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Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 3. Nov 2019, 16:14
von Lavendellöwin
Hi...

also ihr könnt euch Sachen merken..ein Auto hat für mich den Zweck von A nach B zu kommen.
Nachdem ich den Führerschein hatte, hat es glaube ich 2 oder 3 Wochen gedauert bis ich mich überhaupt
in die Kiste reingesetzt habe...
...aber sie war schon da. Es war ein weisser Ford Escort das 86er Modell.

Keine Ahnung wie viel PS, aber mit dem interessanten Feature das ich mit gezogenem Joke 40 fahren
konnte ohne Gas geben zu müssen.
Ein Radio war nicht eingebaut, sondern ich hatte einen Ghettoblaster auf dem Rücksitz, Vorteil das
Ding war einfach mobil und konnte auch ausserhalb des Autos benutzt werden...

Mein drittes Auto habe ich aber geliebt-es war ein 2farbiges (blau-silber) Escort XR3i Cabrio Baujahr 89
was ich mir nach der Ausbildung und vor dem Gymnasium zugelegt hab.
Da hab ich auch ein gescheites Radio mit CD-Wechsler und genügend Boxen verbaut um unser Dorf zu
beschallen..hihi..das war mit offenem Verdeck vieeeel besser als der Ghettoblaster, aber der Motor
musste laufen...

hmm irgendwie war mir die Musik wichtiger als das fahren..

Alles liebe Marie (flo)

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 3. Nov 2019, 16:54
von Plisseedreher70
Alle reden hier von Ihrem ersten Auto...ich von meinem voraussichtlich letzten Auto..
Ein unnötiger SUV und dazu noch ein umweltzerstörender Diesel.
Die Linksgrünen können mich jetzt hassen, doch verarschen lasse ich mich trotzdem nicht.
Viele Grüße vom Alterspräsident Plissi

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 3. Nov 2019, 19:04
von ExuserIn-2019-12-22
Plisseedreher70 hat geschrieben: So 3. Nov 2019, 16:54 Die Linksgrünen können mich jetzt hassen, doch verarschen lasse ich mich trotzdem nicht.
(wema)

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 3. Nov 2019, 20:04
von Lavendellöwin
Plisseedreher70 hat geschrieben: So 3. Nov 2019, 16:54 Ein unnötiger SUV und dazu noch ein umweltzerstörender Diesel.

Hmm, rüste den doch auf Holzantrieb um-ich hab mal einen Bericht über einen
Finnen gesehen der das gemacht hat...

und bei euch oben gibts doch genug Holz, im Hotzenwald sogar ganz viel
trockenes was die Forstwirtschaft schlecht los bekommt...

aber vergiss es ist ne doofe Idee-zu viel Feinstaub..und das gibt Ärger mit meinem
Ortsverband..

Alles Liebe Marie (flo)

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 3. Nov 2019, 20:43
von Plisseedreher70
Hi Marie,
ich kann mich noch gut erinnern, als Anfang der Fünfziger Jahre die Müllabfuhr mit Holzvergaser durch die Straßen fuhr. Interessant, aber sehr aufwändig!
Holz vor der Hütt'n habe ich keines, aber hinter meiner Hütt'n, welches ich für meinen alten Kachelofen verwende...oh je...wieder jede Menge Feinstaub.
Mein Gewissen wird immer schlechter..😰😷😰😷
Liebe Grüße
PLISSI

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: Di 5. Nov 2019, 13:40
von Ulrike-Marisa
Moin,

mein erstes Auto war 1973 ein alter 30PS Käfer mit Zwischengas und teilsychronisiertem Getriebe der Bayrischen Landpolizei; schönes dunkelgrün mit einem zufälligen Kennzeichen STA-AT 25. Der lief 120Kmh Spitze! :wink:
Das hat gewirkt - alle sind immer sehr vorsichtig gefahren, wenn sie mich gesehen haben, denn der Schriftzug Polizei war auf dem Dach immer noch übermalt zu sehen.

Grüße, Ulrike-Marisa, damals wehrdienstleistender Soldat in Brannenburg bei den Gebirgspionieren

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: Di 5. Nov 2019, 18:42
von Bianca D.
Moin,

bin gerade erst über das Thema gestolpert, für mich als Automobil Liebhaberin natürlich spannend.

Mein erstes Auto hab ich gehasst! Ein 69er Renault R4, noch mit 6V Bordelektrik, die jede Fahrt im Dunkeln zu einem Himmelfahrtskommando machten. Mein Vater hatte den Wagen gekauft, in der Annahme, mit den zur Verfügung stehenden 26PS könnte ich kein Unsinn machen. Ankurbeln ließ der sich auch, mangels Geld und passendem Anlasser mußte ich das für einige Wochen praktizieren.
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Das ist das einzige existierende Bild. Der R4 hielt ein dreiviertel Jahr, durchgerosteter Boden und eine abgerissene Antriebswelle machten ihm ein Ende. Dem hab ich keine Träne nachgeweint. Mein Herz schlug damals für Opel, in der Clique fuhren alle Opel (Kadett B,C, Ascona/Manta A/B) und mein Vater fuhr auch immer Kadett.
Es folgte ein Kadett B (50PS), ein Kadett C (75PS) und dann mein damaliger Traum: Ascona B mit 2L Vergasermaschine und 100PS in der sportlich/luxuriösen Berlina/SR Ausstattung. Den hab ich vier Jahre während meiner Dienstzeit beim Heer gefahren. Opel, der Zuverlässige! Diese Werbeaussage konnte ich nur bestätigen damals.
IMG_0003.jpg
Meiner einer auf den Großglockner...
Den hätte ich gerne heute noch... leider überlebte er eine unverschuldete Rangelei mit einem anderen Auto nicht :(
Nach einigen Jahreswagen, zwischenzeitlich nochmal einen Manta B 1.9E, fahre ich nun seit bald 27 Jahren meinen 190er Diesel, und das ohne schlechtes Gewissen. Der läuft, und läuft, und läuft, und....das bald eine Viertel Million Meilen(400000km) Ein anderes Auto? Never!
DSC_0240 - Kopie.JPG
Mit der Farbe hatte ich damals schon ein Zeichen gesetzt, wenn auch unbewußt. Jeder von meinen Kollegen fuhr entweder schwarz,silber oder so ein Rentnergold... Da war das Geläster am Anfang groß... Schwule Farbe, Frauenauto usw....
Ok, ist etwas länger geworden als nur das erste Auto, sorry...

LG Bianca

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: Sa 11. Jul 2020, 19:57
von DanielaTV
Huhu,


also mein erstes Auto war ein schwarzer Corsa B. Das beste am Wagen war zugleich auch das nervigste, nämlich das Faltdach. Im Sommer war es super etwas Abkühlung darüber zu bekommen, allerdings pfiff der Wind da ganz schön durch bei Fahrten auf der Autobahn. Er hat aber gute Dienste geleistet, bis ich damit leider einen Unfall hatte.

Vor allem mit dem Faltdach hatten wir eine Menge Spaß und lustige Aktionen.

LG Ela (888)

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 14:58
von Tina-K.
.
Thread hochschiebe...

ich kopiere mal der Einfachheit halber von Maia, so gings mir auch...
maia hat geschrieben: Mo 13. Mai 2019, 18:52 Mein erstes Auto war auch ein "Trabbi". Weiß, fast 10 Jahre alt, trotzdem nur knapp unter Neupreis! So war das damals: "Bezahle oder es nimmt ihn ein anderer". Ständiger Kampf gegen den Rost (von wegen "Plastebomber"). Da gab es genug was rosten konnte! Er hat uns überall hin gebracht und niemals unterwegs in Stich gelassen.
Und was man damit alles transportieren konnte, obwohl der so klein war.
Zum Schluss 23 Jahre alt. Vierter Motor und zweimal Unterboden ( glücklicherweise kannte ich einen, der wieder einen kannte.... In einer offiziellen Werkstatt keine Chance )

Heute reitet Hexe Tina auf einem 22 Jahre alten Vectra ( statt Besen ), dshungelgrün, fällt im Wald nicht so auf.
Obwohl ja blau meine Lieblingsfarbe ist.

elgehexetina ))):s
.

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 15:11
von Blossom
na, dann hänge ich mich mal dran ...

... mein erster war ein orangefarbener BMW 1502, Baujahr 1972 ... allerdings gebraucht und bereits 8 Jahre alt ... gefahren habe ich ihn gut 5 Jahre, dann stand er noch fast 10 in der Garage, ehe ich ihn wieder verkauft habe ... für deutlich mehr als den damaligen Kaufpreis. Eigentlich schade, hätte ihn wohl besser behalten sollen.

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 17:45
von rika
Was für ein schön-nostalgisches Thema für alle Ü ???

Es war 1972 ein Renault 8, den ich von meinem Bruder übernahm. Naja, der (Heck-)Motor lag nicht da wo er hingehörte und mein Versuch ihn einzubauen scheiterte kläglich. Seitdem habe ich nie wieder an Autos geschraubt. Die Werkstatt brachte ihn zum Fahren, aber der Rost war schon unerbittlich unterwegs - schließlich war er schon vier Jahre alt. Mit den unbändigen 50 PS legte ich einen Bltzstart an der Ampel hin und meine damalige Freundin und spätere erste Ehefrau verschwand inclusive des Sitzes nach hinten kippend Richtung Rückbank. Nein, das war keine erotische Absicht, sondern wenn überhaupt ein ganz böser Trick des Herstellers :lol:

Der Kofferraum war zwangsläufig vorne und die Haube ging gegen die Fahrtrichtung auf - sicher ist sicher. Wenn man aber einen Zementsack geladen hat, der damals noch geschmeidige 50 kg wog, und ihn beim Ausladenn aufriss, hatte der besagte Kofferraum eine Betonschale :lol:

Bei Winterglätte - und "damals" gab es noch diese - konnte man mit abgefahrenen Reifen wunderbar rückwärts fahren, denn der der R8 wurde zum Fronttriebler.

