Das ist auch für mich ein zentraler Satz. Gehört Dein Wohlbefinden nicht auch zu der Verantwortung ? Ein Mensch, der seine Bedürfnisse verleugnet, wird eher Unzufriedenheit in der Familie ausstrahlen. Ist das besser für die Familie ?evacampelli hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 07:57 Ehr spüre ich die große Verantwortung für Partnerin, Familie und Mitarbeiter die sich im Laufe der Jahre einfach aufgebaut hat.
Decision strongly required - # 3
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Decision strongly required
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Vicky
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Lavendellöwin
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Re: Decision strongly required
Hi Eva..evacampelli hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 07:57 Eher spüre ich die große Verantwortung für Partnerin, Familie und Mitarbeiter die sich im Laufe der Jahre einfach aufgebaut hat.
Und eigentlich ist das auch gut so. Es geht eben im Leben nicht nur um einen alleine.
auch ich habe mich gefragt, was mir das sagen möchte...
ich verstehe es wenn du sagst, das deine Konzentration auf gewisse Dinge dir gerade schwer fällt und
dadurch Verantwortlichkeiten nicht wie gewohnt ablaufen.
Aber ich sagte auch schon "let it flow"..das könnte heissen das, wenn etwas mal nicht so läuft,
du es abgeben oder teilen könntest. Und wenn du bereit bist, kannst du wieder dich dieser Sache ganz widmen.
Bei uns ist es so, das wir sowieso keine heteronormative Aufgabenteilung haben oder hatten.
Sondern die die Zeit hat, irgendwo näher dran ist, oder einfach Lust darauf hat macht die Aufgabe.
Das befreit unheimlich-weil es das Gefühl gibt, jede kann und darf alles machen.
Ja, wir haben auch Talente oder Wissen die/das besser bei der einen ausgepägt sind/ist, was wir aber nicht
mögen ist, es wenn die andere es nicht tun kann einen "Totalausfall" zu haben.
Deswegen sind die Verantwortlichkeiten im Grunde für jede die Selben, nämlich auch alle
selbstverantwortlich übernehmen zu können oder anders gesagt Unabhängigkeit.
Du siehst das ich Verantwortlichkeiten eher aufgabenbezogen auffasse-aber nicht wie jemand dabei aussieht..
Nur so ein klitzekleiner Gedanke
Alles Liebe Marie
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Re: Decision strongly required
Hey Jaddy .. ich denke das hat gar nicht mal so viel mit Scham zu tun .. deshalb ja auch "Verantwortung"Jaddy hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 09:31In diesem Satz steckt ziemlich die Essenz dessen, was ich als Frage gestern schon fast auf den Tasten hatte. Nämlich worin eigentlich genau der Unterschied in deinem Alltag, den Aufgaben, Tätigkeiten, Erwartungen anderer, etc. wäre, wenn du hypothetisch Vollzeit-Eva wärst. Aussehen, Name, vielleicht Klamotten verstehe ich, aber welcher Art sind die genannten Verantwortungen, dass du sie nicht in beiden Erscheinungsweisen und innerer Ausrichtung wahrnehmen könntest? Ist das mehr als eine befürchtete Überforderung anderer Menschen mit einem Thema, bei dem du (meine Spekulation:) selbst noch Scham empfindest?evacampelli hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 07:57Ehr spüre ich die große Verantwortung für Partnerin, Familie und Mitarbeiter die sich im Laufe der Jahre einfach aufgebaut hat.
Generell ( und in aktuellen Zeiten erst recht ) läuft ja in einem Betrieb nicht Immer alles rund ... und so manches Mal kämpft man um Aufträge / Fertigungszeiten / Gehaltszahlungen etc etc etc.
Ein Mann in einer tragenden Rolle In der Firma , der auf einmal eine Frau ist (und da ist es egal wie elegant der Übergang innerhalb der Firma gestaltet wird.. für den Kunden steht da auf einmal eine Frau Müller, wo doch immer der nette Herr Müller stand ) wird für die Firma ein Problem darstellen.
Sei es unter den Kollegen .. mit einem unbelehrbaren Kunden .. egal => das macht die Abläufe in jedem Fall mehr unrund als rund ...
Und Du kennst die Deutschen : Ist der Ruf erst ruiniert ....
Ich glaube so war das eher gemeint .. Eva ?? Bitte um Erklärung
P.S. .. meine Autocorrectur hatte oben aus Jaddy => Daddy gemacht .. gerade korrigiert
Das war keine Absicht !!!!
Danke an die Aufmerksame Svenja , die korrekt und diskret per P.N. auf den Lapsus hingewiesen hat.. That-a-Girl !!
Zuletzt geändert von lexes am Do 1. Okt 2020, 17:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Decision strongly required
Hallo Lexi, hallo Eva,lexes hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 14:23 .... Und Du kennst die Deutschen : Ist der Ruf erst ruiniert ....
