Valeries Welt - # 25
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Das Wochenende naht und auf einmal kriege ich viel Stress aus allen möglichen Ecken (Privatleben). Trotzdem, ich gebe mir Mühe, das versprochene neue Kapitel bis Sonntag, spätestens Montag fertig zu bekommen. Geduld, Geduld...
Valerie
Das Wochenende naht und auf einmal kriege ich viel Stress aus allen möglichen Ecken (Privatleben). Trotzdem, ich gebe mir Mühe, das versprochene neue Kapitel bis Sonntag, spätestens Montag fertig zu bekommen. Geduld, Geduld...
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Mach dir keinen stress wegen uns. Wenn das neue Kapitel Dienstag kommt ist es auch so.
LG Maria
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LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hallo Maria,
wen von den alten Personen magst du eigentlich besonders? Ich meine, einfach so, von der Sympathie her? Jetzt im neuen Teil treten auch ein paar neue Leute auf, und das werden nicht nur Charmebolzen sein, da sind auch Ekel dabei. So was gibt's, da muss man nicht die Augen verschließen vor. Aber sie wird sich durchsetzen, bin ich mir fast sicher.
V.B.
wen von den alten Personen magst du eigentlich besonders? Ich meine, einfach so, von der Sympathie her? Jetzt im neuen Teil treten auch ein paar neue Leute auf, und das werden nicht nur Charmebolzen sein, da sind auch Ekel dabei. So was gibt's, da muss man nicht die Augen verschließen vor. Aber sie wird sich durchsetzen, bin ich mir fast sicher.
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hm wenn du schon fragst, naja es sind wohl mehrere Personen, klar als 1. Die Hauptperson, 2 ihre beiden Freundinnen da aber Erica und Gunnar.
Die sind mir eigentlich am sympathischsten. Ihr ehemaliger Chef hat nie ne große Rolle gespielt aber er wäre eigentlich auch ganz oben da er viel für Valerie übrig hat.
LG Maria
Die sind mir eigentlich am sympathischsten. Ihr ehemaliger Chef hat nie ne große Rolle gespielt aber er wäre eigentlich auch ganz oben da er viel für Valerie übrig hat.
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Valerie Bellegarde
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Teil 2 Kapitel 5: Neue Wege gehen.
Zwei Monate waren vergangen seit Valeries erstem Kontakt mit der Böblinger Schönheitsklinik. Die Freundinnen redeten ihr allesamt gut zu, besonders Erica, ihre treueste und älteste Freundin. Unterstützung ist immer gut, aber in diesem Fall war sie eigentlich unnötig, denn insgeheim war Valerie bereits nach dem ersten Besuch in der Klinik fest entschlossen, die Sache machen zu lassen. "Die Sache", das waren zwei tropfenförmige Silikon-Kissen von je etwa 450 Gramm, die ihr der Dr. Hornbacher unter den Brustmuskel implantieren wollte, und damit erfüllte er ihr einen lange gehegten Wunsch, sie würde endlich eigene Brüste haben.
Bald darauf hatte die Sache auch einen Namen. Bei sich selbst und unter engsten Freundinnen, sprich Erica und Alice, nannte man es nämlich bald "ihr T-Projekt". (Tittenprojekt, für diejenigen, die es nicht sofort begriffen haben)
Nachdem sie bei der Klinikverwaltung durchblicken ließ, daß sie Selbstzahler sei (Spende von Dr. Schmidt), war es auch plötzlich ganz leicht, einen kurzfristigen OP-Termin zu kriegen. Lediglich die zeitliche Koordination ihres T-Projekts innerhalb ihrem Terminkalender, also die terminliche Abstimmung des Klinikaufenthalts und der darauffolgenden Rehabilitationszeit mit all den anderen Dingen, die im Moment sonst noch anstanden, erwies sich als nicht so einfach. Ja, sie würde ein paar Wochen kürzer treten müssen, wenn die Dinger erst mal drin waren, ausruhen, sich pflegen, kaum Sport, immer brav den Stütz-BH tragen, solche Sachen...
Was stand sonst noch an?
Eine ganze Menge. Erst mal war da ihr Umzug in eine neue Wohnung zu organisieren. Sie hatte eine neue kleine Wohnung in Waiblingen gefunden, einer der östlichen Vororte der Stuttgarter Region, Hochhauswohnung ziemlich weit oben, mit schöner Fernsicht, für 800.- Monatsmiete, also nicht gerade billig, aber die Wohnung war hell, modern möbliert und mit allem technischen Schnickschnack ausgestattet, den sie beruflich brauchte, also sie hatte da sogar ein ziemlich geräumiges Arbeitszimmer bzw. Büro für Kundengespräche mit Besprechungstisch, Internet, großem Flachbildfernseher und allem was man sonst noch braucht als selbständige Immobilienhändlerin.
Die Wohnung war ruhig, nichts zu hören von den Nachbarn, und was das allerbeste war: Sie hatte eine sehr gute Lage, es gab nur ganz kurze Weg zur Innenstadt, und rüber zur S-Bahnstation hatte man nur einen Straße zu überqueren. Neuerdings fuhren diese S-Bahnen im Viertelstunden-Takt in die City, und damit würde sie Michaels Büro in der Stuttgarter Königstrasse, also gewissermaßen das Hauptquartier der Immo-Firma, in kürzester Zeit erreichen können, wenn sie sich mal persönlich sehen mussten, um Dinge zu bereden. Bald, in der näheren Zukunft, würde sie also kaum mehr das Auto brauchen. Was bedeutet: Der Peugeot musste verkauft werden, das war auch noch zu tun... Und dann wollte sie den neuen Arbeitsvertrag noch einmal ganz genau durchlesen, und, und, und...
Nach einigen intensiven Gesprächen mit Michael hatte man sich auf ein selbständiges Partnerschaftsverhältnis geeinigt, natürlich nach einer Einarbeitungszeit. Sie würde also Partner werden. Die Details ihrer Aufgabe und auch ihre Vergütung, d.h. die Höhe ihrer Provision waren in diesem Vertrag festgelegt. Nach einer Einarbeitungszeit würde sie dann als Freelancer für seine Firma arbeiten. Freelancer heißt, sie hätte nur Kunden anzubringen und wäre im Übrigen völlig frei in ihrer Zeiteinteilung und auch in ihrer Arbeitsmethode, nur das Ergebnis zählte, d.h. die Zahl ihrer Abschlüsse. Arbeiten würde sie von zuhause aus, in ihrem eigenen Home Office. Im wesentlichen wäre es ihre Aufgabe, Kunden zu finden, die sich für eine Immobilie in Frankreich interessierten, diese Kunden anzusprechen und zu betreuen, und schließlich bis zum Abschluss zu begleiten. Hauptsächlich würden das zunächst mal Ferienwohnungen sein, die sie zu vermieten hatte, später würden dann die größeren Geschäfte anstehen, d.h. solche Kunden betreuen, die eine Immobilie in Frankreich kaufen wollten, z.B. als Altersruhesitz.
"Man glaubt gar nicht, wie viele Menschen heute solche Alterssitze im Süden suchen", sagte Michael, und er kannte sich wirklich aus auf diesem Markt. Er selbst hatte schon mehrere solcher Abschlüsse mit deutschen Kunden gemacht, bis hin zur Unterschrift unter den Kaufvertrag, also bis vor den Schreibtisch des Notars in Frankreich. Besonders hier sollte ihm Valerie helfen, denn Französisch war ja ihre zweite Muttersprache, und die juristischen Spezialkenntnisse und Finessen würde sie sich schnell anlesen, da war sie unerschrocken. Also verbrachte sie die nächsten Wochen mit Aktenstudium, wälzte, dicke Ordner voller Papier, arbeitete einige von Micheals Altfällen von der ersten bis zur letzten Seite durch, und es ergaben sich daraus einige wichtige Gespräche mit ihrem Chef, der bald auch ihr Geschäftspartner sein würde. Sie mochte die Art und Weise, wie er seine Arbeit abwickelte, er hatte ein gutes Gespür für seine Kundschaft und sie hatte bald den Eindruck, dass ihre Entscheidung, in diese Branche zu wechseln, richtig gewesen war.
Was ist inzwischen aus den anderen Freunden geworden?
Was macht eigentlich der Gunnar?
Ihr könnt nichts mit dem Namen Gunnar anfangen? In diesem Fall ist Zurückblättern angesagt, bis zur Mitte des ersten Teils der Geschichte etwa, dort lernt sie Gunnar kennen, der dort abends stundenweise als Aushilfs- Diskjockey in einem Cannstatter Tanzlokal arbeitet. In Wirklichkeit ist Gunnar Student, Germanistik und Geschichte, er studiert aufs Lehramt hin, will Deutschlehrer werden. Aber das Bemerkenswerteste an diesem Gunnar ist sein Aussehen: Er sieht tatsächlich fast so aus wie ein Filmschauspieler, groß, schlank, sportlicher Typ, und er hat ein Lächeln wie der junge Harrison Ford (man denke an die ganz frühen Filme, noch bevor er den Indiana Jones machte).
