Love-shyness - # 3
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Hallo. Mein Freund hat mich nicht verstanden. Er konnte nicht nachvollziehen wie es mir geht. Sein Rat war nur, geh zu einer Nutte. Eigentlich wollte ich noch mehr erzählen, habe Es dann nicht gemacht. Ich weiss nicht ob ich jemand von mir erzähle. Ich war immer Single, immer alleine, ich bin 50 Jahre alt. Liebe Grüße Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Andrea aus Sachsen
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Re: Love-shyness
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Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Ja, diese Informationen hätte ich vor 30 Jahren gebraucht! Dann hätte ich meinen Problemen bei der Partnersuche auf den Grund gehen können und vielleicht eine Lösung gefunden. Doch hätte ich dann den Zusammenhang zu meiner Trans*-Geschichte richtig erkannt? Wäre ich damals überhaut bereit gewesen, einen anderen Weg zu gehen als ich mir vorgenommen hatte?
Gut, diese Spekulationen bringen mich heute nicht weiter. Auf jeden Fall aber danke ich dir, Simone, für den interessanten Hinweis, der mir einiges aus meiner Vergangenheit klarer erscheinen lässt.
Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Ich denke schon! Auch wenn es bei mir etwas anders gelaufen ist (ich wurde mehr abgewiesen als dass ich es selbst getan habe), finde ich meine frühere Situation als "Love-shyness" recht gut beschrieben. Den Begriff und was dahintersteckt kannte ich bisher noch nicht. "Absolut Beginners" habe ich dagegen schon gehört, aber wie das so ist mit den englischen Begriffen, oft weiß man nicht, was sie wirklich bedeuten.Simone 65 hat geschrieben:Aber gibt es hier im Forum noch Weitere.
Ja, diese Informationen hätte ich vor 30 Jahren gebraucht! Dann hätte ich meinen Problemen bei der Partnersuche auf den Grund gehen können und vielleicht eine Lösung gefunden. Doch hätte ich dann den Zusammenhang zu meiner Trans*-Geschichte richtig erkannt? Wäre ich damals überhaut bereit gewesen, einen anderen Weg zu gehen als ich mir vorgenommen hatte?
Gut, diese Spekulationen bringen mich heute nicht weiter. Auf jeden Fall aber danke ich dir, Simone, für den interessanten Hinweis, der mir einiges aus meiner Vergangenheit klarer erscheinen lässt.
Schade, aber für mich durchaus nachvollziehbar. Mich hatte früher auch niemand verstanden.Simone 65 hat geschrieben:Mein Freund hat mich nicht verstanden. Er konnte nicht nachvollziehen wie es mir geht.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Dolores59
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Re: Love-shyness
Simone 65 hat geschrieben:Hallo. Mein Freund hat mich nicht verstanden. Er konnte nicht nachvollziehen wie es mir geht. Sein Rat war nur, geh zu einer Nutte. Eigentlich wollte ich noch mehr erzählen, habe Es dann nicht gemacht. Ich weiss nicht ob ich jemand von mir erzähle. Ich war immer Single, immer alleine, ich bin 50 Jahre alt. Liebe Grüße Simone
Liebe Simone,
Dein Freund ist so einfühlsam wie ein Elefant im Porzellanladen. Du redest von Liebe und er versteht Sex. Ob das für Eure Beziehung auf Dauer gut ist?
LG
Dolores
Zuletzt geändert von Dolores59 am Mo 30. Mai 2016, 08:44, insgesamt 1-mal geändert.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Anne-Mette
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Re: Love-shyness
An die, die es angeht
Simone hat Fragen zu einem sehr sensiblen Thema gestellt.
Die erfordern einen ebenso sensiblen Umgang mit den Antworten, die geschrieben werden.
Wer das nicht kann, sollte nicht schreiben.
Gruß
Anne-Mette
Simone hat Fragen zu einem sehr sensiblen Thema gestellt.
Die erfordern einen ebenso sensiblen Umgang mit den Antworten, die geschrieben werden.
Wer das nicht kann, sollte nicht schreiben.
Gruß
Anne-Mette
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Ja doch. Ich hatte auch noch keine Freundin.Simone 65 hat geschrieben:Aber gibt es hier im Forum noch Weitere.
