Valeries Welt - # 23
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hallo liebe Leser,
Sorry das ist immer noch keine Fortsetzung der Geschichte. Wir sind zwar in Frankreich gelandet, aber auch hier ist nicht alles so paradiesisch wie man es sich gemeinhin so vorstellt: Also was ist passiert? Das Haus war den ganzen Winter ungeheizt, die Kälte sitzt in den dicken Mauern drin, die Frau kriegt logischerweise sofort die Grippe (wir gehen heute Abend zur Ärztin) und auch ich fühle mich gesundheitlich ein wenig angeschlagen. Draußen ist es zwar sonnig, aber dennoch affenkalt, zwar kein Wunder für Februar, aber im Süden ist es halt schon ungewöhnlich, wenn nachts der Brunnen vor dem Haus einfriert und eine zentimeterdicke Eisschicht zeigt. Klimawandel mal andersrum?
Ich melde mich mit dem neuen Kapitel sobald es geht.
Valerie
Sorry das ist immer noch keine Fortsetzung der Geschichte. Wir sind zwar in Frankreich gelandet, aber auch hier ist nicht alles so paradiesisch wie man es sich gemeinhin so vorstellt: Also was ist passiert? Das Haus war den ganzen Winter ungeheizt, die Kälte sitzt in den dicken Mauern drin, die Frau kriegt logischerweise sofort die Grippe (wir gehen heute Abend zur Ärztin) und auch ich fühle mich gesundheitlich ein wenig angeschlagen. Draußen ist es zwar sonnig, aber dennoch affenkalt, zwar kein Wunder für Februar, aber im Süden ist es halt schon ungewöhnlich, wenn nachts der Brunnen vor dem Haus einfriert und eine zentimeterdicke Eisschicht zeigt. Klimawandel mal andersrum?
Ich melde mich mit dem neuen Kapitel sobald es geht.
Valerie
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Brigitta
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
vielen Dank für die Rückmeldung, auch wenn es keine guten Nachrichten sind ...
Bei uns ist jetzt auch der richtige Winter eingekehrt - nachts -10-°C obwohl es keinen Schnee gibt!
Da helfen nur noch heisse Getränke und warme Gedanken ...
-
Deiner Frau und Dir erst einmal gute Besserung!
-
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Liebe Grüße
Brigitta
vielen Dank für die Rückmeldung, auch wenn es keine guten Nachrichten sind ...
Bei uns ist jetzt auch der richtige Winter eingekehrt - nachts -10-°C obwohl es keinen Schnee gibt!
Da helfen nur noch heisse Getränke und warme Gedanken ...
Deiner Frau und Dir erst einmal gute Besserung!
Liebe Grüße
Brigitta
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)
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Maria T
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Dann mal gute Besserung und lass dir Zeit.
LG Maria
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LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Kapitel 69: Is it love?
Diese Frage stelle ich mal als Überschrift über das neue Kapitel. Es ist eine Frage, die sich Valerie gerade ziemlich oft selbst stellt. Worum es geht? Nun, es ist ja so dass unsere Protagonistin gerade dabei ist, eine Reihe wichtiger Entscheidungen zu treffen, die ihre berufliche Zukunft, aber auch ihr Privatleben wesentlich beeinflussen können. Letzteres, das wissen wir alle, dreht sich immer mehr um einen jungen Mann, Gunnar mit Namen, angehender Deutschlehrer an einem Cannstatter Gymnasium, aber immer noch nicht fest angestellt. Aus diesem Grund wohnt Gunnar auch mit Anfang 30 noch im Studentenheim, und das ist ist auch der Platz, wo die beiden in letzter Zeit immer häufiger Sex haben.
Damit haben wir uns einmal vollständig im Kreis gedreht und sind wieder bei der Ausgangsfrage angelangt: Ist es eigentlich Liebe, die die beiden verbindet? Oder ist es "nur" der Sex? Was hält sie zusammen?
Valerie ist bei all ihrer Emotionalität auch nachdenklich und insofern auch ein ausgesprochen kopfgesteuertes Wesen, und deshalb weiß sie sehr genau, wie Gunnar auf ihre sexuellen Signale reagiert. Tatsächlich ist es so, dass es nur ein paar dieser kleinen weiblichen Signale braucht, ein Lächeln an der richtigen Stelle, eine Berührung zur rechten Zeit, und schon hat sie ihn so weit, dass er die Initiative übernimmt und sich dann auch steigert und oft auch nicht mehr damit aufhört mit Fummeln, und dann endet es in der Regel immer im Bett, egal zu welcher Tageszeit. Ja, sie mag das, diese Rollenverteilung ist ihr absolut recht, sie bereitet das Umfeld vor, trägt dann immer diese zarte Wäsche, die er so sehr an ihr liebt, und gibt ihm dann die entsprechenden Signale, vielleicht öffnet sie einen Blusenknopf mehr als sonst oder zeigt etwas mehr Bein als üblich, solange bis er begreift was sie von ihm will und er dann selbst die Regie beim Sex übernimmt. Das ist ihr dann auch recht, sie überlässt sich dann ganz ihm, sie lässt sich dann fallen, sie macht nur noch das was er will und fühlt sich gut dabei. Besonders schön empfindet sie es, wenn er sie von hinten nimmt, wenn sie seinen heißen Atem in ihrem Nacken spürt und sein Keuchen hört, wenn sie seine Kraft spürt, seine Geilheit und seine Dominanz, sie mag das einfach.
