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Re: Wind und Wellen
Verfasst: Mo 21. Jul 2014, 09:16
von Anne-Mette
Moin,
unseren mitgenommenen kuchen genossen.
Wie gut, dass Deine Frau so gut backen kann
Aber so eine Belohnung tut doch nach so einem überstandenem Abenteuer gut.
Mir ging es auch mal so, als ich bei starkem Gegenwind in die flensburger Förde einlaufen wollte; das war ein Kampf bis westlich von Kalkgrund. Da baut sich manchmal eine ganz schöne See auf.
Ich habe den Motor mitlaufen lassen, um mehr Höhe zu gewinnen...
... und war (sicherlich sichtlich) froh, als wir den Hafen sicher erreicht hatten.
Und da sah alles nicht mehr so schlimm aus: im Schutz der Kaimauer und bei Kaffee und Kuchen könnte gut gesagt werden "schönes Wetter heute!"
Guten Start in die Woche
Gruß
Anne-Mette
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Mo 21. Jul 2014, 11:24
von Saskia.shewulf
Hi Ulrike und Anne Mette,
Ich bin ja nur ne Landratte.....
Aber ich dachte immer die Schlei müsse doch sehr ruhig
sein weil Binnengewässer? ???
Die große Breite vor Schleswig nimmt die dann irgendwie
Winde von den umliegenden Hügeln auf?
Jedenfalls geniesse ich immer diesen Thread hier
lg Saskia

Re: Wind und Wellen
Verfasst: Mo 21. Jul 2014, 11:34
von Anne-Mette
Moin,
ich bin nun nicht "der Schleisegler" und kann nicht soooo viel dazu sagen, aber selbst auf geschützten Binnengewässern gibt es Windfenster, wo einem praktisch der Wind wie aus einer Düse entgegen (oder wohin auch immer) bläst.
Da sich dort in der Regel nicht so hohe Wellen entwickeln, kann man mit einigen Booten erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen
aber Du hast ja vielleicht bald mal Gelegenheit zu einem Ausflug an die Schlei
Gruß
Anne-Mette
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Mo 21. Jul 2014, 11:53
von Ulrike-Marisa
Moin,
...doch die Geologie der Ufer spielt gerade auf einem so weit im Binnenland liegenden Gewässer wie die Schlei eine bedeutende Rolle und verursacht lokale Windsysteme, wo der Wind ganz schnell auf kurzer Strecke aus einer doch anderen Richtung und mit anderer Stärke wehen kann. Es ist gut, wenn sich jemand da auskennt, deshalb fahren scheinbar immer so viele Segler mit Motor obwohl doch bester Segelwind herrscht. Es ist wohl einigen einfach zu anstrengend zu segeln und ständig auf Reaktion zu sein.
Was Anne-Mette zur Wellenhöhe sagt stimmt und gestern hatten wir im Surf auf achterlicher Welle bis zu 7 Knoten, mehr als die eigentliche Rumpfgeschwindigkeit zulässt; das macht schon Spass.

Bild vom Segeln mit moderatem Wind
Herzliche Grüße von der Schlei, ulrike-Marisa
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Mo 21. Jul 2014, 18:42
von Saskia.shewulf
Danke euch beiden
wieder etwas dazu gelernt ja wer weiß was bald so möglich wird
schönes Bild Ulrike!!!
LG in den schönen Norden
Saskia
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Di 29. Jul 2014, 22:05
von Lina
Ulrike-Marisa hat geschrieben:Moin Lina,
für Yacht-Charterungen gibt es sicher Regelungen, auch die Windstärke betreffend und damit auch die Schiffssicherheit. Da hilft nur direkt nachfragen bei potentiellen Charterern, da es bestimmt individuelle Vertragsbedingungen gibt.
LG, Ulrike-Marisa von der Windsbraut

