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Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 15:21
von Nora_7
Der hohe Energiebedarf der Industrieländer ist nicht auf Überbevölkerung zurückzuführen, sondern auf industriell benötigte. Vor allem auf dem industriellen und damit auch finanziellem Motor der EU - Deutschland. Die Industrie kann aus mehreren Gründen nicht so schnell ändern, also solle die Bürger hier die ganze Last tragen.

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 17:01
von Jaddy
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 13:17
Jaddy hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 12:06 Also "Überbevölkerung" finde ich schon ziemlich ... unpassend,
Warum, wir haben bereits heute zu viele Menschen auf dem Planet. Mehr Menschen bedeutet weniger Natur, von der wir so dringend mehr brauchen. Mehr Menschen bedeutet mehr Ressourcenverbrauch. ... Der genannte Vortrag ist richtig, aber nur die halbe Wahrheit, wenn es um das Thema Überbevölkerung geht. Das wird ja gar nicht angesprochen, sondern der Vortragende zeigt nur, dass es eine natürliche Obergrenze gibt. Das ist ja auch nicht falsch. ... Wird unser Lebensraum kleiner, werden wir uns irgendwann die Köpfe einschlagen, bis ein auskömmliches Niveau errreicht ist.
Das Ressourcenproblem, der Verbrauch pro Kopf über die planetaren Grenzen hinaus, wird praktisch ausschliesslich im globalen Norden erzeugt, namentlich USA, Europa, dann ein bisschen Russland, Japan, und so. Das ist ein sehr kleiner Teil der Weltbevölkerung, der den größten Teil verbraucht. Wenn "wir" unseren Ressoucenbedarf durch sinnvolle Technik und Systeme entsprechend reduzieren - ohne Verzicht auf Lebensqualität, könnten eine Menge Menschen mehr sehr bequem leben.

Es gibt ausserdem gute Gründe anzunehmen, dass die aufstrebenden Länder nicht die gleichen Fehler machen bzw in den gleichen falschen Strukturen landen werden wie wir (Nordhalbkugel). Zum Beispiel bei Energie. Wie gesagt ist die günstigste Form der Energieerzeugung PV, dann Wind. Alles andere folgt in weitem Abstand. Insbesondere wo noch keine landesweite Strominfrastruktur existiert oder wegen geografischer Gegebenheiten schwierig/teuer zu installieren ist. Auch "unsere" Art der Landwirtschaft ist in anderen Gegenden nicht eins zu eins anwendbar. Da gibt es aber reichlich Forschung und regionale Erfahrungen, was wo funktioniert.

Heisst: Während "wir" unsere Strukturen modernisieren und ent-fossilisieren müssen, können jene Länder gleich mit besseren Lösungen starten.
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 13:17
Jaddy hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 12:06 Wer in Deutschland lieber 200 AKWs hinstellen mag, bzw ganz Europa mit 1700 Stück zupflastern, sorry, das kann ich nicht wirklich ernst nehmen.
Hast Du den Vortrag gehört ? Es wurde nur gezeigt, was an erforderlichen AKWs erforderlich wäre, wenn man den gesamten Energieverbrauch unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen. Ob der Autor richtig gerechnet hat, weiß allerdings nicht.
Ich hab den ganzen gehört und den speziellen Part mehrfach. Lässt sich zumindest in der Größenordnung leicht nachrechnen. Beispiel Deutschland. Primärenergie: —3300 TWh/a. Davon fossil: —2579 TWh/a(1). Nehmen wir so einen EPR Reaktor, weil modern und so: 1600 MW elektrisch, bei optimalem Betrieb ~80% Verfügbarkeit. Wohlgemerkt: Das sind Spitzenwerte!
Macht 1,6 GW * 24 *365 * 0,8 = ~11 TWh/a pro Reaktorblock, also 2579 / 11 = ~234 neue Reaktoren.

Da lässt sich noch was dran drehen, zum Beispiel durch Umstellung auf 100% e-Autos, Fernwärme, Rest Wärmepumpen, aber mehr als 30% werden das nicht und weniger als 150 AKWs in Deutschland bestimmt nicht.

.

(1) 2022: 11,6 Exajoule = 3277 TWh. 78,7% davon fossil.