Dominanz und Unterwerfung, läuft es darauf hinaus? Sie ist sich nicht ganz sicher, aber eigentlich ist es ihr ganz Recht so, wie es sich zwischen ihnen beiden in letzter Zeit entwickelt hat und so, wie es jetzt tatsächlich ist. Hatte sie schon immer diese submissive Ader? Sie kann die Frage im Moment nicht beantworten, mag aber auch nicht die Bewertung, die in der Frage steckt. Fakt ist jedoch ganz klar, sie gibt sich Gunnar gerne hin, sie mag es, wenn er die Initiative und die Regie behält und allerlei mit ihr anstellt, und so lernt sie, seit sie zusammen sind, viele neue Sex-Positionen kennen, wofür es bestimmt allerlei lustige Bezeichnungen gibt, die hier aber sicherlich nicht aufgeführt werden müssen, dafür gibt es spezielle Literatur.
Soviel zum Thema "Sex zwischen Valerie und Gunnar". Sie haben die diesbezügliche Rollenverteilung untereinander also in der klassischen Art und Weise so organisiert, dass sie das "Weibchen" du er das "Männchen" spielt, was offenbar gut funktioniert und als Grundlage ihrer Beziehung wohl gelten kann. Wenigstens noch zur Zeit. Sie hat aber auch sehr viel Zeit, Geld, und Arbeit investiert, um richtig als Weibchen rüberzukommen, man denke mal an ihren großen Kleiderschrank voller Wäsche, Kleidern, Röcken, Blusen und weiblichen Accessoires. Aber ist der Sex die Grundlage ihrer Beziehung? Valerie hat da wohl ihre Zweifel. Und damit hat sie wohl Recht. Denn ein funktionierender Sex ist zwar wichtig, aber doch nicht alles, wenn man längere Zeit zusammenleben möchte.
Lasst uns über Valeries Zweifel das nächste Mal reden, o.k. ?
Beste Grüße
Valerie
Diese Frage stelle ich mal als Überschrift über das neue Kapitel. Es ist eine Frage, die sich Valerie gerade ziemlich oft selbst stellt. Worum es geht? Nun, es ist ja so dass unsere Protagonistin gerade dabei ist, eine Reihe wichtiger Entscheidungen zu treffen, die ihre berufliche Zukunft, aber auch ihr Privatleben wesentlich beeinflussen können. Letzteres, das wissen wir alle, dreht sich immer mehr um einen jungen Mann, Gunnar mit Namen, angehender Deutschlehrer an einem Cannstatter Gymnasium, aber immer noch nicht fest angestellt. Aus diesem Grund wohnt Gunnar auch mit Anfang 30 noch im Studentenheim, und das ist ist auch der Platz, wo die beiden in letzter Zeit immer häufiger Sex haben.
Damit haben wir uns einmal vollständig im Kreis gedreht und sind wieder bei der Ausgangsfrage angelangt: Ist es eigentlich Liebe, die die beiden verbindet? Oder ist es "nur" der Sex? Was hält sie zusammen?
Valerie ist bei all ihrer Emotionalität auch nachdenklich und insofern auch ein ausgesprochen kopfgesteuertes Wesen, und deshalb weiß sie sehr genau, wie Gunnar auf ihre sexuellen Signale reagiert. Tatsächlich ist es so, dass es nur ein paar dieser kleinen weiblichen Signale braucht, ein Lächeln an der richtigen Stelle, eine Berührung zur rechten Zeit, und schon hat sie ihn so weit, dass er die Initiative übernimmt und sich dann auch steigert und oft auch nicht mehr damit aufhört mit Fummeln, und dann endet es in der Regel immer im Bett, egal zu welcher Tageszeit. Ja, sie mag das, diese Rollenverteilung ist ihr absolut recht, sie bereitet das Umfeld vor, trägt dann immer diese zarte Wäsche, die er so sehr an ihr liebt, und gibt ihm dann die entsprechenden Signale, vielleicht öffnet sie einen Blusenknopf mehr als sonst oder zeigt etwas mehr Bein als üblich, solange bis er begreift was sie von ihm will und er dann selbst die Regie beim Sex übernimmt. Das ist ihr dann auch recht, sie überlässt sich dann ganz ihm, sie lässt sich dann fallen, sie macht nur noch das was er will und fühlt sich gut dabei. Besonders schön empfindet sie es, wenn er sie von hinten nimmt, wenn sie seinen heißen Atem in ihrem Nacken spürt und sein Keuchen hört, wenn sie seine Kraft spürt, seine Geilheit und seine Dominanz, sie mag das einfach.
Dominanz und Unterwerfung, läuft es darauf hinaus? Sie ist sich nicht ganz sicher, aber eigentlich ist es ihr ganz Recht so, wie es sich zwischen ihnen beiden in letzter Zeit entwickelt hat und so, wie es jetzt tatsächlich ist. Hatte sie schon immer diese submissive Ader? Sie kann die Frage im Moment nicht beantworten, mag aber auch nicht die Bewertung, die in der Frage steckt. Fakt ist jedoch ganz klar, sie gibt sich Gunnar gerne hin, sie mag es, wenn er die Initiative und die Regie behält und allerlei mit ihr anstellt, und so lernt sie, seit sie zusammen sind, viele neue Sex-Positionen kennen, wofür es bestimmt allerlei lustige Bezeichnungen gibt, die hier aber sicherlich nicht aufgeführt werden müssen, dafür gibt es spezielle Literatur.
Soviel zum Thema "Sex zwischen Valerie und Gunnar". Sie haben die diesbezügliche Rollenverteilung untereinander also in der klassischen Art und Weise so organisiert, dass sie das "Weibchen" du er das "Männchen" spielt, was offenbar gut funktioniert und als Grundlage ihrer Beziehung wohl gelten kann. Wenigstens noch zur Zeit. Sie hat aber auch sehr viel Zeit, Geld, und Arbeit investiert, um richtig als Weibchen rüberzukommen, man denke mal an ihren großen Kleiderschrank voller Wäsche, Kleidern, Röcken, Blusen und weiblichen Accessoires. Aber ist der Sex die Grundlage ihrer Beziehung? Valerie hat da wohl ihre Zweifel. Und damit hat sie wohl Recht. Denn ein funktionierender Sex ist zwar wichtig, aber doch nicht alles, wenn man längere Zeit zusammenleben möchte.
