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Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 12:58
von betty
Aber frag deine Frau mal, auch wenn du dich ihr nicht als Victoria zeigst, ob sich das Bild in ihrem Kopf nicht verändert hat. Bist du für sie immer noch ein Mann?
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:01
von biene38
Viktoria-TV hat geschrieben: So 11. Mär 2018, 12:51
Ja wo liegt den dann dein Problem?
Ich finde du kannst verlangen, dass dein Mann in deiner Gegenwart als Mann auftritt. Das mach ich bei meiner Frau auch.
Sozusagen mit unrasiert Beinen, ungeschminkt mit Holzfäller Hemd kurzhaarfrisur und (Achtung Klischee) rülpsend und Bier trinkend ....so sieht doch Bettys Männerbild aus.
Zum Glück bin ich mit meiner Frau verheiratet....epilierte Beine und einen haarlosen Körper (bis auf Kopf) habe ich schon seit langem, was ihr übrigens sehr gut gefällt. Lange Haare habe ich auch, abschneiden dürfte ich sie mir nie, wäre sie zu tiefst enttäuscht, Holzfällerhemden habe ich schon lange keine mehr, trage lieber meine Röcke/Kilts und Strumpfhosen und Bier trinkt ausschließlich sie. Rülpsen wollen wir beide nicht aus Anstand.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:03
von betty
Das mit der körperbehaarung ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Ja ich mag einen Dreitagebart an einem Mann. Und wenn sich mein Mann sich die körperbehaarung entfernen würde, weiß ich, daß er es machen würde um weiblicher zu wirken. Und ja damit habe ich ein Problem.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:04
von betty
Ach Biene - ich habe extra hingeschrieben Achtung Klischee.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:05
von biene38
betty hat geschrieben: So 11. Mär 2018, 12:58
Aber frag deine Frau mal, auch wenn du dich ihr nicht als Victoria zeigst, ob sich das Bild in ihrem Kopf nicht verändert hat. Bist du für sie immer noch ein Mann?
Habe meine Frau mal gefragt.
Sie sagt wortwörtlich: "Ja natürlich. Du hast ja immer noch einen Pimmel."
Sorry für das Vokabular, aber so waren ihre Worte.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:06
von biene38
betty hat geschrieben: So 11. Mär 2018, 13:04
Ach Biene - ich habe extra hingeschrieben Achtung Klischee.
ich auch

Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:20
von edeka
Zitat:
Viktoria-TV hat geschrieben: So 11. Mär 2018, 12:51
Das ist seine freie Entscheidung, ob er vielleicht keinen Bart trägt, sich die Brust, Arme und/oder Beine rasiert. Durch das Rasieren ist er nicht weniger Mann und nicht mehr Frau.
Lange Zeit war ein über und über behaarter Mann, also Brust, Arme, Beine, Schönheitsideal. Das ist es aber nicht mehr. Wir Männer sind Menschen, keine Tiere. Wir müssen keinen Pelz tragen. An der Männlichkeit ändert sich dadurch nix.
das ist aber ein schwaches Argument für Arm/Bein Rasur.
Erstens sind Menschen auch Tiere. Zweitens geht es darum auch nicht. Drittens ist es natürlich , wenn Männer mehr Körperbehaarung haben, manche auch besonders viel. Viertens wäre es ein grosser Aufwand , regelmässig Arme/Beine zu rasieren, und wir sollten froh sein, daß auf uns (im Unterschied zu Frauen) kein Druck dafür liegt.
Also wie du auch schreibst - es ist seine freie Entscheidung. Schönheitsideal hin oder her.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:26
von ULI67
HALLO.. vor lauter Mann... Frau... Ihr vergesst den Menschen. Den Menschen sollen wir lieben, so wie er ist, nicht wie er aussieht. Und du Betty bleib bitte immer gesund, lass dir keinen Unfall passieren, nach dem du behindert bist, denn dein Mann hat eine gesunde Frau gesucht und muss dich dann auch verurteilen. Dein Gejammer kotzt mich langsam an.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:33
von Viktoria-TV
Aber frag deine Frau mal, auch wenn du dich ihr nicht als Victoria zeigst, ob sich das Bild in ihrem Kopf nicht verändert hat. Bist du für sie immer noch ein Mann?
ja bin ich....es mag ja sein, dass sich etwas in deinem Kopf verändert hat, aber a) ist es immer noch dein Mann! An ihm hat sich eigentlich nichts verändert. Es war schon immer da, du wusstest vielleicht nur nichts davon. b) Du verlangst m.E. quasi nichts anderes, als dass dein Mann sich in das vorgegebene Rollenverständnis fügt und dabei leidet, nur damit es dir gut geht und du dein althergebrachtes Bild nicht korrigieren musst. Das finde ich mit Verlaub gesagt egoistisch unfair deinem Mann gegenüber. Genauso wie du recht auf deinen Mann hast, hat er ein Recht darauf nicht leiden zu müssen.
Meine Frau sagt immer, wenn ich ein Problem mit etwas habe, dann liegt das an mir selbst, nicht an der Sache. Sie meint dann immer, dass sie die Dinge nicht ändern kann, sie kann nur ihre Einstellung dazu verändern. Es scheint auch bei dir so zu sein: Du scheinst ein Problem damit zu haben. Du kannst dich darüber beklagen und das ganze Mist finden, ändern wirst du so nichts. Du kannst aber versuchen deinen Frieden damit zumachen. Du verlierst deinen Mann dadurch ja nicht.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:36
von betty
Wenn ihr euch so über mein ( Klischee) Männerbild lustig macht, dann darf ich das weitergeben. Wenn ich sehe, was sehr viele von euch anhaben, um als Frau gesehen werdet muss ich euer Frauenbild hinterfragen. Da kann der Rock nicht kurz genug sein und die Absätze nicht hoch genug...