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Lina
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Re: Love-shyness
OK, aber mit dem Finger zeigen auf vermeintliche Dickhäuter in ungewohnten räumlichen Umgebungen, bringt natürlich auch nichts. Die haben ihre eigenen kommunkativen Probleme, die wieder ganz anders sind.
Was eher wichtig ist, ist das Ausgangsproblem (in diesem Thread) und die Frage: wie geht man damit um, wenn jemand eine so enttäuschende Antwort gibt. Das ist ja extrem enttäuschend, wenn man einem Freund von einem Problem erzählt, wo extrem viel Emotion dahinter steckt, und dann kommt eine total flache, möglicherweise auch noch abweisende Antwort. Simone hat da, nicht weiter geredet - überrascht mich nicht - hätte ich ausch nicht.
Aber was macht man hinterhier? Es gibt ja zig Varianten, wie man reagieren kann. Und es würde mich wundern, wenn nicht jede von euch was vergleichbares erlebt habt. Also, statt Zeigefinger gegen jemanden, wäre es doch interessant, wenn ihr berichten würdet, wie ihr auf so was reagiert.
Wer will?
Was eher wichtig ist, ist das Ausgangsproblem (in diesem Thread) und die Frage: wie geht man damit um, wenn jemand eine so enttäuschende Antwort gibt. Das ist ja extrem enttäuschend, wenn man einem Freund von einem Problem erzählt, wo extrem viel Emotion dahinter steckt, und dann kommt eine total flache, möglicherweise auch noch abweisende Antwort. Simone hat da, nicht weiter geredet - überrascht mich nicht - hätte ich ausch nicht.
Aber was macht man hinterhier? Es gibt ja zig Varianten, wie man reagieren kann. Und es würde mich wundern, wenn nicht jede von euch was vergleichbares erlebt habt. Also, statt Zeigefinger gegen jemanden, wäre es doch interessant, wenn ihr berichten würdet, wie ihr auf so was reagiert.
Wer will?
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Und ich habe schon vorher die Antwort gegeben, worauf ich beschimpft wurde. Über die Reaktion ihres Freund bin ich kein bisschen verwundert. Das sind Kerle. Was habt ihr geglaubt, was da für eine Antwort kommt? So würden 98% meiner männl. Freunde reagieren und Frauen würden es nur komisch finden und sich die Frage stellen, was an dem Typ kaputt ist.Lina hat geschrieben: Was eher wichtig ist, ist das Ausgangsproblem (in diesem Thread) und die Frage: wie geht man damit um, wenn jemand eine so enttäuschende Antwort gibt. Das ist ja extrem enttäuschend, wenn man einem Freund von einem Problem erzählt, wo extrem viel Emotion dahinter steckt, und dann kommt eine total flache, möglicherweise auch noch abweisende Antwort. Simone hat da, nicht weiter geredet - überrascht mich nicht - hätte ich ausch nicht.
Ich habe mir darüber noch nie solche Gedanken macht, weil ich weiß, wie Kerle ticken und wie sie dazu stehen. Männer helfen dir nicht, indem sie dir zuhören oder dich in den Arm nehmen, sondern, dass sie die Sachen mit dir anpacken. Das äußert sich darin, dass sie entweder mit dir auf die Piste gehen oder dich in den Puff schleppen oder irgendeine dauer-alleinstehende Freundin an dich verkuppeln zu versuchen. Beides ist aber auch nicht mein Fall, so dass es für mich nie infrage kam. Und dann ist auch schnell die Luft bei den Jungs raus, wenn die Bereitschaft von einem selber fehlt. Ansonsten werden von Männern höchsten Tipps kommen, dass man sich männlicher kleiden soll, oder in der Muckibude sich Muskeln antrainieren soll, oder mal das A******** zu Frauen sein soll und nicht immer der nette Jungen von Nebenan. Mehr kommt da tatsächlich nicht. Also nichts, was man schon als Mann selber wüsste. Bei mir ist der Umstand eher geschuldet, dass ich keinen großen Freundeskreis habe, woraus eigentlich bei den meisten Leuten Bekanntschaften und Beziehungen heraus entstehen. Der kennt den und der kennt wiederum die usw. Bei AB's sind oft noch andere Probleme die Ursache als diese Love-shyness. Viele AB's die dann doch eine Freundin gefunden haben, oder ihr erstes mal jenseits der 30 hatten, haben sich hinterher nicht wirklich besser gefühlt, weil sie in den Leistungsdruck gekommen sind - ich muss jetzt alles nachholen, meine Freunde/Kollegen hatten schon 5 Freundinnen. Oder ganz fatal, womit habe ich diese Frau verdient? Was findet die an mir? - und neue "Mäkel" an sich finden, womit sie unzufrieden sind. AB's laufen oft mit einem durstig-leeren Gläser Blick rum, was Frauen irgendwie zu spüren scheinen und auf sie total unattraktiv wirkt und AB's machen ihr ganzes Leben an diesem Zustand fest, als wenn es nichts anderes gäbe und irgendwie deswegen "unvollständig" seien. Achtung! AB's haben eine andere zerstörerische Einstellung zu sich, als jemand, der freiwillig wählt solange Single zu sein oder auf sich drauf zukommen lässt.Lina hat geschrieben: Aber was macht man hinterhier? Es gibt ja zig Varianten, wie man reagieren kann. Und es würde mich wundern, wenn nicht jede von euch was vergleichbares erlebt habt. Also, statt Zeigefinger gegen jemanden, wäre es doch interessant, wenn ihr berichten würdet, wie ihr auf so was reagiert.