Lasst uns über Valeries Zweifel das nächste Mal reden, o.k. ?
Beste Grüße
Valerie
Zuletzt geändert von Valerie Bellegarde am Mo 26. Feb 2018, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
ach so, noch etwas: Wem es gefällt, dass die Geschichte weitergeht, der darf das gerne zum Ausdruck bringen. Wer nicht, darf gerne weiter schweigen.
V.B.
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Brigitta
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Du kannst doch die Frage nach Valeries Zweifeln nicht offen im Raum stehen lassen ...
Liebe Grüße
Brigitta
... na klar, möchte ich, wie andere Leserinnen sicher auch, dass die Geschichte weitergeht.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mo 26. Feb 2018, 14:00 ... Wem es gefällt, dass die Geschichte weitergeht, der darf das gerne zum Ausdruck bringen. Wer nicht, darf gerne weiter schweigen.![]()
Du kannst doch die Frage nach Valeries Zweifeln nicht offen im Raum stehen lassen ...
Liebe Grüße
Brigitta
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Natürlich soll es weiter gehen, mit Valerie und Gunnar und dem neuen Job...
Nicht das du die lust am schreiben verlierst und uns dann hängen lässt.
Liebe Grüße Maria
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Liebe Grüße Maria
Einfach ist am schwersten.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Kapitel 70: Liebe am Nachmittag (2)
Gegen drei Uhr am Nachmittag war sie direkt aus dem Büro zu ihm in seine Bude im Studentenheim gekommen, weil sie irgendjemanden zum Reden brauchte. Der Chef hatte ihr den Nachmittag freigegeben und wer wäre da wohl besser als Gesprächspartner geeignet als der Gunnar? Ja, gut, bei Gunnar konnte sie damit rechnen, auch auf schwierige Fragen Antworten zu finden, er war einfühlsam und verständnisvoll. Trotzdem entwickelte sich der Nachmittag aber anders als geplant, denn zum Reden war wirklich kaum Gelegenheit. Kaum stand sie in der Tür, begann er auch schon damit sie mit den Augen auszuziehen und als ihr kurz darauf klar wurde, wie sich der Nachmittag weiter entwickeln würde ließ sie den Plan mit dem Reden dann auch schnell fallen und setzte seinen Küssen und Umarmungen keinen Widerstand mehr entgegen, sondern versuchte, so gut es ging, schnell aus den Kleidern und ins Bett zu kommen. Beide waren dort nackt und liebten sich hastig und heftig in Gunnars schmalem Studentenbett, diesmal hielt er sich nicht lange mit irgendwelchen Vorspielen auf sondern penetrierte sie sofort, was für ihn wohl angenehmer war als für sie, denn sie empfand die anale Penetration anfangs als etwas schmerzhaft, weil sie nicht darauf vorbereitet war, und Vaseline hatte sie auch keine zur Hand.
Etwa eine Viertelstunde später lagen beide eng aneinandergedrückt und wortlos auf dem Rücken, er starrte zur Decke, sie schaute absichtslos und blicklos zur Seite, wo ihre Wäsche, Strumpfhalter, Nylons zerknüllt auf dem Boden verstreut lag, jeder blieb in seine Gedanken versunken. Es war teure Wäsche, die sie neuerdings trug, das waren Sachen, die sie eigentlich nur unter ihren Business Klamotten trug, warum eigentlich, so fragte sie sich schließlich. Aber er mochte diese Reizwäsche an ihr, das war ihr bewusst, und sie wusste auch sehr genau, wie scharf er wurde wenn sie diese Wäsche trug.
"Ist es eigentlich nur das?" fragte sie sich dann, und ihr Gesicht wurde nachdenklich.
Irgendwie, von irgendwoher flog diese Frage an sie heran, und mit der Frage kamen die Zweifel. ob es vielleicht nur die sexy Reizwäsche sei, die Gunnar an der Freundin interessierte? Sie hatte die Sachen auf Rat ihrer beiden Freundinnen in einem Stuttgarter Dessous-Fachgeschäft gekauft und trug sie seither eigentlich regelmäßig im Büro.
Bald geht es weiter
Lieben Gruß,
Valerie
Gegen drei Uhr am Nachmittag war sie direkt aus dem Büro zu ihm in seine Bude im Studentenheim gekommen, weil sie irgendjemanden zum Reden brauchte. Der Chef hatte ihr den Nachmittag freigegeben und wer wäre da wohl besser als Gesprächspartner geeignet als der Gunnar? Ja, gut, bei Gunnar konnte sie damit rechnen, auch auf schwierige Fragen Antworten zu finden, er war einfühlsam und verständnisvoll. Trotzdem entwickelte sich der Nachmittag aber anders als geplant, denn zum Reden war wirklich kaum Gelegenheit. Kaum stand sie in der Tür, begann er auch schon damit sie mit den Augen auszuziehen und als ihr kurz darauf klar wurde, wie sich der Nachmittag weiter entwickeln würde ließ sie den Plan mit dem Reden dann auch schnell fallen und setzte seinen Küssen und Umarmungen keinen Widerstand mehr entgegen, sondern versuchte, so gut es ging, schnell aus den Kleidern und ins Bett zu kommen. Beide waren dort nackt und liebten sich hastig und heftig in Gunnars schmalem Studentenbett, diesmal hielt er sich nicht lange mit irgendwelchen Vorspielen auf sondern penetrierte sie sofort, was für ihn wohl angenehmer war als für sie, denn sie empfand die anale Penetration anfangs als etwas schmerzhaft, weil sie nicht darauf vorbereitet war, und Vaseline hatte sie auch keine zur Hand.
