Jetzt, wo ich gedanklich in die Vergangenheit reise, fällt mir auf wie toll es einfach war, früher auf den Partys.
Frau hat viele Bekanntschaften geschlossen, jede Menge Spaß gehabt, ist rum gekommen und hat einfach nur gelebt.
Nicht alles was glänzte war Gold, jedoch habe ich daraus aber Erfahrungen sammeln können.
Diese Erinnerungen sind in meinem Herzen und diese lasse ich mir nicht weg nehmen oder unterdrücken.
An diesen Erinnerungen möchte ich eines Tages anknüpfen!
Wann dieser Tag X sein wird, das weiß ich nicht, aber er wird kommen!
Ich kann an gar nichts mehr anderes denken, als Anna zu sein.
Geistig bin ich es schon lange, jedoch "sollte" auch die Umsetzung kommen. Das Problem ist, das ich mich selber hemme
Rücksichtnahme,kein gesunder Egoismus,Streit aus dem Weg gehend, Ja-Sagerin...
Eine Freundin von mir sagte, aufgrund dieser Eigenschaften wäre ich eine Pantoffelheldin
Bin ich evtl abhängig von meiner Frau?
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr geht es mir wieder schlechter. Das Ziel so nah, aber aus den Augen verlierend.
Doch nicht auf der Zielgeraden ankommen, sondern wieder einmal irgendeine Abzweigung / einen Umweg laufen.
Kommt meine Depression vom "Anna wegdrücken" ?
Sie nicht in die Mitte nehmen, verstossen weil andere nicht mit ihr klar kommen?
Und das lässt mich nicht klar kommen. Grübeln! Traurig sein! Unverständnis für mich selbst haben.
Viele liebe Menschen hier sagten mir das magische Wort: LEBE Anna, lebe.
Der Schatten meiner selbst lässt es aber nicht zu. Er will nicht das ich lebe, dieser Schatten ist noch zu dunkel.
Der Gedankenstrudel, mal wieder bin ich in ihm gefangen
