Erfahrungen mit einem Gastvortrag an einer deutschen Universität | hpd
Erfahrungen mit einem Gastvortrag an einer deutschen Universität | hpd - # 4

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Michi
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Re: Erfahrungen mit einem Gastvortrag an einer deutschen Universität | hpd

Post 46 im Thema

Beitrag von Michi »

Claudia hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 09:54
MichiWell hat geschrieben: Mo 3. Nov 2025, 23:57 Ich habe mittlerweile einige Personen erlebt, die sich selbst als Transvestiten, Damenwäscheträger, Transvestiten, Crossdresser oder Teilzeitfrauen bezeichnen, die in trans* .. insbesondere in trans* Frauen .. eine Bedrohung ihrer Lebensweise sehen.
Das habe ich so noch nicht erlebt oder es ist mir nicht aufgefallen. Wieso sollten trans Frauen eine Bedrohung sein?
Vielleicht ist das hier im Osten auch deutlich krasser als bei euch im Norden.
Claudia hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 09:54 Kannst Du mir das einmal etwas näher erklären?
Gerne doch.

Eine Aussage, die ich fast immer in diesem Tenor gehört habe: Trans* Frauen (ebenso auch nonbinäre) wären immer so schrill,würden zu viel wollen .. gerne noch mit Verweis auf den CSD .. und sollen deswegen schuld daran sein, dass "die Gesellschaft" überfordert ist und mit Ablehnung reagiert. Das ist natürlich großer Quatsch. Denn nicht nur sind trans* Menschen mehrheitlich eher angepasst und unauffällig unterwegs, weil sie ihren Alltag bestreiten müssen. Im Gegensatz dazu waren die, die solche Äußerungen getätigt haben, überwiegend selbst sehr auffällig gestylt unterwegs: Kürzeste Miniröcke, glamouröse Kleider, sehr hohe Schuhe, geschminkt wie fürs Varieté und mit Schmuck behängt wie ein Weihnachtsbaum, und erzählten auch gerne mal bei anderen Gelegenheiten, wie oft sie in solch einem Aufzug in der Öffentlichkeit unterwegs sind und das es die Leute ganz toll finden würden. Und wenn sie mir dann so einen Mist (wie da oben) erzählen frage ich mich, wie man so eine verzerrte Wahrnehmung haben kann. Verstehen tue ich es freilich nicht! Aber ich weiß durch, wo die diese Behauptungen her haben. Und spätestens dann, wenn sie mit fremdenfeindlichen Parolen nachsetzen ist kein Zweifel mehr möglich. Das erklärt m.E. auch, warum nur trans* Frauen und nonbinäre Menschen für die ein Problem sind. Trans* Männer werden da höchstens als Opfer der "Trans-Ideologie" missbraucht.

Ansonsten verweise ich auf das, was Jaddy geschrieben hat.


Beste Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Erfahrungen mit einem Gastvortrag an einer deutschen Universität | hpd

Post 47 im Thema

Beitrag von Michi »

Lana hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 14:35
Jaddy hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 13:53 Ich sehe ausserdem ein massives Fairness-Problem.
Da hast du recht. Aber dass es hier irgendwie fair zugehen würde ist doch nur eine Legende. Das Leben ist nicht fair.
Das mag sein. Aber es ist keine Rechtfertigung, gegen andere unfair zu handeln, nur weil man sich selbst unfair behandelt fühlt oder tatsächlich wird. Das ist nur ein schnödes "Nach oben buckeln und nach unten treten."
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Re: Erfahrungen mit einem Gastvortrag an einer deutschen Universität | hpd

Post 48 im Thema

Beitrag von Lana »

Ach Michi, ich rechtfertige gar nichts. Da musst du was falsch verstanden haben.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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