Bleibt man für immer ein Crossdresser?
Bleibt man für immer ein Crossdresser? - # 4

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Doris_S
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 46 im Thema

Beitrag von Doris_S »

Das Konzept des "schwankenden Spannungsverhältnisses" passt für mich sehr gut. Danke für diesen Denkanstoß! Ich habe an mir auch schon beobachtet, dass geringste Anstöße dazu führen können, dass Lana das Zepter übernimmt. Das kann manchmal auch nur der Anblick einer schönen und gut gekleideten Frau sein. Da freut sich der Mann in mir über den Anblick und dann kommt Lana eifersüchtig um die Ecke und will auch! Diese "doppelte Reaktion" in mir hat mich lange fertig gemacht, weil sie für mich sehr verwirrend war. Der Mann in mir will zum Flirt ansetzen und die Frau will wissen wo die Frau die Schuhe gekauft hat :D

Über den Punkt, wo ich alles wegschmeißen möchte, bin ich mittlerweile auch hinaus. Ich habe da eine Schublade und die wird bei Bedarf geöffnet ;)
Das trifft es für mich auf den Punkt, genau daran hatte ich auch sehr lange zu knabbern. Dieser Zwiespalt meiner Reaktionen als Mann der eine Frau attraktiv findet und gleichzeitig zu überlegen "wie würde mir das stehen was sie trägt bzw. das Kleidungsstück will ich auch haben". Mittlerweile kann ich (meist) damit umgehen, aber das hat Jahre gedauert.

Wegwerfen kommt für mich nicht mehr in Frage, diesen Kreislauf des kaufen, wegwerfen und dann doch wieder neu kaufen hab ich zum Glück durchbrochen.

LG
Doris
Lukretia
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 47 im Thema

Beitrag von Lukretia »

Dann bin ich aber froh, dass es anderen auch so geht. Besonders froh bin ich, von anderen zu erfahren, dass es ihnen mit Frauen ähnlich ergeht: Sie finden oder fanden als Mann eine Frau sexuell attraktiv, wollten aber gleichzeitig diese Frau selbst sein bzw. so sexy wie diese Frau war, selbst auftreten. Bei mir war es nur so, dass ich den Mechanismus jahrelang nicht richtig durchschaut habe. Ich dachte, ich sei ein verklemmter Heterosexueller, der sich nicht an Frauen ran traut. Dass in mir selbst eine Frau bzw. starke weibliche Anteile steckten, habe ich nicht begriffen.
Ein Wort noch zu Lina. Sie fragte mich:
Warum wolltest du denn darauf verzichten? Wozu, was hast du dir davon erwartet? Was sollte in deinem Leben denn dadürch besser werden, dass du es nicht tust?
Ich habe den sexuellen Drang, mir Damenwäsche anzuziehen und mich zu befriedigen, als Zwang, als zwangsneurotische Störung, die mit schweren Schuldgefühlen belastet war, erlebt. Sie hat mich auch eingeschränkt insofern, als ich sexuell ausschließlich so gelebt und keine sexuellen Kontakte mit anderen, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen, gehabt habe. Durch langjährige Therapie hoffte ich, diesem "Zwang" zu entkommen. Kein Therapeut hat jemals davon gesprochen, dass ich transsexuell sein könnte.
Lina
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 48 im Thema

Beitrag von Lina »

Lukretia hat geschrieben:Dann bin ich aber froh, dass es anderen auch so geht. Besonders froh bin ich, von anderen zu erfahren, dass es ihnen mit Frauen ähnlich ergeht: Sie finden oder fanden als Mann eine Frau sexuell attraktiv, wollten aber gleichzeitig diese Frau selbst sein bzw. so sexy wie diese Frau war, selbst auftreten. Bei mir war es nur so, dass ich den Mechanismus jahrelang nicht richtig durchschaut habe. Ich dachte, ich sei ein verklemmter Heterosexueller, der sich nicht an Frauen ran traut. Dass in mir selbst eine Frau bzw. starke weibliche Anteile steckten, habe ich nicht begriffen.
Ein Wort noch zu Lina. Sie fragte mich:
Warum wolltest du denn darauf verzichten? Wozu, was hast du dir davon erwartet? Was sollte in deinem Leben denn dadürch besser werden, dass du es nicht tust?
Ich habe den sexuellen Drang, mir Damenwäsche anzuziehen und mich zu befriedigen, als Zwang, als zwangsneurotische Störung, die mit schweren Schuldgefühlen belastet war, erlebt. Sie hat mich auch eingeschränkt insofern, als ich sexuell ausschließlich so gelebt und keine sexuellen Kontakte mit anderen, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen, gehabt habe. Durch langjährige Therapie hoffte ich, diesem "Zwang" zu entkommen. Kein Therapeut hat jemals davon gesprochen, dass ich transsexuell sein könnte.

