Was ist sexistisch? Was nicht?
Was ist sexistisch? Was nicht? - # 3

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Sylvia
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 31 im Thema

Beitrag von Sylvia »

Marielle hat geschrieben:


Sylvia möchte ich fragen, aus welcher Perspektive die Aussage/Annahme "dass nur jeder für sich definieren kann, was er als sexistisch empfindet und was nicht." zu betrachten ist. Meinst du damit, dass jemand, der z.B. in der Strassenbahn_in* absichtlich am Hintern angefasst wird, das für sich zu beurteilen hat oder das derjenige Mensch, der aktiv anfasst, das beurteilen soll? Im ersten Fall wäre ich grundsätzlich deiner Meinung, im zweiten aber voll kontra (wobei ich nicht glauben mag, dass du es so meinen könntest). Jedenfalls ist damit aber die Problemstellung klar: Da die 'Tat' einer möglichen Beurteilung durch das 'Opfer' zwangsläufig vorausgehen muss und die Beurteilung durch das 'Opfer' für den/die 'Täter_in' nicht vorhersehbar ist, braucht es ein allgemeines Verständnis von 'geht und 'geht nicht', wenn nicht jede_r Hohlkopf seine eigenen Regeln machen können soll; und das kann es ja wohl nicht sein. Daher gibt es m.E. nichts, was man der individuellen Beurteilung überlassen kann. Es bedarf meiner Ansicht nach einer gesellschaftlichen Aushandlung, was geht und was nicht geht. Das diese Aushandlung von Menschen untereinander einvernehmlich übergangen werden kann, ist klar. Aber eben nur einvernehmlich, nicht auf Verdacht oder Versuch.




* 'Gegendert' wird dadurch, dass man spezifische Sprachformen benutzt. 'Dachdecker_in' ist die ungegenderte Form, 'Dachdeckerin' die gegenderte Form. Es gibt eine sehr ulkige Kampagne einer total liberalen Zeitung, deren Macher_innen die richtige Anwendung von 'gendern' allerdings bis heute nicht verstanden haben. :mrgreen:


Hallo Marielle,

natürlich war das aus Sicht des "Opfers" gemeint. Und: ungefragt fremde Menschen an den Po zu fassen sollte sich eigentlich so oder so von alleine verbieten, die Quote derer, die das als "Opfer" als nicht sexistisch empfinden würden, dürfte im Promille-Bereich liegen. Wie soll die "gesellschaftliche Aushandlung" Deiner Meinung nach aussehen? Und wie soll eine Übertretung sanktioniert werden?

Zum Gendern: "Dachdeckerin" ist schlicht das, was es ist: Eine Dachdeckerin halt. Dazu brauch ich keine Gendertheorie. "Dachdecker_in" ist schlicht und ergreifend Sprachverhunzung.

Lg,
Sylvia
Astrid
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 32 im Thema

Beitrag von Astrid »

Hallo Daenerys,

"Sei doch nicht gleich so verkrampft!"
Den oder ähnliche Aussprüche haben bestimmt schon einige Frauen gehört, die sich "harmlosen" sexistischen Alltagsäußerungen verbeten haben.

Die vielen kleinen Verfehlungen bereiten oft den Boden für die großen. Und eine ernsthafte Diskussion über Sexismus beginnt für mich schon dort, wo er tagtäglich vorkommt.

Ein Kollege nannte mich neulich prüde, weil ich mich dazu bekannte, Pornofilme wiederlich zu finden. Harmlos, aber ich fand's daneben.
Ein anderer Kollege meinte neulich in einer Runde von mir und drei weiteren Kollegen ganz klar, "daß sich heutzutage jeder zur Frau ummachen lassen kann, der das will. Das ist kein Problem" (Anm.: Ich trete offen als Transgender auf, jeder weiß und sieht das).
Harmlos? Mich hatte das an diesem Tag schwer getroffen. Ich glaube keinem der Anwesenden war auch nur annähernd bewußt, wie sehr mich das verletzt hat.

Wie gesagt, ich bin nicht Deiner Meinung, daß wenn wir hier auch mal ums Kleinkarierte reden, gleich die ganze Diskussion verwässern.
Und nochmal, was empfinden die Frauen, die sich selbst möglicherweise nicht als "optischer Gewinn" ansehen und nun durch die Presse erfahren, wie ihre Parteikollegen Personalfragen diskutieren?

auch nachdenklich - Astrid
ExuserIn-2019-12-20

Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 33 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-20 »

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexismus

Die Defintion ist doch hier ;)
Astrid
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 34 im Thema

Beitrag von Astrid »

Liebe Daenerys,

sei Dir versichert, es lag nicht im Geringsten in meiner Absicht, Dir irgendetwas zu unterstellen. Wenn das für Dich so rüberkam, dann tut es mir leid und ich entschuldige mich.