Ich habe mich erst en femme in die Öffentlichkeit getraut (ein wirkliches Outing hat es nie gegeben), als ich nichts mehr zu verlieren hatte. Fast alle Freunde, meine Partnerin und meinen Arbeitsplatz hatte ich bereits als ewig nörgelnder und unzufriedener Erich verloren. Trotzdem wartete ich noch bis meine Mutter starb.
Wäre es also besser gewesen, wenn ich mich viel früher geoutet hätte? Ich weiß es nicht? Hätte ich den Job in einem eher konservativen Ingenieurbüro behalten? Wie viele alte Freunde hätten noch zu mir gehalten? - Die letzten verabschiedeten sich jedenfalls, nachdem Erika aufgetaucht war. Und mit meiner Mutter wäre es sicherlich eine Katastrophe geworden. Sie wusste von meinem "Fetisch", sprach aber nie mit mir darüber.
Aus heutiger Sicht hätte ich mich einfach outen sollen. Es brach am Ende sowieso alles zusammen. Aber ich spielte einfach weiter meine Rolle ohne wirklich über meinen "Fetisch" und/oder das, was mich unglücklich machte, nachzudenken.
Liebe Grüße
Erika
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Whoopy Highfly
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Re: Decision strongly required
@Lexes und Mitleser*innen,
Wie ich in Post 30 geschrieben habe, trifft vieles auf die Deutschen zu.
Glaube aber eher, das es an der deutschen Sprache liegt. Diese ist nicht neutral. Alleine der Artikel vor dem Subjekt beschreibt schon das Geschlecht.
Im deutschen geschäftlichen Sprachraum werden die Personen mit Herr/Frau Nachname angesprochen, in anderen Ländern nur mit dem Vornamen ohne Pronomen. Dort weiß jede(r) wer der Chef ist und wird mit Respekt behandelt.
Das verknöcherte deutsche geht mir .... Verleugnen will ich mein Heimatland nicht, jedoch sollten wir unsere Neutralität in der Sprache vorantreiben. Dann wird vieles einfacher.
Ob als Frau oder Mann die Verantwortung im Betrieb oder Familie übernimmt, spielt keine Rolle. Im Kopf muss das umdenken stattfinden.
Das gab es mal eine Folge in Star Treck "Geist sucht Körper". Die zeigte, das der Geist über dem Körper steht. Ist zwar nicht erstrebenswert, jedoch der erste Schritt zur Vollkommenheit.
Das Geschlecht entsteht im Kopf, der Körper zeigt es.
Eine nachdenkliche
Whoopy
Wie ich in Post 30 geschrieben habe, trifft vieles auf die Deutschen zu.
Glaube aber eher, das es an der deutschen Sprache liegt. Diese ist nicht neutral. Alleine der Artikel vor dem Subjekt beschreibt schon das Geschlecht.
Im deutschen geschäftlichen Sprachraum werden die Personen mit Herr/Frau Nachname angesprochen, in anderen Ländern nur mit dem Vornamen ohne Pronomen. Dort weiß jede(r) wer der Chef ist und wird mit Respekt behandelt.
Das verknöcherte deutsche geht mir .... Verleugnen will ich mein Heimatland nicht, jedoch sollten wir unsere Neutralität in der Sprache vorantreiben. Dann wird vieles einfacher.
Ob als Frau oder Mann die Verantwortung im Betrieb oder Familie übernimmt, spielt keine Rolle. Im Kopf muss das umdenken stattfinden.
Das gab es mal eine Folge in Star Treck "Geist sucht Körper". Die zeigte, das der Geist über dem Körper steht. Ist zwar nicht erstrebenswert, jedoch der erste Schritt zur Vollkommenheit.
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Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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evacampelli
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Re: Decision strongly required
Hallo Lexes,lexes hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 14:23 Ein Mann in einer tragenden Rolle In der Firma , der auf einmal eine Frau ist (und da ist es egal wie elegant der Übergang innerhalb der Firma gestaltet wird.. für den Kunden steht da auf einmal eine Frau Müller, wo doch immer der nette Herr Müller stand ) wird für die Firma ein Problem darstellen.
Sei es unter den Kollegen .. mit einem unbelehrbaren Kunden .. egal => das macht die Abläufe in jedem Fall mehr unrund als rund ...
Und Du kennst die Deutschen : Ist der Ruf erst ruiniert ....
Ich glaube so war das eher gemeint .. Eva ?? Bitte um Erklärung
es ist so wie Du es beschreibst und so war es auch gemeint.
Ein (wenn auch nur äußerlicher) Wechsel vom jahrzehntelangen Mann in exponierter Position zur Frau im Berufsleben hat (definitiv schwierige) Konsequenzen nicht nur für die Person (mich) selber, sondern auch für andere Menschen. Und ja, wirtschaftliche auch. Was gibt es da zu erklären?
