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Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Fr 23. Jan 2015, 23:44
von sandra93
Die nächsten Wochen vergingen wie im Fluge. Das einzig besondere war; es gab nichts Besonderes. Ich ging zur Uni, lernte, besuchte Freunde und freute mich auf die Wochenenden mit Sören. Zum ersten Mal lebte ich wieder ein ganz normales Leben und recht glückliches Leben nur halt als Frau. Schließlich rief meine Schwester wieder an. Sie hätte das mit Weihnachten jetzt halbwegs geregelt. Dann hatte sie den Rest der Familie zunächst einzeln informiert. Auf einmal war ich natürlich total neugierig. Ich hatte meinen Alltag so genossen, dass ich das Thema Weihnachten völlig verdrängt hatte. Aber nun brannte ich vor Neugierde. Das Ergebnis hörte sich zunächst recht gut an. Meine Eltern und Geschwister mit Familie freuen sich auf mich und würden Sören sehr gerne kennen lernen. Trotzdem hatte ich einen Kloß im Hals. Gesehen hatten sie ihre Tochter ja so noch nie. Meine Schwester hatte ihnen die Fotos vorenthalten und gesagt, dass sei halt eine Weihnachtsüber-raschung. Meine Mutter sei daraufhin sehr besorgt gewesen. Dass ich mich in durch die Operationen in irgendeine freakhaftes Wesen verwandelt hätte. Aber sie hatte sich auch ohne Beweisfotos davon überzeugen lassen, dass eher das Gegenteil der Fall sei. Bei meinem Vater sei es etwas komplizierter gewesen. Nach dem ersten Schock bemüht er sich nun sehr tapfer, alles zu verstehen, aber er spricht immer noch von seinem Sohn. Er bemüht sich aber wirklich. Im Grunde denkt er du bist einfach nur schwul und das sei ja heute eigentlich kein Problem mehr. Vielleicht lassen wir es auch im Moment dabei. Der einzige, der im Moment etwas Probleme mache, sei mein Bruder. Zunächst wollte er gar nicht kommen. Mit "soetwas" wolle er nichts zu tun haben. Er scheint dich aber trotzdem zu mögen. Ein paar Tage später rief er mich entsetzt an. Er habe recherchiert und wollte wissen was es kosten würde die OP wieder rückgängig zu machen und musste dann feststellen, dass dies mit der heutigen Medizin nicht möglich ist. Deine Schwägerin hat ihn dann schließlich beruhigt. Wir Frauen kämen sehr gut damit zurecht körperlich etwas schwächer zu sein und keine Haare im Gesicht zu haben. Und dass Ding, dass die Männer zwischen den Beinen haben, damit hätten sie im Bett sehr viel Spaß. Was er machen würde, wenn er den eines Morgens als Frau aufwachen würde? Er könne sich das gar nicht vorstellen. Wahrscheinlich würde er sich umgehend zum Mann operieren lassen. "Siehst du, genauso hat sich deine Schwester gefühlt und nun ist sie glücklich. Bei ihr ist es halt nur umgekehrt gewesen. Dann hat er gestutzt und fängt nun ganz langsam an das Ganze zu verstehen.
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Do 5. Feb 2015, 18:59
von p.simone
Da bin ich ja mal gespannt wie es weiter geht Du schreibst wirklich gut
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Di 10. Feb 2015, 22:52
von sandra93
Als sich die unvermeidliche Familienfeier nähert bin ich furchtbar nervös. Mindestens dreimal war ich Klamotten einkaufen. Zuerst das obligatorische kleine Schwarze; das war mir dann aber doch etwas tu feierlich. Dann hatte ich mir ein dunkelrotes Kostüm gekauft. Zunächst fand ich es super, dann auf einmal war es mir viel zu nuttig. Ich wollte ja nicht wie eine Dragqueen aussehen. Am Ende wurde es dann ein Top mit ganz leichtem Glanz, den man erst auf den zweiten Blick sieht, dazu ein Bolerojäckchen in schwarz. Den passenden Rock habe ich im letzten Moment wieder weggelegt und durch einen nicht zu kurzen Hosenrock ersetzt. Dann habe ich die Pumps wieder durch kurze Stiefeletten ersetzt. Aber eine Hochsteckfrisur habe ich mir für Weihnachten dann doch gegönnt. Das Ganze hat solange gedauert, dass wir nun garantiert die letzten sein werden. Als ich aus dem Schlafzimmer komme sehe ich wie Sören bei meinem Anblick strahlt. Im scheine ich ja schon mal zu gefallen.
