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Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 10:40
von biene38
martina hat geschrieben: kilt finde ich ja sowas von hässlich. so ein teil trage ich bestimmt nicht.
Geschmäcker sind verschieden. Ich z.B. liebe Kilts. Wahrscheinlich stehen sie nicht jedem gleich. :wink:
martina hat geschrieben: im übrigen orientiere ich mich ein bisschen daran, was denn frauen in meinem alter auf der strasse tragen, vor allem dann, wenn sie keine hosen, sondern rock tragen.
Das finde ich interessant, dass du dich auch an den Frauen orientierst, wie es hier so viele auch tun (ich übrigens auch). Du orientierst dich nur an dem Kleidungsstil, vermutlich um ein gefälliges Bild abzugeben, so dass du dich nicht zu sehr von dem Outfit, welches deine Altersgruppe trägt, unterscheidest. Du passt dich somit auch an, vermutlich um nicht zu sehr aufzufallen, wenn du ein einigermaßen gewohntes Bild abgibst.
Andere hier machen das etwas exzessiver. Tragen entsprechendes Makeup auf und wollen auch eine ähnliche Frisur haben (da nicht genügend Haare vorhanden sind dann eine Perücke).
Und vermutlich da sie es nicht mit ihrer männlichen Rolle in Einklang bringen können (anders eben als du und ich) brauchen sie für sich eine Rechtfertigung, in dem sie ihre angebliche Weiblichkeit ausleben. Wir beide wissen, dass dies objektiv nichts mit Weiblichkeit zu tun hat.
Allerdings ein großer Teil der Bevölkerung ist davon überzeugt, dass dies alles (Kleider/Röcke, Schminken, sexy sein) ausschließlich weiblich ist.
Grüße von der Biene (na)

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 11:30
von martina
übrigens trage ich auch superknappe minis, aber beim sport als laufrock.
biene38 hat geschrieben:Und vermutlich da sie es nicht mit ihrer männlichen Rolle in Einklang bringen können (anders eben als du und ich) brauchen sie für sich eine Rechtfertigung, in dem sie ihre angebliche Weiblichkeit ausleben. Wir beide wissen, dass dies objektiv nichts mit Weiblichkeit zu tun hat.
das ist ja alles ok, wenn da nicht kommt: ablehnung der männlichen rolle und deshalb vermeintliches annehmen der weiblichen rolle. das betrachte ich als flucht, als verstellen, verleugnen, sich und anderes was vormachen.

wie ich schon sagte: ich gehe von einer einheit aus, bestehend aus yin und yang, mit unterschiedlichen variierenden anteilen. aber eben eine einheit ohne einen bruch.

liebe grüße
martina

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 12:19
von eilinfox
Mir persönlich ist es relativ egal, wie und aus welcher Motivation du dein Leben gestaltest.
Jeder Mensch sollte das so tun, wie es für ihn persönlich das beste ist.
Allerdings solltest du auch tolerieren, dass es Menschen gibt, die es in keinster Weise als verstellen, verleugnen und noch schlimmer als anderen etwas vormachen verstehen.
In diesem Zusammenhang und nach Lesen deiner Selbstverortung ist es mir allerdings schleierhaft, dass du hier einen weiblichen Namen als Account verwendest und auch so zeichnest. Das widerspricht sich doch, oder täusche ich mich?

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 12:23
von martina
eilinfox hat geschrieben:Mir persönlich ist es relativ egal, wie und aus welcher Motivation du dein Leben gestaltest.
Jeder Mensch sollte das so tun, wie es für ihn persönlich das beste ist.
Allerdings solltest du auch tolerieren, dass es Menschen gibt, die es in keinster Weise als verstellen, verleugnen und noch schlimmer als anderen etwas vormachen verstehen.
In diesem Zusammenhang und nach Lesen deiner Selbstverortung ist es mir allerdings schleierhaft, dass du hier einen weiblichen Namen als Account verwendest und auch so zeichnest. Das widerspricht sich doch, oder täusche ich mich?
bevor du solche äusserungen von dir gibst, solltest du vielleicht mal einen blick auf meinen entwicklungsgang werfen. ansonsten werte ich deinen text als unqualifiziert und ziemlich neben der sache.

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 13:55
von biene38
martina hat geschrieben:das ist ja alles ok, wenn da nicht kommt: ablehnung der männlichen rolle und deshalb vermeintliches annehmen der weiblichen rolle. das betrachte ich als flucht, als verstellen, verleugnen, sich und anderes was vormachen.
also ich kann das gut nachvollziehen. Da staut sich durch die vielen Jahre der Erziehung und Sozialisation eine Menge an, daraus entwickelt sich eine Aversion, vielleicht sogar ein Hass gegenüber dieser eingeschränkten Männerrolle. Diese Enge ist nicht mehr erträglich, und da greifen machen dann u.a. zu extremen Mitteln, um diese zu verlassen. Anderen reicht es, diese zeitweise zu verlassen.
Liegt die Lösung doch scheinbar so nahe, in eine wesentlich variantenreichere und passendere Rolle zu wechseln, welche Frauen für sich vor einigen Jahrzehnten erkämpft haben. Für mich wie gesagt ist es keine Lösung. Allerdings dass Männer in naher Zukunft auch den Weg der Emanzipation gehen, um sich dies auch zu erkämpfen, daran glaube ich nicht. Also bleibe ich ein androgyner Moderebell.

Grüße von der Biene (na)

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 14:01
von susi61
hmmmm, täusche ich mich da oder ist der Diskussionsstil hier sehr männlich?

