Die Grenze zwischen CD und TS?
Die Grenze zwischen CD und TS? - # 5

Lebensplanung, Standorte
Patricia
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Re: Die Grenze zwischen CD und TS?

Post 61 im Thema

Beitrag von Patricia »

Vielen Dank Helga :),

ich glaube jetzt verrstehe ich evtl. was du meinst. Und so unterschiedlich ist unsere Auffassung der Sache vielleicht doch nicht. Für mich sind auch diejenigen als TS zu zählen, welche diesen Weg nicht gehen. D.h. auch diejenigen die nach Außen hin als CD/TV leben aber in ihrem Inneren doch den Wunsch nach wesentlich mehr als dem Kleiderwechsel haben Die Gründe dafür können ja verschiedener Natur sein. Verantwortung gegenüber der Familie, Angst vor Jobverlust etc. Manchmal ist es einfach nur eine Frage wie leidensfähig diese Person ist. Doch in manchen Fällen stellt sich nach Jahren oder Jahrzehnten eben heraus, dass eine Transition unumgänglich ist. Das sind oft diejenigen die dann sichtbar zu TS werrden, es jedoch im Grund schon immer gewesen sind.
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AlexLyrics
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Re: Die Grenze zwischen CD und TS?

Post 62 im Thema

Beitrag von AlexLyrics »

Ja, das sind kleine jetzt beginnende Reformen und wir sehen, wie schon diese Hass auslösen. Es gibt viele andere Bereiche, deren Erscheinen tiefe Verunsicherung, Ängste, Hass und Abwehr mit sich bringt: Die m.E. überschätzte Digitalisierung, die Globaliiserung, die neuen Völkerwanderungen bzw. Armutsmigration. Ich mache mir häufig Gedanken, wie das sich in meiner unmittelbaren Umgebung und den europäischen Gesellschaften auswirkt, welche vielleicht auch negativen Auswirkungen die neue Sichtweise auf das Geschlecht mitsichbringen wird. Was könnte es sein? Mehr Költe zwischen den früheren Geschlechtern? Weniger Nachwuchs weil jetzt die gesellschaftlich begründeten "Zwangsehen" wegfallen, Männer Männer heiraten, viel mehr Menschen alleine leben? Oder hat die Menschheit aus der Geschichte gelernt, dass es immer besser sein könnte, den Neuerungen erst einmal offen entgeen zu treten. Die TikTok Kommentare, die auch an anderer Stelle kenne, werfen als kleier Ausschnitt auf die Realität ein negatives Bild auf die Zukunft. Ein ähnliches Thema, das ich sehr kritisch sehe, ist das Thema Inklusion und dessen Folgen, teilweise ablesbar auf Instagram, dort werden Behinderungen m.E. verharmlost. Die Selbstübernahme und die Erfahrungen die Betrachter machen können, treffen nicht unbedingt die Realität mit allen Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld. Ich glaube, wir werden das Ende dieser historisch wichtigen Phase nicht mehr mitbekommen, sondern wir werden eher die negativen Seiten zu spüren bekommen....
lexes hat geschrieben: Mi 21. Apr 2021, 13:38
Helga hat geschrieben: Mi 21. Apr 2021, 12:16
Patricia_cgn hat geschrieben: Mi 21. Apr 2021, 00:29 Hallo Helga,
irgendwie verstehe ich niocht so richtig was du mit deinem Beitrag sagen möchtest
Hallo Patricia,
im Grunde das, was die meisten Vorposts auch intendiert haben: Wir dürfen uns bei unseren Gefühlen und Entscheidungen nicht zu sehr von Begrifflichkeiten (=Schubladen) leiten lassen, da diese unzutreffend, überholt, veraltet, von falschen Annahmen ausgehend, grob pauschalisierend, ... sein können.
Im Eingangspost lese ich zwischen den Zeilen folgendes: "Bin ich CD, dann muss ich weitermachen wie bisher, obwohl ich das Gefühl habe, dass ich mir damit nicht gerecht werde. Bin ich TS, dann muss ich in die Transition gehen, obwohl ich kein Problem mit meinem Körper habe und befürchte dabei meine Familie zu verlieren."
Ich bin zuversichtlich, dass es zwischen den Begriffen CD und TS einen gangbaren Weg gibt. Nur der muss individuell gefunden werden.
Liebe Grüße
Helga

seehehr schön gesagt.. so denke ich mir das auch immer.

Es ist eben nicht jeder in eine Schublade zu zwängen .und hier predigst Du ja sogar zu den Bekehrten .. wer weiß wie viele eindeutig-hetero-Menschen weit von "eindeutig" entfernt sind aber es sich nie eingestanden haben.



Klar ist aber auch das man sich mit diesem Nicht-Schubladen-Denken nicht beliebt macht.

Krankenkassen / die Politik und der eindeutig-"normale" Bundesbürger haben ja jetzt schon Probleme mit der Sache.



Ich nutze so gut wie keine sozialen Medien ausser TikTok ... das ist schnell und man kann wegen der eingeschränkten Zeichenzahl keine epischen Debatten führen.


Wenn ich aber beispielsweise die Kommentare zur "Xier"-Videos sehe , dann wird mir regelmäßig schlecht.

Die Antworten sind geprägt von Spott / Häme / Verachtung / ..sucht's Euch aus...

Da sind noch dicke Bretter zu bohren bis Leute (z.B. aus der Generation meines Nachwuchses ) irgendwann man offen sagen können : Ich möchte geschlechtlich nicht zugeordnet werden, bitte sprich mich entsprechend an

Gut das es jemand tut.

Tschüss Schublade ... VERP*SS DICH :-)

Lexi
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