Irgendwie hängst du in stark polarisierten Sichtweisen fest, wa? Entweder transsexuell (diagnostiziert) oder nicht transsexuell. Entweder oder. Sexueller Drang mit Schuldgefühlen oder kein sexueller Drang. Heterosexuell ohne femininen Allüren und mit Partnerin, oder trans und ganz alleine.

Erst zum sexuellen Drang: Einen sexuellen Drang haben die meisten von uns in irgend einer Richtung. Z.B. einen Drang überhaupt Sex zu haben. Hast du dir mal überlegt, ob es auch die Möglichkeit geben könnte, auch diesen Drang mit irgendeinem Fetisch zu verbinden und sich völlig frei von Schuldgefühlen zu fühlen. Wenn nicht, wäre das ein plausibles Thema für kommende Therapiesitzungen. Glaub mir, dann würdest du vielleicht ausnahmsweise was für dein Geld bekommen.

Transsexuell: Auch wenn es einen Punkt gibt, wo ein Psychologe trennt und sagt "transsexuell oder nicht transsexuell, das ist hier die Frage", was bringt dir eigentlich seine Einschätzung davon. Da wärst du doch nicht mehr und auch nicht weniger fetischistisch. Transgender zu sein in jeglicher Variation der Unterbegriffe erlebet jeder sowieso unterschiedlich. Wenn du noch nicht gefragt hast, was deine eigene Einschätzung von dir selbst ist (mit oder ohne Schubladenbegriffe) und wo du die Einschätzung zum Positiven in DEINEM Leben einsetzen kannst, dann ist es höchste Zeit anzufangen. Darauf wird es nämlich letztendlich ankommen.

Und was die zwangsneurotische Störung betrifft - erstens glaube ich kaum, dass die Diagnose dir im Geringsten geholfen hat, und zweitens, wenn man alle Verhaltensweisen nach gleichem Maßstab betrachten würde, dann würde ich wetten, dass der Drang durchschnittlicher Männer, Männerkleidung zu tragen auch eine sein könnte. Ich bin mir sicher, dass wenn ich einen x-beliebigen Mann von der Straße schnappen würde, ihn in ein Kleid stecken, umstylen und so auf die Straße schicken, dann würden heftige Symptome auftreten. Psychische sowohl als auch Physische. Ein zwanghafter Drang, alles auszuziehen und selbst den häßlichsten Männeranzug anziehen, Nervlosität, Schweißausbrüche, Herzrasen u.v.m.

Und Partnerschaft: Wenn du eine Partnerschaft willst und deinen Fetisch ausleben - offensichtlich belohnt dich doch trotz allem dein Körper dafür mit sexuellem Genuss, was ja völlig cool ist - dann spricht doch nichts dagegen. Dann brauchst du nur die Partnerin, die dieses Spiel mit dir teilen willst. Um die zu finden brauchst du vielleicht gar keinen Psychotherapeuten, sondern viel eher mehr Softskills in Richtung Kommunikation, sodass du sie auch unter tausend anderen ausfindig machen kannst.

Also, verstehst du jetzt, warum ich gefragt habe?
Lukretia
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 49 im Thema

Beitrag von Lukretia »

Hallo Lina,

danke für die Antwort, aber es bleibt nicht aus, dass wir in gewisser Weise aneinander vorbei reden, da wir uns zu wenig kennen und ich vielleicht auch nicht alles verständlich machen kann, was ich sagen will.
Einiges zur Klarstellung. Ich habe eine langjährige Therapie hinter mir, die abgeschlossen ist. Keiner der Therapeuten hat etwas dazu gesagt, dass in mir eine Frau stecken könnte, obwohl ich meine fetischistischen Zwänge gebeichtet hatte. Ich habe diese Zwänge früher als ich-dyston (ich-fremd) erlebt, als zwangsneurotische sexuelle Störung. Heute bin ich gereifter und erlebe diese Handlungen weniger als Zwänge, sondern als ich-synton (ich-eigen), ich tue das gewissermaßen heute freiwillig und erlebe es nicht mehr als (krankhaften) Zwang. Schuldgefühle habe ich nicht mehr. Das mit den Schuldgefühlen und den Zwängen bezog sich auf die Vergangenheit.
Das Problem bei mir ist: Ein Fetisch ist immer ein Ersatz. Es hat etwas Autistisches, wenn ein Mensch ausschließlich mit Fetischen (Gegenständen) verkehrt und nicht mit realen Menschen. Ich bin nicht in der Lage, mir eine Partnerin oder einen Partner zu suchen, weil ich zu sehr autistisch in einer Eigenwelt lebe. Der Schritt zu Du gelingt sexuell nicht. Kannst Du das nachvollziehen?
biene38
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 50 im Thema

