Für die Klassikfreunde - # 34
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Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde
Alexander Glasunow entstammte einer wohlhabenden Familie und begann schon sehr früh, sich mit Musik zu beschäftigen. Hierbei fielen vor allem sein erstaunliches musikalisches Gedächtnis und sein ausgezeichnetes Gehör auf. 1880 begann Glasunow auf Empfehlung von Mili Balakirew ein privates Studium bei Nikolai Rimski-Korsakow, der von dem Talent seines Schülers beeindruckt war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander ... h_Glasunow
Es spielt Nathan Milstein
LG Kerstin
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Es spielt Nathan Milstein
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Oper "Artaserse" von Leonardo Vinci
Leonardo Vinci (* um 1690 in Strongoli; " zwischen 27. Mai und 29. Mai 1730 in Neapel) war ein italienischer Komponist des Barock. Es handelt sich dabei nicht um den Maler, Bildhauer, Musiker und Erfinder ähnlichen Namens Leonardo da Vinci (1452—1519).
Artaserse ist ein Opern-Libretto in drei Akten von Pietro Metastasio. Mit mehr als 90 Vertonungen ist es sein populärstes Werk. Erstmals aufgeführt wurde es in der Vertonung von Leonardo Vinci am 4. Februar 1730 im Teatro delle Dame in Rom.
Eine deutsche Übersetzung des Librettos von Johann Anton Koch erschien 1769 unter dem Namen Artaxerxes im ersten Band seiner unvollendet gebliebenen Gesamtausgabe Des Herrn Abt Peter Metastasio Kayserl. Königl. Hofpoetens Dramatische Gedichte.
LG
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Leonardo Vinci (* um 1690 in Strongoli; " zwischen 27. Mai und 29. Mai 1730 in Neapel) war ein italienischer Komponist des Barock. Es handelt sich dabei nicht um den Maler, Bildhauer, Musiker und Erfinder ähnlichen Namens Leonardo da Vinci (1452—1519).
Artaserse ist ein Opern-Libretto in drei Akten von Pietro Metastasio. Mit mehr als 90 Vertonungen ist es sein populärstes Werk. Erstmals aufgeführt wurde es in der Vertonung von Leonardo Vinci am 4. Februar 1730 im Teatro delle Dame in Rom.
Eine deutsche Übersetzung des Librettos von Johann Anton Koch erschien 1769 unter dem Namen Artaxerxes im ersten Band seiner unvollendet gebliebenen Gesamtausgabe Des Herrn Abt Peter Metastasio Kayserl. Königl. Hofpoetens Dramatische Gedichte.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Dich teure Halle" aus der Oper 'Tannhäuser' von Richard Wagner
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg ist eine romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner, welche auf der traditionellen Volksballade Tannhauser und dem Sängerkrieg auf der Wartburg aufbaut. Die Oper thematisiert den Zwiespalt zwischen heiliger und profaner Liebe und der Erlösung durch Liebe - ein Leitthema, welches sich auch durch viele von Wagners späten Werken zieht.
James Levine dirigiert das Metropolitan Opera Orchestra. Deborah Voigt singt.
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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg ist eine romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner, welche auf der traditionellen Volksballade Tannhauser und dem Sängerkrieg auf der Wartburg aufbaut. Die Oper thematisiert den Zwiespalt zwischen heiliger und profaner Liebe und der Erlösung durch Liebe - ein Leitthema, welches sich auch durch viele von Wagners späten Werken zieht.
James Levine dirigiert das Metropolitan Opera Orchestra. Deborah Voigt singt.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Estudiantina Op. 191" von Émile Waldteufel
Émile Waldteufel (eigentlich Charles Émile Lévy; * 9. Dezember 1837 in Straßburg; " 12. Februar 1915 in Paris) war ein französischer Musiker und Komponist.
Seine Eltern waren Lazare Lévy alias Louis Waldteufel, der ein bekanntes Orchester führte, und Flora Neubauer, Pianistin und Gesangsprofessorin. Sein Bruder Léon war ein beliebter Musiker. Als Émile fünf Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seinem Bruder Isaak nach Paris. Den ersten Unterricht erhielt er von seiner Mutter und dann von Joseph Heyberger.
Émile Waldteufel studierte Musik in Paris am Konservatorium. Eine Zeitlang arbeitete er in einer Klavierfabrik. Später wurde er Vorspieler der Kaiserin Eugénie am Hofe Napoléons III und spielte oft mit dem erfolgreichen Orchester des Vaters. Sein Durchbruch gelang ihm, nachdem er 1874 für den Prince of Wales, Edward VII., vorspielte, der von seinem Manola-Walzer so begeistert war, dass er ihm seine Unterstützung versprach. Er fand den Verleger Hopwood & Crew, der ihn auf der ganzen Welt populär machte, sodass die Musik bis zu Queen Victoria vordrang. Er komponierte über 250 Tänze, vor allem Walzer.