Während der Fahrt bin ich sehr schweigsam. Meine Schwester hat zwar sehr fleißig vorgearbeitet, aber ich habe trotzdem furchtbare Angst, dass ich allen den Abend ruiniere. Das kein Gespräch aufkommt oder dass alle mich mit einer Mischung aus Pseudotoleranz und Mitleid behandeln. Da wäre mir ein handfester Eklat fast noch lieber. Dann könnte ich mit Sören anbauen und ich könnte mich dann anschließend von ihm trösten lassen.
Als ich schließlich klingle, scheint es ewig zu dauern, bis die Tür geöffnet wird. Im Rahmen steht meine Schwester und macht mir ein Kompliment für mein geschmackvolles Outfit. "Und was Männer betrifft, da scheinst du ja auch einen guten Geschmack zu haben", flüstert sie mir ins Ohr mit einem Anerkennenden Blick auf Sören. Dann führt sie uns ins Wohnzimmer wo wir bereits von allen mit einer kaum unterdrückten Spannung erwartet werden. Die Überraschung steht ihnen offensichtlich in die Gesichter geschrieben. Schließlich ist es mein Bruder, der das Eis bricht. "Das ich dich nicht wiedererkennen würde, damit hatte ich fast schon gerechnet; Aber dass du noch hübscher bist als deine Schwester, das haut mich um." Ich werde rot wie ein Schulmädchen. Hoffentlich sieht man das unter dem Make Up nicht so deutlich. Dann überschütten mich alle mit neugierigen Fragen und sparen auch nicht mit Komplimenten. Dabei wird allen klar, dass ich nun viel zufriedener bin als zuvor. Alle nennen mich Sandra und nach und nach werden die Gespräche ganz normal.
Nach dem Essen sind wir Frauen in der Küche allein. Jenni, die Freundin meines Bruders druckst ein wenig. Als meine Mutter kurz herausgeht fragt sie mich etwas ungläubig: " Du hast dich also komplett zur Frau umoperieren lassen? Ich kann mir das kaum vorstellen. Wenn du mit Sören allein bist, dann"¦"sie fängt ein wenig an zu stottern. "Ja dann haben wir auch Sex und ich habe dabei auch eine Menge Spaß; ob es sich wirklich genauso wie bei euch anfühlt, das weiß ich nicht. Aber Sören behauptet, er könne keinen Unterschied feststellen. Und ich fühle mich dabei tausendmal besser als vorher." Jenni ist immer noch total fasziniert. Früher fand ich sie etwas einfach gestrickt. Jetzt gefällt mir, dass sie recht direkt ist. Schließlich fangen wir an sehr intime Details auszutauschen. Dabei wird viel gekichert, aber ich fühle mich voll dazugehörig und akzeptiert.
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Mi 11. Feb 2015, 09:09
von p.simone
Ja das war ja wirklich toll!!
Du hast Talent zum Schreinen
LG Swenja
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Fr 13. Feb 2015, 22:50
von sandra93
Am Ende war es ein richtig schöner Abend. Plötzlich schaut Sören mich ganz lange und intensiv an. Ich lächle etwas verlegen. Zunächst bemerken die anderen nichts. Dann bittet er um Sektgläser und zaubert eine Flasche echten Champagner hervor. Mir fällt ein dass er irgendetwas von einer Beförderung angedeutet hat. Ich scheine recht zu haben; er ist zum Deutschlandleiter des Büros ernannt worden! ""¦dann werde ich nicht mehr so oft und soweit weg sein müssen. Ich werde etwas sesshafter und seriöser werden", fährt er fort. " gleichzeitig habe ich auch nun mein privates Glück gefunden..." Er hört sich etwas schwülstig an denke ich. Das ist sonst nicht so seine Art. ""¦und ich wünsche mir dieses Glück wird ein Leben lang dauern." Jetzt trägt er aber dick auf, aber irgendwie freue ich mich über das öffentliche Kompliment. Dann greift er in seine Tasche.. Oh Gott, ich ahne was nun kommen wird. Das kann nicht wahr sein. Er öffnet das kleine Kästchen in seiner Hand und ich sehe ihn den Ring. Dann fasst er mich an der Hand und stellt die Frage aller Fragen: Meine liebste Sandra, willst du mich heiraten?" Die Frage erreicht mich wie durch Watte. Vor einem Jahr war ich noch ein junger Mann und nun werde ich gefragt, ob ich "¦ heiraten"¦ Ehefrau"¦Ich die Braut..es kommt mir unglaublich unwirklich vor. Letztes Jahr hätte ich noch gedacht, ich würde diese Frage selber stellen. Dann sehe ich seinen erwartungsvollen Blick. Noch nie habe ich einen Menschen so geliebt. "Ich nicke, dann bleiben mir die Worte im Halse stecken: "Ja" flüstere ich ja. Dan folgenden Kuss und folgende Nacht werde ich nie vergessen.