Wer will?
Wir zeigen mit den Finger auf niemanden. Ich habe lediglich geschrieben, was ihr Freund sagen wird, was auch so eingetreten ist. Dafür wurde ich in der Luft zerrissen. Ich würde nicht so reagieren, wie ihr Freund. Ich würde sie erstmal fragen, ob es etwas mit ihrem crossdressing zu hat. So klar ist mir das nämlich jetzt noch nicht geworden, woran ihr Zustand tatsächlich schuld sein soll und ob es nur damit zu tun hat, dass sie sich nicht traut, Frauen anzusprechen. Weiß Simone, ob Frauen ihr crossdressing attraktiv finden und wie hat sie als typischer Mann auf Frauen gewirkt? Ist Simone trans oder einfach nur Crossdresserin? Das wären meine Fragen an sie.
LG
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Lina
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Re: Love-shyness
@Und ich habe schon vorher die Antwort gegeben, worauf ich beschimpft wurde. Über die Reaktion ihres Freund bin ich kein bisschen verwundert. Das sind Kerle. Was habt ihr geglaubt, was da für eine Antwort kommt? So würden 98% meiner männl. Freunde reagieren und Frauen würden es nur komisch finden und sich die Frage stellen, was an dem Typ kaputt ist.
Bingo!! Mehr hätte ich auch nicht erwartet.
Unterschwellig sagt deine Antwort übrigens auch was über dein Gender auf dem mentalen Ebene aus.
Obwohl ich deine Antwort völlig verstehe und ihr auch zustimme, war meine Antwort auch eher in eine ganz andere Richtung gerichtet:
Man kann sich ja allerlei Gedanken machen, weshalb der andere so oder so oder so reagiert hat. Ich würde aber dazu anregen, dass du (und andere, die was ähnliches erlebt haben) das kurz mal außen vor lässt.
Statt dessen fragen, welche Reaktion hat das bei dir ausgelöst:
Erst natürlich totale Enttäuschung und traurig sein - natürlich ... aber dann?
Einige würden versuchen es so schnell wie möglich zu vergessen. Mit dem Wort "versuchen" ist eigentlich schon ausgedrückt, dass es nicht erfolgreich sein wird.
Oder ... schnellstmöglich jemand anderen aufsuchen, diesen damit volltexten, wie dämlich der Andere reagiert hat. Nach 45 Minuten, Mega-Telefongebühren oder 2 Runden Latte-Macchiato, je nach Wahl der Location, geht es dir entweder besser, oder es geht euch beide scheiße. (Ich habe, vor allem bei Frauen, solche und ähnliche Situationen in Cafés beobachtet - das ist ganz interessant, denn denn als neutrale Beobachterin erkennt man Sachen, die die Beteiligten nicht merken.)
Oder ... weiter darüber nachdenken, dabei das mentale Bild davon, damit auch von der Traurigkeit und der Enttäuschung auch verstärken.
Oder ... was noch?
Die Sache ist ja, die Wirkung, die so was hat, hängt völlig, einzig und allein davon ab, wie man selber damit umgeht ...