Beitrag von biene38 »

Lukretia hat geschrieben:Dann bin ich aber froh, dass es anderen auch so geht. Besonders froh bin ich, von anderen zu erfahren, dass es ihnen mit Frauen ähnlich ergeht: Sie finden oder fanden als Mann eine Frau sexuell attraktiv, wollten aber gleichzeitig diese Frau selbst sein bzw. so sexy wie diese Frau war, selbst auftreten. Bei mir war es nur so, dass ich den Mechanismus jahrelang nicht richtig durchschaut habe. Ich dachte, ich sei ein verklemmter Heterosexueller, der sich nicht an Frauen ran traut. Dass in mir selbst eine Frau bzw. starke weibliche Anteile steckten, habe ich nicht begriffen.
Sehr interessant!
Dies kommt mir auch sehr sehr bekannt vor, wobei ich allerdings andere Schlüsse draus ziehe.

Ich führe dies weder auf den sexuellen Drang zurück, "Damenwäsche" zu tragen, noch auf eine transsexuelle Störung, viel mehr auf den Neid auf Frauen.
Ein Blick in meine Vergangenheit könnte dazu vielleicht hilfreich sein. Im Alter von 5 - 6 Jahren erzählte mir meine Schwester ( 2 Jahre älter) ganz stolz, dass sie eine Feinstrumpfhose trage. Dieses dünne transparente Gewebe gefiel mir so sehr, dass ich es auch tragen wollte. Nach anfänglichen nicht heimlichen Versuchen (meine Eltern akzeptierten es), wurde ich dann allerdings ziemlich bald von meiner Umwelt in die Schranken verwiesen. Übrigens von einem sexuellem Verlangen nach Strumpfhosen kann man zu der Zeit definitiv nicht sprechen.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem unterdrückten Wunsch, ebenfalls so schöne aufreizende Kleidung zu tragen ein Neid auf Frauen, der ab der Pupertät häufig sexuell abreagiert wurde. Sexuelle Aktionen können häufig ein Weg sein, Frustration abzubauen. Man möge sich vorstellen, es wäre ganz normal und akzeptiert, dass Männer Feinstrumpfhosen tragen, es gäbe vermutlich (fast) keine Strumpfhosenfetischisten.
Man möge sich vorstellen, man erkenne diesen Wusch, sich sexy zu kleiden, erst später zu einem Zeitpunkt in der Pupertät, wenn man schon sexuell aktiv ist, und man schon seine Frustration sexuell kompensieren kann.
So kann es zur Verwechslung von Ursache und Wirkung kommen. Die sexuelle Aktion ist vermutlich nicht die Ursache, sonder die Wirkung. Zuerst war der Wusch da, sich sexy zu kleiden. Die sexuelle Aktion kam erst danach als eine Folge des unterdruckten Dranges/Wunsches.

Desweiteren bringt es eine große Erleichterung sich aus der krankhaften Ecke zu befreien, indem man erkennt, dass es nichts Krankhaftes ist, sich als Mann aufreizend kleiden zu wollen und auch zu kleiden. Warum soll ein Mann nicht das Recht haben, sich sexy zu kleiden. Hier sollte man auch nicht den Fehler begehen, aufreizend mit weiblich zu verwechseln. Es ist richtig, dass in der heutigen Zeit aufreizend für Weiblichkeit (und umgekehrt) steht, dies ist aber nur eine Zeiterscheinung. Geht man einige Jahrhunderte zurück, da haben die Männer die kurzen Röcke und die Strümpfe dazu getragen.
http://www.fashionhistory.ch/modeeinstu ... ssance.htm
Damals war es Männerkleidung. Heute ist es eben Frauenkleidung, da es fast nur noch Frauen tragen. Männer- oder Frauenkleidung gibt es somit generell gar nicht, ist immer nur eine Frage der Zeiterscheinung, wer es zu der Zeit trägt.
Insofern sollte man nicht von einem Drang sprechen, "Damenwäsche" zu tragen, sondern von einem Wunsch, sich sexy und aufreizend zu kleiden, was Männern in der heutigen Zeit nicht zugebilligt wird. Das heißt aber nicht, dass es krankhaft ist. Es hat auch nichts damit zu tun, dass man weibliche Anteile in sich hat, wenn man gerne aufreizende Wäsche trägt oder man sich gerne aufreizend kleidet. Genau so könnte man davon sprechen, Frauen hätten männliche Anteile wenn man die Renaissance als Referenz nimmt.