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Sa 14. Feb 2015, 10:44
von p.simone
Ja,kurz aber schön !!
las sie doch noch die Hochzeit feiern und das Gefühl Erleben lassen eine Braut zu sein
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Mo 16. Feb 2015, 23:20
von sandra93
Es war eigentlich ein ganz normaler Nachsorgetermin bei meiner Psychologin. Ich erzählte von Weihnachten und das ich mich unheimlich auf die Hochzeit freue. So richtig kitschig mit allem was dazugehört am Besten im Mai. Sie hörte mir interessiert zu und irgendwie schien Sie sich trotz professioneller Distanz mit mir zu freuen, dass alles so gut lief. " Ich weiß nicht, ob es richtig ist, mit diesem Anliegen auf Sie zu zukommen", begann sie auf einmal, "und eigentlich haben Sie selber ja noch viel mit Ihrem eigenen Leben zu tun. Aber es gibt da einen Fall, der ist ziemlich vertrakt und zumindest theoretisch könnten Sie Teil der Lösung sein." Jetzt hatte sie mich natürlich neugierig gemacht. Ich verdankte ihr sehr viel und die Gespräche mit ihr waren meistens sehr hilfreich gewesen. Natürlich würde ich helfen wollen. "Ich habe mit der Patientin bereits über Sie gesprochen soweit das im Rahmen meiner Schweigepflicht möglich ist. Sie hat mich von Ihrer Schweigepflicht entbunden damit ich Sie so umfassend wie möglich informieren kann. Vanessa, so nennt sie sich ist transgender, aber noch sehr jung. Sie meint zwar mit ihren 17 Jahren könnte sie ihr Leben schon komplett selbst in die Hand nehmen, aber im Grunde ist sie noch sehr kindlich. Ich bin mir zur Zeit noch nicht einmal sicher, ob sie nicht nur ein einfacher Crossdresser ist, der vor lauter gutem Passing meint er, sei wirklich eine Frau; einfach berauscht an der eignen Schönheit. Wobei sie noch einiges an Stilingberatung benötigt. Das Outfit schwankt zwischen 12 jähriger Lolita und kurz vor Dragqueen.