Bingo!! Mehr hätte ich auch nicht erwartet.
Unterschwellig sagt deine Antwort übrigens auch was über dein Gender auf dem mentalen Ebene aus.
Obwohl ich deine Antwort völlig verstehe und ihr auch zustimme, war meine Antwort auch eher in eine ganz andere Richtung gerichtet:
Man kann sich ja allerlei Gedanken machen, weshalb der andere so oder so oder so reagiert hat. Ich würde aber dazu anregen, dass du (und andere, die was ähnliches erlebt haben) das kurz mal außen vor lässt.
Statt dessen fragen, welche Reaktion hat das bei dir ausgelöst:
Erst natürlich totale Enttäuschung und traurig sein - natürlich ... aber dann?
Einige würden versuchen es so schnell wie möglich zu vergessen. Mit dem Wort "versuchen" ist eigentlich schon ausgedrückt, dass es nicht erfolgreich sein wird.
Oder ... schnellstmöglich jemand anderen aufsuchen, diesen damit volltexten, wie dämlich der Andere reagiert hat. Nach 45 Minuten, Mega-Telefongebühren oder 2 Runden Latte-Macchiato, je nach Wahl der Location, geht es dir entweder besser, oder es geht euch beide scheiße. (Ich habe, vor allem bei Frauen, solche und ähnliche Situationen in Cafés beobachtet - das ist ganz interessant, denn denn als neutrale Beobachterin erkennt man Sachen, die die Beteiligten nicht merken.)
Oder ... weiter darüber nachdenken, dabei das mentale Bild davon, damit auch von der Traurigkeit und der Enttäuschung auch verstärken.
Oder ... was noch?
Die Sache ist ja, die Wirkung, die so was hat, hängt völlig, einzig und allein davon ab, wie man selber damit umgeht ...
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LenaPorcia
Re: Love-shyness
Hallo allerseits,
normalerweise beschränke ich mich ja aufs Lesen von Forenbeiträgen (in der Regel sogar ohne Login^^), gelegentlich "bedanke" ich mich mal eingeloggt für Beiträge. Hier im Forum geschrieben habe ich seit Jahren nicht mehr. In diesem Thread ist aber soviel drin, da muss ich jetzt mal mitmischen:-P...
Erster Part:
@Simone:
Tut mir Leid für Dich, dass Dein Freund so reagiert hat. Das ist eines guten/wahren Freundes* unwürdig. Aber viele Männer sind in solchen Thematiken meiner Erfahrung nach schlicht nicht in der Lage, empathisch zu reagieren. Zeigt sich ja auch hier im Thread. Das entschuldigt zwar die Reaktion Deines Freundes nicht, macht sie imho aber nachvollziehbar und ein Stück weit verzeihlich.
Ich verstehe sehr gut, falls Du Couchlöwes Angebot, doch hier im Thread/Forum darüber zu sprechen, nicht annehmen wolltest. Ich selbst bin, trotz meiner jungen Jahre, recht mißtrauisch bezüglich persönlicher Dinge und würde manches, das mich bewegt, nie öffentlich machen — und Internet ist immer öffentlich.
Alternativvorschlag: Hast Du vielleicht eine (Kumpel- (!)) Freundin, der Du genügend vertraust, um mit ihr über die Thematik zu sprechen?
Von dem Begriff love-shy habe ich zwar beim Lesen dieses Threads zum ersten Mal gehört, mit dem AB-Begriff habe ich mich aber schon lange, bevor ich die Facetten meiner(/s) weiblichen Persönlichkeit(steils) erforschte, auseinandergesetzt.
Insofern kann ich Dir auch sagen, dass die "Radikalkur", das Leid(en) mittels des horizontalen Gewerbes zu lösen, in entsprechenden Foren heiß diskutiert wird, von den meisten aber als wegen der fehlenden emotionalen Komponente unzureichend verworfen wird. Von denen, die diesen Weg beschreiten, gibt es nur wenige, denen er zur Hilfe gereichte. Viele warnen im Gegenteil im Anschluss an den Versuch in einschlägigen AB-Foren, dass es ihnen nun noch schlechter gehe als zuvor.
Auch wenn ich zu gerne, zu den Beiträgen der Nutzerin mit dem Filmklassiker-Namen Stellung beziehen würde, halte ich mich an die Weisung der Chefin: "Do not feed the troll."