Liebe Grüße

Susi

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 15:43
von Aschenputtel
susi61 hat geschrieben:hmmmm, täusche ich mich da oder ist der Diskussionsstil hier sehr männlich?
"Veteranenstammtisch der Panzergrenadiere"; tippe ich mal :wink:

MB

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 16:35
von biene38
susi61 hat geschrieben:hmmmm, täusche ich mich da oder ist der Diskussionsstil hier sehr männlich?

Liebe Grüße

Susi
Du meinst weil hier nicht so rumgezickt wird ? :wink: kann leider nix dafür, bin ein xy. :mrgreen:

Wie unterscheiden sich denn männliche und weibliche Diskussionsstile?

Ganz liebe Grüße von der Biene (he)

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 19:02
von martina
@biene
du bist ja ganz schön gewitzt :) das klingt auch eher nach männlichem als weiblichem witz :)p
liebe grüße
martina

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: So 25. Okt 2015, 22:33
von Inga
Hi,

spontan gesagt, ich finde den Diskusionsstil auch ziemlich typisch männlich - abre ich brasuche bei der Männerrunde ja nicht mitzureden.

Liebe Grüße
Inga

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: Do 29. Okt 2015, 18:21
von Lina
susi61 hat geschrieben:hmmmm, täusche ich mich da oder ist der Diskussionsstil hier sehr männlich?

Liebe Grüße

Susi
Nein, du liegst da voellig richtig. Deashalb hatte ich mich eigentlich schon ausgeklinkt.
Hier toben sich die wirklich maennlich denkenden Maenner aus und versuchen genau definierbare und rationelle Gruende dafuer zu finden, weshalb sie Damenkleidung tragen. Und offensichtlich stimmt die Logik in ihrer Welt nu wenn dir gefundenen Gruende allgemeingueltig sind. Deshalb haben es wohl einige auch noetid, die nicht so maennlich Denkenden des Taeuschens und des Luegens vorzuwerfen.

Da alles ja genau definierbar sein muss, bleibt ihnen nichts Anderes uebrig.

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: Fr 30. Okt 2015, 09:24
von biene38
Hi Lina,

du meinst vermutlich auch mich. )))(:
Lina hat geschrieben: Hier toben sich die wirklich maennlich denkenden Maenner aus und versuchen genau definierbare und rationelle Gruende dafuer zu finden, weshalb sie Damenkleidung tragen....
wirklich männlich und markant sind wahrscheinlich nur meine Gesichtszüge und mein Körper. Damit bin ich aber nicht alleine hier, wenn ich mir die meisten Bilder und Avatare ansehe. :wink:

Betr. Gesinnung würde ich mich eher als emanzipierten und feministischen Mann bezeichnen. Wirklich männlich denkende Männer sind wohl eher die, die ein ziemlich antiquiertes, nur partielles und reduziertes Frauenmodell selbst ausleben wollen. Und davon sind hier wirklich einige vertreten. Frausein bedeutet wesentlich mehr als das, was viele hier meinen.
Perücke, Lippenstift, Lidstrich und Rock machen eben noch keine Frau aus.

liebe Grüße von der Biene (na)

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: Fr 30. Okt 2015, 11:02
von Lina
Siehst du was ich meine - jetzt versuchst du es auf konkrete Gesichtszüge etc. festzulegen. Messbare, optisch erkennabare und definierbare Merkmale definieren. Um jeden Preis.

Und gerade deswegen meine ich - und vermutlich auch ein paar andere - u.a. dich.

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: Fr 30. Okt 2015, 11:03
von Astrid
Also, für mich sind mögliche Adjektive für einen Diskussionsstil z.B. aggressiv, sachlich, ausgleichend, unhöflich, rücksichtsvoll, rechthaberisch - um mal einige zu nennen.

Aber "männlicher" und "weiblicher" Diskussionsstil? Was soll das denn sein? Vielleicht kann mir das ja mal eine/r genau definieren.
Ich empfinde solche Adjektive in Zusammenhang mit einem Diskussionsstil doch eher als stark verallgemeinernd und mir scheint, als hätten die Leute, die hier derartige Einschätzungen vertreten, das Klischeedenken von männlichen und weiblichen Eigenschaften noch nicht ganz überwunden.

Liebe Grüße - Astrid

Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen

Verfasst: Fr 30. Okt 2015, 18:39
von martina
Astrid hat geschrieben:Also, für mich sind mögliche Adjektive für einen Diskussionsstil z.B. aggressiv, sachlich, ausgleichend, unhöflich, rücksichtsvoll, rechthaberisch - um mal einige zu nennen.

Aber "männlicher" und "weiblicher" Diskussionsstil? Was soll das denn sein? Vielleicht kann mir das ja mal eine/r genau definieren.
Ich empfinde solche Adjektive in Zusammenhang mit einem Diskussionsstil doch eher als stark verallgemeinernd und mir scheint, als hätten die Leute, die hier derartige Einschätzungen vertreten, das Klischeedenken von männlichen und weiblichen Eigenschaften noch nicht ganz überwunden.

Liebe Grüße - Astrid
danke astrid für deinen beitrag, den ich nur voll und ganz unterstützen kann. was ich merkwürdig finde: da fällt von einer bestimmten fraktion der vorwurf eines "männlichen diskussionsstils", womit die angesprochenen nichts anfangen können. doch von jener fraktion gibt es auch keine genaueren definitionen zu ihrem verwendeten begriff. in der politik nennt man sowas gemeinhin populismus, einfach nur die verbreitung leerer worthülsen.

liebe grüße
martina