Zwischen den beiden, Valerie und Gunnar, ist erst mal Sympathie und viel Emotion, dann aber bald mehr, sie mögen sich richtig, man kommt sich sehr, sehr nahe, aber ob es eine dauerhafte Liebe sein wird, weiß im Moment noch keiner der beiden, also mit dem Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung ist es erst mal nichts, diesen Gedanken schieben sich noch von sich weg, die beiden.
Gunnar hat also im Augenblick viel zu tun mit seinen Abschlussprüfungen, ein paar davon hat er schon bestanden mit Glanz, wer hätte eigentlich etwas anderes erwartet? Jetzt steht die Referendarzeit an, und diese soll er an einem Gymnasium in Tübingen ableisten, er wird also erst mal umziehen nach Tübingen und dort seine Referendarzeit ableisten. Ein Referendar im Schulwesen ist so etwas wie ein Lehrer auf Probe, oder eine Art Hilfslehrer, der zwar voll arbeitet, aber kaum Gehalt bezieht, und er kann auch ganz schnell mal entlassen werden, falls irgendetwas schief läuft. Keine ganz einfache Zeit für ihn.
Von ihrer neuen Wohnung aus ruft sie ihn an, es ist früher Nachmittag. Tübingen und Waiblingen liegen nicht weit voneinander entfernt, nur etwa 40 Kilometer zu fahren, das ist keine allzu große Sache, zum Beispiel mit der Bahn. Sie hat das alles im Blick, als sie seine Nummer wählt.
"Du, grüß dich. Hättest du Lust, heute Abend herzukommen? Ich wollte dich mal wieder sehen... Ich zeig dir meine neue Wohnung, die kennst du ja noch nicht, liegt in diesem Hochhaus direkt bei der S-Bahn, ich könnte dich an der Bahn abholen, und dann kochen wir uns was bei mir?"
Sie hört es am Klang seiner Stimme, wie sehr er sich freut über ihre Einladung. Ja, er kommt gerne, ja, aber was er eigentlich mitbringen soll.
"Garnichts mitbringen, nur du, so wie du bist"
Sie fügt nicht hinzu, dass er natürlich auch über Nacht bleiben kann, da wird er schon von selbst draufkommen, denkt sie. Im Hinterkopf hat sie natürlich all die neuen Nachrichten, die sie ihm unbedingt erzählen muss, die Sache mit dem neuen Arbeitsvertrag nämlich, und dann vor allem die Sache mit dem T-Projekt, das bei ihr ansteht...
Soviel für heute, und bitte denkt daran, eure Kommentare und Tips sind gerne willkommen unten auf dieser Seite.
Lieben Gruß, Valerie
Zwei Monate waren vergangen seit Valeries erstem Kontakt mit der Böblinger Schönheitsklinik. Die Freundinnen redeten ihr allesamt gut zu, besonders Erica, ihre treueste und älteste Freundin. Unterstützung ist immer gut, aber in diesem Fall war sie eigentlich unnötig, denn insgeheim war Valerie bereits nach dem ersten Besuch in der Klinik fest entschlossen, die Sache machen zu lassen. "Die Sache", das waren zwei tropfenförmige Silikon-Kissen von je etwa 450 Gramm, die ihr der Dr. Hornbacher unter den Brustmuskel implantieren wollte, und damit erfüllte er ihr einen lange gehegten Wunsch, sie würde endlich eigene Brüste haben.
Bald darauf hatte die Sache auch einen Namen. Bei sich selbst und unter engsten Freundinnen, sprich Erica und Alice, nannte man es nämlich bald "ihr T-Projekt". (Tittenprojekt, für diejenigen, die es nicht sofort begriffen haben)
Nachdem sie bei der Klinikverwaltung durchblicken ließ, daß sie Selbstzahler sei (Spende von Dr. Schmidt), war es auch plötzlich ganz leicht, einen kurzfristigen OP-Termin zu kriegen. Lediglich die zeitliche Koordination ihres T-Projekts innerhalb ihrem Terminkalender, also die terminliche Abstimmung des Klinikaufenthalts und der darauffolgenden Rehabilitationszeit mit all den anderen Dingen, die im Moment sonst noch anstanden, erwies sich als nicht so einfach. Ja, sie würde ein paar Wochen kürzer treten müssen, wenn die Dinger erst mal drin waren, ausruhen, sich pflegen, kaum Sport, immer brav den Stütz-BH tragen, solche Sachen...
Was stand sonst noch an?
Eine ganze Menge. Erst mal war da ihr Umzug in eine neue Wohnung zu organisieren. Sie hatte eine neue kleine Wohnung in Waiblingen gefunden, einer der östlichen Vororte der Stuttgarter Region, Hochhauswohnung ziemlich weit oben, mit schöner Fernsicht, für 800.- Monatsmiete, also nicht gerade billig, aber die Wohnung war hell, modern möbliert und mit allem technischen Schnickschnack ausgestattet, den sie beruflich brauchte, also sie hatte da sogar ein ziemlich geräumiges Arbeitszimmer bzw. Büro für Kundengespräche mit Besprechungstisch, Internet, großem Flachbildfernseher und allem was man sonst noch braucht als selbständige Immobilienhändlerin.
Die Wohnung war ruhig, nichts zu hören von den Nachbarn, und was das allerbeste war: Sie hatte eine sehr gute Lage, es gab nur ganz kurze Weg zur Innenstadt, und rüber zur S-Bahnstation hatte man nur einen Straße zu überqueren. Neuerdings fuhren diese S-Bahnen im Viertelstunden-Takt in die City, und damit würde sie Michaels Büro in der Stuttgarter Königstrasse, also gewissermaßen das Hauptquartier der Immo-Firma, in kürzester Zeit erreichen können, wenn sie sich mal persönlich sehen mussten, um Dinge zu bereden. Bald, in der näheren Zukunft, würde sie also kaum mehr das Auto brauchen. Was bedeutet: Der Peugeot musste verkauft werden, das war auch noch zu tun... Und dann wollte sie den neuen Arbeitsvertrag noch einmal ganz genau durchlesen, und, und, und...
Nach einigen intensiven Gesprächen mit Michael hatte man sich auf ein selbständiges Partnerschaftsverhältnis geeinigt, natürlich nach einer Einarbeitungszeit. Sie würde also Partner werden. Die Details ihrer Aufgabe und auch ihre Vergütung, d.h. die Höhe ihrer Provision waren in diesem Vertrag festgelegt. Nach einer Einarbeitungszeit würde sie dann als Freelancer für seine Firma arbeiten. Freelancer heißt, sie hätte nur Kunden anzubringen und wäre im Übrigen völlig frei in ihrer Zeiteinteilung und auch in ihrer Arbeitsmethode, nur das Ergebnis zählte, d.h. die Zahl ihrer Abschlüsse. Arbeiten würde sie von zuhause aus, in ihrem eigenen Home Office. Im wesentlichen wäre es ihre Aufgabe, Kunden zu finden, die sich für eine Immobilie in Frankreich interessierten, diese Kunden anzusprechen und zu betreuen, und schließlich bis zum Abschluss zu begleiten. Hauptsächlich würden das zunächst mal Ferienwohnungen sein, die sie zu vermieten hatte, später würden dann die größeren Geschäfte anstehen, d.h. solche Kunden betreuen, die eine Immobilie in Frankreich kaufen wollten, z.B. als Altersruhesitz.
"Man glaubt gar nicht, wie viele Menschen heute solche Alterssitze im Süden suchen", sagte Michael, und er kannte sich wirklich aus auf diesem Markt. Er selbst hatte schon mehrere solcher Abschlüsse mit deutschen Kunden gemacht, bis hin zur Unterschrift unter den Kaufvertrag, also bis vor den Schreibtisch des Notars in Frankreich. Besonders hier sollte ihm Valerie helfen, denn Französisch war ja ihre zweite Muttersprache, und die juristischen Spezialkenntnisse und Finessen würde sie sich schnell anlesen, da war sie unerschrocken. Also verbrachte sie die nächsten Wochen mit Aktenstudium, wälzte, dicke Ordner voller Papier, arbeitete einige von Micheals Altfällen von der ersten bis zur letzten Seite durch, und es ergaben sich daraus einige wichtige Gespräche mit ihrem Chef, der bald auch ihr Geschäftspartner sein würde. Sie mochte die Art und Weise, wie er seine Arbeit abwickelte, er hatte ein gutes Gespür für seine Kundschaft und sie hatte bald den Eindruck, dass ihre Entscheidung, in diese Branche zu wechseln, richtig gewesen war.
Was ist inzwischen aus den anderen Freunden geworden?
Was macht eigentlich der Gunnar?