Anderer Theil:
Zur Frage des Zusammenhangs zwischen AB-tum/loveshyness und der in diesem Forum zusammengefassten Thematiken:
Tatsächlich habe ich diese Felder lange als getrennt beurteilt. Einen Zusammenhang zwischen Crossdressing und AB-tum habe ich persönlich nie hergestellt. Das mag aber auch daran liegen, dass ich, als ich den Begriff des Crossdressings kennenlernte und mich mit dieser Facette meines Selbst erstmalig proaktiv auseinandersetzte, stets auch mein vorpubertäres "Verkleiden" erinnerte. Insofern konnte da (für mich) kein Kausalzusammenhang "Crossdressing als Ersatzhandlung" bestehen.
Eine Kausalität in die andere Richtung mag ich persönlich nicht so leicht ausschließen (vgl. Beiträge anderer Nutzer und bei mir weiter unten). Auch die zahlreichen Crossdresser, die entweder wechselnde Partner haben oder glücklich in langjährigen Beziehungen leben, mithin also diese Facette ihrer Persönlichkeit als "normal" gelten kann, sprechen gegen eine Kausalität zwischen Crossdressing und AB-tum. Und im Gegensatz zum persönlichen Argument ist der Vergleich mit der Nicht-AB-trotzdem-CD-Population durchaus für Verallgemeinerungen belastbar.
Jetzt kommt das große Aber:
In den letzten Monaten habe ich mich zunehmend weniger als Crossdresser gesehen und festgestellt, dass ich weiblicher bin. Wieweit das geht und welcher Schublade (Teilzeitfrau, Bigender, (Trans)Frau u. drgl. m.) ich am nächsten stehe, habe ich noch nicht herausgefunden und dies hier zu erläutern würde auch den Rahmen der Diskussion sprengen. Allein: Bei meinem neuen (, zweiten) Selbstfindungsprozess spielte mein AB-tum nun schon eine, sogar doppelte, Rolle:
Einerseits verstärkt mein AB-tum die so schon große Furcht, mich zu vergaloppieren. Also Facetten an mir zu sehen, die gar nicht da sind. Konkret stelle ich mir die Frage: Denke ich vielleicht, dass ich "mehr als CD"** bin, weil ich AB bin?
Andererseits verstärkt mein AB-tum die Gewissheit "mehr als CD" zu sein. Ich finde mich sehr in Andreas Beiträgen wieder. Besonders die folgenden Sätze möchte ich hervorheben:
Als in mir die Gewissheit reifte, dass ich eben "mehr als CD" bin, war plötzlich diese Frage gelöst: Natürlich "kann" ich kein männliches Balzverhalten, wenn ich nicht (rein) männlich bin. Damit war dann auch klar, weshalb ich, wenn überhaupt erst dann aktiv wurde, wenn die Mädels nicht mehr nur mit dem Zaunpfahl winkten, sondern ihn mir schon um die Ohren gehauen haben. Oder warum ich in den noch selteneren Fällen immer dafür sorgte, dass wir übers Knutschen nicht hinauskamen. Oder, oder, oder"¦
In diesem Sinne hat also mein AB-tum keine bremsende, sondern eine verstärkende Wirkung auf die Selbstfindung als "¦ - ja, wohl am besten, als Nichtmann.
Um den "Anderen Theil" zusammenfassend abzuschließen: Ich persönlich glaube nicht, dass zwischen Crossdressing und AB-tum eine Kausalität besteht. Ohne das im Beitrag jetzt näher ausgeführt zu haben, glaube ich aber durchaus, dass Crossdressing sich bei vorliegendem AB-tum nicht unbedingt positiv auf die Beseitigung des AB-tums auswirkt.*** Wohl aber sehe ich einen Zusammenhang zwischen AB-tum und Nichtmann/"mehr als CD" — Sein. Wenn eine Person "mehr als CD" ist, kann (nicht muss!!) dies wegen der Unfähigkeit, die sozialgeforderte Rolle als Mann einzunehmen, durchaus ein AB-tum auslösen.