Ich kann zwar nicht das Niveau halten, wie die meisten, die hier im Thread schreiben, aber auch ich habe zu diesem Thema einen Standpunkt, den ich auch gerne vertrete. Genauso gerne lasse ich mich aber auch eines Besseren belehren, wie ich schon oft bewiesen habe - wenn ich's denn einsehe.

Deswegen schade, daß Du hier jetzt raus sein möchtest. Ich finde Deine Beiträge immer sehr feinfühlig und hilfreich.

Liebe Grüße - Astrid
Anne-Mette
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 35 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

sexistische Äußerungen werden oft verwendet, um jemanden abzuqualifizieren.
Wenn ich über jemanden sage: "... jedenfalls etwas für's Auge", dann will ich vielleicht damit sagen: "...mehr hat der oder die(wohl) nicht auf dem Kasten".

Das fällt besonders leicht, wenn man Menschen oder Personengruppen nicht mag. Was wurde schon über PolitikerInnen gesagt und geschrieben!

Andererseits freue ich mich auch manchmal selbst, wenn meine "gedachten Vorurteile" im Nachhinein bestätigt werden (smili)

Gruß
Anne-Mette
exuserin-2016-12-21

Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 36 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 »

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
als Einstieg zu diesem Thema ,worauf ich eigentlich kein Bock hab ,weil die Akademikerin hier ein Fass aufmacht was nicht zum Ergebniss führen wird ,wie es sich Marielle wünscht.
Dann frage ich mich, warum Du in diesem Thema liest und schreibst und wundere mich. Da ist auch so ein "Unterton" )):m der mir nicht gefällt.
Es besteht durchaus die Möglichkeit, sich aus Themen rauszuhalten, die einem nicht behagen.

Die wenigsten Themen führen zu einem Ergebnis; es ist auch kaum möglich, ein "gewünschtes Ergebnis" herbeizuführen, wie wir alle sicherlich schon bei anderen Themen festgestellt haben.

"Die Gedanken sind frei" habe ich auch schon geschrieben. Allerdings beeinflussen Gedanken in gewisser Weise auch Handlungen (und sei es, wenn enthemmende Mittel :)p eingenommen werden.)
Außerdem beeinflussen Gedanken den Zeitgeist; insofern ist es wichtig, auch über Sexismus zu diskutieren.

Gruß
Anne-Mette
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 88#p151688

Hallo Anne -Mette ,
das (oben)ist der Grund worauf dieser Tread entstanden ist . In dem obigen total vorbei und auch mit einem " Unterton ", seitens von Marielle, der mich genau so gestört hat ! Am Thema vorbei und mit Unterstellungen die überhaupt nicht zutreffend sind. Plissieedreher seine Frage hat mit Sexsismus nichts zu tun ,sondern die Gefühlswelt !!
Ich habe jetzt mein Kommentar abgegeben .
Aber was mir bei dir auffällt !! Wenn zwei das gleiche tun ,legst du unterschiedliche Messlatten auf . Korrekt oder??
Hast halt an mir deinen Narren gefressen ! Danke dir für deine Aufmerksamkeit (ki) (ki) Finde ich ganz lieb )))(:

Das war es hier für diese Seite und nichts für Ungut !

Inge aus Baden Württemberg !!
Dolores59
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 37 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Sylvia hat geschrieben: Zum Gendern: "Dachdeckerin" ist schlicht das, was es ist: Eine Dachdeckerin halt. Dazu brauch ich keine Gendertheorie. "Dachdecker_in" ist schlicht und ergreifend Sprachverhunzung.

Lg,
Sylvia
Wenn Schendern, dann so:

Dachdecker/Dachdeckerin/Dachdecker_in/DachdeckerInnen/Dachdecker*in werden durch die Pluralform "Dachdeckende" ersetzt. Damit sind Frauen, Männer und alle, die sich dazwischen verorten, angesprochen.

Studierende (Studenten/Studentinnen)
Schlachtende (Schlachter/Schlachterin)
Fleischernde (Fleischer/Fleischenrin)
Richternde (Richter/Richterin)
usw.