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Émile Waldteufel (eigentlich Charles Émile Lévy; * 9. Dezember 1837 in Straßburg; " 12. Februar 1915 in Paris) war ein französischer Musiker und Komponist.
Seine Eltern waren Lazare Lévy alias Louis Waldteufel, der ein bekanntes Orchester führte, und Flora Neubauer, Pianistin und Gesangsprofessorin. Sein Bruder Léon war ein beliebter Musiker. Als Émile fünf Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seinem Bruder Isaak nach Paris. Den ersten Unterricht erhielt er von seiner Mutter und dann von Joseph Heyberger.
Émile Waldteufel studierte Musik in Paris am Konservatorium. Eine Zeitlang arbeitete er in einer Klavierfabrik. Später wurde er Vorspieler der Kaiserin Eugénie am Hofe Napoléons III und spielte oft mit dem erfolgreichen Orchester des Vaters. Sein Durchbruch gelang ihm, nachdem er 1874 für den Prince of Wales, Edward VII., vorspielte, der von seinem Manola-Walzer so begeistert war, dass er ihm seine Unterstützung versprach. Er fand den Verleger Hopwood & Crew, der ihn auf der ganzen Welt populär machte, sodass die Musik bis zu Queen Victoria vordrang. Er komponierte über 250 Tänze, vor allem Walzer.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Der Festivalsommer auf 3SAT geht weiter 
Am 15.8.2015 überträgt 3SAT ab 20:15 die Konzerte der Wiener Philharmoniker in Kopenhagen und Helsinki
Programm:
- Carl Nielsen: Sinfonie Nr.4 op. 29 "Das Unauslöschliche"
- Jean Sibelius: Lemminkäinen-Suite op. 22
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Die Wiener Philharmoniker reisen im Sommer nach Skandinavien. Anlass ist der 150. Geburtstag zweier Nationalkomponisten: in Dänemark von Carl Nielsen, in Finnland von Jean Sibelius.
Patricia Schäfer präsentiert das konzertante Doppelprojekt in Kopenhagen und Helsinki mit Impressionen von den Veranstaltungen, Vorstellung der beiden ungewöhnlichen Konzerthäuser, Statements aus dem Orchester und interessanten Blicken hinter die Kulissen.
Die Konzerte in Kopenhagen und Helsinki sind für die Tournee der Philharmoniker von besonderer Bedeutung: Als Zusammenschnitt werden die beiden Konzerte mittels EBU in alle Welt übertragen.
Aufgezeichnet wurden die Konzerte am 11. Juni im Danish Radio Byens Koncertsal in Kopenhagen und am 13. Juni im Musiikkitalo in Helsinki. Auf dem Programm stehen: Carl Nielsen: Sinfonie Nr.4 op29 "Das Unauslöschliche" und Jean Sibelius: Lemminkäinen-Suite op22.
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Am 15.8.2015 überträgt 3SAT ab 20:15 die Konzerte der Wiener Philharmoniker in Kopenhagen und Helsinki
Programm:
- Carl Nielsen: Sinfonie Nr.4 op. 29 "Das Unauslöschliche"
- Jean Sibelius: Lemminkäinen-Suite op. 22
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Die Wiener Philharmoniker reisen im Sommer nach Skandinavien. Anlass ist der 150. Geburtstag zweier Nationalkomponisten: in Dänemark von Carl Nielsen, in Finnland von Jean Sibelius.
Patricia Schäfer präsentiert das konzertante Doppelprojekt in Kopenhagen und Helsinki mit Impressionen von den Veranstaltungen, Vorstellung der beiden ungewöhnlichen Konzerthäuser, Statements aus dem Orchester und interessanten Blicken hinter die Kulissen.
Die Konzerte in Kopenhagen und Helsinki sind für die Tournee der Philharmoniker von besonderer Bedeutung: Als Zusammenschnitt werden die beiden Konzerte mittels EBU in alle Welt übertragen.
Aufgezeichnet wurden die Konzerte am 11. Juni im Danish Radio Byens Koncertsal in Kopenhagen und am 13. Juni im Musiikkitalo in Helsinki. Auf dem Programm stehen: Carl Nielsen: Sinfonie Nr.4 op29 "Das Unauslöschliche" und Jean Sibelius: Lemminkäinen-Suite op22.