Ihr könnt nichts mit dem Namen Gunnar anfangen? In diesem Fall ist Zurückblättern angesagt, bis zur Mitte des ersten Teils der Geschichte etwa, dort lernt sie Gunnar kennen, der dort abends stundenweise als Aushilfs- Diskjockey in einem Cannstatter Tanzlokal arbeitet. In Wirklichkeit ist Gunnar Student, Germanistik und Geschichte, er studiert aufs Lehramt hin, will Deutschlehrer werden. Aber das Bemerkenswerteste an diesem Gunnar ist sein Aussehen: Er sieht tatsächlich fast so aus wie ein Filmschauspieler, groß, schlank, sportlicher Typ, und er hat ein Lächeln wie der junge Harrison Ford (man denke an die ganz frühen Filme, noch bevor er den Indiana Jones machte).
Zwischen den beiden, Valerie und Gunnar, ist erst mal Sympathie und viel Emotion, dann aber bald mehr, sie mögen sich richtig, man kommt sich sehr, sehr nahe, aber ob es eine dauerhafte Liebe sein wird, weiß im Moment noch keiner der beiden, also mit dem Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung ist es erst mal nichts, diesen Gedanken schieben sich noch von sich weg, die beiden.
Gunnar hat also im Augenblick viel zu tun mit seinen Abschlussprüfungen, ein paar davon hat er schon bestanden mit Glanz, wer hätte eigentlich etwas anderes erwartet? Jetzt steht die Referendarzeit an, und diese soll er an einem Gymnasium in Tübingen ableisten, er wird also erst mal umziehen nach Tübingen und dort seine Referendarzeit ableisten. Ein Referendar im Schulwesen ist so etwas wie ein Lehrer auf Probe, oder eine Art Hilfslehrer, der zwar voll arbeitet, aber kaum Gehalt bezieht, und er kann auch ganz schnell mal entlassen werden, falls irgendetwas schief läuft. Keine ganz einfache Zeit für ihn.
Von ihrer neuen Wohnung aus ruft sie ihn an, es ist früher Nachmittag. Tübingen und Waiblingen liegen nicht weit voneinander entfernt, nur etwa 40 Kilometer zu fahren, das ist keine allzu große Sache, zum Beispiel mit der Bahn. Sie hat das alles im Blick, als sie seine Nummer wählt.
"Du, grüß dich. Hättest du Lust, heute Abend herzukommen? Ich wollte dich mal wieder sehen... Ich zeig dir meine neue Wohnung, die kennst du ja noch nicht, liegt in diesem Hochhaus direkt bei der S-Bahn, ich könnte dich an der Bahn abholen, und dann kochen wir uns was bei mir?"
Sie hört es am Klang seiner Stimme, wie sehr er sich freut über ihre Einladung. Ja, er kommt gerne, ja, aber was er eigentlich mitbringen soll.
"Garnichts mitbringen, nur du, so wie du bist"
Sie fügt nicht hinzu, dass er natürlich auch über Nacht bleiben kann, da wird er schon von selbst draufkommen, denkt sie. Im Hinterkopf hat sie natürlich all die neuen Nachrichten, die sie ihm unbedingt erzählen muss, die Sache mit dem neuen Arbeitsvertrag nämlich, und dann vor allem die Sache mit dem T-Projekt, das bei ihr ansteht...
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Lieben Gruß, Valerie
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Liebe Karla54
Die alten Geschichten haben dir gut gefallen? Ich danke dir jedenfalls für deine zehn "likes".
LG, Valerie
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Teil 2, Kap. 6: Gewichtige Fragen.
Sie haben sich eine ganze Zeit nicht mehr gesehen und prompt kriegt sie ein wenig Herzklopfen, als sie ihn aus dem Zug steigen sieht. Umarmungen auf Bahnsteigen sind eigentlich ziemlich alltäglich, trotzdem drehen sich zwei Leute nach ihnen um, als sie gar nicht mehr voneinander lassen wollen. Erst als die S-Bahn - Türen sich mit einem Zischen wieder schließen und der Zug beginnt, langsam aus dem Bahnhof zu rollen, löst sie sich dann aus seiner Umarmung, tritt einen kleinen Schritt zurück, lässt dabei seine Hände aber nicht los. Jetzt muss sie den Kopf richtig in den Nacken legen um ihm weiter in die Augen zu schauen, denn, obwohl sie zu den großen Frauen gehört, ist er immer noch fast einen Kopf größer als sie.
Sie strahlen sich an, freuen sich beide, sich wiederzusehen, sagen aber eine Zeitlang kein Wort. Dann ist sie es, die das Schweigen bricht, und mit einem kleinen "komm mit" weist sie ihm den Weg. So gehen sie langsam Hand in Hand über den Bahnhofsvorplatz, plaudern dabei allerlei unverfängliches Zeug, Smalltalk, Kleinigkeiten, und als sie an der Fußgängerampel halten müssen ist er es, der sie nochmals von der Seite her anschaut, und dann kommt es ihm spontan über die Lippen, es sind zwei Fragen:
"Du sag' mal Val, hast du eigentlich abgenommen?"
Und ohne ihre Replik abzuwarten setzt er hinzu:
"Richtig schmal bist du geworden, kriegst du eigentlich nichts Richtiges zu essen?"
Sie fühlt sich ertappt, aber gleichzeitig freut sie sich dann auch über die Frage. Schön dass es ihm aufgefallen ist, und fast kommt ein wenig Stolz auf, dass sie es geschafft hat, fünf Kilo zu verlieren in den letzten Monaten. Er hat sich irgendwie ergeben, dieser Gewichtsverlust. Natürlich, logisch, es gibt auch konkrete Ursachen. Sie hat jetzt keinen Zutritt mehr zur Betriebskantine, das bedeutet, die regelmäßigen Mittagsmahlzeiten entfallen weitgehend. Sie muss jetzt immer daran denken für sich einzukaufen, das tägliche Kochen fällt ihr schwer und bedeutet eine gewisse Umstellung alter Lebensgewohnheiten, der ganze Lebensrhythmus ändert sich ein wenig, alles nicht so einfach. Und wenn sie es vergessen hat einzukaufen, dann fällt das Essen eben aus.
Menübring-Dienst? Mag sie eigentlich nicht, und dann der ganze Verpackungsmüll, also das lassen wir lieber, so denkt sie.
Da ist aber auch noch etwas anderes, warum sie jetzt weniger regelmäßig isst, und das hat mit dem geplanten Eingriff zu tun, die Klinik-Sache, ihr T-Projekt. Nach der Voruntersuchung hatte ihr der Doktor zugeraten, ein wenig Körperfett abzubauen, und ihr diese sogenannten Hirschhausen-Methode empfohlen, demnach soll sie jetzt über eine gewisse Zeit eine Mahlzeit täglich ganz und gar wegfallen lassen.
"Nach 16.00 Uhr am Nachmittag esse ich nichts mehr"
sagt sie kategorisch zu Gunnar und erklärt ihm alles über ihre Hungerkur. Und als sie das Hochhaus erreichen, wo sie jetzt wohnt und im Fahrstuhl rauf in den 8. Stock fahren, weiß er genau, wie dieses Abnehmen nach Dr. Hirschhausen funktioniert, das sie gerade an sich selbst durchzieht. Mit großen Erfolg, wie Gunnar bestätigt, nachdem er sie oben in ihrer Wohnung erst mal entkleidet und genauer in Augenschein genommen hat.
"Keine Regel ohne Ausnahme, das weißt du aber auch"
sagt Valerie dann, etwa eine halbe Stunde später zu ihrem Lover und kuckt ihn spitzbübisch an. Sie haben zwischenzeitig ein wenig Liebe gemacht, denn das muss schon sein unter jungen Verliebten. Sie sind jetzt hungrig, junge Leute sind immer hungrig und besonders "après l'amour", also ziehen sie kurz was über, und bald klappern in der Küche die Töpfe, sie will ein Gemüse-Ratatouille machen, wie zuhause bei Mama. Er muss also Tomaten, Möhren, Auberginen und Courgetten (Zucchini) in Scheiben und kleine Würfel schneiden, sie schmort inzwischen Zwiebeln in Butter an, bis sie glasig sind und setzt einen leckeren Gemüsefond an. Und während später das Ganze im Topf bei kleiner Flamme leise vor sich hinköchelt, klärt sie ihn über ihr bevorstehendes T-Projekt auf.
Sie sitzt im Slip und Morgenmantel vor ihm am Küchentisch und lässt das flauschige Teil ein wenig runterrutschen, ihr Oberkörper wird frei und sie zeigt ihm, wo der Arzt die Schnitte machen wird, direkt an der Unterbrustfalte, was den Vorteil hätte, dass man hinterher praktisch nur noch ganz wenig von der OP-Narbe sehen würde.
"Sagt der Doktor wenigstens"
setzt sie hinzu und kräuselt ein wenig die Stirn, sie sieht jetzt ernst aus.