Der Neid auf Frauen, der dadurch entstehen kann, kann es sehr schwer machen, Beziehungen zu führen. Denn Neid kann auch einen sexuellen Umgang mit Frauen sehr kompliziert machen. Diese Erfahrung musste ich machen.

Grüße von der Biene
Jaddy
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 51 im Thema

Beitrag von Jaddy »

biene38 hat geschrieben:Man möge sich vorstellen, es wäre ganz normal und akzeptiert, dass Männer Feinstrumpfhosen tragen, es gäbe vermutlich (fast) keine Strumpfhosenfetischisten.
Spätestens bei "echten" Fetischisten wäre das nicht so. Echt im Sinne einer direkten Verknüpfung zwischen Fetisch und Erregung. Also nicht "mal ganz anregend", sondern "zwingend notwendig".

Aber auch sonst: Jeans sind akzeptiert, trotzdem gibt es Jeans-Fetis. Gerade in der schwulen Subkultur. Genau so Leder, Arbeitsklamotten, Sneaker, etc.
biene38 hat geschrieben:Männer- oder Frauenkleidung gibt es somit generell gar nicht, ist immer nur eine Frage der Zeiterscheinung, wer es zu der Zeit trägt.
Insofern sollte man nicht von einem Drang sprechen, "Damenwäsche" zu tragen, sondern von einem Wunsch, sich sexy und aufreizend zu kleiden, was Männern in der heutigen Zeit nicht zugebilligt wird. Das heißt aber nicht, dass es krankhaft ist. Es hat auch nichts damit zu tun, dass man weibliche Anteile in sich hat, wenn man gerne aufreizende Wäsche trägt oder man sich gerne aufreizend kleidet.
Ganz so einfach ist das wohl nicht für alle. Mag schon sein, dass die Lust für Dich in den Materialien selbst besteht. Aber auch hinter einem reinen Materialfetisch stecken immer irgendwelche emotionalen Bedürfnisse, die irgendwann mit dem Material verknüpft wurden.

Fetisch könnte sich aber auch auf "weibliche Erscheinung" beziehen, womit wir beim TV wären. "Weiblich" dann natürlich je nach Zeitgeist oder genauer nach der Sozialisation des jeweiligen Fetischisten.

Natürlich sind die geschlechtsspezifischen Konventionen an Kleidung, Haar, Körperformen, Verhalten, Schmuck, etc. immer zeit- und kulturabhängig. Das ändert nichts daran, dass es zu jeder Zeit und in jeder Kultur meist genau ein Set von geschlechtsspezifischen Konventionen gab. Folgerichtig wird jeder Mensch mit einem Set geprägt, mit dem er auch in Konflikt geraten kann.

Beim Nachdenken über Fetische und sexuelle Vorlieben generell ist es ziemlich witzlos, sich auf die Praktiken zu konzentrieren. Der Knackpunkt sind die Motivationen, emotionale Verknüpfungen, symbolische Interpretation und Umwertungen im Kopf der jeweiigen Person. Zwei nach aussen gleich aussehende Fetischisten können ganz verschiedene Filme im Kopf haben und zwei mit verschiedenen Fetischen einen sehr ähnlichen.

Bei Dir könnte man anhand Deiner Schilderung verschiedene Arbeitshypothesen aufstellen. Wie hast Du Dich damals gegenüber Deiner Schwester gefühlt? Wurde sie bevorzugt, vorgezeigt oder geschont? Mit welcher Art Kleidung bist Du aufgewachsen und wie hast Du Dich darin im Vergleich mit anderen Jungs und Mädchen gefühlt? Fühlst Du, in klassischen Knventionen gedacht, eine positive Männerrolle in Dir, auch als Mann in einer Heterobeziehung? Hast Du ein positives Körpergefühl entwickelt, also betrachtest Du Dich als attraktiv für Frauen?

