Re: Mein Reise (MTF) / Gefühle / Gedanken / Entscheidungen
Verfasst: Do 2. Mai 2019, 16:38
Hallo,
ich bin gerade heim gekommen.
Auf die allgemeine erste Frage wie es mir so ergangen sei in der Zwischenzeit entgegnete ich: "Ich war etwas nachdenklich. Letztes Mal haben Sie gesagt, dass ein Trans-Mann mit einer Damenuhr kein stimmiges Bild ergibt. Und ich dachte mir, dass das doch jeder Person selber überlassen bleiben sollte."
Daraufhin antwortet sie: "Ja, das ist auch richtig so. Ich würde nie jemanden zwingen zum Beispiel ein Kleid zu tragen. Aber da ging es gezielt darum, dass diese Person sich beschwert hat nicht als Mann ernst genommen zu werden auf der Arbeit. Und es lediglich darum geht, dass man sich nicht wundern muss missgendert zu werden, wenn die Signale nicht eindeutig sind."
Daraufhin antwortete ich: "Missgendert zu werden ist etwas was man bis zu einem gewissen Punkt gar nicht vermeiden kann. Ich könnte jetzt auch im Kleid durch die Fußgängerzone laufen und wäre dann erst einmal der Mann im Kleid, bis ich meine Situation erkläre. Als Schritt dem entgegen zu wirken habe ich am 07.05. einen ersten Termin um den Bart lasern zu lassen."
"Das ist doch ein guter Schritt in die gewünschte Richtung. Wobei es auch welche gibt die ihren Bart behalten. Sie finanzieren das aus eigener Tasche? Das ist ja nicht gerade günstig. Machen sie das bei einem Arzt?"
"Etwas anderes bleibt mir zur Zeit wohl kaum übrig. Mich stört der Bart. Er muss weg. Je schneller desto besser. Ja, es ist ein Arzt und ggf. kann ich im Nachhinein eine Rückerstattung einfordern oder bekomme spätere Sitzungen bezahlt. Auf der Suche nach einer Logopädin befinde ich mich zur Zeit noch."
"Logopädie ist aber in ihrem Fall keine Kassenleistung, das wissen sie?"
Ich erzählte ihr, dass man das auch mit einem anderen Grund abrechnen könnte und die Therapie ging erst einmal ihren gewohnten Gang. Es gab etwas später wieder einmal ein kurzes Schweigen. Daraufhin fragte sie mich, ob ich mich hier nicht wohl fühlen würde. Und ich erzählte ihr, dass ich mich das letztes Mal tatsächlich nicht wohl gefühlt habe, aber das ja auf dem Missverständnis beruht welchen wir ja nun geklärt haben. Ich aktuell nur nicht wisse was ich sagen könnte. Und dann ging es nur noch darum, welche Gedanken mich denn zur Zeit so bewegen.
Wir redeten noch über Hormone und ob ich mir schon Gedanken darüber gemacht habe zu welchem Arzt ich gehen wollen würde.
Als sie dann meinte hier in Frankfurt ist das Uniklinikum die beste Adresse, diese haben eine Indikation von ihr in der Vergangenheit aber auch schon abgelehnt und empfiehlt daher wenn ich unbedingt dort hin wollen würde, dass ich mir begleitend eine Therapeutin mit Kassenzulassung nur für die Indikation suchen könne.
Mein Gedanke war, dass ich wenn ich mit einer anderen Therapeutin oder einem Therapeuten gut klar kommen würde auch ganz wechseln würde. Macht ja dann keinen großen Sinn mehr weiterhin bei ihr zur Therapie zu gehen... Hab aber nichts dazu gesagt.
ich bin gerade heim gekommen.
Auf die allgemeine erste Frage wie es mir so ergangen sei in der Zwischenzeit entgegnete ich: "Ich war etwas nachdenklich. Letztes Mal haben Sie gesagt, dass ein Trans-Mann mit einer Damenuhr kein stimmiges Bild ergibt. Und ich dachte mir, dass das doch jeder Person selber überlassen bleiben sollte."
Daraufhin antwortet sie: "Ja, das ist auch richtig so. Ich würde nie jemanden zwingen zum Beispiel ein Kleid zu tragen. Aber da ging es gezielt darum, dass diese Person sich beschwert hat nicht als Mann ernst genommen zu werden auf der Arbeit. Und es lediglich darum geht, dass man sich nicht wundern muss missgendert zu werden, wenn die Signale nicht eindeutig sind."
Daraufhin antwortete ich: "Missgendert zu werden ist etwas was man bis zu einem gewissen Punkt gar nicht vermeiden kann. Ich könnte jetzt auch im Kleid durch die Fußgängerzone laufen und wäre dann erst einmal der Mann im Kleid, bis ich meine Situation erkläre. Als Schritt dem entgegen zu wirken habe ich am 07.05. einen ersten Termin um den Bart lasern zu lassen."
"Das ist doch ein guter Schritt in die gewünschte Richtung. Wobei es auch welche gibt die ihren Bart behalten. Sie finanzieren das aus eigener Tasche? Das ist ja nicht gerade günstig. Machen sie das bei einem Arzt?"
"Etwas anderes bleibt mir zur Zeit wohl kaum übrig. Mich stört der Bart. Er muss weg. Je schneller desto besser. Ja, es ist ein Arzt und ggf. kann ich im Nachhinein eine Rückerstattung einfordern oder bekomme spätere Sitzungen bezahlt. Auf der Suche nach einer Logopädin befinde ich mich zur Zeit noch."
"Logopädie ist aber in ihrem Fall keine Kassenleistung, das wissen sie?"
Ich erzählte ihr, dass man das auch mit einem anderen Grund abrechnen könnte und die Therapie ging erst einmal ihren gewohnten Gang. Es gab etwas später wieder einmal ein kurzes Schweigen. Daraufhin fragte sie mich, ob ich mich hier nicht wohl fühlen würde. Und ich erzählte ihr, dass ich mich das letztes Mal tatsächlich nicht wohl gefühlt habe, aber das ja auf dem Missverständnis beruht welchen wir ja nun geklärt haben. Ich aktuell nur nicht wisse was ich sagen könnte. Und dann ging es nur noch darum, welche Gedanken mich denn zur Zeit so bewegen.
Wir redeten noch über Hormone und ob ich mir schon Gedanken darüber gemacht habe zu welchem Arzt ich gehen wollen würde.
Als sie dann meinte hier in Frankfurt ist das Uniklinikum die beste Adresse, diese haben eine Indikation von ihr in der Vergangenheit aber auch schon abgelehnt und empfiehlt daher wenn ich unbedingt dort hin wollen würde, dass ich mir begleitend eine Therapeutin mit Kassenzulassung nur für die Indikation suchen könne.
Mein Gedanke war, dass ich wenn ich mit einer anderen Therapeutin oder einem Therapeuten gut klar kommen würde auch ganz wechseln würde. Macht ja dann keinen großen Sinn mehr weiterhin bei ihr zur Therapie zu gehen... Hab aber nichts dazu gesagt.