Er widerspricht: "Eigentlich gefällt mir dein Busen ganz gut, so wie er jetzt ist"
Sie lacht und kontert dann ziemlich heftig:
"Nein, nein, nein. Das ist doch nur Körperfett, und das möchte ich auch noch loswerden, also keine Speckwülste mehr da oben, das wird alles noch verschwinden, kann ich dir versprechen, Nimm mich gerne beim Wort. Sollen wir eine Wette eingehen?"
Er gibt auf. Nein eine Wette würde er da nicht eingehen, nicht gegen Valerie. Dazu kennt er sie zu gut und zu lange und er weiß, sie würde die Wette sicher gewinnen. Wenn sie sich mal was in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es auch durch.
Soviel für heute. Ich bin ab heute Abend für ein paar Tage in Lyon und komme erst am WE zurück. Gerne beantworte ich dann eure Fragen, Gedanken und Ideen, falls ihr welche habt, zögert also nicht sie hier als Antwort reinzuschrieben.
Liebe Grüße,
Valerie
Sie haben sich eine ganze Zeit nicht mehr gesehen und prompt kriegt sie ein wenig Herzklopfen, als sie ihn aus dem Zug steigen sieht. Umarmungen auf Bahnsteigen sind eigentlich ziemlich alltäglich, trotzdem drehen sich zwei Leute nach ihnen um, als sie gar nicht mehr voneinander lassen wollen. Erst als die S-Bahn - Türen sich mit einem Zischen wieder schließen und der Zug beginnt, langsam aus dem Bahnhof zu rollen, löst sie sich dann aus seiner Umarmung, tritt einen kleinen Schritt zurück, lässt dabei seine Hände aber nicht los. Jetzt muss sie den Kopf richtig in den Nacken legen um ihm weiter in die Augen zu schauen, denn, obwohl sie zu den großen Frauen gehört, ist er immer noch fast einen Kopf größer als sie.
Sie strahlen sich an, freuen sich beide, sich wiederzusehen, sagen aber eine Zeitlang kein Wort. Dann ist sie es, die das Schweigen bricht, und mit einem kleinen "komm mit" weist sie ihm den Weg. So gehen sie langsam Hand in Hand über den Bahnhofsvorplatz, plaudern dabei allerlei unverfängliches Zeug, Smalltalk, Kleinigkeiten, und als sie an der Fußgängerampel halten müssen ist er es, der sie nochmals von der Seite her anschaut, und dann kommt es ihm spontan über die Lippen, es sind zwei Fragen:
"Du sag' mal Val, hast du eigentlich abgenommen?"
Und ohne ihre Replik abzuwarten setzt er hinzu:
"Richtig schmal bist du geworden, kriegst du eigentlich nichts Richtiges zu essen?"
Sie fühlt sich ertappt, aber gleichzeitig freut sie sich dann auch über die Frage. Schön dass es ihm aufgefallen ist, und fast kommt ein wenig Stolz auf, dass sie es geschafft hat, fünf Kilo zu verlieren in den letzten Monaten. Er hat sich irgendwie ergeben, dieser Gewichtsverlust. Natürlich, logisch, es gibt auch konkrete Ursachen. Sie hat jetzt keinen Zutritt mehr zur Betriebskantine, das bedeutet, die regelmäßigen Mittagsmahlzeiten entfallen weitgehend. Sie muss jetzt immer daran denken für sich einzukaufen, das tägliche Kochen fällt ihr schwer und bedeutet eine gewisse Umstellung alter Lebensgewohnheiten, der ganze Lebensrhythmus ändert sich ein wenig, alles nicht so einfach. Und wenn sie es vergessen hat einzukaufen, dann fällt das Essen eben aus.
Menübring-Dienst? Mag sie eigentlich nicht, und dann der ganze Verpackungsmüll, also das lassen wir lieber, so denkt sie.
Da ist aber auch noch etwas anderes, warum sie jetzt weniger regelmäßig isst, und das hat mit dem geplanten Eingriff zu tun, die Klinik-Sache, ihr T-Projekt. Nach der Voruntersuchung hatte ihr der Doktor zugeraten, ein wenig Körperfett abzubauen, und ihr diese sogenannten Hirschhausen-Methode empfohlen, demnach soll sie jetzt über eine gewisse Zeit eine Mahlzeit täglich ganz und gar wegfallen lassen.
"Nach 16.00 Uhr am Nachmittag esse ich nichts mehr"
sagt sie kategorisch zu Gunnar und erklärt ihm alles über ihre Hungerkur. Und als sie das Hochhaus erreichen, wo sie jetzt wohnt und im Fahrstuhl rauf in den 8. Stock fahren, weiß er genau, wie dieses Abnehmen nach Dr. Hirschhausen funktioniert, das sie gerade an sich selbst durchzieht. Mit großen Erfolg, wie Gunnar bestätigt, nachdem er sie oben in ihrer Wohnung erst mal entkleidet und genauer in Augenschein genommen hat.
"Keine Regel ohne Ausnahme, das weißt du aber auch"
sagt Valerie dann, etwa eine halbe Stunde später zu ihrem Lover und kuckt ihn spitzbübisch an. Sie haben zwischenzeitig ein wenig Liebe gemacht, denn das muss schon sein unter jungen Verliebten. Sie sind jetzt hungrig, junge Leute sind immer hungrig und besonders "après l'amour", also ziehen sie kurz was über, und bald klappern in der Küche die Töpfe, sie will ein Gemüse-Ratatouille machen, wie zuhause bei Mama. Er muss also Tomaten, Möhren, Auberginen und Courgetten (Zucchini) in Scheiben und kleine Würfel schneiden, sie schmort inzwischen Zwiebeln in Butter an, bis sie glasig sind und setzt einen leckeren Gemüsefond an. Und während später das Ganze im Topf bei kleiner Flamme leise vor sich hinköchelt, klärt sie ihn über ihr bevorstehendes T-Projekt auf.
Sie sitzt im Slip und Morgenmantel vor ihm am Küchentisch und lässt das flauschige Teil ein wenig runterrutschen, ihr Oberkörper wird frei und sie zeigt ihm, wo der Arzt die Schnitte machen wird, direkt an der Unterbrustfalte, was den Vorteil hätte, dass man hinterher praktisch nur noch ganz wenig von der OP-Narbe sehen würde.
"Sagt der Doktor wenigstens"
setzt sie hinzu und kräuselt ein wenig die Stirn, sie sieht jetzt ernst aus.
Er widerspricht: "Eigentlich gefällt mir dein Busen ganz gut, so wie er jetzt ist"
Sie lacht und kontert dann ziemlich heftig:
"Nein, nein, nein. Das ist doch nur Körperfett, und das möchte ich auch noch loswerden, also keine Speckwülste mehr da oben, das wird alles noch verschwinden, kann ich dir versprechen, Nimm mich gerne beim Wort. Sollen wir eine Wette eingehen?"
Er gibt auf. Nein eine Wette würde er da nicht eingehen, nicht gegen Valerie. Dazu kennt er sie zu gut und zu lange und er weiß, sie würde die Wette sicher gewinnen. Wenn sie sich mal was in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es auch durch.
Soviel für heute. Ich bin ab heute Abend für ein paar Tage in Lyon und komme erst am WE zurück. Gerne beantworte ich dann eure Fragen, Gedanken und Ideen, falls ihr welche habt, zögert also nicht sie hier als Antwort reinzuschrieben.
Liebe Grüße,
Valerie
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
hallo,
ich melde mich jetzt mal für ein paar Tage ab, fahre per SNCF nach Lyon, aber den Laptop nehme ich nicht mit. Eure Anmerkungen, Ideen, Vorschläge lese und beantworte ich gerne nach meiner Rückkehr, ab nächsten Montag wieder,
Inzwischen liebe Grüße an die kleine Lesergemeinde,
Valerie
ich melde mich jetzt mal für ein paar Tage ab, fahre per SNCF nach Lyon, aber den Laptop nehme ich nicht mit. Eure Anmerkungen, Ideen, Vorschläge lese und beantworte ich gerne nach meiner Rückkehr, ab nächsten Montag wieder,
Inzwischen liebe Grüße an die kleine Lesergemeinde,
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Re: Valeries Welt
Hallo Ihr Lieben,
Bin wieder zurück. Lyon war super, zwei Flüsse münden dort ineinander, die Saone und die Rhone. Wusstet ihr dass Paul Bocuse, der Sternekoch hier ein Restaurant hatte? Leider lebt der Meister selbst nicht mehr. Aber sein Restaurant haben wir natürlich gleich mal aufgesucht, für das Menu brauchten wir, mit allem Drum und Dran tatsächlich 3 Stunden. Bloß die Rückreise mit dem Zug erwies sich als anstrengend, erst mal im Regen zum Bahnhof und dann 4 Stunden im TGV hocken. Bien alors, jetzt bin ich wieder im Süden und bald geht's an das neue Kapitel, versprochen.