Übrigens beginnt sexuelle Empfindung nicht mit der Pubertät. Da erweitern sich nur die Ausdrucksmöglichkeiten. Wohlgefühle im eigenen Körper auszulösen ist so Stammhirn wie nur irgendwas :) Kann also gut sein, dass Du damals schon bestimmte Wohlfühlprägungen entwickelt hast, die Du heute noch aktivierst.

Wie auch immer: Krankhaft per se ist an Klamotten oder vom geprägten Set abweichendem Verhalten erst mal nix. Nicht die Praktiken, wie gesagt, aber vielleicht die zugrundeliegenden Mechanismen. Das DSM hat vor 20 Jahren für Fetischismus und ähnliche Vorlieben neben den augeübten Praktiken das "B-Kriterium" namens "Leidensdruck" eingeführt. Krankhaft sind demnach psychische Störungen in einer Intensität, die Lebensfähigkeit und soziale Teilhabe einer Person siginfikant beeinträchtigen. Bei aller berechtigten Kritik am DSM - cultural bias, gesellschaftlicher Konformitätsdruck, finanzieller Druck der Krankenversorgungssysteme - ist das ein wunderbares Argument wie damals bei Pippi Langstrumpf. "Leiden Sie an Sommersprossen?" "Nein im Gegenteil, ich mag meine Sommersprossen".
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 52 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallo Biene,
du hast mir aus dem Herzen gesprochen, genau so ist es auch bei mir. Ich bin sonst kein Neider, aber in dieser
Konstellation bin ich einer schon immer gewesen...die Frauen werfen um sich, ich darf nur zuschauen und das macht
mich traurig. Aber schon lange habe ich meine Sehnsüchte wenigstens zu Hause gestillt, meine geliebten Satinkleider
vor dem Spiegel genießen zu können!
Lieben Dank für den gekonnten Beitrag,
Grüßle vom Plisseedreher
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 53 im Thema

Beitrag von biene38 »

Jaddy hat geschrieben: Spätestens bei "echten" Fetischisten wäre das nicht so. Echt im Sinne einer direkten Verknüpfung zwischen Fetisch und Erregung. Also nicht "mal ganz anregend", sondern "zwingend notwendig".
Meine Hypothese betrifft den sexuellen Fetischismus, dass das Besondere im "Verbotenen" liegt. Sexuelle Aktionen oft dem Abreagieren dienen.
Ist es nicht mehr verboten, geht auch häufig der Reiz verlor.

Jaddy hat geschrieben: Mag schon sein, dass die Lust für Dich in den Materialien selbst besteht. Aber auch hinter einem reinen Materialfetisch stecken immer irgendwelche emotionalen Bedürfnisse, die irgendwann mit dem Material verknüpft wurden.
Für mich besteht die Lust am Material und am Sexy-Sein, ähnlich wie es viele Frauen mögen. So war es auch ursprünglich als Kind. Die Lust am schönen Stoff und am Attraktiv-Sein.
Die sexuelle Komponente kam erst später dazu, wie gesagt, rein aus Frustration um sich abzureagieren. Dazu wäre es vermutlich nie gekommen, wenn es bei Männern ebenfalls gesellschaftlich akzeptiert wäre (wie zu früheren Zeiten in der Rennaisance). Ich sehe mich eher als Opfer gesellschaftlicher Konventionen, einer Diktatur betreffend Geschlechterspezifikationen und -konventionen. Fetischismus ist eine mögliche Konsequenz daraus. Gewalt eine andere (bei mir zum Glück nicht).

Und es werden bestimmt einige bestätigen können, je normaler eine Sache wird, um so geringer wird das Bedürfnis nach sexueller Kompensation (ich nenne es einfach mal Kompensation) oder auch Abbau der Frustration.
Jaddy hat geschrieben: Bei Dir könnte man anhand Deiner Schilderung verschiedene Arbeitshypothesen aufstellen. Wie hast Du Dich damals gegenüber Deiner Schwester gefühlt? Wurde sie bevorzugt, vorgezeigt oder geschont? Mit welcher Art Kleidung bist Du aufgewachsen und wie hast Du Dich darin im Vergleich mit anderen Jungs und Mädchen gefühlt? Fühlst Du, in klassischen Knventionen gedacht, eine positive Männerrolle in Dir, auch als Mann in einer Heterobeziehung? Hast Du ein positives Körpergefühl entwickelt, also betrachtest Du Dich als attraktiv für Frauen?
Ich fühlte mich natürlich benachteiligt, anfangs nur gegenüber meiner Schwester (als Kind ist die Welt klein), später gegenüber allen Frauen, da ihnen es zugebilligt wurde, sich so zu kleiden und zu geben wie sie wollen. Es geht dann letztendlich nicht nur um Kleidung, sondern auch um Verhaltensweisen, die Männern in unserer Gesellschaft nicht zugebilligt werden. Männer dürfen sich z.B. nicht aufreizend gegenüber Frauen geben...
In der momentan vorherrschenden Männerrolle fühle ich mich absolut eingesperrt, zu Zeiten der Renaissance wäre ich vermutlich besser aufgehoben gewesen, hätte jeden Tag meinen Minirock getragen. :)