Etwa eine Viertelstunde später lagen beide eng aneinandergedrückt und wortlos auf dem Rücken, er starrte zur Decke, sie schaute absichtslos und blicklos zur Seite, wo ihre Wäsche, Strumpfhalter, Nylons zerknüllt auf dem Boden verstreut lag, jeder blieb in seine Gedanken versunken. Es war teure Wäsche, die sie neuerdings trug, das waren Sachen, die sie eigentlich nur unter ihren Business Klamotten trug, warum eigentlich, so fragte sie sich schließlich. Aber er mochte diese Reizwäsche an ihr, das war ihr bewusst, und sie wusste auch sehr genau, wie scharf er wurde wenn sie diese Wäsche trug.
"Ist es eigentlich nur das?" fragte sie sich dann, und ihr Gesicht wurde nachdenklich.
Irgendwie, von irgendwoher flog diese Frage an sie heran, und mit der Frage kamen die Zweifel. ob es vielleicht nur die sexy Reizwäsche sei, die Gunnar an der Freundin interessierte? Sie hatte die Sachen auf Rat ihrer beiden Freundinnen in einem Stuttgarter Dessous-Fachgeschäft gekauft und trug sie seither eigentlich regelmäßig im Büro.
Bald geht es weiter
Lieben Gruß,
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Re: Valeries Welt
Fortsetzung Kapitel 70
Es war noch nicht sechs Uhr am selben Nachmittag, da stellte Valerie ihr kleines weißes Auto vor Ericas Cannstatter Wohnung ab und klingelte an der Wohnungstüre der Freundin. Erica war schon zuhause und zum Glück noch allein. Michael würde heute später aus dem Geschäft kommen. Die Freundinnen setzten sich gleich zu einem Cappucino in die Küche und es dauerte keine fünf Minuten, dass Valerie der Freundin ihr Herz ausschüttete. Sie druckste eine Weile herum. aber dann kamen all ihre Zweifel auf den Tisch. Ob das jemals gut gehen könnte zwischen Gunnar und ihr, Valerie. Ob er vielleicht nur geil auf sie sei, ob er sie nur vögeln wollte, weil er auf Transen stehe, oder ob da eigentlich mehr dahinter sei? Valerie war voller Selbstzweifel und kurz vor dem Weinen.
Erica war nun ja wirklich ihre erste und älteste Freundin, ihr konnte sie alles sagen und ja, keiner und niemand würde sie besser verstehen können. Erica und Valerie kannten sich nun wirklich in- und auswendig, und wenn ihr jemand erklären könnte, was sich zwischen Gunnar und Valerie abspielt, dann wäre das Erica, niemand sonst.
"Ach du herrje, meine Kleine" sagte Erica bedauernd und nahm Valerie tröstend in den Arm. "Mach dir mal keine Gedanken", setzte sie dann noch hinzu. "Aber Männer sind halt so. Sie wollen uns Frauen halt vögeln. Im Allgemeinen und auch ganz im Speziellen."
Es folgte eine konzentrierte etwa zehnminütige Erklärung über die Eigenschaften von Männern an sich im Grundsätzlichen, dann wurden nacheinander speziell Michael und Gunnar durchgehechelt. Nach diesem Vortrag wußte Valerie dann aber auch, dass sie alles richtig gemacht hatte. Ja, alle Männer fahren auf Reizwäsche ab, je raffinierter die Wäsche, desto schneller tritt der Erfolg ein. Sie selbst, Erica, habe bestimmt zwanzig Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet, und ihr speziell Michael fresse ihr diesbezüglich aus der Hand.
"So sind se, die Männer" schloss sie ihre Ausführungen. Nur noch eines musste aber auch wissen: "Mit Liebe" .... sagte Erica dann noch. "Mit Liebe hat das aber gar nichts zu tun".
Soviel für heute, und damit ist das 70. Kapitel dann auch beendet.
Liebe Grüße, Valerie.
Es war noch nicht sechs Uhr am selben Nachmittag, da stellte Valerie ihr kleines weißes Auto vor Ericas Cannstatter Wohnung ab und klingelte an der Wohnungstüre der Freundin. Erica war schon zuhause und zum Glück noch allein. Michael würde heute später aus dem Geschäft kommen. Die Freundinnen setzten sich gleich zu einem Cappucino in die Küche und es dauerte keine fünf Minuten, dass Valerie der Freundin ihr Herz ausschüttete. Sie druckste eine Weile herum. aber dann kamen all ihre Zweifel auf den Tisch. Ob das jemals gut gehen könnte zwischen Gunnar und ihr, Valerie. Ob er vielleicht nur geil auf sie sei, ob er sie nur vögeln wollte, weil er auf Transen stehe, oder ob da eigentlich mehr dahinter sei? Valerie war voller Selbstzweifel und kurz vor dem Weinen.
Erica war nun ja wirklich ihre erste und älteste Freundin, ihr konnte sie alles sagen und ja, keiner und niemand würde sie besser verstehen können. Erica und Valerie kannten sich nun wirklich in- und auswendig, und wenn ihr jemand erklären könnte, was sich zwischen Gunnar und Valerie abspielt, dann wäre das Erica, niemand sonst.
"Ach du herrje, meine Kleine" sagte Erica bedauernd und nahm Valerie tröstend in den Arm. "Mach dir mal keine Gedanken", setzte sie dann noch hinzu. "Aber Männer sind halt so. Sie wollen uns Frauen halt vögeln. Im Allgemeinen und auch ganz im Speziellen."
Es folgte eine konzentrierte etwa zehnminütige Erklärung über die Eigenschaften von Männern an sich im Grundsätzlichen, dann wurden nacheinander speziell Michael und Gunnar durchgehechelt. Nach diesem Vortrag wußte Valerie dann aber auch, dass sie alles richtig gemacht hatte. Ja, alle Männer fahren auf Reizwäsche ab, je raffinierter die Wäsche, desto schneller tritt der Erfolg ein. Sie selbst, Erica, habe bestimmt zwanzig Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet, und ihr speziell Michael fresse ihr diesbezüglich aus der Hand.