Ein bisschen Stilberatung würde ihr sehr gut tun. Aber das ist eigentlich nicht mein Anliegen. Also Vanessa, so ist ihr Name hat sich erst vor kurzem eher unfreiwillig gegenüber ihrer Familie geoutet. Die Mutter war nur geschockt und hat sie zu mir in die Therapie geschickt; damit ich wieder einen richtigen Jungen aus ihr mache. Mit etwas Geduld könnte man die Situation schon in den Griff bekommen. Wären da nicht der Vater und der große Bruder. Der Vater hat sie so schwer verprügelt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Bruder hat direkt Fotos von ihr leider nicht ganz jugendfrei ist Netz gestellt und so ist ein normaler Schulbesuch so einfach auch nicht mehr möglich. Im Krankenhaus können sie sie auch nicht mehr lange lassen, da spielt die Krankenkasse nicht mit. Mittlerweile ist auch die letzte körperliche wunde verheilt und alle möglichen und unmöglichen Untersuchungen sind durchgeführt. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ist sie tatsächlich transsexuell; aber so ganz sicher trauen wir uns das noch nicht zu sagen. Nach Hause zurück kann sie im Moment nicht. Und in ein Mädchenhaus möchte ich sie auch nicht schicken. Außerdem wollen die nur "echte" Frauen. Sie braucht unbedingt ein positives Leitbild und da habe ich an Sie gedacht, Sandra." "Gerne", erwidere ich. Wir können zusammen shoppen gehen und sie kann mir jede Frage stellen, die sie möchte; egal wie intim. Ich bin ja selber noch nicht so alt und meine männliche Zeit ist ja auch noch nicht so lange her". "Das ist sehr nett von Ihnen, aber ich würde gerne noch einen Schritt weitergehen. Ich weiß, dass es einen ziemlichen Eingriff in Ihr Privatleben darstellt, aber es wäre extrem hilfreich, wenn Vanessa einige Wochen bei Ihnen leben könnte. Zumindest solange bis ich die Familie so weit habe, dass sie ihr Kind wieder akzeptiert. Meistens klappt das." Zunächst bin ich etwas perplex; so einfach jemanden fremden bei sich aufzunehmen. Dann erinnere ich mich, wie spontan mir Maren damals geholfen hat. Natürlich werde ich sie bei uns aufnehmen, wenn sie keine völlig durchgeknallte Zicke ist und Sören werde ich das schon irgendwie beibringen. Ich merke, wie Frau Kallweit ein Stein vom Herzen fällt. "Sie wartet draußen. Von mir aus können sie gleich ins Cafe nebenan gehen und sich schon mal locker unterhalten. Bitte sagen Sie noch nichts, von der Wohngelegenheit, bevor Sie und Ihr Freund sich ganz sicher sind.
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Di 17. Feb 2015, 07:23
von Magdalena
Es ist gut geschrieben, da bin ich schon gespannt was folgt.
LG Magdalena
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Do 5. Mär 2015, 09:14
von p.simone
Du Hast immer wider gut Idehen bin gespannt wie es weiter geht
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Fr 6. Mär 2015, 23:21
von sandra93
Als ich die Tür öffne sehe ich sie im Wartezimmer. Frau Kallweits Beschreibung war nicht ganz falsch. Pumps mit Pfennigabsätzen, eine gemusterte Strumpfhose, roter Minirock, aber immerhin eine weiße Bluse im Hippiestil. Die blonde Perücke sieht ziemlich nach Karneval aus. Aber obwohl sie etwas overstiled ist, beim Schminken hat sie nicht ganz so doll übertrieben. Aber ihr Gesicht ist ein echter Hammer. Eine wunderhübsche Stubsnase, ganz zarte Gesichtszüge und auch wenn man sich den Lippenstift wegdenkt ein süßer Schmollmund. Unabhängig wie sie jetzt aussieht. Mit dem Gesicht muss sie als Junge ganz schön was mitgemacht haben.
Schüchtern reicht sie mir ihre Hand, gleichzeitig mustert sie mich sehr neugierig. "Sie sind"¦"
"Ja, ich bin "¦ ,aber du kannst mich ruhig auch duzen. Aber lass uns einfach mal etwas rausgehen und ein wenig bei einem Kaffee quatschen." Gemeinsam gehen wir wie besprochen ins Cafe nebenan. Es ist recht ruhig und wir setzen uns in eine Ecke. Eigentlich wollte ich ein wenig von ihr erfahren, aber nachdem sich die erste Schüchternheit gelegt hat, bombardiert sie mich mit Fragen. Irgendwie hat siefast alle Hemmungen verloren, fragt mich wie das beim Sex ist und wie mein Freund mit meiner Vergangenheit klarkommt. Ich antworte, zunächst etwas zögerlich, dann merke ich einfach wie wenig sie sich bisher direkt informieren konnte und dass sie einfach die Rettung in meiner Geschichte sieht. Ich versuche ihr klarzumachen, dass es garantiert nicht immer so glatt läuft wie bei mir und dass eine frühe Op nicht automatisch die Garantie für ein perfektes Leben ist. Trotzdem merke ich, wie sie innerlich beschlossen hat, mir nachzueifern. Sie ist wie auf Wolke sieben; dann versuche ich sie sanft auf ein etwas normaleres Level zurückzuholen und lenke das Thema auf ihren Kleidungsstil.