Über die familiäre Seite können wir ja gerne mal aus dem Forumsarchiv eine Statistik über gescheiterte Beziehungen machen...
Persönliche Berichte aus vertraulichen Gesprächen kann ich zusätzlich beisteuern.
Dennoch:
Ich möchte mich nochmal, gerade auch für die unbequemen (das sind mir die wichtigsten), Beiträge, Meinungen und Erfahrungen bedanken.
Alles fließt so in viele Köpfe (auch in meinen), regt zum Überdenken der eigenen Sichtweise an.
So hinterläßt diese Diskussion Spuren, zumindest bei mir.
Jetzt ist es für mich aber erst einmal gut. Für meinen Teil: ich versuche mal den Fuß vom Gas zu nehmen, dann muss auch niemand lenken. (Winke Winke, Laila)
Es braucht etwas Zeit die vielen Aspekte wirken zu lassen. Meine emotionale Verarbeitungskapazität ist eben begrenzt.
So eine Forumsdebatte geht sehr schnell, die Erfahrung die hinter den Beiträgen steck ist aber lange gereift und kann nicht durch das lesen von ein paar Zeilen übersprungen werden. Direkt übertragbar ist da sowieso wenig.
Liebe Grüße
Eva
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Re: Decision strongly required
Hi Whoopy...Whoopy Highfly hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 15:19 in anderen Ländern nur mit dem Vornamen ohne Pronomen. Dort weiß jede(r) wer der Chef ist und wird mit Respekt behandelt.
Das verknöcherte deutsche geht mir .... Verleugnen will ich mein Heimatland nicht, jedoch sollten wir unsere Neutralität in der Sprache vorantreiben. Dann wird vieles einfacher.
Ob als Frau oder Mann die Verantwortung im Betrieb oder Familie übernimmt, spielt keine Rolle. Im Kopf muss das umdenken stattfinden.
das ist doch aber auch hier in Deutschland so mit Vornamen und du...
als ich 1999 meinen ersten ernsthaften Job in einem Systemhaus angefangen habe,
gab es da die Aktion "Sag du zu mir"..alle hatten ein Namensschild mit dem Vornamen drauf.
Das galt auch für die Team-, Abteilungsleiter und die Geschäftsführer-warum aber auch nicht?
Das hat mich sehr beeinflusst, ich bin auch kein Sie-Mensch, denn grade bei Sie hast du ja oft
Herr oder Frau dabei. Wenn möglich bin ich sehr schnell beim du.
Und du ist ja auch nicht respektlos, Respekt ist unsre Aufgabe und nicht ne falsche Maske die ich aufhabe..
naja...
und aber bitte, natürlich ist für die Übernahme von Verantwortung das Geschlecht egal.
Und es ist auch egal in welchem Bereich das ist..auf meiner Sicht zumindest.
Zumindest wurde ich so erzogen...
Alles Liebe Marie
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Re: Decision strongly required
Nur kurze Anmerkung zum "Du", es ist einfach unhöflich. Es gibt Unternehmenskulturen, bei denen der Vorname und das vertrautere "Du" genutzt werden. OK, keine Einwände.
Richtig müßte aber der Vorname mit dem "Sie" in Verbindung geracht werden. So ist es auch im englischsprachgen Raum gemeint, dumm nur das beide Worte "You" ausgesprochen und geschrieben werden. Die Skandinavier gehen grundlegend respektvoller mit dem "Du" um.
LG
Petra Sofie
Richtig müßte aber der Vorname mit dem "Sie" in Verbindung geracht werden. So ist es auch im englischsprachgen Raum gemeint, dumm nur das beide Worte "You" ausgesprochen und geschrieben werden. Die Skandinavier gehen grundlegend respektvoller mit dem "Du" um.
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Re: Decision strongly required
@Marie,
In einem Systemhaus ist das üblich, ferner auch alle Firmen mit angelsächsischem Management oder mit angelsächsischen Mutterkonzern.
Im Ing.-Büro war das schon in den 80ern üblich.
Jedoch die alten eingesessenen deutschen Firmen beharren auf dem Geschlecht und Nachnamen. Das soll Respekt verschaffen, was nach meiner Meinung nur vorgeschoben ist.
Am liebsten habe ich mit den Niederländern gearbeitet, weil dort die Leute generell nach Position und Funktion angesprochen werden, egal ob männlich, weiblich oder gender.
In einem Systemhaus ist das üblich, ferner auch alle Firmen mit angelsächsischem Management oder mit angelsächsischen Mutterkonzern.
Im Ing.-Büro war das schon in den 80ern üblich.
Jedoch die alten eingesessenen deutschen Firmen beharren auf dem Geschlecht und Nachnamen. Das soll Respekt verschaffen, was nach meiner Meinung nur vorgeschoben ist.
Am liebsten habe ich mit den Niederländern gearbeitet, weil dort die Leute generell nach Position und Funktion angesprochen werden, egal ob männlich, weiblich oder gender.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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