Bis vor vor einigen Jahren wurde ich noch häufiger von Frauen angesprochen worden, somit würde ich sagen, dass ich schon attraktiv bin/war für Frauen. Zu einem gewissen Grad ist es mir auch gelungen, den Spieß umzudrehen...Aktiv bin ich nur seltenst auf eine Frau zugegangen. Mann im Rock kam und kommt immer noch sehr gut bei einigen wenigen Frauen an. Da gibt es einige sehr schöne Erlebnisse und Erfahrungen... manche wollten einem fast schon die Kleider vom Leib reissen....
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 54 im Thema

Beitrag von Lina »

Plisseedreher70 hat geschrieben:Hallo Biene,
du hast mir aus dem Herzen gesprochen, genau so ist es auch bei mir. Ich bin sonst kein Neider, aber in dieser
Konstellation bin ich einer schon immer gewesen...die Frauen werfen um sich, ich darf nur zuschauen und das macht
mich traurig. Aber schon lange habe ich meine Sehnsüchte wenigstens zu Hause gestillt, meine geliebten Satinkleider
vor dem Spiegel genießen zu können!
Lieben Dank für den gekonnten Beitrag,
Grüßle vom Plisseedreher
Wenn du das so siehst, wird es auch immer so bleiben. Und wenn du deine Betrachtungsweise änderst, werden sich auch Möglichkeiten zeigen. Deine Entscheidung.
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 55 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallo Lina,
und wie könnte meine geänderte Betrachtungsweise aussehen? Neid ablegen und weiter zuschauen? Bin gespannt!
Grüße
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 56 im Thema

Beitrag von Jaddy »

biene38 hat geschrieben:
Jaddy hat geschrieben:Spätestens bei "echten" Fetischisten wäre das nicht so. Echt im Sinne einer direkten Verknüpfung zwischen Fetisch und Erregung. Also nicht "mal ganz anregend", sondern "zwingend notwendig".
Meine Hypothese betrifft den sexuellen Fetischismus, dass das Besondere im "Verbotenen" liegt. Sexuelle Aktionen oft dem Abreagieren dienen.
Ist es nicht mehr verboten, geht auch häufig der Reiz verlor.
Und ich sage Dir, dass diese Hypothese widerlegt ist. Heisst: Tabu und Verbot haben für manche einen gewissen Reiz bei sexueller Erregung, aber mit Fetischismus sind sie nicht zwingend verknüpft. Schau mal in die einschlägige Literatur. Sigursch hat da meines Wissens was.
biene38 hat geschrieben:
Jaddy hat geschrieben:Mag schon sein, dass die Lust für Dich in den Materialien selbst besteht. Aber auch hinter einem reinen Materialfetisch stecken immer irgendwelche emotionalen Bedürfnisse, die irgendwann mit dem Material verknüpft wurden.
Für mich besteht die Lust am Material und am Sexy-Sein, [...] Dazu wäre es vermutlich nie gekommen, wenn es bei Männern ebenfalls gesellschaftlich akzeptiert wäre (wie zu früheren Zeiten in der Rennaisance).
Mag sein oder auch nicht. Die mutmasslichen Verletzungen wären jedoch die gleichen, also hättest Du eben andere Mechanismen zur Kompensation entwickelt.