Sofort läuft sie rot an. "Ist es wirklich so schlimm? Habe ich gar keinen Geschmack? Und wie soll ich das lernen?" Ich merke dass ich sie ganz schön verunsichert habe und lade sie einfach zu mir nach Hause ein, ein wenig in meinem Kleiderschrank zu Stöbern. Das hat mir damals auch geholfen. Außerdem bei dem hübschen Gesicht muss sich das Stylingproblem eigentlich lösen lassen.
Als sie unsere Penthauswohnung sieht ist sie erst mal hin und weg. Aber ich merke sie kann es kaum erwarten in meinen Klamotten zu stöbern. Mit Größe müsste es so einigermaßen passen. Zunächst hole ich aus einer verstaubten Ecke meine alten Silikonbusen und ein Spezialmiedehöschen dass den Hüftbereich etwas Rundungen gibt. Dann gebe ich ihr einen passenden BH mit ein wenig Spitze und bitte sie die Perücke abzunehmen. Sie zögert; etwas fettiges aber fast schulterlanges hellbraunes Haar kommt hervor. Das schreit nach einem Frisörtermin bei Maren. Da lässt sich bestimmt etwas draus machen. Ich schicke Vanessa einfach ins Bad Haare waschen. In der Zwischenzeit beginne ich in Ruhe ein passendes Outfit herauszusuchen. Sie soll merken, dass sie ein super Passing hat; also keinen Rock, sondern enge Jeans mit etwas Stickereien. Falls ihr meine Schuhe passen die halbhohen Stifeletten. Damit sie sich trotzdem weiblich genug fühlt noch eine Strumpfhose dabei. Die Bluse steht ihr eigentlich recht gut. Einfach noch einen kurzen schwarzen Stoffblazer dazu und fertig ist das erste normale Outfit. Als sie nach einer halben Stunde vor mir steht, versuche ich ihr beim Schminken zu helfen. Aber es ist irgendwie was völlig anderes als sich selber zu Schminken. Wir rollen uns zwar beide ab vor Lachen, aber das Ergebnis ist nicht besonders befriedigend. Schließlich gebe ich auf und mach nur noch auf Beraterin. Da Vanessa im Grunde recht geschickt ist, klappt es diesmal recht gut.
Mit dem Lockenstab gebe ich ihrem echten Haar noch etwas Volumen. Dann gehen wir in den Flur und stellen uns gemeinsam vor den Spiegel. Das Ergebnis ist schon ziemlich gut. Die Jungs werden sich nach so einem hübschen ding natürlich umschauen. Aber niemand wird denken Nutte oder gar Dragqueen.
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: So 22. Mär 2015, 23:43
von sandra93
Ich schlage vor, gemeinsam etwas Shoppen zu gehen. Vanessa zögert etwas; murmelt etwas von fühlt sich noch nicht bereit und so was ähnliches. Als ich wie nebenher erwähne, dass man ja nichts kaufen muss und anprobieren ja auch Spaß macht, ändert sich ihre Meinung plötzlich. Mir dämmert es"¦ sie hat einfach kein Geld. Als wir in der Stadt ankommen ist Sie sofort voll mit dabei. Am Anfang wählt sie noch etwas zu sexy aus, aber als wir endlich bei H&M landen, hat sie schon eine erstaunliche Geschmackssicherheit entwickelt. Ein kurzer grauer Wickelrock hat es ihr besonders angetan. Er steht ihr auch richtig gut. Das schreit förmlich nach after Work Party. Mit viel Mühe tröste ich sie, dass der Rock in einigen Tagen auch noch zu haben sein wird. Der Preis ist sogar o.k. nur 12.99; aber selbst die hat Vanessa nicht. Ich tröste Sie und bitte Sie draußen auf mich zu warten. Natürlich kaufe ich den Wickelrock. Schließlich landen wir bei Maren zum Frisörtermin. Beide können es kaum erwarten; ich ziehe mich zurück und hole tief Luft. Natürlich möchte ich ihr helfen und von mir aus kann sie gerne bei uns erst einmal wohnen, aber da ist ja noch Sören. Er ist zwar nur am Wochenende