Puh, dass ist ja jetzt ein ziemlicher Sermon geworden. Aber wenn schon, denn schon:-P"¦
Und wenn schon, dann noch kurz offtopic zur Bibeldebatte: Den Mose-Vers kannte ich noch nicht, gut zu wissen. Ebenso wichtig zu wissen, die Entgegnung von Dolores aus dem Galaterbrief. Ich möchte dem als Lutheranerin noch bestärkend hinzufügen: Bekanntlich ist das Seelenheil nur sola gratia zu erreichen. Ich persönlich würde sagen, wenn mensch sowieso schon auf die Gnade Gottes angewiesen ist, dann verspielen wir diese Gnade sicherlich nicht nur durch so eine Lappalie wie unsere Kleidung:-P"¦****
Ich habe den Thread sowohl persönlich Simone betreffend aufgefasst als auch als Aufruf, generell über das Verhältnis Crossdressing u.ä. zu AB-tum zu diskutieren. Sollte das zweite unzutreffend sein, ignoriert bitte den "Anderen Theil"!
An Simone: Ich hoffe, mein erster Teil war ein kleinwenig hilfreich. Jedenfalls alles Gute und lass Dich nicht unterkriegen!:-))
An alle: Liebe Grüße
PS: Ich habe jetzt solange für diesen Beitrag gebraucht, da haben Frühstück bei Tiffany und Lena glatt schon weiterdiskutiert. Ich werde versuchen, zu einem spätere Zeitpunkt auf diese Beiträge (ab: Mo 30. Mai 2016, 12:42) einzugehen.
*Angesichts des seniblen Themas nehme ich an, Du hast Dir schon wohl überlegt gehabt, wem Du Dich anvertraust.
** Aufgrund meiner Unfähigkeit einen für mich momentan passenden Begriff zu finden, möchte ich in diesem Beitrag mit dem Hilfskonstrukt "mehr als CD" arbeiten.
***Kurz: Neben der Last, AB zu sein, hat der AB einem/r potentiellen Partnerin auch noch das CD zu erklären.
**** sola scriptura als Gegenargument zieht hier aus den von Dolores genannten Gründen (Keine Allgemeingültigkeit der altjüdischen Gesetze) nicht.
normalerweise beschränke ich mich ja aufs Lesen von Forenbeiträgen (in der Regel sogar ohne Login^^), gelegentlich "bedanke" ich mich mal eingeloggt für Beiträge. Hier im Forum geschrieben habe ich seit Jahren nicht mehr. In diesem Thread ist aber soviel drin, da muss ich jetzt mal mitmischen:-P...
Erster Part:
@Simone:
Tut mir Leid für Dich, dass Dein Freund so reagiert hat. Das ist eines guten/wahren Freundes* unwürdig. Aber viele Männer sind in solchen Thematiken meiner Erfahrung nach schlicht nicht in der Lage, empathisch zu reagieren. Zeigt sich ja auch hier im Thread. Das entschuldigt zwar die Reaktion Deines Freundes nicht, macht sie imho aber nachvollziehbar und ein Stück weit verzeihlich.
Ich verstehe sehr gut, falls Du Couchlöwes Angebot, doch hier im Thread/Forum darüber zu sprechen, nicht annehmen wolltest. Ich selbst bin, trotz meiner jungen Jahre, recht mißtrauisch bezüglich persönlicher Dinge und würde manches, das mich bewegt, nie öffentlich machen — und Internet ist immer öffentlich.
Alternativvorschlag: Hast Du vielleicht eine (Kumpel- (!)) Freundin, der Du genügend vertraust, um mit ihr über die Thematik zu sprechen?
Ja, mich zum Beispiel.Aber gibt es hier im Forum noch Weitere?
Von dem Begriff love-shy habe ich zwar beim Lesen dieses Threads zum ersten Mal gehört, mit dem AB-Begriff habe ich mich aber schon lange, bevor ich die Facetten meiner(/s) weiblichen Persönlichkeit(steils) erforschte, auseinandergesetzt.
Insofern kann ich Dir auch sagen, dass die "Radikalkur", das Leid(en) mittels des horizontalen Gewerbes zu lösen, in entsprechenden Foren heiß diskutiert wird, von den meisten aber als wegen der fehlenden emotionalen Komponente unzureichend verworfen wird. Von denen, die diesen Weg beschreiten, gibt es nur wenige, denen er zur Hilfe gereichte. Viele warnen im Gegenteil im Anschluss an den Versuch in einschlägigen AB-Foren, dass es ihnen nun noch schlechter gehe als zuvor.