Eure Valerie
Bin wieder zurück. Lyon war super, zwei Flüsse münden dort ineinander, die Saone und die Rhone. Wusstet ihr dass Paul Bocuse, der Sternekoch hier ein Restaurant hatte? Leider lebt der Meister selbst nicht mehr. Aber sein Restaurant haben wir natürlich gleich mal aufgesucht, für das Menu brauchten wir, mit allem Drum und Dran tatsächlich 3 Stunden. Bloß die Rückreise mit dem Zug erwies sich als anstrengend, erst mal im Regen zum Bahnhof und dann 4 Stunden im TGV hocken. Bien alors, jetzt bin ich wieder im Süden und bald geht's an das neue Kapitel, versprochen.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Teil 2 Kap. 7: Ein anderes Körpergefühl
Wieder ein halbes Jahr später. Es ist herbstlich geworden, aber noch scheint die Sonne kräftig. Wenn sie sich aber mal nicht zeigt, kann es draußen schon mal kühl und windig sein, und ab und zu überrascht auch mal ein unangenehmer Regenschauer die Straßenpassanten. Valerie hat deshalb den Regenschirm immer dabei, wenn sie rausgeht. Sehr praktisch das kleine Ding, und es lässt sich so weit zusammenschieben, dass es sogar in die Handtasche reinpasst. Ach ja, die Handtasche: Eine neue, größere Umhängetasche hat sie sich auch zugelegt, die hat mehr Stauraum für alles was Frau braucht. Neben der Haarbürste und den Kosmetiksachen, Tempotaschentüchern und den anderen nützlichen Kleinigkeiten (sie trägt auch ein Taschenmesser mit sich herum!), neben all den Kleinigkeiten braucht sie jetzt auch Platz für ihr Notizbuch, Kuli, Handy, Ladegerät nicht zu vergessen, und manchmal denkt sie daran, es wäre nicht schlecht, noch viel mehr Platz zu haben, zum Beispiel für den Laptop. Ach herrje, denkt sie, eigentlich müsste es so was wie ein mobiles Büro geben. Wäre sicher nicht schlecht, bei ihrem neuen Job.
Was ist sonst so passiert?
Sie hat noch Kontakt mit fast allen früheren Freunden, sieht Erica ziemlich häufig beim Joggen oder auch im Fitness Center, mit Michael ist sie täglich im Kontakt, meistens telefonisch, denn das große Hauptbüro der Immo-Firma liegt im Stuttgarter Zentrum, sie aber arbeitet vom Home Office in Waiblingen aus. Gunnar ist jetzt Lehrer für Deutsch und Geschichte, er wohnt aber immer noch in seiner Bude in Tübingen. Nachdem er seine Lehramts-Prüfungen mit Glanz und Gloria bestanden hatte und auch die Referendarzeit herum war, hatten sie ihn dort gleich in Festanstellung übernommen. Die beiden leben also immer noch in zwei getrennten Haushalten, er wie gesagt in diesem Universitätsstädtchen, sie in Waiblingen bei Stuttgart, was cirka 40 km nördlich davon gelegen ist. Die beiden haben es sich eine Zeitlang echt überlegt, wie es wäre, zusammenzuziehen. Weil sie aber praktisch permanent auf Dienstreise ist, faktisch nur am Wochenende zuhause, und sich um einen Haushalt überhaupt nicht kümmern könnte, haben sie das Projekt mit der gemeinsamen Wohnung erst mal zurückgestellt. Beide finden es normal, nichts dabei. Viele junge Leute leben so, sie wochentags hier, er wochentags woanders, also in einer Art Wochenend-Ehe, und wohlgemerkt ohne Trauschein.
Die Brust-Implantate hat sie sich wie geplant einsetzen lassen. So einfach und simpel, wie sich der Satz liest, war die Sache in Wirklichkeit allerdings nicht. Zwar empfand sie die OP selbst als problemlos, die Sache verlief ohne Komplikation und ihr Klinikaufenthalt war nur kurz. Allerdings empfand sie die Wochen nach der OP eher als unangenehm, nicht wegen der Schmerzen, die hatte sie dank Ibuprofen (Schmerzpillen) gut unter Kontrolle. Nein, was ihr Anfangs zu schaffen machte, waren ihre neuen Körperproportionen. Das total neue Gefühl, etwas vor sich herzutragen, was vorher noch nicht dagewesen war. Immerhin ein Kilo, wenn man die beiden Hübschen zusammenrechnet. Ihr gesamtes Körpergefühl schien sich verändert zu haben. Dass sie eine Zeitlang einen medizinischen Stütz-BH tragen musste (ein eng sitzendes Teil das ehrlich gesagt grauslich aussah) nahm sie noch hin. Dass sie wochenlang keinen Sex haben durfte, war ebenfalls auszuhalten. Aber an das neue Körpergefühl würde sie sich noch gewöhnen müssen. Schwierig zu beschreiben, das neue Gefühl.
Wahrscheinlich hatte sich auch ihr Gang verändert, die Art, wie sie ging. Sie machte jetzt unwillkürlich kleinere Schritte, und beim Gehen hielt sie unwillkürlich die Ellbogen eng am Oberkörper, als wolle sie ihre neuen Brüste schützen, ja, sie fühlte sich wirklich verletzlicher an dieser Stelle, und die Narben unter der Brust waren ja so schnell nicht komplett verheilt.
Gleichzeitig, neben dieser neuen Empfindlichkeit, war sie aber auch stolz auf das neue Aussehen, sie betrachtete ihre neue Oberweite jetzt oft und lange im Spiegel zuhause, oder betrachtete ihr Profil im Schaufenster von Geschäften, wenn sie draußen spazieren ging oder sonstwie in der Stadt unterwegs war. Schaufenster, um sich drin zu spiegeln, waren da ja genug. Die alten Silikoneinlagen trug sie nur noch selten, tagsüber im Büro praktisch gar nicht mehr. Sie dachte aber daran, sich neue kleinere Silikonkissen zuzulegen, zum Unterlegen unter die neue Brust. Damit würde sie auch ein weit ausgeschnittenes Kleid tragen können, zum Ausgehen am Abend, Kino, Theater, Konzert. Überhaupt würde sie sich wäschemäßig komplett neu ausstatten müssen, das war klar. Insofern brachte der neue Busen eine Menge an neuen Aspekten in ihr Leben, an die sie vorher noch nicht gedacht hatte.
Ihre Haare waren in der Zwischenzeit fast auf Schulterlänge gewachsen, was einerseits schön war, aber andererseits war auch klar, dass sie sich von einigen ihrer lieb gewordenen alten Perücken würde trennen müssen, auch hier würden ein paar Neukäufe anstehen. Überhaupt achtete sie in den letzten Monaten seit der OP viel mehr auf ihr Aussehen, verbrachte viel Zeit mit Körperpflege und vor dem Spiegel, variierte mit ihrer Kleidung, und überhaupt schien ihr neuer Körper sie sehr zu beschäftigen,
all das nahm neuerdings viel Platz ein in ihren Gedanken und Überlegungen.
Sie hatte auch in Google nach lokalen Kosmetikstudios gesucht, war aber noch nicht fündig geworden. Dafür besuchte sie regelmäßig, mindestens alle zwei Wochen einen Damenfriseur gleich um die Ecke zu ihrer Wohnung. Das war ein freundlicher kleiner Grieche mit Namen Demosthenes, den aber alle Welt Dimo nannte, der Einfachheit halber. Dimo riet ihr zu, ihr natürliches aschblondes lockiges Haar auch mal zu tönen und es mit neuen Farbakzenten zu versuchen. Sie machten gemeinsame Versuche in seinem Salon mit rötlichen Tönen, was ihr aber irgendwie nicht stand. Also entschied man sich doch für Blond. Kein helles, sondern ein ins bräunliche changierendes Honigblond, das gut zu ihren Naturlocken passte, damit fühlte sie sich wohl.
Wie man sieht, ihr neuer Körper beschäftigte sie sehr, das Gefühl, sich als Frau in der Öffentlichkeit zu bewegen, schien irgendwie intensiver geworden zu sein, sie nahm ihre eigene Außenwirkung intensiver wahr, achtete aber auch sehr bewusst auf eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise. Nicht nur, dass sie etwa fünf Kilo abgenommen hatte seit ihrer OP, nein, man sah die Valerie jetzt auch regelmäßig an Samstagvormittagen mit einem großen Korb im Arm auf dem Waiblinger Bauernmarkt, wo sie sich mit gesunden Sachen für die Woche eindeckte wie gelbe Kartoffeln, grünes Gemüse, buntes Obst, rote Paprika, gelbe Rüben, viel Salat, und was der Bauernmarkt sonst nach im Angebot hatte.
Fortsetzung etwa am kommenden Wochenende, wahrscheinlich am Sonntag.