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Re: Für die Klassikfreunde
"El Arreglito (Habanera)" von Sebastián de Yradier
Sebastián de Yradier (* 20. Januar 1809 in Lanciego, Ãlava (Baskenland), Spanien; " 6. Dezember 1865 in Vitoria) war ein spanischer Komponist.
Von seinen zahlreichen Kompositionen haben einzig "La Paloma" und "El arreglito" nach seinem Tode Weltruhm erlangt.
George Bizet hat hier teilweise "gediebt". "El arreglito" wurde von ihm für ein Volkslied gehalten, mit dem er die Arie der Carmen L'amour est un oiseau rebelle in der gleichnamigen Oper unterlegte.
Es singt Roser Ferrer-Morató unter der Begleitung von CecÃlio Tieles.
Link zu Bizet's Habanera: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 30#p120095
LG
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Sebastián de Yradier (* 20. Januar 1809 in Lanciego, Ãlava (Baskenland), Spanien; " 6. Dezember 1865 in Vitoria) war ein spanischer Komponist.
Von seinen zahlreichen Kompositionen haben einzig "La Paloma" und "El arreglito" nach seinem Tode Weltruhm erlangt.
George Bizet hat hier teilweise "gediebt". "El arreglito" wurde von ihm für ein Volkslied gehalten, mit dem er die Arie der Carmen L'amour est un oiseau rebelle in der gleichnamigen Oper unterlegte.
Es singt Roser Ferrer-Morató unter der Begleitung von CecÃlio Tieles.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Tanz der Gaukler" aus der Oper 'Schneeflöckchen' von Nikolai Rimski-Korsakow
Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow (18. März 1844 in Tichwin bei Sankt Petersburg; " 21. Juni 1908 auf Gut Ljubensk bei Luga) war ein russischer Komponist.
Rimski-Korsakow stammte aus der angesehenen Familie Rimski-Korsakow, deren männliche Mitglieder traditionell in militärischen Diensten standen, besonders in der russischen Marine. Die Eltern waren daneben aber auch stark musikalisch interessiert, erkannten seine musikalische Begabung und förderten sie. 1856 begann seine militärische und schulische Ausbildung im Seekadettenkorps in Sankt Petersburg, die er 1862 abschloss.
Schneeflöckchen ist eine Oper in einem Prolog und vier Akten von Nikolai Rimski-Korsakow, der auch das Libretto verfasste. Die Oper basiert auf dem gleichnamigen Märchendrama von Alexander Ostrowski, in dem die Titelheldin Snegurocka aus dem russischen Märchen im Zentrum der Handlung steht. Die Oper wurde in ihrer ersten Fassung 1882 in St. Petersburg uraufgeführt, Rimski-Korsakow selbst überarbeitete die Oper zu einer zweiten Fassung, die 1898 ebendort uraufgeführt wurde. Die Oper wird heute in der zweiten Fassung gespielt. In der Oper spielt das Ballett eine große Rolle, mit dem die märchenhaften Elemente transportiert werden.
LG
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Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow (18. März 1844 in Tichwin bei Sankt Petersburg; " 21. Juni 1908 auf Gut Ljubensk bei Luga) war ein russischer Komponist.
Rimski-Korsakow stammte aus der angesehenen Familie Rimski-Korsakow, deren männliche Mitglieder traditionell in militärischen Diensten standen, besonders in der russischen Marine. Die Eltern waren daneben aber auch stark musikalisch interessiert, erkannten seine musikalische Begabung und förderten sie. 1856 begann seine militärische und schulische Ausbildung im Seekadettenkorps in Sankt Petersburg, die er 1862 abschloss.
Schneeflöckchen ist eine Oper in einem Prolog und vier Akten von Nikolai Rimski-Korsakow, der auch das Libretto verfasste. Die Oper basiert auf dem gleichnamigen Märchendrama von Alexander Ostrowski, in dem die Titelheldin Snegurocka aus dem russischen Märchen im Zentrum der Handlung steht. Die Oper wurde in ihrer ersten Fassung 1882 in St. Petersburg uraufgeführt, Rimski-Korsakow selbst überarbeitete die Oper zu einer zweiten Fassung, die 1898 ebendort uraufgeführt wurde. Die Oper wird heute in der zweiten Fassung gespielt. In der Oper spielt das Ballett eine große Rolle, mit dem die märchenhaften Elemente transportiert werden.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Ach, ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküsst" aus der Operette 'Der Bettelstudent' von Karl Millöcker
Der Bettelstudent ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten gemeinsam F. Zell und Richard Genée. Es basiert auf dem Stück Les Noces de Fernande (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien statt.