Auch wenn ich zu gerne, zu den Beiträgen der Nutzerin mit dem Filmklassiker-Namen Stellung beziehen würde, halte ich mich an die Weisung der Chefin: "Do not feed the troll."
Anderer Theil:
Zur Frage des Zusammenhangs zwischen AB-tum/loveshyness und der in diesem Forum zusammengefassten Thematiken:
Tatsächlich habe ich diese Felder lange als getrennt beurteilt. Einen Zusammenhang zwischen Crossdressing und AB-tum habe ich persönlich nie hergestellt. Das mag aber auch daran liegen, dass ich, als ich den Begriff des Crossdressings kennenlernte und mich mit dieser Facette meines Selbst erstmalig proaktiv auseinandersetzte, stets auch mein vorpubertäres "Verkleiden" erinnerte. Insofern konnte da (für mich) kein Kausalzusammenhang "Crossdressing als Ersatzhandlung" bestehen.
Eine Kausalität in die andere Richtung mag ich persönlich nicht so leicht ausschließen (vgl. Beiträge anderer Nutzer und bei mir weiter unten). Auch die zahlreichen Crossdresser, die entweder wechselnde Partner haben oder glücklich in langjährigen Beziehungen leben, mithin also diese Facette ihrer Persönlichkeit als "normal" gelten kann, sprechen gegen eine Kausalität zwischen Crossdressing und AB-tum. Und im Gegensatz zum persönlichen Argument ist der Vergleich mit der Nicht-AB-trotzdem-CD-Population durchaus für Verallgemeinerungen belastbar.
Jetzt kommt das große Aber:
In den letzten Monaten habe ich mich zunehmend weniger als Crossdresser gesehen und festgestellt, dass ich weiblicher bin. Wieweit das geht und welcher Schublade (Teilzeitfrau, Bigender, (Trans)Frau u. drgl. m.) ich am nächsten stehe, habe ich noch nicht herausgefunden und dies hier zu erläutern würde auch den Rahmen der Diskussion sprengen. Allein: Bei meinem neuen (, zweiten) Selbstfindungsprozess spielte mein AB-tum nun schon eine, sogar doppelte, Rolle:
Einerseits verstärkt mein AB-tum die so schon große Furcht, mich zu vergaloppieren. Also Facetten an mir zu sehen, die gar nicht da sind. Konkret stelle ich mir die Frage: Denke ich vielleicht, dass ich "mehr als CD"** bin, weil ich AB bin?
Andererseits verstärkt mein AB-tum die Gewissheit "mehr als CD" zu sein. Ich finde mich sehr in Andreas Beiträgen wieder. Besonders die folgenden Sätze möchte ich hervorheben:
Ich denke schon! Auch wenn es bei mir etwas anders gelaufen ist (ich wurde mehr abgewiesen als dass ich es selbst getan habe), finde ich meine frühere Situation als "Love-shyness" recht gut beschrieben. Den Begriff und was dahintersteckt kannte ich bisher noch nicht. "Absolut Beginners" habe ich dagegen schon gehört, {"¦}
Meine innere Abneigung gegen die traditionelle männliche Rolle in der Partnersuche und gegen jedwede "Sche**egal" bzw. A****loch-Haltung, wie sie meist von Männern immer noch gepflegt, teilweise aber auch von Frauen immer noch erwartet wird, habe ich stets als eine Ursache meines AB-tums angesehen. Anders gesagt: Ich habe mich immer gefragt, weshalb mir die männliche Rolle des menschlichen Balzverhaltens so fremd ist, dass ich sie im Gegensatz zu sehr vielen anderen genderspezifischen Rollen (oft übrigens beiderlei Geschlechts^^) nie lernen konnte.{"¦}je nachdem, inwieweit wir das typische Mannsein innerlich ablehnen und so die männliche Rolle bei der Kontaktaufnahme nicht beherrschen und auch sonst nach außen hin nicht das Bild eines "richtigen Mannes" abgeben.