Grüße,
Valerie
Wieder ein halbes Jahr später. Es ist herbstlich geworden, aber noch scheint die Sonne kräftig. Wenn sie sich aber mal nicht zeigt, kann es draußen schon mal kühl und windig sein, und ab und zu überrascht auch mal ein unangenehmer Regenschauer die Straßenpassanten. Valerie hat deshalb den Regenschirm immer dabei, wenn sie rausgeht. Sehr praktisch das kleine Ding, und es lässt sich so weit zusammenschieben, dass es sogar in die Handtasche reinpasst. Ach ja, die Handtasche: Eine neue, größere Umhängetasche hat sie sich auch zugelegt, die hat mehr Stauraum für alles was Frau braucht. Neben der Haarbürste und den Kosmetiksachen, Tempotaschentüchern und den anderen nützlichen Kleinigkeiten (sie trägt auch ein Taschenmesser mit sich herum!), neben all den Kleinigkeiten braucht sie jetzt auch Platz für ihr Notizbuch, Kuli, Handy, Ladegerät nicht zu vergessen, und manchmal denkt sie daran, es wäre nicht schlecht, noch viel mehr Platz zu haben, zum Beispiel für den Laptop. Ach herrje, denkt sie, eigentlich müsste es so was wie ein mobiles Büro geben. Wäre sicher nicht schlecht, bei ihrem neuen Job.
Was ist sonst so passiert?
Sie hat noch Kontakt mit fast allen früheren Freunden, sieht Erica ziemlich häufig beim Joggen oder auch im Fitness Center, mit Michael ist sie täglich im Kontakt, meistens telefonisch, denn das große Hauptbüro der Immo-Firma liegt im Stuttgarter Zentrum, sie aber arbeitet vom Home Office in Waiblingen aus. Gunnar ist jetzt Lehrer für Deutsch und Geschichte, er wohnt aber immer noch in seiner Bude in Tübingen. Nachdem er seine Lehramts-Prüfungen mit Glanz und Gloria bestanden hatte und auch die Referendarzeit herum war, hatten sie ihn dort gleich in Festanstellung übernommen. Die beiden leben also immer noch in zwei getrennten Haushalten, er wie gesagt in diesem Universitätsstädtchen, sie in Waiblingen bei Stuttgart, was cirka 40 km nördlich davon gelegen ist. Die beiden haben es sich eine Zeitlang echt überlegt, wie es wäre, zusammenzuziehen. Weil sie aber praktisch permanent auf Dienstreise ist, faktisch nur am Wochenende zuhause, und sich um einen Haushalt überhaupt nicht kümmern könnte, haben sie das Projekt mit der gemeinsamen Wohnung erst mal zurückgestellt. Beide finden es normal, nichts dabei. Viele junge Leute leben so, sie wochentags hier, er wochentags woanders, also in einer Art Wochenend-Ehe, und wohlgemerkt ohne Trauschein.
Die Brust-Implantate hat sie sich wie geplant einsetzen lassen. So einfach und simpel, wie sich der Satz liest, war die Sache in Wirklichkeit allerdings nicht. Zwar empfand sie die OP selbst als problemlos, die Sache verlief ohne Komplikation und ihr Klinikaufenthalt war nur kurz. Allerdings empfand sie die Wochen nach der OP eher als unangenehm, nicht wegen der Schmerzen, die hatte sie dank Ibuprofen (Schmerzpillen) gut unter Kontrolle. Nein, was ihr Anfangs zu schaffen machte, waren ihre neuen Körperproportionen. Das total neue Gefühl, etwas vor sich herzutragen, was vorher noch nicht dagewesen war. Immerhin ein Kilo, wenn man die beiden Hübschen zusammenrechnet. Ihr gesamtes Körpergefühl schien sich verändert zu haben. Dass sie eine Zeitlang einen medizinischen Stütz-BH tragen musste (ein eng sitzendes Teil das ehrlich gesagt grauslich aussah) nahm sie noch hin. Dass sie wochenlang keinen Sex haben durfte, war ebenfalls auszuhalten. Aber an das neue Körpergefühl würde sie sich noch gewöhnen müssen. Schwierig zu beschreiben, das neue Gefühl.
Wahrscheinlich hatte sich auch ihr Gang verändert, die Art, wie sie ging. Sie machte jetzt unwillkürlich kleinere Schritte, und beim Gehen hielt sie unwillkürlich die Ellbogen eng am Oberkörper, als wolle sie ihre neuen Brüste schützen, ja, sie fühlte sich wirklich verletzlicher an dieser Stelle, und die Narben unter der Brust waren ja so schnell nicht komplett verheilt.
Gleichzeitig, neben dieser neuen Empfindlichkeit, war sie aber auch stolz auf das neue Aussehen, sie betrachtete ihre neue Oberweite jetzt oft und lange im Spiegel zuhause, oder betrachtete ihr Profil im Schaufenster von Geschäften, wenn sie draußen spazieren ging oder sonstwie in der Stadt unterwegs war. Schaufenster, um sich drin zu spiegeln, waren da ja genug. Die alten Silikoneinlagen trug sie nur noch selten, tagsüber im Büro praktisch gar nicht mehr. Sie dachte aber daran, sich neue kleinere Silikonkissen zuzulegen, zum Unterlegen unter die neue Brust. Damit würde sie auch ein weit ausgeschnittenes Kleid tragen können, zum Ausgehen am Abend, Kino, Theater, Konzert. Überhaupt würde sie sich wäschemäßig komplett neu ausstatten müssen, das war klar. Insofern brachte der neue Busen eine Menge an neuen Aspekten in ihr Leben, an die sie vorher noch nicht gedacht hatte.
Ihre Haare waren in der Zwischenzeit fast auf Schulterlänge gewachsen, was einerseits schön war, aber andererseits war auch klar, dass sie sich von einigen ihrer lieb gewordenen alten Perücken würde trennen müssen, auch hier würden ein paar Neukäufe anstehen. Überhaupt achtete sie in den letzten Monaten seit der OP viel mehr auf ihr Aussehen, verbrachte viel Zeit mit Körperpflege und vor dem Spiegel, variierte mit ihrer Kleidung, und überhaupt schien ihr neuer Körper sie sehr zu beschäftigen,
all das nahm neuerdings viel Platz ein in ihren Gedanken und Überlegungen.
Sie hatte auch in Google nach lokalen Kosmetikstudios gesucht, war aber noch nicht fündig geworden. Dafür besuchte sie regelmäßig, mindestens alle zwei Wochen einen Damenfriseur gleich um die Ecke zu ihrer Wohnung. Das war ein freundlicher kleiner Grieche mit Namen Demosthenes, den aber alle Welt Dimo nannte, der Einfachheit halber. Dimo riet ihr zu, ihr natürliches aschblondes lockiges Haar auch mal zu tönen und es mit neuen Farbakzenten zu versuchen. Sie machten gemeinsame Versuche in seinem Salon mit rötlichen Tönen, was ihr aber irgendwie nicht stand. Also entschied man sich doch für Blond. Kein helles, sondern ein ins bräunliche changierendes Honigblond, das gut zu ihren Naturlocken passte, damit fühlte sie sich wohl.
Wie man sieht, ihr neuer Körper beschäftigte sie sehr, das Gefühl, sich als Frau in der Öffentlichkeit zu bewegen, schien irgendwie intensiver geworden zu sein, sie nahm ihre eigene Außenwirkung intensiver wahr, achtete aber auch sehr bewusst auf eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise. Nicht nur, dass sie etwa fünf Kilo abgenommen hatte seit ihrer OP, nein, man sah die Valerie jetzt auch regelmäßig an Samstagvormittagen mit einem großen Korb im Arm auf dem Waiblinger Bauernmarkt, wo sie sich mit gesunden Sachen für die Woche eindeckte wie gelbe Kartoffeln, grünes Gemüse, buntes Obst, rote Paprika, gelbe Rüben, viel Salat, und was der Bauernmarkt sonst nach im Angebot hatte.
Fortsetzung etwa am kommenden Wochenende, wahrscheinlich am Sonntag.
Grüße,
Valerie
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hallo an die Leserinnen und Leser da draußen,
Ich war jetzt mal fleißig und habe zwei neue Kapitel über Valeries Welt geschrieben, Kap. 8 und 9. Das Kapitel 8 gibt es schon heute, das geht cirka 14.00 Uhr heute auf Sendung. Kapitel 9 dann wieder wie gewohnt am Wochenende, wahrscheinlich sonntags nach dem Mittagessen.
Lieben Gruß,
Valerie
Ich war jetzt mal fleißig und habe zwei neue Kapitel über Valeries Welt geschrieben, Kap. 8 und 9. Das Kapitel 8 gibt es schon heute, das geht cirka 14.00 Uhr heute auf Sendung. Kapitel 9 dann wieder wie gewohnt am Wochenende, wahrscheinlich sonntags nach dem Mittagessen.
Lieben Gruß,
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Re: Valeries Welt
es dauert noch ein wenig, Technikprobleme, les pompiers sont sur place. Wartezeit cirka nochmals ein Stündchen oder zwei.
V.B.
V.B.
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Re: Valeries Welt
Teil 2 Kap. 8: Neues von alten Kolleginnen.