Ivan Rebroff singt in der Operettenverfilmung aus dem Jahr 1981.
LG
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Der Bettelstudent ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten gemeinsam F. Zell und Richard Genée. Es basiert auf dem Stück Les Noces de Fernande (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien statt.
Ivan Rebroff singt in der Operettenverfilmung aus dem Jahr 1981.
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Re: Für die Klassikfreunde
"In der Halle des Bergkönigs" aus der 'Peer Gynt-Suite Nr.1' von Edvard Grieg
In der Halle des Bergkönigs (Norwegisch: I Dovregubbens hall) ist ein Orchesterstück, welches Edvard Grieg als achtes Stück seiner Schauspielmusik Peer Gynt für die sechste Szene des zweiten Aktes in Henrik Ibsens dramatischem Gedicht Peer Gynt, op. 23 zwischen Sommer 1874 und Sommer 1875 komponierte. Es wurde am 24. Februar 1876 im Christiania Theater in Christiania (heute Oslo) uraufgeführt.
1888 übernahm es Grieg als letztes Stück in seine Peer-Gynt-Suite Nr. 1, op. 46. Obwohl eine Aufführung des vollständigen Stückes knapp 3 Minuten dauert, hat das leicht erkennbare Thema ihm zu einem Kultstatus in der populären Kultur verholfen, wo es seitdem von vielen Künstlern aufgegriffen wurde.
Das Stück erzählt, wie der namensgebende Peer Gynt in einer traumhaften Phantasie die "königliche Halle des Alten vom Dovre (des Bergkönigs) betritt". Die Szenenbeschreibung weiter: "Es gibt eine große Menge von Troll-Höflingen, Gnomen und Kobolden. Der alte Mann sitzt auf seinem Thron mit Krone und Zepter, umgeben von seinen Kindern und Verwandten. Peer Gynt steht vor ihm. Es herrscht ein enormer Aufruhr in der Halle. Die ersten Zeilen des Liedes werden gesungen."
Grieg selbst schrieb über die Musik für die Halle des Bergkönigs: ...etwas für des Alten von Dovre Königshalle gemacht, das ich buchstäblich genommen nicht ausstehen kann, so sehr klingt es nach Kuhfladen, Norwegertum und Selbstgefälligkeit! Aber ich erwarte auch, dass man die Ironie fühlen kann.
Christof Harr dirigiert das CJD Orchester im KMS der Philharmonie Berlin.
... und noch als Flashmob (ab 2:55 Min)
LG
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In der Halle des Bergkönigs (Norwegisch: I Dovregubbens hall) ist ein Orchesterstück, welches Edvard Grieg als achtes Stück seiner Schauspielmusik Peer Gynt für die sechste Szene des zweiten Aktes in Henrik Ibsens dramatischem Gedicht Peer Gynt, op. 23 zwischen Sommer 1874 und Sommer 1875 komponierte. Es wurde am 24. Februar 1876 im Christiania Theater in Christiania (heute Oslo) uraufgeführt.
1888 übernahm es Grieg als letztes Stück in seine Peer-Gynt-Suite Nr. 1, op. 46. Obwohl eine Aufführung des vollständigen Stückes knapp 3 Minuten dauert, hat das leicht erkennbare Thema ihm zu einem Kultstatus in der populären Kultur verholfen, wo es seitdem von vielen Künstlern aufgegriffen wurde.
Das Stück erzählt, wie der namensgebende Peer Gynt in einer traumhaften Phantasie die "königliche Halle des Alten vom Dovre (des Bergkönigs) betritt". Die Szenenbeschreibung weiter: "Es gibt eine große Menge von Troll-Höflingen, Gnomen und Kobolden. Der alte Mann sitzt auf seinem Thron mit Krone und Zepter, umgeben von seinen Kindern und Verwandten. Peer Gynt steht vor ihm. Es herrscht ein enormer Aufruhr in der Halle. Die ersten Zeilen des Liedes werden gesungen."
Grieg selbst schrieb über die Musik für die Halle des Bergkönigs: ...etwas für des Alten von Dovre Königshalle gemacht, das ich buchstäblich genommen nicht ausstehen kann, so sehr klingt es nach Kuhfladen, Norwegertum und Selbstgefälligkeit! Aber ich erwarte auch, dass man die Ironie fühlen kann.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Salve Regina" von Joseph Haydn
Franz Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; " 31. Mai 1809 in Wien) war Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.
Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Haydn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit dem bekannten Zitat: "Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden."