"So sind se, die Männer" schloss sie ihre Ausführungen. Nur noch eines musste aber auch wissen: "Mit Liebe" .... sagte Erica dann noch. "Mit Liebe hat das aber gar nichts zu tun".
Soviel für heute, und damit ist das 70. Kapitel dann auch beendet.
Liebe Grüße, Valerie.
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Brigitta
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Re: Valeries Welt
Ach ja, Valerie,
das ist es, was wir lesen wollen, auch wenn's diesmal nur eine kurze Episode war.
Aber die Ereignisse müssen sich ja nicht immer überschlagen,
ist ja im "richtigen Leben" genauso ... und machmal gibt es eine Überraschung ...
Da Valerie jedoch diesmal nicht zum Reden gekommen ist
und ihre Zweifel eher größer geworden sind, müssen wir uns in Geduld üben,
doch wir wissen ja ...
Liebe Grüße
Brigitta
das ist es, was wir lesen wollen, auch wenn's diesmal nur eine kurze Episode war.
Aber die Ereignisse müssen sich ja nicht immer überschlagen,
ist ja im "richtigen Leben" genauso ... und machmal gibt es eine Überraschung ...
Da Valerie jedoch diesmal nicht zum Reden gekommen ist
und ihre Zweifel eher größer geworden sind, müssen wir uns in Geduld üben,
doch wir wissen ja ...
Danke Valerie!
Liebe Grüße
Brigitta
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Re: Valeries Welt
Also Valerie!!
immer wider Hut ab was du an Kapitel hervor zauberst,
mache bitte weiter mit der Geschichte!
Ja Zweifel sind Erlaubt bei Gunnar, aber hatte Valerie sowas nicht gesucht,
der Mann der sie spüren läst dass sie eine Frau ist und sie liebt wie eine Frau auf Ihre besondere Art halt.
Hoffe es geht weiter, wo immer der Weg von Valerie hinführt mit oder ohne Gunnar,
weiterhin mit den Freundinnen Kontakt hält oder Frankreich eine 2. Heimat wird ??
Lass mich/uns gerne von DIR überraschen Valerie.
bis bald
ganz lieben Gruß und Licht u. Liebe von Lilo
immer wider Hut ab was du an Kapitel hervor zauberst,
mache bitte weiter mit der Geschichte!
Ja Zweifel sind Erlaubt bei Gunnar, aber hatte Valerie sowas nicht gesucht,
der Mann der sie spüren läst dass sie eine Frau ist und sie liebt wie eine Frau auf Ihre besondere Art halt.
Hoffe es geht weiter, wo immer der Weg von Valerie hinführt mit oder ohne Gunnar,
weiterhin mit den Freundinnen Kontakt hält oder Frankreich eine 2. Heimat wird ??
Lass mich/uns gerne von DIR überraschen Valerie.
bis bald
ganz lieben Gruß und Licht u. Liebe von Lilo
Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
71. und letztes Kapitel.
Hoffentlich sind die treuen Leserinnen bei der Wahrnehmung der heutigen Überschrift nicht allzu sehr erschrocken. Aber doch, ja, ich habe mich entschlossen, mit der Geschichte, die. m.E. heute fast aus-erzählt ist, dann auch zu Ende zu kommen. Valerie ist ja, und das weiß sie auch, inzwischen doch an ihrem Ziel angelangt. Ihr erinnert euch, es war doch immer ihre erklärte Absicht, in Erfahrung zu bringen, was es im einzelnen bedeutet, als Mann sozusagen das Geschlecht zu wechseln (natürlich nur was die Kleidung betrifft) und über längere Zeit in die Rolle einer Frau zu schlüpfen und dort auch den Alltag als Frau zu verbringen, und zwar langer als nur ein paar Tage lang. Heute, nachdem sie etliche Zeit und viele Monate in ihrer neuen weiblichen Rolle zubrachte, hat sie nicht nur das Alltagsleben einer berufstätigen jungen Frau zur Genüge kennengelernt, und zwar mit allen Höhen und Tiefen. Was aber noch viel wichtiger ist, sie glaubt inzwischen auch verstanden zu haben, wie es sich mit der Liebe zwischen Mann und Frau verhält. Dass Liebe mehr ist als Sex.
Zu große Worte? Ich denke schon, dass sie Recht hat mit ihrer Einschätzung. Liebe und die logische Folgerung daraus, nämlich das Zusammenleben als Frau und Mann ist auch für sie und Gunnar möglich. Was sie meint, verstanden zu haben, ist die Tatsache, dass sie einen Mann wie Gunnar lieben kann. Obwohl sie einst mit sogenannten "männlichen Geschlechtsmerkmalen" diese Welt betrat, kann sie trotzdem mit einem Mann zusammenleben, ohne dass sie jetzt immer daran denken müsste, sich irgendwann einmal einer geschlechtsangleichenden Operation zu unterziehen. Davor hat sie sich nämlich immer gefürchtet, und eine solche Konsequenz hätte sie niemals auf sich genommen. Umso glücklicher ist sie jetzt, in Gunnar einen Mann gefunden zu haben, der sie als Mensch akzeptiert und liebt, so wie sie ist, und dem es offenbar kein allzu großes Problem ist, dass sie biologisch keine Frau ist, und die beiden niemals eigene Kinder haben werden.
Überhaupt Kinder: Gunnar hat in seinem Beruf als Lehrer täglich mit Kindern zu tun, und deshalb hat sich Valerie auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wohl wäre, irgendwann mal ein Kind zu adoptieren.
Valerie als Mutter, ein seltsamer Gedanke auf den ersten Blick. Auch für sie selbst. Aber solche "weiblichen" Eigenschaften steckten schon in ihr drin, wenn sie nur tief genug schaute, und Weiblichkeit hat sicherlich wenig mit den entsprechenden Organen oder weiblicher Biologie zu tun, das war ihr schon klar. Vielleicht macht sie das einmal mit der Adoption, aber das wird sie noch mit Gunnar besprechen müssen.