Letztes Mal habt ihr an ein paar Beispielen erfahren, wie intensiv Valerie betroffen war von den Umstellungen, die ihr neues Leben als Frau mit sich brachte. Es ist nicht nur ihre Sensibilität und Empfindlichkeit, die sie anfällig macht für solche tiefen und manchmal auch grüblerischen Gedanken und Empfindungen. Nein, auch die Sache an sich, um die es sich hier dreht, die gesamte Umstellung auf das Leben im anderen Geschlecht erwies sich in vielen kleinen Details schwieriger als gedacht, und die daraus resultierenden Probleme betrafen faktisch jeden einzelnen kleinen Teil ihres Lebens.
Um es mal so zu sagen: Alles schien quasi mit allem zusammenzuhängen. Ihr neues Körpergefühl stand dabei am Anfang, denn aus ihm resultierte eine völlig veränderte Einstellung zu vielen Alltagsdingen des Lebens an sich, und wichtige Prioritäten, die sie glaubte, dass sie für immer unverrückbar feststünden, schienen sich plötzlich zu verschieben. Persönliche Beziehungen, Kleidung, Hairstyling, Kosmetik, ihre Gesundheit, die Körperpflege und der Sport wurden ihr jetzt wichtiger, anderes verlor ihr dagegen an Bedeutung, zum Beispiel die Karriere, oder vieles anders, was mit dem Job zusammenhing. Nicht dass sie ihre Arbeit nicht mehr interessierte, nein, aber das alles hatte jetzt nicht mehr allererste Priorität für sie, der Job war an die zweite Stelle gerückt gewissermaßen.
Prägnantes Beispiel für die Veränderungen in ihrem Koordinatensystem ist z.B. ihr verändertes und intensiveres Gesundheitsbewusstsein. Einerseits kann es ja nach allgemeiner Ansicht als "typisch weiblich" gelten, dass sie sich, nachdem sie sich neue Brüste hatte implantieren lassen, hinterher ziemlich viele Gedanken über ihre Ernährung, ihre Gesundheit und ihr körperliches Wohlbefinden machte. Deshalb wurden ihr Einkaufen und Kochen plötzlich wichtiger. Andererseits ist es klar, dass diese veränderten Züge in ihrem Grundcharakter, den sie ja von Geburt aus hatte, a priori nicht vorhanden waren. Beispielsweise ist das Interesse am Kochen und gesunder Ernährung völlig neu und ungewohnt für sie. Hat sie vorher fakisch kaum interessiert, aber jetzt ist ihr all das sehr wichtig, plötzlich. Und klar ist auch, dass diese veränderten charakterlichen Züge oder praktisch gesprochen ihre neuen Interessenlagen wiederum damit zusammenhängen, dass sie mit ihrem neuen Körper sorgsamer umgehen möchte als bisher. Eine neue Achtsamkeit, quasi ein Selbstschutz, mehr Achtgeben auf sich, das ist es, was sie jetzt kennzeichnet.
Das ist nicht nur weibliche Eitelkeit oder Achtsamkeit auf die "schlanke Linie". Nein, es ist zwar richtig, sie mag ihren neuen Body, wie er sich nach der OP neuerdings darstellt, und sie mag ihn auch vorzeigen, das ist gewiss. Dazuhin möchte sie jetzt aber auch immer mehr ausprobieren, wie sie auf andere wirkt, wie andere Menschen auf sie reagieren... Und dieser Zug ist wiederum sicher neu an ihr. Die Frage stellt sich, ob sie eine andere geworden ist, ob sich die Persönlichkeit verändert hat. Möglicherweise ist das so, und man meint es an manchen Äußerlichkeiten zu erkennen, dass sich ihr Wesen jetzt verändert. Man wird sehen, wie das noch weitergeht.
Thema Beziehungen zum eigenen sozialen Umfeld: Natürlich hat sie jetzt neben ein paar neuen Kontakten, die der Job als Immobilienverkäuferin mit sich bringt, immer noch ihre alten Beziehungen zu Freunden, und die will sie jetzt wieder besser pflegen. Das hat sie sich vorgenommen. Also was tut man? Wozu gibt es eigentlich Telefone? Man ruft sich an.
"Hallo Alice, hier ist die Valerie"
Kurze Pause am anderen Ende der Leitung, dann Alices Stimme, freundlich aber etwas überrascht.
"Valerie! Welch' eine nette Überraschung! Long time no see ! Mensch, Mädel, sag bloß, wie lange haben wir uns nicht mehr gesprochen?"
Die Stimme von Alice ist cool und businessmäßig wie stets, aber schließlich ruft Valerie auch mitten in der Bürozeit an. Aber trotzdem hört Valerie aus der Antwort raus, wie sehr sich Alice über den Anruf freut.
"Sag' mal, wie geht es dir? Und bist du noch mit Gunnar zusammen?
"Bin ich, ja sicher, klar. Aber wir wohnen immer noch getrennt, du weißt das ja, er hat jetzt doch diese neue Festanstellung als Lehrer in Tübingen, aber ich selbst bin in meinem neuen Job oft weg, eigentlich bin ich kaum zuhause..." Valerie macht eine Pause.
"Also nichts mit Heiraten in der Planung?"
kommt es aus der Leitung. Valerie zögert mit der Antwort. Alice ist wirklich neugierig und kommt sofort zur Sache. Was soll sie sagen? Will sie heiraten oder nicht heiraten? Eigentlich stand dieses Thema nicht so sehr auf der aktuellen Agenda von Gunnar und ihr. Aber Valerie merkt auch gleich, ihr Gegenüber am Telefon hat ihr noch etwas ganz anderes mitzuteilen, die Alice will offensichtlich etwas über sich selbst sagen. Valerie merkt es daran, dass Alice gleich weiterredet, sie will offensichtlich etwas loswerden.
"Also ich sag's dir lieber gleich direkt, ich lebe doch jetzt mit einer Partnerin zusammen. Du kennst doch die Verena?"
"Ja, warum?" Valeries Rückfrage zeigt ihre Überraschung und bleibt etwas im Raum stehen.
Alice zögert jetzt etwas mit der Erklärung.
"Wir leben jetzt eben zusammen, einfach so halt"
Valerie ist immer noch ein klein wenig überrascht, ja natürlich, sie kennt die Verena als entfernte frühere Kollegin aus den früheren alten Marketingzeiten bei der Autofirma in Untertürkheim. Long time ago, Menno, wie lange ist das eigentlich her?
Aber dass die beiden, Verena und Alice jetzt zusammenleben, war ihr doch neu. Und überhaupt: Was sollte das eigentlich heißen: Zusammenleben? Was soll das sein? Nur eine Wohngemeinschaft? Oder ist da vielleicht noch mehr?
Aber sie will jetzt nicht nachbohren hier am Telefon, nein das würde nicht passen. Sie hat eine Idee:
"Du was hältst du davon, wenn wir uns nachher mal treffen, vielleicht im Cannstatter Magnet, bei Ali?"
Alice ist sofort einverstanden. Die beiden verabreden sich für den selben Abend bei Ali, was damals ein angesagtes Tanzcafé im Altstadt-Zentrum von Bad Cannstatt war. Dort im "Magnet" haben sie früher nach Feierabend oft "ausgechillt", wie man damals zu sagen pflegte unter den Yuppies der Stuttgarter Szene, bei gepflegter Oldiemusik, die Ali gelegentlich noch selbst auflegte und die sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig war. Aber Alis Musikgeschmack war eben original und genuin 60er Jahre und dann offenbar stehengeblieben in den 80ern. So etwas "muss man mögen" sagten die Leute damals. Für sein Publikum und besonders für die beiden Mädels traf das zu, damals. Es war einfach das Richtige, und so stimmungsvoll. Und besonders mochten sie die gemütliche Atmosphäre dort im Magnet. Das gemütliche altmodische Ambiente dort. Die bunten Jukeboxen, die alten Möbel, das kleine Tanzparkett ganz aus Holz, und an den Rändern der Tanzfläche ein paar dieser herrlichen Nierentische aus den tiefen Fünfzigern, dazu tiefe Polstersessel und Messinglampen. Eine Art Zwischending zwischen Musikschuppen und Antquitätenladen, wirklich sooo schööön.
Und ja, natürlich hatte sie dort auch den Gunnar kennengelernt, dort hatte sie ihn zum ersten mal gesehen, damals, als er dort noch als Aushilfskellner und Gelegenheits-DJ arbeitete.
Soviel für heute. Fortsetzung folgt, falls erwünscht, wovon ich doch sehr ausgehe.
Lieben Gruß an alle Leserinnen und Leser
Valerie
Letztes Mal habt ihr an ein paar Beispielen erfahren, wie intensiv Valerie betroffen war von den Umstellungen, die ihr neues Leben als Frau mit sich brachte. Es ist nicht nur ihre Sensibilität und Empfindlichkeit, die sie anfällig macht für solche tiefen und manchmal auch grüblerischen Gedanken und Empfindungen. Nein, auch die Sache an sich, um die es sich hier dreht, die gesamte Umstellung auf das Leben im anderen Geschlecht erwies sich in vielen kleinen Details schwieriger als gedacht, und die daraus resultierenden Probleme betrafen faktisch jeden einzelnen kleinen Teil ihres Lebens.
