Was Saari schreibt ist schwer zu lesen und mir erschließt sich da nicht wirklich ein schlüssiger Inhalt, hört sich für mich eher nach dauernden Rechtfertigungen für irgendetwas an. Deshalb an dieser Stelle ein wenig von mir:
Zum bewußten Crossdressen (bzw. Ausprobieren von weiblichen Kleidungsstücken, was sich bei mir aber schon immer hauptsächlich auf feminines Schuhwerk bezog) bin ich in der Pubertät gekommen und war in erster Linie sexuell motiviert und immer war Scham dabei und ich fühlte mich abartig... Pubertätsbedingte Stubentranse?
Als mir später Informationsmöglichkeiten zur Verfügung standen, fühlte ich mich als Fetischist... Dann ist das halt so mit meiner Leidenschaft, ich bin aber nicht abartig (die sexuelle Stimmulation nahm zu diesem Zeitpunkt schon ab).
Dann kam die Zeit als ich unbewußt eher weibliche Kleidung in mein Alltags-Outfit integrierte und nach Rechtfertigungen suchte, falls mich jemand auf meine Radlerhosen und rasierten Beine ansprach... Rasierte Beine bringen keinen Zeitgewinn, das ist vollkommener Blödsinn, sehen aber hübscher aus und geben mir ein gutes Gefühl, welcher Mann pflegt schon seine Beine?
Irgendwann wurde ich mutiger und trug Westernboots und nicht eindeutig zu identifizierende Damenstiefel... Gefallen mir halt besser als Herrenschuhe, es ist das Gefühl beim Tragen und ohne Absätze fehlt halt etwas... Warum esse ich Pizza lieber als Spinat? Dafür habe ich keine Erklärung.
Mein jetziger Standpunkt: Die sexuelle Stimmulation hat sich gänzlich verloren und außerdem... Warum muß Frau sich rechtfertigen weibliche Kleidung zu tragen?
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Jetzt bin ich etwas über ein halbes Jahr hier im Forum, viele Beiträge haben mich zum Nachdenken angeregt und mir Klarheit verschafft. Vorher bin ich auf Erotik-Portalen und in Fetisch-Foren unterwegs gewesen, doch erst hier merke ich angekommen zu sein, wenn auch nur mit einem halben Bein in der Tür.
Bei der Abstimmung habe ich noch nichts angekreuzt, da ich mich derzeit nicht genau einordnen und ich noch nicht abschätzen kann wohin die Reise geht. Vermutlich wird sich zumindest an meinem Innern gar nicht so viel ändern. - Als Mann würde ich mich wohl überhaupt nicht so viel mit mir selbst beschäftigen... Danke, Forum!
Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.