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 17:22
von Olivia
andrea8847 hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 11:04 AKW insbesondere durch Innovationen würden eine Brücke darstellen.
...Du meinst vermutlich die Brücke von Tschernobyl nach Fukushima über die außer einigen notorisch vorgestrigen wie dem "Faxenfritze" nun doch wirklich niemand mehr gehen mag, auch nicht die Betreiber, wie man/frau/es hier nachlesen kann
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... 236d&ei=32

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 17:26
von Jaddy
Nora_7 hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 15:13Genau. Und dazu gehört auch Kerrnergie. Und niemand sieht die ernsthaft Alls einzige Energieform, sondern als eine, die unter allen Wetterbedingumgen genug liefert.
OK. Wie viel? Welches wäre denn ein nennenswerter Beitrag zu den 550 TWh/a Strom oder den 2500 TWh/a fossiler Primärenergie, die durch Kernenergie gedeckt werden sollen? Rechne es nach: 11 TWh/a pro Reaktor. Kernkraft hat in D maximal 171 TWh/a erzeugt mit 19 Reaktoren am Netz (1990-2001). Wie viele würdest du haben wollen? Wohin kommen die? Die bisherigen müssten komplett überarbeitet werden. Teilweise auch die hochgradig strahlenden Teile. Wohin die zugehörigen Betriebe für Anreicherung, Brennelementeproduktion, Zerlegung und Endlagerung? Davon haben wir auch keine. Ist das wirklich eine bessere Idee? Weil wirklich notwendig ist das eben nicht.

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 18:35
von Olivia

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 21:50
von Nora_7
Jaddy hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 17:26
Nora_7 hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 15:13Genau. Und dazu gehört auch Kerrnergie. Und niemand sieht die ernsthaft Alls einzige Energieform, sondern als eine, die unter allen Wetterbedingumgen genug liefert.
OK. Wie viel? Welches wäre denn ein nennenswerter Beitrag zu den 550 TWh/a Strom oder den 2500 TWh/a fossiler Primärenergie, die durch Kernenergie gedeckt werden sollen? Rechne es nach: 11 TWh/a pro Reaktor. Kernkraft hat in D maximal 171 TWh/a erzeugt mit 19 Reaktoren am Netz (1990-2001). Wie viele würdest du haben wollen? Wohin kommen die? Die bisherigen müssten komplett überarbeitet werden. Teilweise auch die hochgradig strahlenden Teile. Wohin die zugehörigen Betriebe für Anreicherung, Brennelementeproduktion, Zerlegung und Endlagerung? Davon haben wir auch keine. Ist das wirklich eine bessere Idee? Weil wirklich notwendig ist das eben nicht.
Es geht nicht darum, wieviele ich haben will, sondern welcher Energiemix notwendig ist. Und die alten Reaktoren müssen eh entsorgt werden. Kaum einen wird man jetzt noch wieder anfahren können.
Olivia hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 18:35 ...passt ganz gut zum Thema:
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... 0e1e&ei=24
Das war doch vorhersehbar. So eine Garagenfirma will in kürzester Zeit Ziele erreichen, für die damals Siemens und ABB Jahrzehnte benötigt haben. Leider wurde durch die Merkel-Entscheidung die gesamte Branche pulverisiert.
Jaddy hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 17:01 Es gibt ausserdem gute Gründe anzunehmen, dass die aufstrebenden Länder nicht die gleichen Fehler machen bzw in den gleichen falschen Strukturen landen werden wie wir (Nordhalbkugel). Zum Beispiel bei Energie. Wie gesagt ist die günstigste Form der Energieerzeugung PV, dann Wind. Alles andere folgt in weitem Abstand. Insbesondere wo noch keine landesweite Strominfrastruktur existiert oder wegen geografischer Gegebenheiten schwierig/teuer zu installieren ist. Auch "unsere" Art der Landwirtschaft ist in anderen Gegenden nicht eins zu eins anwendbar. Da gibt es aber reichlich Forschung und regionale Erfahrungen, was wo funktioniert.

Heisst: Während "wir" unsere Strukturen modernisieren und ent-fossilisieren müssen, können jene Länder gleich mit besseren Lösungen starten.
Die Realität sieht allerdings anders aus: Noch Mitte 2022 waren weltweit 476 Gigawatt an neuen Kohlenkraftwerken im Bau oder in Planung, rund 90 Prozent davon in Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Laos, der Mongolei, Pakistan, der Türkei, Vietnam und Zimbabwe.10.05.2023

Liebe Grüße Nora - nach einem "anstrengenden" Urlaubstag wieder am PC

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 22:17
von Jaddy
Kleines Addendum: Zubau an Photovoltaik in D 2023: ~14 GWp (p = Peak-Leistung).
Je kWp installierte Leistung kommen in D ca. 750..1100 kWh/a raus, je nach Lage, Ausrichtung, etc.
Je GWp also 750..1100 GWh/a

Macht übern breiten Daumen insgesamt 10,5..14 TWh.