Das Salve Regina ist die marianische Antiphon, die im Stundengebet der katholischen Kirche in der Zeit im Jahreskreis entweder nach der Vesper oder nach der Komplet gesungen wird - je nachdem, welche dieser beiden Horen die letzte ist, die in Gemeinschaft gefeiert wird. In vielen Regionen ist es Brauch, das Salve Regina beim Begräbnis eines Priesters oder einer Person des geweihten Lebens am Grab zu singen.
Benannt ist die Antiphon nach den ersten beiden Worten des lateinischen Textes, der vor 1054 entstanden ist und Hermann von Reichenau (Hermann der Lahme, Hermannus Contractus), einem Benediktiner der Abtei Reichenau, zugeschrieben wird.
Die letzten Anrufungen des Gebets (o clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria) sind ein späterer Zusatz, den der heilige Bernhard von Clairvaux angefügt haben soll.
Joseph Haydn komponierte Salve Regina in g-Moll für vierstimmigen Chor, Streicher und konzertierende Orgel, Hob.XXIII/b:2 (1771)
Sarita Cafferata leitet den Coro Santa Cecilia und das Orquesta de la AAC mit den Solisten Samanta Jaume, Laura Alvarez Renedo, Martin BenÃtez und Miguel Angel Perez.
LG
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Franz Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; " 31. Mai 1809 in Wien) war Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.
Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Haydn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit dem bekannten Zitat: "Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden."
Das Salve Regina ist die marianische Antiphon, die im Stundengebet der katholischen Kirche in der Zeit im Jahreskreis entweder nach der Vesper oder nach der Komplet gesungen wird - je nachdem, welche dieser beiden Horen die letzte ist, die in Gemeinschaft gefeiert wird. In vielen Regionen ist es Brauch, das Salve Regina beim Begräbnis eines Priesters oder einer Person des geweihten Lebens am Grab zu singen.
Benannt ist die Antiphon nach den ersten beiden Worten des lateinischen Textes, der vor 1054 entstanden ist und Hermann von Reichenau (Hermann der Lahme, Hermannus Contractus), einem Benediktiner der Abtei Reichenau, zugeschrieben wird.
Die letzten Anrufungen des Gebets (o clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria) sind ein späterer Zusatz, den der heilige Bernhard von Clairvaux angefügt haben soll.
Joseph Haydn komponierte Salve Regina in g-Moll für vierstimmigen Chor, Streicher und konzertierende Orgel, Hob.XXIII/b:2 (1771)
Sarita Cafferata leitet den Coro Santa Cecilia und das Orquesta de la AAC mit den Solisten Samanta Jaume, Laura Alvarez Renedo, Martin BenÃtez und Miguel Angel Perez.
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Re: Für die Klassikfreunde
Hilary Hahn - Glazunov - Violin Concerto in A minor, Op 82
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Der Festivalsommer auf 3SAT wird fortgesetzt
Samstag, 22. August 2015, 20.15 Uhr - Fidelio - Oper in zwei Aufzügen op. 72 von Ludwig van Beethoven. Großes Festspielhaus, Salzburger Festspiele 2015
Das berühmte Singspiel nach realen Motiven um die schöne Leonore, die als Mann verkleidet ihren zu Unrecht inhaftierten Florestan aus dem Gefängnis befreien will, hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. "Fidelio" ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. In Salzburg ist das beliebte und aufwühlende Werk des großen Komponisten mit Stars wie Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka besetzt. Im Rahmen der Salzburger Festspiele inszeniert Claus Guth die Befreiungsoper zum Thema Machtmissbrauch und Freiheitsdrang mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Franz Welser-Möst.
Der Münchner Startenor Jonas Kaufmann sang 1998 zunächst die Rolle des Jaquino in "Fidelio", doch schon bald brillierte er als Florestan: nach Zürich, Luzern und Paris jetzt in Salzburg. Adrianna Pieczonka, die den Part der Leonore singt, ist eine kanadische Topsopranistin.
Eine wahre Geschichte wird zur Oper
Zur Zeit der Französischen Revolution: Der Frau eines politischen Häftlings gelingt es, als Mann verkleidet in das Gefängnis einzudringen, in dem Jakobiner ihren Mann gefangen halten. Sie versteht es, das Vertrauen des Kerkermeisters zu gewinnen und ihren Gatten zu befreien. Eine Sensation, die die Gemüter Ende des 18. Jahrhunderts heftig bewegte.
Jean-Nicolas Bouilly, Zeuge dieser Tat, formte daraus ein Opernlibretto. In der Vertonung von Pierre Gavenaux gelangte es 1798 in Paris zur Uraufführung. Wenige Jahre später griff Ferdinando Paër auf dieses Libretto zurück und feierte mit seiner Oper "Leonora ossia L"™amor coniugale" ab 1804 große Erfolge, zunächst in Dresden, dann auch in Wien.
