Einfach Gehirnscan - Diagnose abwarten und los geht's ....
Oder auch nicht ....
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/sen ... et104.htmlab08 hat geschrieben: Erkenntnisse der Hirnforschung publiziert z.B. bei Dick Swaab "Wir sind unser Gehirn" stützen diese These. Entscheidende Teile der Gehirne transsexueller Frauen sind eben wie bei Frauen und nicht wie bei Männer aufgebaut. Das zeigte sich z.B bei Forschungsreihen an der Uni Amsterdam an Verstorbenen. Es gibt neuere Untersuchungen (Hirnströme) und Promotionen auf dem Gebiet. Auch ohne Hormonbehandlung (HRT) ergab sich bei der Hirnaktivität von T-Frauen, das gleiche Bild wie bei anderen Frauen. Bei Männern zeigte sich ein völlig anderes Bild. ...
Obwohl mir das Fachwissen fehlt, die Qualität der jeweiligen Arbeiten einzuschätzen, gehe ich davon aus, dass obige These im Wesentlichen stimmt.
Nein, nicht. Stand der Dinge ist, dass die heutzutage verfügbaren Methoden zur neurologischen Untersuchung von menschlichem Grips zwei Mittelwerte ergeben, die sich der, auf genitalistischer Basis vorgenommenen, Zuweisungen 'Frau' und 'Mann' zuordnen lassen. Die Probleme dabei sind, dass die Untersuchenden schon vorher davon ausgehen, dass es 'Männer' und 'Frauen' als Gruppen gibt und dass die Varianz der Messwerte innerhalb dieser beiden 'Gruppen' breiter ist, als die Mittelwerte überhaupt auseinanderliegen. Soll heissen: Man kann mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit aus den Ergebnissen von Grips-Untersuchungen auf das nachgeburtlich, genitalbasiert zugewiesene Geschlecht schliessen. Es ist aber reine Statistik, individuell ist damit nichts anzufangen. Zumal es wohl so ist, dass das Gehirn sich im Laufe des Lebens eines Menschen verändert und es daher nahezu unmöglich sein dürfte, eine scharfe Trennung zwischen vorgeburtlich festgelegten Eigenschaften und Anpassungen/Veränderungen vorzunehmen.Nicht? Ich dachte, dass Transexualität durch Gehirnscans nachweisbar ist, weil das Gehirn von Transpersonen sich dem Gegengeschlechts verhält.
Auf Basis eines best-practice-Umgangs mit der menschlichen Selbstbestimmung dürfen die Kritiker_innen gern erstmal erklären, warum es NICHT möglich sein sollte. Die Annahme, dass es jenseits der Fortpflanzungsfunktion keine unterschiedlichen "geschlechtlichen Phänomene" geben kann, ist genauso gut, also quasi gar nicht, belegt, wie die von manchen vertretene These, dass jedwedes "körperliche Phänomen" binär ist.Umso schwieriger wird es doch jetzt den Kriitkern ihr Argument zu nehmen, warum es möglich ist, sich im falschen Körper zu fühlen, aber keinesweg in dem Körper eines Tier oder Kampfhubschraubers.
Genau das gibt doch Wasser auf die Mühlen, der Kritiker. Jeder wird dir damit schließlich bestätigen, dass auch Depressionen eine Krankheit ist, die psychologisch behandelt werden muss.Marielle hat geschrieben:Zumal es wohl so ist, dass das Gehirn sich im Laufe des Lebens eines Menschen verändert und es daher nahezu unmöglich sein dürfte, eine scharfe Trennung zwischen vorgeburtlich festgelegten Eigenschaften und Anpassungen/Veränderungen vorzunehmen.
Dass es möglich ist, versuchen sie mit dem Kampfhubschrauberargument aufzuzeigen. Nur eben mit dem Unterschied, dass es sich um eine mentale Störung und Verwirrung handelt. Ein gesunder Mensch fühlt sich nicht als Kampfhubschrauber oder Pinguin. Wie dem auch sei.. Ich werde deinen Ansatz mal vorlegen, wenn wieder jemand schreibt, dass er sich als Helikopter fühlt. Mal sehen was da als Antwort kommt.Marielle hat geschrieben: Auf Basis eines best-practice-Umgangs mit der menschlichen Selbstbestimmung dürfen die Kritiker_innen gern erstmal erklären, warum es NICHT möglich sein sollte. Die Annahme, dass es jenseits der Fortpflanzungsfunktion keine unterschiedlichen "geschlechtlichen Phänomene" geben kann, ist genauso gut, also quasi gar nicht, belegt, wie die von manchen vertretene These, dass jedwedes "körperliche Phänomen" binär ist.
Breakfast at Tiffany hat geschrieben:Lenk nicht ab. Ich hätte gerne eine Antwort darauf, wie du einen Kritiker - der dich, sagen wir mal für geistest gestört hält - erklärst, dass Transsexualität keine geistige Störung ist, ohne dass Argument sich genauso gut als Kampfhubschrauber fühlen zu können, zu bestätigen.
geht nicht nur mir auf den Geist. Wenn Du Dich nicht selbst ein wenig bremst, werde ich das tun.Abgesehen von der miserablen Grammatik, ala 'isch hab Polizei',