Gut, man könnte es als "Kompensation ihrer nicht real vorhandenen biologisch weiblichen Eigenschaften" betrachten, dass sie sich immer sehr viel Mühe gab mit ihrem äußerlichen weiblichen Erscheinungsbild, dass sie immer auf ihre Kleidung und die Figur achtete, ihre Silis nie zu klein wählte sondern stets so, dass Männer ihr nachkuckten. Dass sie sich stets sorgfältig schminkte, und das mit dem Effekt, dass sie nach außen eigentlich niemals und niemandem als "verkleideter Mann" auffiel und sich im Gegenteil die Männer auf der Straße oft nach ihr umdrehten. Sie fand das eigentlich immer gut. Und immerhin, auch Gunnar hat es insgeheim gefallen, daß seine Valerie nach draußen hin "Schau machte", und nur er allein kannte ja ihr kleines Geheimnis (natürlich mit Ausnahme ihrer anderen Freunde).
Und das letzte Gespräch mit Erica hat ihr auch die Augen darüber geöffnet, was Liebe ist, und seither ist sie sich auch sicher, dass sie Gunnar fragen wird, ob er sich vorstellen könnte, dass die beiden einmal zusammenleben werden. Sie meint die Antwort heute schon zu kennen, will sich aber mit der Frage noch Zeit lassen.
Beruflich hat sie sie in der vergangenen Woche das Gespräch mit Michael, ihrem neuen Chef, bereits gesucht und inzwischen auch einen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche, der sie materiell deutlich besser stellen wird als ihr gekündigter Job beim Daimler, den Namen, den ich aus juristischen Gründen bisher immer als XXXXler geschrieben habe, schreibe ich heute zum ersten mal im Klartext, weil die Story eh' zu Ende ist.
Valeries neues Büro liegt in der Stuttgarter Königstraße, einer der hipsten und angesagtesten Geschäftslagen in der Stuttgarter City. Ihr Auto parkt sie immer noch in einem innerstädtischen Parkhaus, aber sie wird sich bald einen kleinen Smart bestellen, und zwar einen E-Smart, den kleinen weißen Peugeot (einen Diesel) wird sie dann wohl verkaufen müssen.
Gunnar selbst wird ja dann auch wohl bald ein verbeamteter Lehrer sein und dann wird es für die beiden wohl die Zeit anbrechen, über ihre Zukunft nachzudenken, die wahrscheinlich eine gemeinsame sein wird. Zunächst, d.h. im nächsten Jahr oder in den nächsten zwei oder drei Jahren wird sie aber viel reisen müssen, ihr neuer Job verlangt das, sie wird dann viel in Südeuropa unterwegs sein, in dieser Zeit dann im Hotel wohnen und die Mahlzeiten im Restaurant einnehmen. Eigentlich ein guter Job für einen weiblichen Single wie Valerie. Ich denke es wird ihr gefallen und sie wird auch diese neuen Erfahrungen mitnehmen und ihren Horizont noch erweitern.
Mit ihren alten Freunden, das heißt mit Erica, ihrer Busen- und ältesten Freundin überhaupt, und mit Alice, ihrer alten Kollegin kommt sie noch gelegentlich zusammen, die Mädels reden dann (wie sollte es wohl anders ein) gerne über die Männer an sich und manchmal, wenn sie entsprechend viel Prosecco intus haben, auch über Valeries damalige Abenteuer als Messehostess in Frankfurt, und dann kann es schon mal vorkommen, dass sich Erica zu ihr herüberbeugt und ihr zuflüstert: "Erinnerst du dich noch an Karl-Heinz, deinen ersten Lover?" Sie kriegt dann von Valerie einen Knuff in die Seite, aber dann wird Valerie auch still und kriegt einen romantischen Gesichtsausdruck. Wie könnte sie ihren ersten Mann je vergessen?
ENDE
und liebe Grüße,
Valerie
Hoffentlich sind die treuen Leserinnen bei der Wahrnehmung der heutigen Überschrift nicht allzu sehr erschrocken. Aber doch, ja, ich habe mich entschlossen, mit der Geschichte, die. m.E. heute fast aus-erzählt ist, dann auch zu Ende zu kommen. Valerie ist ja, und das weiß sie auch, inzwischen doch an ihrem Ziel angelangt. Ihr erinnert euch, es war doch immer ihre erklärte Absicht, in Erfahrung zu bringen, was es im einzelnen bedeutet, als Mann sozusagen das Geschlecht zu wechseln (natürlich nur was die Kleidung betrifft) und über längere Zeit in die Rolle einer Frau zu schlüpfen und dort auch den Alltag als Frau zu verbringen, und zwar langer als nur ein paar Tage lang. Heute, nachdem sie etliche Zeit und viele Monate in ihrer neuen weiblichen Rolle zubrachte, hat sie nicht nur das Alltagsleben einer berufstätigen jungen Frau zur Genüge kennengelernt, und zwar mit allen Höhen und Tiefen. Was aber noch viel wichtiger ist, sie glaubt inzwischen auch verstanden zu haben, wie es sich mit der Liebe zwischen Mann und Frau verhält. Dass Liebe mehr ist als Sex.
Zu große Worte? Ich denke schon, dass sie Recht hat mit ihrer Einschätzung. Liebe und die logische Folgerung daraus, nämlich das Zusammenleben als Frau und Mann ist auch für sie und Gunnar möglich. Was sie meint, verstanden zu haben, ist die Tatsache, dass sie einen Mann wie Gunnar lieben kann. Obwohl sie einst mit sogenannten "männlichen Geschlechtsmerkmalen" diese Welt betrat, kann sie trotzdem mit einem Mann zusammenleben, ohne dass sie jetzt immer daran denken müsste, sich irgendwann einmal einer geschlechtsangleichenden Operation zu unterziehen. Davor hat sie sich nämlich immer gefürchtet, und eine solche Konsequenz hätte sie niemals auf sich genommen. Umso glücklicher ist sie jetzt, in Gunnar einen Mann gefunden zu haben, der sie als Mensch akzeptiert und liebt, so wie sie ist, und dem es offenbar kein allzu großes Problem ist, dass sie biologisch keine Frau ist, und die beiden niemals eigene Kinder haben werden.