Beethovens Interesse ist geweckt
Zu jener Zeit, in den Jahren 1803 und 1804, bewohnte Beethoven eine Dienstwohnung im Theater an der Wien. Im Auftrag der Operndirektion sollte er eine Oper nach einem Libretto von Emanuel Schikaneder komponieren: Vestas Feuer. Auch wenn dieser Stoff seinen an der Antike orientierten Idealen entgegenkam, verlor er bald das Interesse und ließ sich stattdessen von Joseph Sonnleithner, dem damaligen Leiter des Theater an der Wien, Bouillys Textbuch ins Deutsche übertragen.
Von dessen Handlung war er als Mensch ebenso betroffen wie als Komponist begeistert, enthielt sie doch das "Sittliche, Erhebende", das er sich von einem Opernstoff erwartete. Von der kleinbürgerlichen Welt des Kerkermeisters Rocco im ersten Akt über den vom tyrannischen Gouverneur des Staatsgefängnisses beherrschten zweiten Akt steigerte sich der dritte Akt zur Feier der ehelichen Liebe als Sieg gegen Willkürherrschaft.
10 Jahre Arbeit
Allerdings war diesem Plädoyer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit im Gewand einer Befreiungs- und Rettungsoper, deren erste Skizzen mit der Komposition der "Eroica" zusammenfielen, kein Erfolg beschieden. Es kostete Beethoven zehn Jahre intensiver Arbeit, bis 1814 jene Fassung zur Uraufführung kam, die unter dem Titel "Fidelio" zum Synonym der Befreiungsoper schlechthin wurde. Im Unterschied zur "Ur-Leonore" durchdringen sich in dieser auf zwei Aufzüge verdichteten Fassung von Anfang an die unterschiedlichen Sphären; die durchaus von Egoismus bestimmte Sehnsucht nach Glück kennt keine Standesunterschiede.
Utopie und Realität
In das singspielhafte Beginnen des ersten Aufzugs mischen sich mit dem kontemplativen Quartett "Mir ist so wunderbar" oder auch dem Gefangenenchor "O welche Lust" jene Töne, mit denen Beethoven eine Utopie heraufbeschwört, die schließlich in einem beglückenden, nur allzu kurzen Moment greifbar wird. Wenn Leonore ihrem Florestan die Ketten abnimmt, heben sich zu den Worten "O Gott, welch ein Augenblick" Utopie und Realität in der Musik auf, um dann vom rasenden finalen Freudentaumel hinweggefegt zu werden.
"Wie nirgends sonst wird aber Musik hier Morgenrot, kriegerisch-religiöses, dessen Tag so hörbar wird, als wäre er schon mehr als bloße Hoffnung. Sie leuchtet als reines Menschenwerk, als eines, das in der ganzen von Menschen unabhängigen Umwelt Beethovens noch nicht vorkam." (Ernst Bloch)
Darsteller:
Florestan: Jonas Kaufmann
Leonore: Adrianne Pieczonka
Don Fernando: Ludovic Tézier
Don Pizarro: Tomasz Konieczny
Rocco: Hans-Peter König
Marzelline: Olga Bezsmertna
Jaquino: Norbert Ernst
Pizarro Schatten: Paul Lorenger
Leonore Schatten: Nadia Kichler
Franz Welser-Möst: Musikalische Leitung
Claus Guth: Regie
Christian Schmidt: Bühne und Kostüme
Ronny Dietrich: Dramaturgie
Olaf Freese: Lichtgestaltung
Torsten Ottersberg: Sounddesign
Andi A. Müller: Videodesign
Ernst Raffelsberger: Choreinstudierung
LG
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Samstag, 22. August 2015, 20.15 Uhr - Fidelio - Oper in zwei Aufzügen op. 72 von Ludwig van Beethoven. Großes Festspielhaus, Salzburger Festspiele 2015
Das berühmte Singspiel nach realen Motiven um die schöne Leonore, die als Mann verkleidet ihren zu Unrecht inhaftierten Florestan aus dem Gefängnis befreien will, hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. "Fidelio" ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. In Salzburg ist das beliebte und aufwühlende Werk des großen Komponisten mit Stars wie Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka besetzt. Im Rahmen der Salzburger Festspiele inszeniert Claus Guth die Befreiungsoper zum Thema Machtmissbrauch und Freiheitsdrang mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Franz Welser-Möst.
