Hallo Laila-Sarah,Laila-Sarah hat geschrieben: Di 20. Nov 2018, 21:16Das Problem des (ich hasse das Wort) anormal seins besteht in der Tat nur deshalb, weil es eine Norm gibt. Die Norm kommt von der Gesellschaft und wird dadurch definiert wie die Mehrheit ist. Sprich hätten alle 3 Augen, dann hätte der Dreiaugige kein Problem. Wäre er alleine dann auch nicht. In einer Welt wo alle zwei Augen haben schonSasha hat geschrieben: Di 20. Nov 2018, 21:08 Also mit anderen Worten (so verstehe ich Dich, Laila-Sarah) ist Transsexualität (TS) nur ein gesellschaftlich generiertes Problem.
Sehe ich allerdings nicht so, für mich ist es zu 50% ein physisches Problem, warum, das zu erklären, würde mir im Moment aus dem Stehgreif nicht gelingen.![]()
ich fürchte, wir reden ein wenig aneinander vorbei. Ich stimme mit Dir überein, daß der Begriff und das, was wir im sozial-gesellschaftlich-kulturellen Sinne darunter verstehen, nur im sozialen Kontext Sinn ergibt. Auch stimme ich Dir zu, daß es, wenn es keine Normen, wie es sie heute gibt, gäbe, TS so nicht geben würde.
Aber, und da sehe ich die Crux, die "Symptome", die als physische Komponente bei TS auftreten, wären m.M.n. auch ohne einschränkende Normen vorhanden. Vielleicht gäbe es dann einfach nur ein anderes Wort dafür, und die Sicht der Gesellschaft darauf wäre eine andere. Was z.B. habe ich von Normen oder dem Fehlen selbiger, wenn mich z.B. als MzF genau das stört, was mir irrtümlicherweise bei meiner Entstehung mitgegeben wurde? (um nur einen leicht fassbaren Punkt herauszugreifen)
VG Sasha
eine Krankheit ist (in der Regel) heilbar ...