Überhaupt Kinder: Gunnar hat in seinem Beruf als Lehrer täglich mit Kindern zu tun, und deshalb hat sich Valerie auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wohl wäre, irgendwann mal ein Kind zu adoptieren.
Valerie als Mutter, ein seltsamer Gedanke auf den ersten Blick. Auch für sie selbst. Aber solche "weiblichen" Eigenschaften steckten schon in ihr drin, wenn sie nur tief genug schaute, und Weiblichkeit hat sicherlich wenig mit den entsprechenden Organen oder weiblicher Biologie zu tun, das war ihr schon klar. Vielleicht macht sie das einmal mit der Adoption, aber das wird sie noch mit Gunnar besprechen müssen.
Gut, man könnte es als "Kompensation ihrer nicht real vorhandenen biologisch weiblichen Eigenschaften" betrachten, dass sie sich immer sehr viel Mühe gab mit ihrem äußerlichen weiblichen Erscheinungsbild, dass sie immer auf ihre Kleidung und die Figur achtete, ihre Silis nie zu klein wählte sondern stets so, dass Männer ihr nachkuckten. Dass sie sich stets sorgfältig schminkte, und das mit dem Effekt, dass sie nach außen eigentlich niemals und niemandem als "verkleideter Mann" auffiel und sich im Gegenteil die Männer auf der Straße oft nach ihr umdrehten. Sie fand das eigentlich immer gut. Und immerhin, auch Gunnar hat es insgeheim gefallen, daß seine Valerie nach draußen hin "Schau machte", und nur er allein kannte ja ihr kleines Geheimnis (natürlich mit Ausnahme ihrer anderen Freunde).
Und das letzte Gespräch mit Erica hat ihr auch die Augen darüber geöffnet, was Liebe ist, und seither ist sie sich auch sicher, dass sie Gunnar fragen wird, ob er sich vorstellen könnte, dass die beiden einmal zusammenleben werden. Sie meint die Antwort heute schon zu kennen, will sich aber mit der Frage noch Zeit lassen.
Beruflich hat sie sie in der vergangenen Woche das Gespräch mit Michael, ihrem neuen Chef, bereits gesucht und inzwischen auch einen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche, der sie materiell deutlich besser stellen wird als ihr gekündigter Job beim Daimler, den Namen, den ich aus juristischen Gründen bisher immer als XXXXler geschrieben habe, schreibe ich heute zum ersten mal im Klartext, weil die Story eh' zu Ende ist.
Valeries neues Büro liegt in der Stuttgarter Königstraße, einer der hipsten und angesagtesten Geschäftslagen in der Stuttgarter City. Ihr Auto parkt sie immer noch in einem innerstädtischen Parkhaus, aber sie wird sich bald einen kleinen Smart bestellen, und zwar einen E-Smart, den kleinen weißen Peugeot (einen Diesel) wird sie dann wohl verkaufen müssen.
Gunnar selbst wird ja dann auch wohl bald ein verbeamteter Lehrer sein und dann wird es für die beiden wohl die Zeit anbrechen, über ihre Zukunft nachzudenken, die wahrscheinlich eine gemeinsame sein wird. Zunächst, d.h. im nächsten Jahr oder in den nächsten zwei oder drei Jahren wird sie aber viel reisen müssen, ihr neuer Job verlangt das, sie wird dann viel in Südeuropa unterwegs sein, in dieser Zeit dann im Hotel wohnen und die Mahlzeiten im Restaurant einnehmen. Eigentlich ein guter Job für einen weiblichen Single wie Valerie. Ich denke es wird ihr gefallen und sie wird auch diese neuen Erfahrungen mitnehmen und ihren Horizont noch erweitern.
Mit ihren alten Freunden, das heißt mit Erica, ihrer Busen- und ältesten Freundin überhaupt, und mit Alice, ihrer alten Kollegin kommt sie noch gelegentlich zusammen, die Mädels reden dann (wie sollte es wohl anders ein) gerne über die Männer an sich und manchmal, wenn sie entsprechend viel Prosecco intus haben, auch über Valeries damalige Abenteuer als Messehostess in Frankfurt, und dann kann es schon mal vorkommen, dass sich Erica zu ihr herüberbeugt und ihr zuflüstert: "Erinnerst du dich noch an Karl-Heinz, deinen ersten Lover?" Sie kriegt dann von Valerie einen Knuff in die Seite, aber dann wird Valerie auch still und kriegt einen romantischen Gesichtsausdruck. Wie könnte sie ihren ersten Mann je vergessen?
ENDE
und liebe Grüße,
Valerie
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Brigitta
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
das war jetzt mal eine richtige Überraschung,
gar nicht so, wie ich es in meinem letzten Kommentar gedacht hatte,
doch dafür umso heftiger und völlig unerwartet ...
Ich verstehe, dass die Geschichte an dieser Stelle besser zu beende ist,
an der ihr Verlauf ohnehin eine Wendung nimmt,
andererseits hätte ich schon gerne weitere Episoden gelesen ...
So bleibt mir nur, Dir für Deine Erzählungen aus Valeries Welt zu danken
und zu hoffen, dass es vielleicht irgendwann doch eine Fortsetzung gibt.
Liebe Grüße
Brigitta
das war jetzt mal eine richtige Überraschung,
gar nicht so, wie ich es in meinem letzten Kommentar gedacht hatte,
doch dafür umso heftiger und völlig unerwartet ...