Der Münchner Startenor Jonas Kaufmann sang 1998 zunächst die Rolle des Jaquino in "Fidelio", doch schon bald brillierte er als Florestan: nach Zürich, Luzern und Paris jetzt in Salzburg. Adrianna Pieczonka, die den Part der Leonore singt, ist eine kanadische Topsopranistin.
Eine wahre Geschichte wird zur Oper
Zur Zeit der Französischen Revolution: Der Frau eines politischen Häftlings gelingt es, als Mann verkleidet in das Gefängnis einzudringen, in dem Jakobiner ihren Mann gefangen halten. Sie versteht es, das Vertrauen des Kerkermeisters zu gewinnen und ihren Gatten zu befreien. Eine Sensation, die die Gemüter Ende des 18. Jahrhunderts heftig bewegte.
Jean-Nicolas Bouilly, Zeuge dieser Tat, formte daraus ein Opernlibretto. In der Vertonung von Pierre Gavenaux gelangte es 1798 in Paris zur Uraufführung. Wenige Jahre später griff Ferdinando Paër auf dieses Libretto zurück und feierte mit seiner Oper "Leonora ossia L"™amor coniugale" ab 1804 große Erfolge, zunächst in Dresden, dann auch in Wien.
Beethovens Interesse ist geweckt
Zu jener Zeit, in den Jahren 1803 und 1804, bewohnte Beethoven eine Dienstwohnung im Theater an der Wien. Im Auftrag der Operndirektion sollte er eine Oper nach einem Libretto von Emanuel Schikaneder komponieren: Vestas Feuer. Auch wenn dieser Stoff seinen an der Antike orientierten Idealen entgegenkam, verlor er bald das Interesse und ließ sich stattdessen von Joseph Sonnleithner, dem damaligen Leiter des Theater an der Wien, Bouillys Textbuch ins Deutsche übertragen.
Von dessen Handlung war er als Mensch ebenso betroffen wie als Komponist begeistert, enthielt sie doch das "Sittliche, Erhebende", das er sich von einem Opernstoff erwartete. Von der kleinbürgerlichen Welt des Kerkermeisters Rocco im ersten Akt über den vom tyrannischen Gouverneur des Staatsgefängnisses beherrschten zweiten Akt steigerte sich der dritte Akt zur Feier der ehelichen Liebe als Sieg gegen Willkürherrschaft.
10 Jahre Arbeit
Allerdings war diesem Plädoyer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit im Gewand einer Befreiungs- und Rettungsoper, deren erste Skizzen mit der Komposition der "Eroica" zusammenfielen, kein Erfolg beschieden. Es kostete Beethoven zehn Jahre intensiver Arbeit, bis 1814 jene Fassung zur Uraufführung kam, die unter dem Titel "Fidelio" zum Synonym der Befreiungsoper schlechthin wurde. Im Unterschied zur "Ur-Leonore" durchdringen sich in dieser auf zwei Aufzüge verdichteten Fassung von Anfang an die unterschiedlichen Sphären; die durchaus von Egoismus bestimmte Sehnsucht nach Glück kennt keine Standesunterschiede.
Utopie und Realität
In das singspielhafte Beginnen des ersten Aufzugs mischen sich mit dem kontemplativen Quartett "Mir ist so wunderbar" oder auch dem Gefangenenchor "O welche Lust" jene Töne, mit denen Beethoven eine Utopie heraufbeschwört, die schließlich in einem beglückenden, nur allzu kurzen Moment greifbar wird. Wenn Leonore ihrem Florestan die Ketten abnimmt, heben sich zu den Worten "O Gott, welch ein Augenblick" Utopie und Realität in der Musik auf, um dann vom rasenden finalen Freudentaumel hinweggefegt zu werden.
"Wie nirgends sonst wird aber Musik hier Morgenrot, kriegerisch-religiöses, dessen Tag so hörbar wird, als wäre er schon mehr als bloße Hoffnung. Sie leuchtet als reines Menschenwerk, als eines, das in der ganzen von Menschen unabhängigen Umwelt Beethovens noch nicht vorkam." (Ernst Bloch)
Darsteller:
Florestan: Jonas Kaufmann
Leonore: Adrianne Pieczonka
Don Fernando: Ludovic Tézier
Don Pizarro: Tomasz Konieczny
Rocco: Hans-Peter König
Marzelline: Olga Bezsmertna
Jaquino: Norbert Ernst
Pizarro Schatten: Paul Lorenger
Leonore Schatten: Nadia Kichler
Franz Welser-Möst: Musikalische Leitung
Claus Guth: Regie
Christian Schmidt: Bühne und Kostüme
Ronny Dietrich: Dramaturgie
Olaf Freese: Lichtgestaltung
Torsten Ottersberg: Sounddesign
Andi A. Müller: Videodesign
Ernst Raffelsberger: Choreinstudierung
LG
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Re: Für die Klassikfreunde
"Da schlägt die Abschiedsstunde" aus der Oper 'Der Schauspieldirektor' von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Schauspieldirektor (1786, KV 486) ist ein Singspiel in einem Aufzug von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Libretto verfasste Johann Gottlieb Stephanie d.J. Die Uraufführung fand am 7. Februar 1786 in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn in Wien statt.
