Auch ich bezweifle, dass es bei der Ukraine bleibt.Blossom hat geschrieben: Do 24. Feb 2022, 21:23Kann man das mit Despoten?Jasmine hat geschrieben: Do 24. Feb 2022, 20:55 Die sollten sich alle "auf Augenhöhe" begegnen und miteinander reden.
Carl von Clausewitz schrieb in seiner Abhandlung "Vom Kriege" direkt im ersten Kapitel: "Der Krieg ist eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" (in diesem Fall Putins Politik) und in einem späteren Absatz: "Er ist also ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung des eigenen Willens zu zwingen".
Nichts anderes findet gerade statt.
Viel wichtiger wäre es m.E. das Veto-Recht im UN-Sicherheitsrat zu kassieren, da Russland selbst Aggressor ist! Und wenn es nach mir ginge: dauerhaft!
Und wer glaubt, dass es dem Möchtegern-Zaren nur um die Ukraine geht, der ist falsch gewickelt. Wenn wir Glück haben, bleibt es beim Einkassieren der Ukraine ... und anschließend ist wieder "business as usual" angesagt.
Schon zu Sowjektzeiten hatte die damalige UDSSR, das Bedürfnis sich Zugang zum Weltmeer zu verschaffen.
Mit Blick auf den jetzigen Zeitpunkt, ist die Tatsache, dass die Taliban sich von ihren "Besatzern befreit" haben, eine potetiel zukünftige Option für ein russischen Zugang zum Weltmeer.
Es geht um Russland als Gegenmacht zur USA.
Dazu braucht Russland wirtschaftlichen Freiraum.
Und keine Wachmannschaften der USA um sich herum.
Russland sieht sich durchaus bedroht.
Schon als George W. Bush Mittelstreckenraketen im Kampf gegen "die Achse des Bösen" in Polen stationieren wollte, hatte Putin sich klar da zu geäußert.
Mit Bezug auf die Ukraine geht es den Russen so, wie den Vertriebenen Deutschen aus Pommern und Schlesien.
Die Ukraine war mal ein Teil Russlands.
Das kann man nicht weg diskuttieren.
Es geht auch um die Identität der Ukrainer aber auch die der Russen.
LG Verena