Alex_Sabine hat geschrieben: Mo 22. Jun 2020, 12:17
Dennoch liebe ich es Wein, Bier, gelegentlich Cocktails ... zu trinken. Ich liebe es auch, gelegentlich berauscht zu sein, wenn sich dann meine Wahrnehmung verändert.
...
Ich liebe die sich mit Alkohol einstellende Gelassenheit in sozialen Kontexten, möchte sie aber nicht glorifizieren und weiß um die kulturelle Illusion, die sich durch falsch verstandener Gewohnheit und Tradition um solche Riten legt. Ich habe also keine Argumente für Alkohol außer dem, dass es mir unheimlich Spaß macht, welchen zu trinken.
Liebe Alex_Sabine, liebe Community
Hier mal die Bedeutungen von Liebe laut deutschen Wörterbuch...
[1] kein Plural: inniges Gefühl der Zuneigung für jemanden oder für etwas
[2] kein Plural: sexuell oder erotisch motivierte Neigung zu jemandem oder zu einer Sache
[3] kein Plural: Geschlechtsakt; Akt der körperlichen Vereinigung in Folge von [2]
[4] umgangssprachlich: Liebschaft
[5] ohne Plural: innige und gefühlsbetonte Beziehung zu einer Sache, einer Idee, einem Ziel oder Ähnlichem
[6] ohne Plural, mit der Präposition mit: unter Aufbietung großer Sorgfalt und Anteilnahme
[7] ohne Plural: Freundschaftsdienst, Gefälligkeit
[8] umgangssprachlich: Mensch/Person, den man liebt
Ich stelle hin und wieder und in den unterschiedlichsten Situationen / Themen fest, dass der Mensch im Alltag dazu neigt, zu sagen: "Ich liebe dies und/oder das...!".
Wenn wir die Bedeutung des Wörtchen "Liebe" dann auch noch in Zusammenhang mit einer Droge bringen, ist das für mich ehrlich gesagt bedenklich.
Meiner Meinung nach wird "Liebe" auch sehr oft mit "Vergnügen" verwechselt...
Hier mal die Bedeutungen für "Vergnügen" laut deutschem Wörterbuch...
[1] transitiv: Freude machen/erzeugen
[2] reflexiv: Spaß haben, sich die Zeit vertreiben, sich eine Freude machen
Und wiederholt von mir nochmal ganz ehrlich. Zu meinem Partner und meinen Kindern zu sagen "Ich liebe dich

", ist für mich persönlich mit nix anderem zu vergleichen, was ich noch lieben könnte und schon gar nicht in Verbindung zu/mit Drogen.
Namaste
Zusatz:
Ich bin dankbar für eure ehrlichen Reaktionen hier, aber es erschreckt mich etwas, wenn ich hier so manchen Kommentar lese. Ich habe das Gefühl es wird manchmal verharmlost, was wir uns mit Alkohol antun. Auch die Argumente des beschwipt sein erschrecken mich. Uns mutig einer Herausforderung pur und really zu stellen macht mit uns etwas positives, genauso, wie es etwas mit uns ins negative macht, wenn wir uns einer Herausforderung nur noch beschwipst stellen können.
Ich bin klar und deutlich gegen eine Verharmlosung von Alkohol
