Das erlebe ich in meinem Umfeld. Ich treffe öfters Studierende und andere Menschen aus dem universitären Umfeld. Dort gendern die meisten jedoch nicht mit * oder :, sondern sie benutzen eben inkludierende Formulierungen wie "Studierende" und sie nehmen Rücksicht auf die individuell gewünschte Ansprache. Zugegeben: es ist eine eher akademische Veranstaltung. An Gymnasien konnte ich das auch erleben. Mein Handwerker-Sohn und seine Freunde gendern nicht. Haben entweder keine Meinung dazu oder lehnen es ab. Ich würde ihn nie zum Gendern zwingen. Zwang ist nie fruchtbringend. Und: es gibt ja auch keinen "Gender-Zwang"! Das machen alle gendernden Menschen, die ich kenne, freiwillig.Nora_7 hat geschrieben: Mo 25. Mär 2024, 09:23Woher nimmst du, dass die Jugend Treiber des Gendern ist? Ich sehe die Aktivitäen vorwiegend bei mittelalten bis alten Feministinnen. Für mich ist Gendern auch eine verstärkte bipolare Zuordnung. Ist das gewollt?Marlen hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 23:13 Alte weiße Männer, vom drohenden Machtverlust in Angst versetzt, schreiben jungen Menschen vor, wie sie gefälligst in Zukunft zu sprechen haben.
Erbärmlich!
Liebe Grüße
Marlen
Nora_7
Daß Söder momentan als möglicher Kanzlerkandidat der Union an der Spitze steht, wurde kurz nach seinem "Gender-Verbot" bekannt. Da könnte es einen Zusammenhang geben.
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 476a2eac47
Sprache entwickelt sich nunmal, ob es mir gefällt oder nicht. Folglich kann man mitgehen oder eben nicht. Das schöne ist ja, daß die Sprache uns so viele Freiräume bietet.
Liebe Grüße
Marlen