Moin Ulrike Marisa,Ulrike-Marisa hat geschrieben: Do 27. Jul 2023, 09:33 vor einigen Tagen habe ich eine fatale Entdeckung gemacht
Manchmal begreife ich den Perfektionismus einiger Modellbauer einfach nicht. Acht oder Zehn Speichen an den Schaufelrädern. Das fällt doch niemandem auf! - Deshalb sind meine Flugmodelle auch "semi-scale". Wenn ein zweiflügliger Propeller gut funktioniert, verwende ich den, auch wenn es beim Original drei Flügel waren.
Mit Schiffsmodellbau habe ich eigentlich nichts im Sinn. Es gibt auch kein Gewässer bei mir in der Nähe, wo man so etwas fahren lassen könnte. Mir kam aber letztlich etwas in den Kopf, das für die Nordlichter unter uns interessant sein könnte, bei denen es viel Wasser gibt, über dem ein konstanter Wind weht. Wenn es bei mir in der Nähe eine vernünftige Gelegenheit zum Testen gäbe, würde ich die Sache vielleicht in Angriff nehmen.
Die Idee ist, einen Flettner-Rotor mit einem Winkelgetriebe mit der Schiffsschraube zu koppeln. So müsste das Modell-Boot nur angeschoben werden, und würde dann wie ein Segelboot vom Wind angetrieben weiter fahren. Mit einem über einen Freilauf zuschaltbaren Elektromotor könnte das Boot auch von alleine an fahren. Dann wäre es auch bei Flaute noch manövrierfähig. Aussehen würde es dann wie Flettners Rennyacht im nachfolgenden Link.
Mehr dazu hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Flettner-Rotor
Für ein Flugmodell scheint ein Flettner-Rotor als Tragfläche weniger zielführend zu sein, wie dieses Video zeigt:
https://www.youtube.com/watch?v=hUvtgujWa0E
Offensichtlich ist ohne den Bodeneffekt kein stabiler Flug möglich.
LG Nicole