Als "Frau" / TS angepöbelt werden
Als "Frau" / TS angepöbelt werden - # 5

Lebensplanung, Standorte
Inga
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Re: Als "Frau" / TS angepöbelt werden

Post 61 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, miteinander,

gerade habe ich die Taz (Ausgabe Nord) vom Wochenende durchgeblättert. Und nachdem ich den Schwerpunkt zu Genderfragen durchgelesen habe und darüber hinaus manche Diskussion mit Bekannten und selbst im aufgeklärten Links-Autonomen Lager erleben konnte, muss ich feststellen, das für uns ist die Lage wohl nicht ganz so einfach ist.

Es ziehen offenbar Leute durch die Gegend, die uns mit mehr oder weniger abstrusen Theorien von der Gesellschaft ausgrenzen wollen. Denen bzw. deren Theorien muss man ja nicht auf den Leim gehen. Manche gehen den Theorien auf den Leim und sind dann für uns nur schwer erreichbar. Schwierig wird es dann, Leute zu überzeugen, die bisher heimliche Ressentiments gegen die Offenheit und Vielfalt in Geschlechterfragen hegen und in solch abstrusen Theorien ihre Argumente finden und sich damit zu Anhängern der Ausgrenzung von der Gesellschaft machen. Je nach Situation kann man manchmal aufklären und argumentieren. Manchmal verschlägt es einem auch schlichtweg die Sprache. Man kann froh sein, dass es nicht auch noch zu Handgreiflichkeiten kommt, die quasi sanktioniert sind durch die Verkünderinnen von den abstrusen Theorien zur Ausgrenzung von "Außenseitern" wie uns.

Liebe Grüße
Inga
Daniela.transg
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Re: Als "Frau" / TS angepöbelt werden

Post 62 im Thema

Beitrag von Daniela.transg »

Breakfast at Tiffany hat geschrieben: ......
Abgesehen von der miserablen Grammatik, ala 'isch hab Polizei', beantwortet das nicht meine Frage, geschweige denn, dass du damit deinen Kritikern plausibel den Wind aus den Segeln nimmst. "Ich bin ein Mensch" ist eine schwammige Aussage, wenn du nach dem Geschlecht gefragt wirst. Und das sagen sie dir auch so ins Gesicht.
Das Problem an dem Argument mit dem Hubschrauber ist, dass sie solange im Recht sind - egal wie bescheuert die Aussage sein mag - solange du keine plausible Erklärung dafür hast, warum es keine mentale Störung ist, sich im falschen Körper zu fühlen. Es gibt auch Menschen, die fühlen sich erst gesund und als Ganzes, wenn sie sich ein Bein oder einen Arm amputieren.Jetzt erklär mal den Kritikern dass Transsexualität keine Geschlechtsidentitätsstörung ist aber eine Körperintegritätsidentitätsstörung dagegen ein Krankheitsbild ist.
nur nebenbei: ala falls Du diesen Gott meinst, ist deine Rechtschreibung nicht dazu geeignet, andere zu kritisieren. Wenn Du nicht den Gott meinst, hilft das in dem Fall auch nicht weiter )..)c

Ich weiß nicht wo Du Dich so bewegst, dass Menschen Dich nach Deinem Geschlecht fragen. Es kann ja gut sein, dass Du es selbst wünschst, dass man über Dein Geschlecht spricht - dann wäre Deine Fragestellung ja plausibel.
Ich selbst habe es bisher meiner Partnerin erklären können und es war völlig ausreichend. (888)

Allerdings muss ich einschränkend sagen, ich bin auch keine Missionarin bei Transsexuell-Ungläubigen. Ich meine, es ist aber jeden freigestellt sich auf diesem Pfad zu bewegen.
Viele Grüße aus Salzgitter

Daniela
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Exuserin-2016-074-06

Re: Als "Frau" / TS angepöbelt werden

Post 63 im Thema

Beitrag von Exuserin-2016-074-06 »

Daniela.transg hat geschrieben: Ich weiß nicht wo Du Dich so bewegst, dass Menschen Dich nach Deinem Geschlecht fragen. Es kann ja gut sein, dass Du es selbst wünschst, dass man über Dein Geschlecht spricht - dann wäre Deine Fragestellung ja plausibel.
Ezählt doch ni immer so ne Brühe. Ich brauch nur mal zur Disco gehen oder in eine/n Club, Bar, Kneipe, was weiß ich. Dort kommt man bekannterweise mit Leuten ins Gespräch. Und irgendwann fragen die dich, oder ein Freund oder Freundin von dem, mit dem man sich gerade unterhält, ob man so ein "Trans(gender)ding" ist und die wollen das dann gaanz genau wissen, wie was und warum. Oft muss man bei dem Wort etwas nachhelfen, was die eigentlich wollen, weil die die Begriffe oft nicht ausgesprochen bekommen. Nja und bei genderqueer und genderfluid, non-binary steigen's aus oder sie erinnern sich an den berühmten Kampfhubschrauber. :D
Simone 65
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Re: Als "Frau" / TS angepöbelt werden

Post 64 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo. Ich habe diesen Tread wieder aufgemacht, weil ich da wo ich wohne regelmäßig beschimpft werde. Und als ich jetzt im Urlaub bei meinen Eltern war, das unmögliche Verhalten und das das dumme Gerade meines Vaters erlebt habe.. Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Lina
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Re: Als "Frau" / TS angepöbelt werden

Post 65 im Thema

Beitrag von Lina »

Simone 65 hat geschrieben:Hallo. Ich habe diesen Tread wieder aufgemacht, weil ich da wo ich wohne regelmäßig beschimpft werde. Und als ich jetzt im Urlaub bei meinen Eltern war, das unmögliche Verhalten und das das dumme Gerade meines Vaters erlebt habe.. Liebe Grüße Simone.
Wie ich verstehe, ist es u.a. innerhalb derier Familie, wo auch eine Menge Rassismus und sonstige braune Suace gelaeufig ist. Warum besuchst du die ueberhaupt, wenn die sich nicht benehmen koennen? Wie kannst du erwarten, dass sie ihr schlechtes Benehmen sendern, wenn du sie weiter mit deiner Anwesenheit belohnst? Denn das tust du ja. Jemand braucht ein scchwaches Opfer fuer dominantes mobbendes Verhalten und das Opfer stellt sich bereitwillig zur Verfuegung. Das is Belohnung.

Nicht erscheinen - und sich nur mit Familienmitgliedern andernorts treffen ist, die mobbende Person isolieren. Das ist keine Belohnung. Dasist, das ist: Du kannst so weiter machen und irgendwann vereinsamt sterben - oder Verhalten aendern.
Lieschen
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Re: Als "Frau" / TS angepöbelt werden

Post 66 im Thema

Beitrag von Lieschen »

Hallo,

1. ich stimme Lina zu. Bei einigen Menschen ist es vergebene Liebesmüh und es ist besser, sich nicht weiter um sie zu kümmern.

2. darf ich noch einen ganz kurzen Beitrag zum Thema "Kampfhubschrauber"? Ist ein Witzchen von der Kinderseite der heutigen "Ostfriesen-Zeitung":
Der Patient sagt zu seinem Arzt: "Herr Doktor, ich denke immer, dass ich ein Hund bin."
Der Arzt entgegnet: "Legen Sie sich erstmal auf die Couch."
Der Patient: "Ich darf nicht auf die Couch."

Lieschen
(immer noch erschöpft und glücklich vom Kölner CSD und den netten Kontakten in Köln)
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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