Re: Bestseller-Autorin Birgit Kelle: So irre ist der Gender-Wahn
Verfasst: Mo 22. Jun 2015, 21:46
Hallo,
angeregt durch diesen Thread habe ich mich entschlossen, das Buch von Birgit Kelle tatsächlich einmal zu lesen. Ich bilde mir meine Meinung immer gerne selbst und wollte mir selbst einen Eindruck davon verschaffen. Die Früchte meiner Bemühungen wollte ich euch nicht vorenthalten.
Es kostet große Mühe, dieses Buch zu lesen. Nicht weil es so schwierig und kompliziert wäre, ganz im Gegenteil. Anstrengend ist der Stil, in dem es geschrieben ist: aggressiv, polemisch und sarkastisch. Und das permanent. Das nervt schon nach wenigen Seiten.
Inhaltlich ist das Buch eine einzige Katastrophe. Struktur und Logik: völlige Fehlanzeige. Im Prinzip werden vor allem Skurrilitäten gehässig-genüsslich ausgebreitet um damit die Absurdität der aktuellen Geschlechtsdebatte aufzuzeigen. Dass dabei zwischen den Beispielen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen oft überhaupt kein Zusammenhang besteht, scheint die Autorin in keiner Weise zu stören. In atemloser Hetze geht es von einem Punkt zum nächsten, Tiefgang sieht anders aus.
Um das Bild abzurunden zeichnet sie sich auch noch durch profunde Unkenntnis aus. So wird beispielsweise der Begriff "Cisgender" von ihr völlig falsch erklärt. Richtig ärgerlich wird es , wenn sie Homosexualität mit Zoophilie und Pädophilie durch eine Aufzählung in Zusammenhang setzt. Jederzeit abstreitbar, doch die Absicht ist nicht zu übersehen. Das ist schon richtig aller unterste Schublade und einfach nur widerlich.
Alles in allem kann ich nicht sagen, dass ich jetzt wirklich überrascht wäre. Dass es jedoch so schlecht ist, hätte ich dann doch nicht erwartet. Allerdings wird Frau Kelle ihrem Ruf dabei voll und ganz gerecht. Auch wenn es mich einiges gekostet hat, ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Jetzt hat meine schlechte Meinung von Frau Kelle eine richtig gute Grundlage.
Liebe Grüße
Anke
angeregt durch diesen Thread habe ich mich entschlossen, das Buch von Birgit Kelle tatsächlich einmal zu lesen. Ich bilde mir meine Meinung immer gerne selbst und wollte mir selbst einen Eindruck davon verschaffen. Die Früchte meiner Bemühungen wollte ich euch nicht vorenthalten.
Es kostet große Mühe, dieses Buch zu lesen. Nicht weil es so schwierig und kompliziert wäre, ganz im Gegenteil. Anstrengend ist der Stil, in dem es geschrieben ist: aggressiv, polemisch und sarkastisch. Und das permanent. Das nervt schon nach wenigen Seiten.
Inhaltlich ist das Buch eine einzige Katastrophe. Struktur und Logik: völlige Fehlanzeige. Im Prinzip werden vor allem Skurrilitäten gehässig-genüsslich ausgebreitet um damit die Absurdität der aktuellen Geschlechtsdebatte aufzuzeigen. Dass dabei zwischen den Beispielen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen oft überhaupt kein Zusammenhang besteht, scheint die Autorin in keiner Weise zu stören. In atemloser Hetze geht es von einem Punkt zum nächsten, Tiefgang sieht anders aus.
Um das Bild abzurunden zeichnet sie sich auch noch durch profunde Unkenntnis aus. So wird beispielsweise der Begriff "Cisgender" von ihr völlig falsch erklärt. Richtig ärgerlich wird es , wenn sie Homosexualität mit Zoophilie und Pädophilie durch eine Aufzählung in Zusammenhang setzt. Jederzeit abstreitbar, doch die Absicht ist nicht zu übersehen. Das ist schon richtig aller unterste Schublade und einfach nur widerlich.
Alles in allem kann ich nicht sagen, dass ich jetzt wirklich überrascht wäre. Dass es jedoch so schlecht ist, hätte ich dann doch nicht erwartet. Allerdings wird Frau Kelle ihrem Ruf dabei voll und ganz gerecht. Auch wenn es mich einiges gekostet hat, ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Jetzt hat meine schlechte Meinung von Frau Kelle eine richtig gute Grundlage.
Liebe Grüße
Anke