Um es mal so zu sagen: Alles schien quasi mit allem zusammenzuhängen. Ihr neues Körpergefühl stand dabei am Anfang, denn aus ihm resultierte eine völlig veränderte Einstellung zu vielen Alltagsdingen des Lebens an sich, und wichtige Prioritäten, die sie glaubte, dass sie für immer unverrückbar feststünden, schienen sich plötzlich zu verschieben. Persönliche Beziehungen, Kleidung, Hairstyling, Kosmetik, ihre Gesundheit, die Körperpflege und der Sport wurden ihr jetzt wichtiger, anderes verlor ihr dagegen an Bedeutung, zum Beispiel die Karriere, oder vieles anders, was mit dem Job zusammenhing. Nicht dass sie ihre Arbeit nicht mehr interessierte, nein, aber das alles hatte jetzt nicht mehr allererste Priorität für sie, der Job war an die zweite Stelle gerückt gewissermaßen.
Prägnantes Beispiel für die Veränderungen in ihrem Koordinatensystem ist z.B. ihr verändertes und intensiveres Gesundheitsbewusstsein. Einerseits kann es ja nach allgemeiner Ansicht als "typisch weiblich" gelten, dass sie sich, nachdem sie sich neue Brüste hatte implantieren lassen, hinterher ziemlich viele Gedanken über ihre Ernährung, ihre Gesundheit und ihr körperliches Wohlbefinden machte. Deshalb wurden ihr Einkaufen und Kochen plötzlich wichtiger. Andererseits ist es klar, dass diese veränderten Züge in ihrem Grundcharakter, den sie ja von Geburt aus hatte, a priori nicht vorhanden waren. Beispielsweise ist das Interesse am Kochen und gesunder Ernährung völlig neu und ungewohnt für sie. Hat sie vorher fakisch kaum interessiert, aber jetzt ist ihr all das sehr wichtig, plötzlich. Und klar ist auch, dass diese veränderten charakterlichen Züge oder praktisch gesprochen ihre neuen Interessenlagen wiederum damit zusammenhängen, dass sie mit ihrem neuen Körper sorgsamer umgehen möchte als bisher. Eine neue Achtsamkeit, quasi ein Selbstschutz, mehr Achtgeben auf sich, das ist es, was sie jetzt kennzeichnet.
Das ist nicht nur weibliche Eitelkeit oder Achtsamkeit auf die "schlanke Linie". Nein, es ist zwar richtig, sie mag ihren neuen Body, wie er sich nach der OP neuerdings darstellt, und sie mag ihn auch vorzeigen, das ist gewiss. Dazuhin möchte sie jetzt aber auch immer mehr ausprobieren, wie sie auf andere wirkt, wie andere Menschen auf sie reagieren... Und dieser Zug ist wiederum sicher neu an ihr. Die Frage stellt sich, ob sie eine andere geworden ist, ob sich die Persönlichkeit verändert hat. Möglicherweise ist das so, und man meint es an manchen Äußerlichkeiten zu erkennen, dass sich ihr Wesen jetzt verändert. Man wird sehen, wie das noch weitergeht.
Thema Beziehungen zum eigenen sozialen Umfeld: Natürlich hat sie jetzt neben ein paar neuen Kontakten, die der Job als Immobilienverkäuferin mit sich bringt, immer noch ihre alten Beziehungen zu Freunden, und die will sie jetzt wieder besser pflegen. Das hat sie sich vorgenommen. Also was tut man? Wozu gibt es eigentlich Telefone? Man ruft sich an.
"Hallo Alice, hier ist die Valerie"
Kurze Pause am anderen Ende der Leitung, dann Alices Stimme, freundlich aber etwas überrascht.
"Valerie! Welch' eine nette Überraschung! Long time no see ! Mensch, Mädel, sag bloß, wie lange haben wir uns nicht mehr gesprochen?"
Die Stimme von Alice ist cool und businessmäßig wie stets, aber schließlich ruft Valerie auch mitten in der Bürozeit an. Aber trotzdem hört Valerie aus der Antwort raus, wie sehr sich Alice über den Anruf freut.
"Sag' mal, wie geht es dir? Und bist du noch mit Gunnar zusammen?
"Bin ich, ja sicher, klar. Aber wir wohnen immer noch getrennt, du weißt das ja, er hat jetzt doch diese neue Festanstellung als Lehrer in Tübingen, aber ich selbst bin in meinem neuen Job oft weg, eigentlich bin ich kaum zuhause..." Valerie macht eine Pause.
"Also nichts mit Heiraten in der Planung?"
kommt es aus der Leitung. Valerie zögert mit der Antwort. Alice ist wirklich neugierig und kommt sofort zur Sache. Was soll sie sagen? Will sie heiraten oder nicht heiraten? Eigentlich stand dieses Thema nicht so sehr auf der aktuellen Agenda von Gunnar und ihr. Aber Valerie merkt auch gleich, ihr Gegenüber am Telefon hat ihr noch etwas ganz anderes mitzuteilen, die Alice will offensichtlich etwas über sich selbst sagen. Valerie merkt es daran, dass Alice gleich weiterredet, sie will offensichtlich etwas loswerden.
"Also ich sag's dir lieber gleich direkt, ich lebe doch jetzt mit einer Partnerin zusammen. Du kennst doch die Verena?"
"Ja, warum?" Valeries Rückfrage zeigt ihre Überraschung und bleibt etwas im Raum stehen.
Alice zögert jetzt etwas mit der Erklärung.
"Wir leben jetzt eben zusammen, einfach so halt"
Valerie ist immer noch ein klein wenig überrascht, ja natürlich, sie kennt die Verena als entfernte frühere Kollegin aus den früheren alten Marketingzeiten bei der Autofirma in Untertürkheim. Long time ago, Menno, wie lange ist das eigentlich her?
Aber dass die beiden, Verena und Alice jetzt zusammenleben, war ihr doch neu. Und überhaupt: Was sollte das eigentlich heißen: Zusammenleben? Was soll das sein? Nur eine Wohngemeinschaft? Oder ist da vielleicht noch mehr?
Aber sie will jetzt nicht nachbohren hier am Telefon, nein das würde nicht passen. Sie hat eine Idee:
"Du was hältst du davon, wenn wir uns nachher mal treffen, vielleicht im Cannstatter Magnet, bei Ali?"
Alice ist sofort einverstanden. Die beiden verabreden sich für den selben Abend bei Ali, was damals ein angesagtes Tanzcafé im Altstadt-Zentrum von Bad Cannstatt war. Dort im "Magnet" haben sie früher nach Feierabend oft "ausgechillt", wie man damals zu sagen pflegte unter den Yuppies der Stuttgarter Szene, bei gepflegter Oldiemusik, die Ali gelegentlich noch selbst auflegte und die sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig war. Aber Alis Musikgeschmack war eben original und genuin 60er Jahre und dann offenbar stehengeblieben in den 80ern. So etwas "muss man mögen" sagten die Leute damals. Für sein Publikum und besonders für die beiden Mädels traf das zu, damals. Es war einfach das Richtige, und so stimmungsvoll. Und besonders mochten sie die gemütliche Atmosphäre dort im Magnet. Das gemütliche altmodische Ambiente dort. Die bunten Jukeboxen, die alten Möbel, das kleine Tanzparkett ganz aus Holz, und an den Rändern der Tanzfläche ein paar dieser herrlichen Nierentische aus den tiefen Fünfzigern, dazu tiefe Polstersessel und Messinglampen. Eine Art Zwischending zwischen Musikschuppen und Antquitätenladen, wirklich sooo schööön.
Und ja, natürlich hatte sie dort auch den Gunnar kennengelernt, dort hatte sie ihn zum ersten mal gesehen, damals, als er dort noch als Aushilfskellner und Gelegenheits-DJ arbeitete.
Soviel für heute. Fortsetzung folgt, falls erwünscht, wovon ich doch sehr ausgehe.
Lieben Gruß an alle Leserinnen und Leser
Valerie
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Geht ja schlag auf schlag
komme kaum mit lesen hinterher.
Gerne mehr, waren jetzt bei mir die letzten beiden Kapitel und wie immer gut geschrieben und das mit der neuen Achtsamkeit ist interessant.
Ich hab ja schon immer nen hang zum kochen und backen gehabt und hab den immer noch.
LG Maria
Geht ja schlag auf schlag
Gerne mehr, waren jetzt bei mir die letzten beiden Kapitel und wie immer gut geschrieben und das mit der neuen Achtsamkeit ist interessant.
Ich hab ja schon immer nen hang zum kochen und backen gehabt und hab den immer noch.
LG Maria
Einfach ist am schwersten.