Im vergangenen Jahr haben wir also schon mal mindestens ein AKW eingespart von den 200 😏, ohne dass wir viel gemerkt hätten.

Ich hab heute ein schönes Wort gelernt: (so) Fernfusion (so)

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 11. Jan 2024, 23:03
von Nascha
Warum wird nur immer auf die Produktion geschaut. Dabei gibt es X Möglichkeiten Energie einzusparen. Aber das ist natürchlich nicht im Sinne unserer Elite aus Wirtschaft und Politik. Klar hat die Energiewirtschaft kein Interesse dran, die rechte hintere Hosentasche könnte ja noch abnehmen. Und ein Grossteil der Bevölkerung fällt noch darauf rein, bezahlt schön ordentlich für den Verbrauch und dann noch für das aus der Produktion liegengelassene..

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Fr 12. Jan 2024, 00:34
von Nora_7
Jaddy hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 22:17
Macht übern breiten Daumen insgesamt 10,5..14 TWh.

Im vergangenen Jahr haben wir also schon mal mindestens ein AKW eingespart von den 200 😏, ohne dass wir viel gemerkt hätten.

Ich hab heute ein schönes Wort gelernt: (so) Fernfusion (so)
Leider nicht verfügbar wenn benötigt. Im Winter muss ich jeden Tag Strom zukaufen.

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: So 14. Jan 2024, 13:44
von Sabrina Verena
Nora_7 hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 11:33
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 11. Jan 2024, 10:52 Der erste und schnellste Weg mit Energie umzugehen, ist die Reduktion des Verbrauchs. Jeder gefahrene km mit dem Auto verbraucht Energie. Davon sind auch E-Autos betroffen, denn jede verfahrene kWh ist weg.
Das ist der schlechteste aller möglichen Ansätze. Du darfst ihn gerne für dich umsetzen. Eine der größeten Errungenschaften der letzten 100 Jahre ist die individuelle Mobilität. Ebenso kommt frieren in der Wohnung nicht in Frage. Und darauf werde ich nicht verzichten. Und die meisten anderen auch. Es gibt genug Enegiequellen. Die Verteuerung von Energie schafft eine 2-Klassengesellschaft, die instabil wird.

Liebe Grüße aus dem individuell angereisten Gran Canaria. Spare derzeit heftig Heizung!
Nora
Energieeinsparung ist durchaus Legitim.
Es wird immer noch Strom verschwendet.
Es brennt Licht, wo Niemand ist, und es bräuchte.
Dem kann durch Bewegungsmelder abgeholfen werden, für Schaltfaule ist das dann auch praktikabel.
Die Digitalisierung ist ein weiterer Stromfresser, die aktuellen Entwicklungen bei Bahncard (Sie muss nicht jedes Jahr erneuert werden) und Gesundheitskarte
steigern den Energiehunger. Gespeicherte Daten benötigen eine ständige Energiequelle, wenn auf Speichermedien verzichtet wird.
LG Verena

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: So 14. Jan 2024, 14:48
von Nora_7
@Verena: 1. ich sehe mich nicht als Stromverschwender, bei mir laufen viele Automatiken bei Heizung und Licht. Digital und vernetzt, denn das brauche ich dazu 2. mit Strom digital ist sicher besser als mit Kohle analog.

Liebe Grüße Nora gerade am Strand

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: So 14. Jan 2024, 18:19
von Viggy
Ich für meinen Teil frage mich, nachdem es ja 2023 schon teilweise schwierig war, wie die in Frankreich zukünftig die Kraftwerke kühlen wollen, wenn die Flüsse in jedem Jahr zunehmend trocken fallen?
Kaufen die dann im Sommer wieder überschüssigen Solarstrom aus Deutschland?