Man kann die ganze Genderbinarität kritisieren, die Konventionen, Konformitätsdruck, usw. Aber nur auf soziologischer Ebene, politisch, maximal gruppenpsychologisch, nicht aber als Ursache einer persönlichen Substitutionsstrategie. Du bist kein Opfer gesellschaftlicher Verhältnisse, sondern der Umgebung, Menschen und Prägungen Deiner Kindheit, mit denen Du als Erwachsener eben irgendwann klar kommen musst.
biene38 hat geschrieben:Ich fühlte mich natürlich benachteiligt, [gegenüber Frauen] Es geht dann letztendlich nicht nur um Kleidung, sondern auch um Verhaltensweisen, die Männern in unserer Gesellschaft nicht zugebilligt werden. Männer dürfen sich z.B. nicht aufreizend gegenüber Frauen geben...
Äh, what? Da gibt's aber vom Goldkettchen über offene, behaarte Männerbrust (und Putin oben nackig auf dem Pferd) bis zu den Chippendales reichlich Gegenbeispiele. Und Männer wie Brad Pitt, George Clooney und Co sind nicht aufreizend, wenn sie es drauf anlegen? Schon mal "Pretty Woman" gesehen? Der Film lebt davon.

Die zwei entscheidenden Fragen sind, 1) ob Dir diese Attribute zur Verfügung stehen und ob Du damit die Frauen anziehst, die Du willst bzw. erreichen kannst und 2) ob sie Dir entsprechen.

Ich kenne viele Menschen mit sehr speziellen Vorlieben, wie auch immer sie die entwickelt haben. Deren Zielgruppe kompatibler Lebens- und Sexualpartner ist in der Regel sehr klein. Die wenigsten entwickeln deshalb Aggression gegen den größeren Rest der Inkompatiblen. Viel befriedigender ist es, sich jemanden zu suchen, der/die einen mit allen Facetten liebt.
biene38 hat geschrieben:In der momentan vorherrschenden Männerrolle fühle ich mich absolut eingesperrt, zu Zeiten der Renaissance wäre ich vermutlich besser aufgehoben gewesen, hätte jeden Tag meinen Minirock getragen. :)
Was genau hindert Dich daran, Dich so zu kleiden oder zu verhalten, wie Du möchtest? Wohnumfeld, Familie, Job, etc. sind keine valide Ausrede, denn die kann man verändern. Macht nicht immer Spass und ist oftmals nicht einfach, aber machbar. Ausserdem lebst Du Dich doch schon aus. Also wo ist Dein Problem?
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 57 im Thema

Beitrag von Aria »

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es irgendwann weg geht. Will ich auch gar nicht, denn ich fühle mich wohl beim dressen. Kann Spannungen abbauen und der/die sein der/die ich will.
Was es allerdings schwierig und ambivalent macht, sind die Probleme, die damit verbunden sind. Ob das nun die vergrämte Partnerin ist oder die Tatsache, dass man nie 100% erreichen wird.
Es sei denn man entscheidet sich für den Weg der GaOP. Das will ich aber auch gar nicht, denn ich bin gerne Mann, mit allem was dazu gehört.
¡no lamento nada!
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 58 im Thema

Beitrag von Lukretia »

Wir reden hier, was meine Wenigkeit betrifft, von Masturbation bzw. Autoerotik.
Das Wörterbuch der Psychologie, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1976, definiert Autoerotik wie folgt:
Die erotische bzw. sexuelle Hinwendung zum eigenen Körper ohne Partnerbezug. Die sexuelle Erregung und Befriedigung findet am eigenen Körper statt. Typisch für Autoerotik sind Manipulationen an den Geschlechtsteilen (siehe Masturbation) und das erotisch getönte Betrachten des eigenen Körpers im Spiegel, der Narzismus.
Obwohl in bestimmten Entwicklungsphasen der Kindheit das zeitweilige Spielen an den eigenen Geschlechtsteilen eine normale Erscheinung ist, die der Körper- und Selbstwahrnehmung dient, kann deren abnorm langes Fortbestehen zur sexuellen Fehlhaltung werden. Autoerotische Befriedigungsformen im Erwachsenenalter schließen gelegentlich technische Raffinessen zur Reizverstärkung ein, die auch zu Unfällen führen können. Die Betroffenen sind häufig kontaktschwach, autistisch, schizoid, sexuell retardiert...
Wir sollten uns hier nicht in die Tasche lügen und eine Heile-Welt-Kuschel-und-Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Diese Definition trifft den Nagel auf den Kopf, jedenfalls, was meine Person betrifft und ich kann hier nur für mich sprechen, sehe aber, dass ich in meiner Art nicht allein bin. Diese Form der autoerotischen Praktiken, die sich bei mir über Jahrzehnte chronifiziert (verfestigt) hat und die irreversibel (nicht änderbar) ist, ist eine Einbahnstraße, die mich in eine Sackgasse geführt hat. Ich sitze fest, und da können die Psychologen/Psychologinnen noch so schön reden von "Sie schaden damit doch niemanden". Sehr wohl schade ich jemandem, nämlich mir selbst. Ich kreise ausschließlich um mich selbst. Es gibt schwere Formen der Idiotie, wo die Kranken sich den ganzen Tag über selbst befriedigen, ich treibe es jetzt mal auf die Spitze...
Bei mir dient das Anziehen von Damenwäsche eindeutig und unbezweifelbar zur Reizverstärkung bei der Masturbation. Wenn ich entsprechende Pornoseiten von Crossdressern aufrufe und mir meine Kollegen bzw. "Kolleginnen" anschaue, die haargenau dasselbe machen wie ich, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier etwas schief läuft, obwohl ich ausdrücklich zugestehe, dass jede/r sich Lust und Triebabfuhr verschaffen kann, wie er will, solange er andere nicht beeinträchtigt.
Biene hat das Thema "Neid auf Frauen" angesprochen. Nun, hier öffnen wir einen Kasten, in dem die bösen Geister gebannt sind. Denn wenn wir diesen Kasten öffnen, dann entspringt daraus auch der böse Geist "Hass auf die Frauen", der mir nicht fremd war und den ich überwinde, indem ich mich nun auch aus nicht-sexuellen Gründen mit Frauenkleidung ausstaffiere.
Ich darf, was den Hass auf Frauen betrifft, nur an den Marquis de Sade erinnern, der einerseits Lust dabei empfindet, Frauen zu demütigen und zu schlagen, aber andererseits auch dabei, sich selbst zur Frau zu machen und in Frauenkleidung einen Mann zu heiraten und sich dem sexuell zu unterwerfen (Die 120 Tage).
Aria
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

