Platz in der Gesellschaft? - # 5
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dunkles_sternchen
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Re: Platz in der Gesellschaft?
Es ist ja nicht so, dass ich das "nicht wüsste" oder diese Dinge in Erwägung ziehen würde. Ich kann es aber nicht. Vielleicht gelingt mir das einiges Tages, aber ich glaube es nicht. Wenn jemand einen Unfall hatte und vielleicht hinterher im Rollstuhl sitzt, wird er sich das auch nie verzeihen. Vielleicht war er zu schnell unterwegs, oder es ist beim Sport passiert - Dinge, die hätten nicht sein müssen. Und eine Transition MUSS auch nicht sein ... es war meine freie Entscheidung. Und das macht mir ein Verzeihen nahezu unmöglich.
Aber sicherlich werde ich das Beste aus dem machen, was mir bleibt. Das eine schließt ja das andere nicht aus.
Aber sicherlich werde ich das Beste aus dem machen, was mir bleibt. Das eine schließt ja das andere nicht aus.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Platz in der Gesellschaft?
Genau das ist falsch. Es gibt viele, die damit ganz gut klar kommen. Aber das Verzeihen der eigenen Entscheidungen ist ein Kernelement.Wenn jemand einen Unfall hatte und vielleicht hinterher im Rollstuhl sitzt, wird er sich das auch nie verzeihen.
Manche sagen auch "Loslassen". Es gibt eine nette Geschichte: https://www.egold-konzept.de/wp-content ... r-noch.pdf
Es liegt nur an Dir, ob Du Deinen Weg gramvoll (in der Vergangenheit) oder befreit (im Hier und Jetzt) gehst. Vielleicht bist Du aber auch noch nicht bereit dazu ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Laila-Sarah
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Re: Platz in der Gesellschaft?
Hallo Sternchen,
Schade, dass ich keinen Blitzdingser habe. Sonst würde ich dir mit dem Vergessen helfen
Quelle: https://i.ytimg.com/vi/N1_0BABI4nA/maxresdefault.jpg
VlG
p.s.: Ist natürlich witzig gemeint um die Situation aufzulockern.
Schade, dass ich keinen Blitzdingser habe. Sonst würde ich dir mit dem Vergessen helfen
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dunkles_sternchen
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Re: Platz in der Gesellschaft?
Ja, natürlich. Es gibt viele, die damit klarkommen. Viele werden dir aber auch nicht sagen, was sie wirklich empfinden. Und es kommt sicherlich auch darauf an, ob man an seinem Schicksal tatsächlich Schuld trägt oder ein Opfer anderer ist. Und ich bin fest davon überzeugt, dass jemand, der selbstverschuldet den Rest seines Lebens mit den Konsequenzen leben muss, vielleicht "klarkommt", aber sich immer wieder die Frage nach dem Warum stellen wird. Unsere Gesellschaft ist ziemlich gut darin eben solche Dialoge aus Angst vor Imageverlust zu unterdrücken.Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 08:50Genau das ist falsch. Es gibt viele, die damit ganz gut klar kommen. Aber das Verzeihen der eigenen Entscheidungen ist ein Kernelement.Wenn jemand einen Unfall hatte und vielleicht hinterher im Rollstuhl sitzt, wird er sich das auch nie verzeihen.
Manche sagen auch "Loslassen". Es gibt eine nette Geschichte: https://www.egold-konzept.de/wp-content ... r-noch.pdf
Es liegt nur an Dir, ob Du Deinen Weg gramvoll (in der Vergangenheit) oder befreit (im Hier und Jetzt) gehst. Vielleicht bist Du aber auch noch nicht bereit dazu ...
Das eine hat für mich daher nichts mit dem anderen zu tun. Ich glaube, dass durchaus auf gutem Wege bin irgendwie wieder eine Art Normalität zurückzufinden. Es ist aber auch meilenweit von dem entfernt, wofür ich so lange kämpfen musste und auch meilenweit entfernt von dem, was ich damals als "Unzufriedenheit" definiert habe. Die Transition hat mich dann wirklich auch gelehrt, was es heißt richtig unglücklich zu sein oder nicht mehr leben zu wollen. Auf der anderen Seite habe ich aber auch gelernt, dass kleinste Dinge und Gesten schon unglaublich schön sein können. Manchmal eben auch solche, die viele gar nicht wahrnehmen.