fußboden befindet

)


•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*