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: So 14. Jan 2024, 19:57
von Jaddy
Sabrina Verena hat geschrieben: So 14. Jan 2024, 13:44 Energieeinsparung ist durchaus Legitim.
Es wird immer noch Strom verschwendet.
Es brennt Licht, wo Niemand ist, und es bräuchte.
Dem kann durch Bewegungsmelder abgeholfen werden, für Schaltfaule ist das dann auch praktikabel.
Die Digitalisierung ist ein weiterer Stromfresser, die aktuellen Entwicklungen bei Bahncard (Sie muss nicht jedes Jahr erneuert werden) und Gesundheitskarte
steigern den Energiehunger. Gespeicherte Daten benötigen eine ständige Energiequelle, wenn auf Speichermedien verzichtet wird.
Ich bin ja Fan des Paretoprinzips. Bedeutet: Bevorzugt die großen Brocken angehen, dann den Rest. Bei Energie ist das ein bisschen schwierig, denn auf die numerisch größten Klopper haben wir als Einzelpersonen kaum Einfluss: Industrie, Schiffverkehr, etc.

Im persönlichen Wirkungsbereich "Haushalt/Wohnen" sind die größten Brocken nach meinem recherchierten(1) Eindruck hauptsächlich Heizung und Warmwasser. Zusammen 85% der insgesamt (alle Haushalte) 731 TWh. Das variiert natürlich stark je nach Technik im eigenen Haushalt.
energieverbrauch-wohnen.png
Aber in den meisten Fällen wird diese Wärme durch Fossilienverbrennung erzeugt. Die Tabelle in (1) sagt dazu: Öl + Gas = 118 + 302 = 420 TWh = 57%.
Die größte Hilfe wäre also, Gas- und Öl-Feuerungen umzustellen auf - sorry - Wärmepumpen. Betrieben von Wind- und Solarstrom.
Und_oder Wärmedämmung.
Wenn das denn persönlich möglich ist. Wer zur Miete wohnt oder die Investitionen nicht aufbringen kann, hat bei Wärme praktisch keine Einwirkungsmöglichkeiten.

Strom im Haushalt insgesamt sind 139 TWh. Da könnte ggf das gute Gewissen durch einen 100% Ökostrom-Vertrag erkauft werden.
Was frisst davon am meisten? Kochen (30%), kühlen (22%), ITK (17%), wenn ich der Grafik glaube (PDF).
Bildschirmfoto 2024-01-14 um 19.14.56.png
Kochen: Hauptsächlich traditionelle Heizwendel, egal ob Ceran oder nicht. Induktion ist effizienter. Sogar die Induktions-Einzelplatten für 50-100 Euro.
Kühlen: Leere Kühlschränke und TK-Schränke. Luft speichert die Kälte nicht beim öffnen.
Bei IT und Kommunikation sind es soweit ich weiss vor allem riesige Bildschirme (Plasma-Schirme sind Heizungen...) und die Grafikkarten der Gaming-Rechner.
Strom lässt sich gut messen (also ausser Herd und Durchlauferhitzer). Sehr komfortabel und modern zB mit Shelly-Plugs. Hab ich gerade bei uns ein paar eingebaut. Auch für Beleuchtung.

Beleuchtung ist aber inzwischen dank LED eine Marginalie. 1,5% in der Gesamtbilanz, 8% des Stroms. Alles ausser LED sollte natürlich ausgetauscht werden. Insbesondere die alten Halogen-Deckenfluter. Da lohnt sich auch intelligentes schalten, allerdings vertragen die auch nicht so viele Zyklen.

Bewegungsmelder für Licht sind eine superpraktische Sache, aber Strom werden sie vergleichsweise wenig sparen. Da würde ich eher zuerst an den großen Senken was tun. Neben dem Haushalt wären da aber vor allem Autoverkehr und Fernreisen eine Priorität.

(1) Zahlen vom stat. BA 2021, Link1

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: So 14. Jan 2024, 20:01
von Jaddy
Viggy hat geschrieben: So 14. Jan 2024, 18:19Ich für meinen Teil frage mich, nachdem es ja 2023 schon teilweise schwierig war, wie die in Frankreich zukünftig die Kraftwerke kühlen wollen, wenn die Flüsse in jedem Jahr zunehmend trocken fallen? Kaufen die dann im Sommer wieder überschüssigen Solarstrom aus Deutschland?
Das passiert schon.
Bildschirmfoto 2024-01-14 um 19.59.16.png
(statista)

Re: Nuklearkraftwerke

Verfasst: Do 21. Mär 2024, 16:48
von Kerstin
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(Foto: picture alliance/dpa)

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Sorry - aber ich kann es nicht lassen :mrgreen: