Moinsen
Nicole Doll hat geschrieben: Di 1. Okt 2019, 10:34
Fakt ist, dass ich doch wohl den Trans-Weg beginnen und dem Psychologen (erst mal einen trans-erfahrenen mit Kassenzulassung finden!) glaubhaft "was vom Pferd" erzählen muss, damit ich dann vielleicht vom Endokrinologen bei der HT die Bescheinigung bekomme, die ich für die VÄ/PÄ nach dem PStG benötige.
Affentheater auf höchstem Niveau - dank der vielen konservativen Spießer, die Enbys für durchgeknallte perverse Vollidioten halten.
Mit dieser Einstellung wirst du auch nicht weit kommen.
Und wieso musst du jemandem was vom Pferd erzählen? Für den Eintrag divers reicht doch, das du dich eben nicht als Mann oder Frau einordnest. Das entspricht doch genau deinem Gefühl.
Und dein letzter Satz... Schön mit dem Breitschwert gleich wieder die ganze Masse zu verurteilen. Genau das was wir eigentlich für uns selbst
nicht wollen. Aber mit anderen macht man's?
Jaddy z.B. hat es doch auch prima hinbekommen. Anstatt immer alle und alles zu verfluchen könntest du ja auch konstruktiv mal mit Jaddy über Möglichkeiten sprechen...
Oder eben auch nicht. Keiner zwingt dich rechtliche oder medizinische Schritte zu unternehmen.
So lange du selbst keine Erfahrungen irgendeines Weges hast, solltest du vielleicht mit "Fakten" diesbezüglich und "gefühltem" Wissen vorsichtig umgehen.
Und wie kann man (immer wieder) über einen Weg urteilen, den man selbst garnicht beschritten hat?
Grüße
die Anja