Die Info stammt von einem Chartergeschäft, das auf Hanseboot vertreten war und auf den Balearen tätig ist. Die genannte Windstärkengrenze sei versicherungstechnisch üblich bei Charteryachten. Halte ich auch für plausibel, denn in anderen Bereichen habe ich in den Versicherungsbedingungen erstaunliche Übereinstimmungen beobachtet.
Re: Wind und Wellen
Verfasst: So 5. Okt 2014, 14:34
von Anne-Mette
Moin,
in Dänemark wird gerade "die letzte Eisenbahnfähre" versenkt.
Auf den Internetseiten von TV2 gibt es einen Live-Bericht:
http://nyhederne.tv2.dk/2014-10-05-live ... banefaerge
Falls der Link nicht mehr geht - hier ist eine Zusammenfassung: "... sieh die Fähre innerhalb einer Minute sinken":
http://nyhederne.tv2.dk/2014-10-05-vide ... a-et-minut
Gruß
Anne-Mette
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Mo 6. Okt 2014, 00:57
von Lina
Interessant - gutes Projekt. Aber was soll das heißen "die letzte Eisenbahnfähre"? Werden denn keine Züge mehr über Roedby-Puttgarten überführt?
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Do 23. Okt 2014, 21:23
von Anne-Mette
Moin,
ich war heute in Kiel.
Wenn ich über die Kanalbrücke fahre, kann ich natürlich nur ganz kurz mal den Blick schweifen lassen..
Trotzdem sah ich ein U-Boot - natürlich in Überwasserfahrt
Heute Abend erfuhr ich nachträglich: es war das niederländische U-Boot "Bruinvis" - bekannt geworden durch die U-Boot-Suche in Schweden...
Ein Foto habe ich leider nicht
Gruß
Anne-Mette
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Do 23. Okt 2014, 21:41
von Exuserin-2015-08-11
Anne-Mette ,da muss ich aber wirklich lachen,ist das erlaubt? Eine immer fragende Ilektra
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Do 23. Okt 2014, 22:51
von Anne-Mette
Moin,
ist das erlaubt?
Was denn?
... über die Brücke zu fahren?
Das haben mehrere gemacht
Gruß
Anne-Mette
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Do 23. Okt 2014, 23:40
von Lina
Die Kanalbrücke ist OK. Bei der Rader Hochbrücke ist es immer wieder zweifelhaft, ob man darf oder überhaupt sollte.
...
Die U-Boot, die du (A-M) sahst, war wohl auch nicht weiß mit einem schwarzen Turm und schwarzem Periskop?
Hat überhaupt mal jemand von euch ein weißes U-Boot mit scharzem Turm oder Periskop gesehen - eines für militärische Zwecke gebaut? Ich noch nie. Ich finde das etwas ungewöhnlich.
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Do 23. Okt 2014, 23:44
von Anne-Mette
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Fr 24. Okt 2014, 08:44
von Ulrike-Marisa
Moin,
...das U-Boot musste natürlich über Wasser aufgetaucht fahren, da der Nord-Ostsee-Kanal nur eine Nennwassertiefe von 10,50m hat.
Die andere Geschichte in Schweden sehe ich so, dass das Militär das als Übungen betrachten und nutzen kann. So bleiben alle fit und man hat immer wieder einen Grund mal zu üben unter realen Verhältnissen. Eine reale Bedrohunh gibt es meines Erachten für Schweden nicht; das wäre eine Überbewertung der Schwedischen Neutralität.
Gruß, Ulrike-Marisa
Re: Wind und Wellen
Verfasst: Fr 24. Okt 2014, 16:28
von Lina
Ulrike-Marisa hat geschrieben:Moin,
...das U-Boot musste natürlich über Wasser aufgetaucht fahren, da der Nord-Ostsee-Kanal nur eine Nennwassertiefe von 10,50m hat.
Die andere Geschichte in Schweden sehe ich so, dass das Militär das als Übungen betrachten und nutzen kann. So bleiben alle fit und man hat immer wieder einen Grund mal zu üben unter realen Verhältnissen. Eine reale Bedrohunh gibt es meines Erachten für Schweden nicht; das wäre eine Überbewertung der Schwedischen Neutralität.
Gruß, Ulrike-Marisa
Das ist nun auch wieder Quatsch - wenn ein Staat militärische Aktivitäten ausführen, übern oder solche auf dem Hoheitsgebiet eines anderes Staates vorbereiten, dann gibt es auch eine Bedrohung. Punkt fertig. Das ist ganz einfache Logik. Dass solche Aktivitäten tatsächlich statt gefunden haben ist auch ein Faktum. Nicht nur durch "whisky-on-the-rocks" sondern auch dadurch, dass man auf dem Meeresboden unterschiedliche elektronische Einrichtungen von fremdem Ursprung gefunden hat. Also gibt es auch eine Bedrohung. Wenn ich bewaffnet in deine Wohnung eindringen würde, würde man auch nicht sagen, dass du dich wohl für wichtig hälst, dass du das als Bedrohung auffasst.
Die wirkliche Frage ist - findet so was JETZT statt. Ist es überhaupt ein militärisches U-Boot oder überhaupt ein U-Boot.
Es hat ja schon mal einen Großalarm gegeben, wo Kids auf einem Felsen mit einer passenden Form aus Brettern eine Struktur bauten, die aussah wie ein Uboot-Turm.