Ich muss zugeben, ich war ein wenig verwundert, über deine - sorry, dass ich das so sagen muss - kindliche Naivität, was das Unrechtsbewusstsein so einiger Menschen angeht. Leider leben wir in einer Welt, wo es Menschen gibt, denen es scheissegal ist, ob sie, bei dem was sie tun, beobachtet, angemahnt oder verfolgt werden. Die haben einfach eine ganz andere Hemmschwelle als jemand, der aus gut behüteten Verhältnissen kommt. Die mussten schon früh lernen sich durchzuschlagen. Kommen aus sehr schwierigen Verhältnissen, haben vllt. Krieg erlebt und stehen ansonsten nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Denen ist es schlichtweg wurst, was mit ihnen oder dir passiert, wenn sie dich haben.Jasmine hat geschrieben: Di 11. Feb 2020, 14:28 Jetzt meine Frage dazu: Wenn Videoaufzeichnungen in der Ubahn gemacht werden, dann müssten meiner Meinung nach auch Hinweisschilder betreffend der Videoüberwachung angebracht sein.
Folglich passierte die Tat im Wissen das eine Videoüberwachung existiert. Haben die Täter kein Unrechtsbewusstsein? Oder sollte der Staat für mehr Sicherheit sorgen?
Da hilft auch keine Videoüberwachung. Denn selbst wenn die irgendwann geschnappt werden, lachen die nur über die strafrechtliche Verfolgung, die es in Deutschland gibt. Da kann der Staat für mehr Sicherheit sorgen wie er will, wenn die Gesetze nicht dementsprechend angepasst werden. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen aus Afghanistan. Der sagte mir, dass die sich hier kaputt lachen über die Repressalien, die sie erwarten, wenn sie wider dem Gesetz handeln. Das hätten wir uns daheim nicht getraut, aber bei euch ist einfach alles möglich, sagte er. Deutschland ist das Land of Rape and Honey in Sachen Strafverfolgung. Guck sich doch nur einer mal an, wie sehr die grossen Clans die Städte beherrschen. Und das ist nicht erst seit gestern so. In FfM gab es in den 90ern schon Stadtteile, da ist kein Taxi hingefahren. Heute ist es beinahe jede Stadt im Pott, in denen es sogenannte No-Go-Areas gibt. Da fährt noch nicht mal die Polizei hin - und Rettungsdienste äusserst ungern.