Den Auftrag für dieses Werk bekam Mozart von Kaiser Joseph II. anlässlich eines Besuches des mit der Erzherzogin Marie Christine verheirateten niederländischen Generalgouverneurs. Das "Frühlingfest an einem Wintertage" fand in der Schönbrunner Orangerie statt. Die Idee zur Handlung, eine Komödie über das Theater und seine Stars zu schreiben, stammt angeblich vom Kaiser selbst, um dem deutschen Singspiel zu mehr Renommee zu verhelfen. Das Stück wurde gemeinsam mit Antonio Salieris Oper Prima la musica e poi le parole uraufgeführt, die ein ganz ähnliches Thema behandelt und den Vorzug des Publikums genoss.
Der Musikanteil des Einakters ist mit rund zwanzig Minuten verhältnismäßig gering. Neben der Ouvertüre finden sich lediglich vier Gesangsnummern (eine Arietta, ein Rondo, ein Terzett und der Schlussgesang), ansonsten überwiegen gesprochene Dialoge. Vor allem wegen der vielen Anspielungen auf inzwischen längst vergessene Theaterstücke der damaligen Zeit wird der Dialogtext bei heutigen Aufführen meist komplett neugestaltet.
Es singt Judith Howarth.
LG
Jalana
Der Schauspieldirektor (1786, KV 486) ist ein Singspiel in einem Aufzug von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Libretto verfasste Johann Gottlieb Stephanie d.J. Die Uraufführung fand am 7. Februar 1786 in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn in Wien statt.
Den Auftrag für dieses Werk bekam Mozart von Kaiser Joseph II. anlässlich eines Besuches des mit der Erzherzogin Marie Christine verheirateten niederländischen Generalgouverneurs. Das "Frühlingfest an einem Wintertage" fand in der Schönbrunner Orangerie statt. Die Idee zur Handlung, eine Komödie über das Theater und seine Stars zu schreiben, stammt angeblich vom Kaiser selbst, um dem deutschen Singspiel zu mehr Renommee zu verhelfen. Das Stück wurde gemeinsam mit Antonio Salieris Oper Prima la musica e poi le parole uraufgeführt, die ein ganz ähnliches Thema behandelt und den Vorzug des Publikums genoss.
Der Musikanteil des Einakters ist mit rund zwanzig Minuten verhältnismäßig gering. Neben der Ouvertüre finden sich lediglich vier Gesangsnummern (eine Arietta, ein Rondo, ein Terzett und der Schlussgesang), ansonsten überwiegen gesprochene Dialoge. Vor allem wegen der vielen Anspielungen auf inzwischen längst vergessene Theaterstücke der damaligen Zeit wird der Dialogtext bei heutigen Aufführen meist komplett neugestaltet.
Es singt Judith Howarth.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Romanze Nr. 1 op. 11" von Clara Schumann
Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; " 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.
Die Romanzen entstanden 1838/1839.
Es spielt Iris Weingartner.
LG
Jalana
Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; " 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.
Die Romanzen entstanden 1838/1839.
Es spielt Iris Weingartner.
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Re: Für die Klassikfreunde
Nathan Milstein - Prokofiev - Violin Concerto No 2 in G minor, Op 63
Sergei Sergejewitsch Prokofjew
* 11. Apriljul./ 23. April 1891greg. auf Gut Sonzowka bei Bachmut, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich, heute Krasnoe bei Krasnoarmijsk, Oblast Donezk, Ukraine; " 5. März 1953 in Moskau) war ein russischer Pianist und Komponist.........
https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Se ... _Prokofjew
Es spielt Nathan Milstein
LG Kerstin
Sergei Sergejewitsch Prokofjew
* 11. Apriljul./ 23. April 1891greg. auf Gut Sonzowka bei Bachmut, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich, heute Krasnoe bei Krasnoarmijsk, Oblast Donezk, Ukraine; " 5. März 1953 in Moskau) war ein russischer Pianist und Komponist.........
https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Se ... _Prokofjew
Es spielt Nathan Milstein
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.