da; zumindest bis Ende des Jahres, aber ich muss das auf jeden Fall mit ihm besprechen. Am liebsten würde ich es direkt tun, aber es muss eigentlich heute schon klar werden. Ich habe keine Ahnung, wie ich ihn überzeugen soll. Klar wir haben zwar jede Menge Platz, aber wir genießen die Wochenenden zu zweit auch sehr; und so ganz leise sind wir dabei auch nicht immer. Als Sören sich meldet, merke ich wie ich mich nach ihm sehe. Er ist auch ganz scharf auf mich. Das Telefonat ist sehr schnell nicht mehr jugendfrei. Trotzdem gelingt es mir das Gespräch auf Vanessa zu bringen und wie toll sie mir damals geholfen hat. Das es mir damals total geholfen hat, einige Zeit bei ihr zu wohnen. Plötzlich sagt Sören: "ist Vanessa in Schwierigkeiten und muss aus ihrer Wohnung? Warum sagst du das nicht gleich? Sie kann gerne eine Zeit lang bei uns bleiben. Ich denke sie wird uns genug Freiheit lassen"¦" Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll. Schließlich erzähle ich einfach die Geschichte mit Vanessa. Ich merke wie er etwas zögerlicher wird, aber als ich am Ende vorschlage, dass sie am Wochenende bei Maren bleiben kann, ist er einverstanden. Mir gefällt die Lösung auch gut, aber ich weiß natürlich nicht was Maren dazu sagen wird. Ich gehe zurück in den Salon, aber Maren schiebt mich dezent hinaus: "Lass dich überraschen, Vanessa darf auch noch nicht in den Spiegel gucken. Dann erkläre ich ihr kurz die Situation. Grundsätzlich ist sie offen; ihr Freund hat sie vor einigen wochen verlassen oder etwas genauer; sie hat ihn rausgeschmissen. Sie kann sich gut vorstellen mit Vanessa am Wochenende gemeinsam etwas zu unternehmen. Vorsichtig weise ich sie darauf hin, dass sie noch keine 18 ist. "Na und? Sieht doch keiner.. und in einigen Monaten ist sie eh 18."
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Do 23. Apr 2015, 20:49
von mm321
Ich finde daseine super Geschichte bitte weiterschreiben

Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Mi 10. Jun 2015, 21:56
von sandra93
In den nächsten Wochen blüht Vanessa richtig auf. Dank unserer Beratung und gelegentlichen dezenten Klamottensponsoring, ist sie mittlerweile ein richtiger Hingucker. Sie kann die Wochenenden mit Maren kaum abwarten und vom ersten Mal als sie sich hat küssen lassen, hat sie mir ganz ausführlich berichtet. Übermütig wie Vanessa ist, hat sie ihm auch noch ihre Handynummer gegeben. Nun ruft er dauernd an, aber Vanessa traut sich nicht anzunehmen. Das geht nun schon einige Tage so. "Ist Tom so hartnäckig, dass er nicht merkt, dass du nicht mehr willst", frage ich. "Na ja gibt", gibt sie zu, "die eine oder andere Nachricht habe ich schon beantwortet." "Aber du hast nicht klar gesagt, dass du ihn nicht mehr sehen willst." "Nicht so direkt"¦ Also ich hab gesagt, dass ich Moment in der Schule wegen Abi und so wenig Zeit habe und so ähnlich. Irgendwie will ich ihn schon wieder sehen. Es war fantastisch von ihm geküsst zu werden und für einige Zeit hatte ich völlig vergessen, dass ich noch kein Mädchen bin. Es fühlte sich einfach toll an und wenn ich daran denke möchte ich ihn am liebsten sofort wieder treffen. Aber dann habe ich gleichzeitig furchtbare Angst, dass er mein Geheimnis zwischen meinen Beinen entdeckt. Er hatte an dem Abend eine recht abfällige Bemerkung über Schwule gemacht. Das fand ich natürlich total doof, hab aber nichts gesagt. Aber wenn er merkt, was mit mir los ist das wäre die totale Katstrophe."