LG
Dolores (Schelmende)
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
Marielle
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 38 im Thema

Beitrag von Marielle »

Hallo Sylvia, Hallo zusammen,

mit deinem letzten Beitrag sind wir schon relativ nah beieinander mit unseren Standpunkten zum Sexismus.

Ich würde die Handlungen, über die man reden sollte (muss), gern über das physische 'Anfassen' hinaus ausweiten, sodass auch vermeintlich 'flappsige Sprüche' daraufhin abgeklopft werden, ob sie auf andere Menschen herabsetzend oder übergriffig wirken. Soll heissen: Auch die Unterstellung, die meisten Frauen legten es mittels ihrer Kleidung darauf an, in allen möglichen Situationen von Männern als Verführerin gesehen oder gar angesprochen (angemacht) zu werden, sollte sich m.E. von allein verbieten. Es ist mir ziemlich egal, ob man das dann als Anstand oder als Vermeidung von Sexismus betrachtet. Die Hauptsache ist, dass die Unanständigen oder die Sexisten das Problem erkennen. Die obige Aussage ist nach meiner eigenen Erfahrung und auch nach Angaben sehr vieler Frauen (Cis und Trans) nämlich schlicht falsch, wird aber von manchen Zeitgenoss_innen ganz klar als Berechtigung für übergriffiges Verhalten (in Wort und Tat) genutzt.


Zu deinen Fragen:

Die gesellschaftliche Aushandlung findet hier grade statt. Das war der Wunsch, den ich mit diesem Thread an das Forum hatte. Natürlich erfasst das nicht die gesamte Gesellschaft, aber einen Teil davon, in den ich mich einbringen kann, der weitgehend ausserhalb meiner sonstigen Filterblase liegt und für dessen Mitglieder auch ich ausserhalb der eigenen Filterblasen bin, sodass genug Potential für eine kontroverse und wirksame Diskussion besteht.

Ich habe im ersten Beitrag meine Ansicht zur Definition von Sexismus eingebracht und dazu Zustimmung und Widerspruch bekommen. Auch wenn sich leider (noch) keine durchgängige Debatte um Ansichten und Formulierungen ergeben hat, von der ich nach wie vor glaube, dass sie möglich und sinnvoll ist: Es ist offensichtlich geworden, dass es hier mehrere Menschen (gefühlt hinter mehr als der Hälfte der Wortmeldungen) gibt, die den ursprünglichen Auslöser für einen sexistischen 'Tatbestand' halten. Das wäre in anderen Umfeldern (z.B. Filterblase Herren-Stammtisch) u.U. nicht passiert. Daraus wird sich, sofern die Argumente gut genug sind, eine Konsensverschiebung entwickeln, die zu Veränderungen bzw. Verbesserungen führt. Das wird nicht heute und nicht morgen passieren und man wird auch nicht jede_n damit erreichen, aber es läuft und man muss es am laufen halten, denke ich.

Im Grunde läuft damit auch die Sanktionierung. Es bleibt nicht unwidersprochen, es gibt argumentativen, verbalen Gegenwind für solche Positionen bzw. Sprüche; erstmal hier und daraufhin hoffentlich auch anderswo. Es geht mir doch nicht darum, möglichst irgendwelche strafrechtlich relevanten Taten und Konsequenzen daraus zusammenzubasteln. Ich wünsche mir, dass es mehr Menschen gibt, die den Mut haben, gegen andere zu sprechen, wenn die sexistischen Mist reden oder tun. So wie es die junge Frau neulich getan hat, die einen ihrer Begleiter anfuhr, er möge mich in Ruhe lassen, ich hätte ihm nichts getan, nachdem der Fatzke gerufen hatte "Ey, guckt ma da, die Schwuchtel im Rock." Das ist unterhalb des Levels, ab dem ich persönlich nach dem Strafrecht rufe (obwohl es vermutlich justiziabel wäre), aber es ist und bleibt sexistisch-beleidigende Scheisse. Aber, das ist das wesentliche, es gab eine, vielleicht sogar mutige, vor allem aber eine vermutlich wirksame Sanktion dagegen (die die Eltern dieses Anstandsverweigerers offenbar nicht zustandegebracht haben, weswegen die Gesellschaft in Person der jungen Frau sich darum kümmern muss). Darum geht es mir; Menschen zu ermutigen, gegen solche Widerlichkeiten zu sprechen.