Leider war irgendwo ein Kabel so defekt, dass sich die Batterie schnell entlud; dies zwang mich dazu, immer abschüssige Parkplätze zu finden, damit er rollend ansprang.

Der TÜV bereitete ihm ein Ende und so bekam ich einen Autobianchi A111, eine richtig kleine Rennsemmel. Keine Ampel ohne durchdrehende Reifen. Immerhin hatte er schon Anschnallgurte, die mir halfen, als eine Nachbarin mit ihrem DAF 55 (der fuhr rückwärts genauso schnell wie vorwärts) meine Vorfahrt übersah. Er wurde nur 3 Monate alt und mangels Geld fuhr ich 5 Jahre Deutsche Bahn.

Und meine schönsten Autos?
1. Opel Kadett GTE von 1984 bis 86, bevor ich in die USA zog. Ritzerot, Recarositze, Alufelgen und stramme 115 PS.
2. von 2006 bis 2011 BMW 335d. Limousine, schneeweiß, 285 PS, in der BMW-Welt abgeholt, bei 250 abgeregelt. Ziemlich scharfes Gerät.
3. bis 2016 BMW 535 d Limousine, tasmangrün mit beigem Polster, Headup Display, adaptivem Fahrlicht und .... 313 PS auf 8-Gang ZF-Getriebe mit einem wahnsinnigen Drehmoment. Oh what a car! ich habe ihm 245.000 km auf die Uhr gedreht.
Naja, da war nur ein kleines Manko: Liste € 71.000, Leasing netto € 900 / Monat, da ich ca. 40.000 km/ Jahr gefahren bin und bei der Frau BMW ist nichts günstig, wenn es um Service geht.

(bald) rika

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 18:09
von Laura R
Mein erstes Auto war ein uralter VW Käfer. Mit 18 Jahren und 117 DM Lehrlingsgehalt war einfach nicht mehr drin. Das Teil war einfach nur gruselig, im Sommer hat die Heizung funktioniert und im Winter natürlich nicht. Nach anderthalb Jahren habe ich das Teil dahin gebracht wo es hingehörte: auf den Schrottplatz. Ich habe mir auch danach kein Fahrzeug der Marke VW mehr zugelegt.

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 18:31
von Momo58
Mein erstes Auto war ein Renault 4, quitschgelb, mit sagenhaften 34 PS, 4 Trommelbremsen, eine Gangschaltung die an einen Spazierstock erinnert und mit einem Loch in der vorderen Stoßstange durch das man die Kurbel des Wagenhebers stecken konnte um den Motor zu starten. Die Innenausstattung war primitiv, die Sitze erinnerten an Campingstühle, aber trotz allem war ich mega stolz auf dieses Fahrzeug.

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 18:37
von Blossom
Momo58 hat geschrieben: So 13. Mär 2022, 18:31 Mein erstes Auto war ein Renault 4,

eine irre Karre ... heute wäre sie Kult, denke ich - ein Freund hatte den auch, ehe er sich eine Ente zulegte.
Von 1991-1996 hatte ich neben meinem "Hautpwagen" mal eine Isetta ... eine weißgraue Knutschkugel mit Kofferträger ... hihi ... ein Auto zum anziehen mit unglaublichem Fahrspaß.

Re: Mein erstes Auto

Verfasst: So 13. Mär 2022, 23:35
von Claudia-67
Hallo allerseits,

bei mir fing es vor 35 Jahren mit dem Führerschein an. Vaters Citroen LN durfte gefahren werden. Die Citroen Dyane habe ich leider knapp verpasst. Dann kam Vaters Missan Micra.
Das erste eigene Auto war ein VW Passat Variant 35i im September 2000. Dem Autotyp bin ich bis heute treu geblieben.

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://www.claudia-muehl.de/bilder/DSC_2189a.jpg

Das Raumwunder mit der grünen Kofferraumverlängerung vom Musuemsbahnverein. 90PS, 1,8l Hubaum hatte der VW. Als Ersatzteilspender stand der noch lange Jahre beim Verein in einer Halle.


Im Sommer 2010 fuhr mir ein A...loch die Karre kaputt. (ag)
Viel Ärger das Geld von den Typen einzutreiben und noch schwieriger war es Ersatz zu beschaffen. Also erstmal eine Übergangslösung beschafft.

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://www.claudia-muehl.de/bilder/DSC_3201a.jpg


Hier unterwegs in Sachsen-Anhalt. Der hatte aber nur 1,6l und 101PS, also untauglich Anhänger zu ziehen.

Aber in Aachen fand sich einer. Rentnerauto, gerade erst eingefahren. (moin)

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Nun ein Frauenauto :()b

25 Jahre ist der jetzt zugelassen und in den nächsten Tagen hat er die 200.000km voll.

Das Ding ist einfach praktisch. Es passen bis zu fünf leere Europaletten in den Kofferraum und übernachten kann man daran auch bequem. Wenn man 21 Jahre ein baugleiches Auto fährt, kennt man die Mucken und ich hoffe den fahren zu können, bis der ein H-Kennzeichen bekommen kann.

LG
Claudia