O.k. mir wird klar Vanessa ist verknallt. Aber das Ganze kann natürlich total schief gehen; Aber so in der Schwebe kann es auch nicht bleiben. Bei mir war den anderen immer sehr früh klar, was mit mir los ist. Aber Tom scheint nicht zu den tolerantesten zu gehören. Trotzdem hört Vanessa nicht auf, von ihm zu reden. Irgendetwas muss passieren. Schließlich beginne ich Vanessa davon zu überzeugen, dass man ja nicht sofort mit klassischem Sex beginnen müsse. Es gibt ja noch einige Vorstufen, bei denen er ihr nicht direkt zwischen die Beine greifen muss, aber für ihren Busen wird es sich natürlich schon interessieren. Beim Rumküssen bemerkt man die Silikonbrüste natürlich nicht sofort, aber wenn es etwas intensiver wird, dann fällt es natürlich schnell auf.
Vanessa schaut mich etwas verunsichert an. Dann zieht sie ihr Top aus und ich sehe den BH mit den falschen Brüsten. Etwas verwundert schaue ich sie an. Dann zieht sie den BH aus und die Silikonbrüste ebenfalls. Dann komme ich aber aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wunderschöne etwas kleine aber sehr wohlgeformte Brüste hat Vanessa mittlerweile. Dabei ist sie noch keine 18 und ihre Eltern sind strikt dagegen. Dann wir es mir klar: Sie nimmt illegal Hormone..!
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Sa 20. Jun 2015, 23:30
von sandra93
"Oh, mein Gott. Weißt du wie gefährlich das ist? Wenn keiner die Nebenwirkungen kontrolliert und ziemlich schnell gibt es kein Zurück mehr.." "Ich hab auch im Internet gelesen. Was meinst du, wo ich die Pillen her habe? Und über die Nebenwirkungen, da kann man auch sehr genau nachlesen. Hey, ich hab das unter Kontrolle..." Langsam ahne ich, wie sich Eltern von Teenagern fühlen und ich habe Angst, dass ich das Ganze nicht mehr unter Kontrolle habe. Ich werde laut und in meiner Verzweiflung drohe ich damit, sie rauszuschmeißen. "Dann bringe ich mich eben um! Es vermisst mich ja eh keiner." Sie läuft in ihr Zimmer und schließt sich ein.
Nach einigen Minuten absoluter Stille klopfe ich an ihre Türe"¦aber ich erhalte keine Antwort. Vor Angst kann ich kaum noch denken. Schließlich ertrage ich die Stille und das ich keine Reaktion auf meine Rufe höre nicht mehr. Mit ganzer Kraft versuche ich die Tür einzutreten. Aber es klappt zunächst nicht. Dann versuche ich mich an meine männliche Zeit zu erinnern und wie früher im Sport meine ganze Kraft auf einen Punkt zu konzentrieren. Ich nehme etwas Anlauf und mit einem lauten Krachen stolpere ich in ihr Zimmer. Da sitzt sie auch ihrem Bett mit völlig verheulten Makeup und "¦
Hält in der Hand eine Rasierklinge. Ich stürze auf Sie zu und fass die Hand mit der Rasierklinge. Sie wehrt sich kaum und lässt die Klinge zu Boden fallen. Dann umarmt sie mich und weint sehr, sehr lange. Schließlich reden wir wieder und beschließen so schnell wie möglich zusammen einen Termin bei der Therapeutin zu machen. Sie schaut mir in die Augen: "Sag mal, Sandra, bist du eigentlich so richtig glücklich und fühlst du dich jetzt auch 100% als Frau. Ich meine warst du dir wirklich sicher, das absolut richtige zu tun. Da hast es mir zwar schon öfter erzählt. Aber ich meine so ganz ganz ganz ehrlich?" Etwas verwundert schaue ich sie an. Dann denke ich lange nach. Aber ich finde keine richtige Antwort auf ihre Frage. "Ich bin im Moment sehr zufrieden mit meinem Leben und fühle mich sehr wohl. Manchmal frage ich mich, ob ich nicht ebenfalls glücklich geworden wäre, wenn ich mich nicht hätte operieren lassen und mit meiner Freundin zusammen geblieben wäre. Dann hätte ich halt gelegentlich Frauenklamotten angezogen und wäre aber ansonsten ein ganz normaler Familienvater geworden. Ich denke, sie hätte es mitgemacht.." Vanessa beginnt laut zu lachen: "Du als Familienvater. Du bist eine absolut umwerfende, attraktive Frau. Das ist einfach zu krass, wenn du von deiner Ex und Vatergefühlen sprichst." Dann schaut sie mich mit schüchternen an. " Also"¦du hast mir ja unheimlich viel erklärt und geholfen. Und Ich, ich nehme einfach nur und mache auch noch einigen Ärger. Aber ich würde"¦.ne das ist zu peinlich.." "Was würdest du gerne Vanessa? Wir wissen so viel voneinander"¦da muss dir nichts peinlich sein." ""¦ist mir aber"¦"