Ich verstehe, dass die Geschichte an dieser Stelle besser zu beende ist,
an der ihr Verlauf ohnehin eine Wendung nimmt,
andererseits hätte ich schon gerne weitere Episoden gelesen ...
So bleibt mir nur, Dir für Deine Erzählungen aus Valeries Welt zu danken
und zu hoffen, dass es vielleicht irgendwann doch eine Fortsetzung gibt.
Liebe Grüße
Brigitta
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Liebe Brigitta,
Danke für deine lieben Worte. Was ich sagen wollte ist dieses: Die Geschichte von Valeries Welt ist aus meiner Sicht zu Ende erzählt. Darin habe ich versucht, ein paar grundsätzliche Fragen, Gedanken, Möglichkeiten oder auch Probleme anzudiskutieren, die zum Crossdresser-Leben nun mal dazugehören (der ja auch zum Teil unser aller Lifestyle ist). Hier kennen wir uns aus, hier haben wir eigene Erfahrungen gemacht, jeder von uns auf seine Weise, und viele von uns sind sogar noch viel weiter gegangen als Valerie das jemals tun würde. Für andere, die sich bisher noch nicht getraut haben, mag Valeries Welt vielleicht die eine oder andere Anregung geliefert haben, selbst mal das eine oder andere auszuprobieren.
Ein paar dieser Facetten, die zu dem neuen Rollenspiel gehören, hat Valerie eine Zeit lang und stellvertretend für uns durchgespielt, das eine mehr, das andere weniger. Sie hat (für uns) ausprobiert, was es heißt, nicht mal nur schnell die Klamotten zu wechseln sondern die hübschen Sachen auch anzubehalten und dabei zu bleiben in der Frauenrolle und auszuprobieren, was das für das ganze komplizierte Geflecht unserer eigenen sozialen Beziehungen bedeutet. Und weil sie neugierig ist, wollte sie auch wissen was es heißt, eine Beziehung zum männlichen Partner als Sicht einer Frau zu erleben. Weiter versuchte sie nachzuempfinden wie es ist als Frau Sex zu haben (hatte was mit Geben und Nehmen zu tun, aber ich bin überhaupt nicht sicher, ob Valerie die Gefühle einer Frau beim Sex jemals in genuiner oder auch nur ähnlicher Weise nachvollziehen konnte. Andere Erlebnisfelder die sie nachzuspielen versuchte, waren die differenzierte Identität im Beruf, je nachdem, ob sie als Mann oder Frau auftrat..
Die Story ist nun mal erzählt. Es bleibt aber durchaus die Möglichkeit offen, dass ich mit neuen Valerie Geschichten oder Episoden zurückkommen werde, (nach einer gewissen Atempause, die auch ich mal brauche, denn mein reales Leben fordert mich ja auch noch, und das nicht wenig). Und immer unter der Voraussetzung, dass mir Anne-Mette weiterhin die Gelegenheit zur Verfügung stellt meine Geschichten in diesem schönen Forum zu veröffentlichen. Also gebt mir halt Zeit, dann sieht man weiter.
Für heute erst mal liebe Grüße und vielleicht steigt Valeries Luftballon bald mal wieder.
Danke für deine lieben Worte. Was ich sagen wollte ist dieses: Die Geschichte von Valeries Welt ist aus meiner Sicht zu Ende erzählt. Darin habe ich versucht, ein paar grundsätzliche Fragen, Gedanken, Möglichkeiten oder auch Probleme anzudiskutieren, die zum Crossdresser-Leben nun mal dazugehören (der ja auch zum Teil unser aller Lifestyle ist). Hier kennen wir uns aus, hier haben wir eigene Erfahrungen gemacht, jeder von uns auf seine Weise, und viele von uns sind sogar noch viel weiter gegangen als Valerie das jemals tun würde. Für andere, die sich bisher noch nicht getraut haben, mag Valeries Welt vielleicht die eine oder andere Anregung geliefert haben, selbst mal das eine oder andere auszuprobieren.
Ein paar dieser Facetten, die zu dem neuen Rollenspiel gehören, hat Valerie eine Zeit lang und stellvertretend für uns durchgespielt, das eine mehr, das andere weniger. Sie hat (für uns) ausprobiert, was es heißt, nicht mal nur schnell die Klamotten zu wechseln sondern die hübschen Sachen auch anzubehalten und dabei zu bleiben in der Frauenrolle und auszuprobieren, was das für das ganze komplizierte Geflecht unserer eigenen sozialen Beziehungen bedeutet. Und weil sie neugierig ist, wollte sie auch wissen was es heißt, eine Beziehung zum männlichen Partner als Sicht einer Frau zu erleben. Weiter versuchte sie nachzuempfinden wie es ist als Frau Sex zu haben (hatte was mit Geben und Nehmen zu tun, aber ich bin überhaupt nicht sicher, ob Valerie die Gefühle einer Frau beim Sex jemals in genuiner oder auch nur ähnlicher Weise nachvollziehen konnte. Andere Erlebnisfelder die sie nachzuspielen versuchte, waren die differenzierte Identität im Beruf, je nachdem, ob sie als Mann oder Frau auftrat..
Die Story ist nun mal erzählt. Es bleibt aber durchaus die Möglichkeit offen, dass ich mit neuen Valerie Geschichten oder Episoden zurückkommen werde, (nach einer gewissen Atempause, die auch ich mal brauche, denn mein reales Leben fordert mich ja auch noch, und das nicht wenig). Und immer unter der Voraussetzung, dass mir Anne-Mette weiterhin die Gelegenheit zur Verfügung stellt meine Geschichten in diesem schönen Forum zu veröffentlichen. Also gebt mir halt Zeit, dann sieht man weiter.
Für heute erst mal liebe Grüße und vielleicht steigt Valeries Luftballon bald mal wieder.