Uli- wenn es dich ankotzt, dann halt dich doch raus. Steht dir frei
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 13:57
von ExuserIn-2019-12-18
Hallo,
das hier hat rein gar nichts mehr mit Trans oder kurzen Röcken zu tun und schon lange gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema.
Es hat manchmal einfach keinen Sinn mit bestimmten Menschen über bestimmte Dinge zu reden.
q.e.d.
Liebe Grüße
VanessaL
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 14:08
von Laila-Sarah
Liebe Betty,
betty hat geschrieben: So 11. Mär 2018, 13:36
Uli- wenn es dich ankotzt, dann halt dich doch raus. Steht dir frei
Ich habe deine früheren Posts überflogen und bemerkt, dass du hier einen regelrechten Kreuzzug seit ca. 2 Jahren im Forum veranstaltest und offenkundig hat du eine Transfobie. Deshalb meine Frage an dich: Wenn du vorschrägst, dass sich Menschen sich aus Threads raushalten sollen, wenn es sie "ankotzt", warum verwendest du so viel Energien hier im Forum um deine transfeindlichkeit zu propagieren ? Was ist los mit dir, das du trotz negativer Einstellung diesem Forum treu bleibst ? Ist dein Partner etwa Trans ? Seit ihr noch zusammen ?
∑lG
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 14:14
von biene38
Also ich verstehe Betty und Ihre Ängste sehr gut. Mag sein, dass sie ein recht konservatives Geschlechterrollenverständnis hat. Aber letztendlich hat sie Angst ihren Partner zu verlieren.
Wenn ich mir vorstelle, meine Frau sagt mir eines Tages sie möchte lieber ein Mann sein, sie nimmt Hormone, bekommt einen Stimmbruch, überall sprießen Haare. Ich hätte da auch ein riesen Problem. Und deswegen bin ich noch lange nicht transfeindlich. Transphob schon, da ich Angst hätte.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 14:18
von Michi
biene38 hat geschrieben: So 11. Mär 2018, 12:31
warum soll es nicht möglich sein, als Mann auch schwach sein zu dürfen. Schwachsein hat nichts mit biologischer Weiblichkeit zu tun, genau so wie Starksein mit biologischer Männlichkeit. Männer und Frauen dürfen alles sein, was sie wollen. Nur gesellschaftliche Geschlechterrollen versuchen dies zu verbieten und die Menschen in bestimmte Bahnen zu lenken, welche sie einengen sollen.
Was fragst du mich? Ich habe die Thesen nicht aufgestellt.
Re: Begehrenswert fühlen
Verfasst: So 11. Mär 2018, 14:43
von Lorelai74
Hallo Ihr,
Spannend wie es hier auf und abwogt.
@Betty heute kann man sehen das du diskutieren willst und deine Meinung vertrittst.
Du hast Vorhin erwähnt das wir uns oft in entfernten Städten zeigen und dann alles wieder wegpacken. Ja das ist oft so- aber ich glaube es war Victoria die bemerkte, dass wir was Freiheit der Kleidungswahl einfach 100 Jahre hinter den Frauen liegen, und oft tun wir dass eben heimlich weil wir unsere Familien nicht mit Konsequenzen einer Gesellschaft belasten wollen, die uns schnell als Randgruppe oder "Aussätzige" behandelt..
Warum ist das so? Im Prinzip sagst du Betty das wir nicht "Normal" sind.... und ja du hast recht.
In Normal steckt Norm, also ein Standard , eine Festlegung wie Dinge sein dürfen.
Aber wir alles sind Menschen- und jeder einzigartig. Da gibt es keine Norm... oder doch? Wer legt die dann fest? Die Gesellschaft??
Gibt es den genormten Mann? Die genormte Frau? Ich denke nicht..
Du hast dein Männerbild - dem dein Mann und wir nicht entsprechen.
Wir wissen auch, dass wir den Männerbildern unserer PartnerInnen oft nicht entsprechen- oft komischerweise aber erst ab dem Zeitpunkt eines Outings. Und weil wir ahnen das unsere Partner oft damit Schwierigkeiten haben verleugnen manche ihre "Natur" so lange bis sie depressiv werden und Suizid begehen weil das aus ihrer Sicht die einzige Lösung ist.
Die allermeisten die meisten von uns ziehen sich nicht Frauenkleider an um unsere Partnerinnen zu quälen. Die meisten von uns kennen ihre PartnerInnen gut genug, dass sie wissen das es Probleme und Konflikte geben wird wenn sie sich outen- aber ist es geheim ausleben oder die "letzte Konsequenz" wirklich besser??
Ich habe natürlicher Weise kaum Haarwuchs- weniger als manche Frau an Armen und Beinen.
Als Mann bin ich wenig männlich, als Frau vielleicht nicht ganz weiblich, halt irgendwie etwas dazwischen...
Und ich denke das geht deinem Mann auch so.
Aber er hat es dir gesagt aus der Hoffnung das es für euch einen Weg miteinander gibt. Es scheint mir dass du es ja auch irgendwie akzeptierst, denn ihr seid noch zusammen...
Denk mal drüber nach
VLG
Lorelai