Gilt nicht also raus damit! "Ich, ich würde gerne deine Vagina sehen.." Puh..jetzt ist es an mir, rot zu werden. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Aber natürlich hat sie recht. Sie möchte die Op und es gibt nicht viele Gelegenheiten sich direkt zu informieren. Ich stehe vom Bett auf und ziehe vorsichtig meine Jeans aus. Ich zögere ich einen Augenblick und dann fällt auch der Slip. Mein top geht nur bis knapp über den Bauchnabel. Neugierig betrachtet sie mich mit ist klar, jetzt kann ich nicht zurück. Ich spreize die Beine, so dass sie von unten aus alles sehen kann. Sie ist völlig fasziniert. Nach einer kleinen Ewigkeit fragt sie: " und innendrin geht"™s weiter?" "Klar doch und wenn ich an die Nächte mit Sören denke, dann vermisse ich nichts..Im Gegenteil. " Plötzlich spüre ich, wie ihre Finger mich ganz vorsichtig zwischen den Beinen berühren. Die Situation gerät für mich etwas außer Kontrolle. Auf einmal ist alles hocherotisch. Was sie dann mit ihrer Zunge zwischen meinen Beinen macht ist einfach nur unglaublich"¦
Re: Ausser Kontrolle
Verfasst: Di 14. Jul 2015, 23:56
von sandra93
Die nächsten Wochen verlaufen dann in recht geordneten Bahnen. Vanessa nimmt jetzt Hormone unter ärztlicher Aufsicht. Ansonsten schein sie ihr eigenes Leben zu führen. Mit Tom hat sie Schluß gemacht. Eines Morgens schaut mich Vanessa verträumt an. "Ich glaube, ich habe ihn gefunden, meinen Traumprinzen" Dann beginnt sie zu erzählen. Eigentlich steht sie ja nicht auf so Typen mit Tattoos und Goldketten und zuerst hat sie ihn auch abblitzen lassen. Aber die Drinks hat sie sich natürlich spendieren lassen. Als es sie dann versucht hat zu begrapschen, da hat sie einfach gesagt, dass sie noch keine richtige Frau ist. "Dann bin ich ihn sofort los" ,habe ich gedacht. Aber stattdessen habe er ihr nur noch mehr Komplimente gemacht. Wie hübsch sie sei und wie mutig so offen darüber zu reden. Auf einmal sei er richtig nett geworden. Er schien überhaupt keine Probleme damit zu haben. Und weil er mit meiner Besonderheit so locker umging, habe ich auch einiges von mir erzählt. Das mit meinen Eltern und das diese Phychotusse alles so in die Länge zieht. Da meinte Igor, ich könne es auch leichter haben. Da war ich natürlich sofort total neugierig, aber er machte sofort einen Rückzieher von wegen das ist vielleicht doch keine gute Idee. Und dann ging auch noch sein Handy und er musste schnell weg. Er gab mir seine Karte, irgendetwas mit Immobilien Schwarze Karte mit Platinschrift. "Igor living art" und dann seine Nummer sonst nichts. Irgendwie schräg, aber das hatte mich dann auch neugierig gemacht. Und gestern, da habe ich ihn einfach angerufen. Er hatte auch sofort Zeit für mich und wir haben und in einem Cafe getroffen. Ich hatte noch meine ganz normalen Klamotten von der Schule an. Jeans und ein Top dass zusammen mit dem entsprechenden Push up BH meine noch nicht ganz perfekt Figur betont."
Dann sah ich ihn. Diesmal ganz anders. Im Armani Anzug und eine Uhr, die garantiert nicht Preiswert war, aber man sah das alles nur auf den zweiten Blick. Und das dieses Lächeln, als er mich sah. Eigentlich wollte ich ja aus ihm nur rauskitzeln, wie mir den ganzen Psychokram ersparen kann, aber dann fing ich mich doch an mehr für Igor zu interessieren.