Wenn hier, nach aller Erfahrung wahrheitswidrig, behauptet wird, dass die meisten Frauen es geniessen, wenn sie von Männern begafft werden, dann ist das Sexismus. Und dagegen mache ich Front, weil ich weiss wie es sich anfühlt und weil ich weiss, wieviele Menschen immer wieder erleben müssen, wie es sich anfühlt. Die Regeln müssen von den Anständigen gemacht werden, nicht von den Unanständigen. Und wer ist welcher? Der Mensch im kurzen Rock oder der Mensch, der glaubt es sei gewünscht drunterzugreifen?


Habt es gut

Marielle
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JaquelineL
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 39 im Thema

Beitrag von JaquelineL »

Hallo Marielle,

mir scheint, dass man alle Antworten der "Sexismus ist real"-Antworten bedarfsweise zu einer einfachen Aussage zusammenfassen kann, die dann auch den individuellen Situationen gerecht würde: HABT RESPEKT VOREINANDER!

Dass man dann immer noch "mal daneben liegen kann" versteht sich von selbst und kann dann hoffentlich situationsangepasst geklärt werden, zum Beispiel bei einem gemeinsamen (cof)

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 40 im Thema

Beitrag von Marielle »

Nabend Jaqueline,

mmmmm...... fast.

HABT RESPEKT VOREINANDER! Ja....

....und fordert ihn von denen ein, die es allein nicht schaffen ihn zu haben.

Es gibt zu selten die Chance auf den gemeinsamen Kaffee, wenn es einmal an Respekt mangelte.

Marielle
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Sylvia
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 41 im Thema

Beitrag von Sylvia »

Hallo Marielle, hallo Jackie,
JaquelineL hat geschrieben:
HABT RESPEKT VOREINANDER!
Ausgezeichnet! Das ist nämlich auch genau das, worauf ich so ziemlich alle derartigen Diskussionen gerne zurückführen würde. Allgemeingültige Definitionen der verschiedenen -ismen zu finden, halte ich für extrem schwierig. Andere Menschen, ungeachtet ihrer Meinung, Hautfarbe, Kultur, Religion usw. als Menschen zu akzeptieren/respektieren, sollte die Grundlage all unseren Handelns sein. Das schließt dann durchaus mit ein, dass Kritik an Handlungen, Meinungen etc. geübt werden darf, und auch an den Umständen, die diese beeinflussen. Und zwar in jeder Richtung.

Habt einen schönen Tag!

LG,
Sylvia
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 42 im Thema

Beitrag von Marielle »

Moin Moin,

einen respektvollen Umgang untereinander und mit anderen Menschen finde ich sehr gut.

Btw: Haben wir schon darüber gesprochen was respektvoll ist und was nicht? :wink:


Habt es gut, macht es besser

Marielle

---))) ---))) ---)))
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 43 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

hier ein Artikel, der die Diskussion vielleicht ergänzt:

Der lesbische Aufschrei — doch -«vielen Schwulen ist dieser Sexismus nicht bewusst-»

http://www.aargauerzeitung.ch/leben/leb ... -130672926

Gruß
Anne-Mette
Kerstin
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 44 im Thema

Beitrag von Kerstin »

1X1 des guten Tons von Gertrud Oheim 35.Auflage von 1962
Die Beziehungen zwischen Mann und Frau

Ob Freundschaft, Liebe oder Flirt Seite 125

....Der Mann wird die Ritterlichkeit zum ersten Grundsatz seines Handelns wählen. Sie verbietet ihm den guten Ruf der Fau irgentwie zu gefährden, und gebietet ihm, ihre ehre gegen Angriffe energisch zu verteidigen.
der ritterliche Mann prahlt nicht vor Freunden oder Kameraden mit irgentwelchen Erlebnissen und wird niemals Fehler oder Schwächen der Frau, die er liebt, vor anderen blosstellen.
.....
.....
Er vermeidet aber auf der anderen Seite in der Öffentlichkeit betonte Zärtlichkeiten, tätschelt also nicht am Arm oder am Gesicht der Frau herum und wartet zum mindesten die Dunkelheit ab,......

.......
......

Die Frau wählt, wenn sie klug ist, die Zurückhaltung als Richtschnur ihres Handelns. Wenn sie klug ist, wird sie ferner den Mann, den sie liebt, nicht mit unnötigen Fragen nach seiner "Vergangeheit" beträngen.....
Tut mir leid - aber recht viel mehr gibt der alte Schinken nicht her. Vielleicht kannte man bestimmt Formen des Umgangs damals einfach nicht.

Mfg Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Was ist sexistisch? Was nicht?

Post 45 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

etwas Input von der TAZ:

Einigung in Berlin
Koalition gegen Sexismus

https://taz.de/!5350043/

Gruß
Anne-Mette
Antworten

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