Post 59 im Thema

Beitrag von Aria »

http://www.stern.de/gesundheit/sexualit ... 28370.html

Ein ganz gelungener Artikel über Transvestismus und Crossdressing, wie ich finde.
¡no lamento nada!
biene38
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Re: Bleibt man für immer ein Crossdresser?

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Beitrag von biene38 »

Jaddy hat geschrieben: Und ich sage Dir, dass diese Hypothese widerlegt ist. Heisst: Tabu und Verbot haben für manche einen gewissen Reiz bei sexueller Erregung, aber mit Fetischismus sind sie nicht zwingend verknüpft. Schau mal in die einschlägige Literatur. Sigursch hat da meines Wissens was.
Ich bin mir sicher, dass sich für jede Behauptung Literatur findet, die etwas belegt oder widerlegt. Es gibt scheinbar so viele Theorien wie es Menschen gibt, die sie aufstellen, so dass sie daraufhin wieder umgestoßen werden.

Jaddy hat geschrieben: Äh, what? Da gibt's aber vom Goldkettchen über offene, behaarte Männerbrust (und Putin oben nackig auf dem Pferd) bis zu den Chippendales reichlich Gegenbeispiele. Und Männer wie Brad Pitt, George Clooney und Co sind nicht aufreizend, wenn sie es drauf anlegen?
Du meinst vermutlich etwas anderes als ich. Ich spreche vom alltäglichen Leben .
Ich habe selten einen Mann im Rock/High-Heels/transparente/ hautenge/ figurbetonte etc. Kleidung im alltäglichen Leben gesehen, weder im Büro, noch in der Bahn etc.. Frauen dagegen ständig. Eigentlich sehe nur Männer im Einheitslook, das ganze hässliche Zeug, was so in den Herrenabteilungen angeboten wird.
Die Show-Branche zählt nicht wirklich, die lässt sich nicht auf den Mainstream übertragen. Und die Beispiele, die du nanntest entsprechen auch wieder diesem Männerklischee, das ich so anprangere. ...behaarte Männerbrust ...igitt :mrgreen:

Jaddy hat geschrieben: Was genau hindert Dich daran, Dich so zu kleiden oder zu verhalten, wie Du möchtest? Wohnumfeld, Familie, Job, etc. sind keine valide Ausrede, denn die kann man verändern. Macht nicht immer Spass und ist oftmals nicht einfach, aber machbar. Ausserdem lebst Du Dich doch schon aus. Also wo ist Dein Problem?
Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? ...ok du bist neu hier :wink:
Woher weißt Du bitte, dass ich mich schon auslebe?
Mir geht es wie vielen anderen hier. Das Forum ist voll davon, lies dich vielleicht erstmal etwas durch, dann wird dir hoffentlich einiges klar.

Grüße von der Biene
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