Als in mir die Gewissheit reifte, dass ich eben "mehr als CD" bin, war plötzlich diese Frage gelöst: Natürlich "kann" ich kein männliches Balzverhalten, wenn ich nicht (rein) männlich bin. Damit war dann auch klar, weshalb ich, wenn überhaupt erst dann aktiv wurde, wenn die Mädels nicht mehr nur mit dem Zaunpfahl winkten, sondern ihn mir schon um die Ohren gehauen haben. Oder warum ich in den noch selteneren Fällen immer dafür sorgte, dass wir übers Knutschen nicht hinauskamen. Oder, oder, oder"¦
In diesem Sinne hat also mein AB-tum keine bremsende, sondern eine verstärkende Wirkung auf die Selbstfindung als "¦ - ja, wohl am besten, als Nichtmann.
Um den "Anderen Theil" zusammenfassend abzuschließen: Ich persönlich glaube nicht, dass zwischen Crossdressing und AB-tum eine Kausalität besteht. Ohne das im Beitrag jetzt näher ausgeführt zu haben, glaube ich aber durchaus, dass Crossdressing sich bei vorliegendem AB-tum nicht unbedingt positiv auf die Beseitigung des AB-tums auswirkt.*** Wohl aber sehe ich einen Zusammenhang zwischen AB-tum und Nichtmann/"mehr als CD" — Sein. Wenn eine Person "mehr als CD" ist, kann (nicht muss!!) dies wegen der Unfähigkeit, die sozialgeforderte Rolle als Mann einzunehmen, durchaus ein AB-tum auslösen.
Puh, dass ist ja jetzt ein ziemlicher Sermon geworden. Aber wenn schon, denn schon:-P"¦
Und wenn schon, dann noch kurz offtopic zur Bibeldebatte: Den Mose-Vers kannte ich noch nicht, gut zu wissen. Ebenso wichtig zu wissen, die Entgegnung von Dolores aus dem Galaterbrief. Ich möchte dem als Lutheranerin noch bestärkend hinzufügen: Bekanntlich ist das Seelenheil nur sola gratia zu erreichen. Ich persönlich würde sagen, wenn mensch sowieso schon auf die Gnade Gottes angewiesen ist, dann verspielen wir diese Gnade sicherlich nicht nur durch so eine Lappalie wie unsere Kleidung:-P"¦****
Ich habe den Thread sowohl persönlich Simone betreffend aufgefasst als auch als Aufruf, generell über das Verhältnis Crossdressing u.ä. zu AB-tum zu diskutieren. Sollte das zweite unzutreffend sein, ignoriert bitte den "Anderen Theil"!
An Simone: Ich hoffe, mein erster Teil war ein kleinwenig hilfreich. Jedenfalls alles Gute und lass Dich nicht unterkriegen!:-))
An alle: Liebe Grüße
PS: Ich habe jetzt solange für diesen Beitrag gebraucht, da haben Frühstück bei Tiffany und Lena glatt schon weiterdiskutiert. Ich werde versuchen, zu einem spätere Zeitpunkt auf diese Beiträge (ab: Mo 30. Mai 2016, 12:42) einzugehen.
*Angesichts des seniblen Themas nehme ich an, Du hast Dir schon wohl überlegt gehabt, wem Du Dich anvertraust.
** Aufgrund meiner Unfähigkeit einen für mich momentan passenden Begriff zu finden, möchte ich in diesem Beitrag mit dem Hilfskonstrukt "mehr als CD" arbeiten.
***Kurz: Neben der Last, AB zu sein, hat der AB einem/r potentiellen Partnerin auch noch das CD zu erklären.
**** sola scriptura als Gegenargument zieht hier aus den von Dolores genannten Gründen (Keine Allgemeingültigkeit der altjüdischen Gesetze) nicht.
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Hallo. Ich möchte mal ein Fragen beantworten. Ich bin noch nur CD, bin erst 2 mal richtig als Frau draussen gewesen und das war Nachts. Wenn ich sonst unterwegs bin, sind es auch alles Frauensachen. Von Unterwäsche, Strumpfhosen, High Heels unter den Damenjeans bis zu schicken Jacken oder Mäntel und immer ein Korsett. Aber noch kein Kleid oder Rock. Wie ich als Mann auf Frauen wircke, weiss ich nicht. Lina ich versuche Es zu vergessen ( zu verdrängen). Jemand anderen erzählen geht nicht, ich wüsste nicht wer. Ich habe mein Freund heute wieder gesehen. Er hatt mich gefragt, ob es mir gut geht. Ich wusste nicht zu antworten. Ich nur,, es geht mir gut". Und Francesca ich habe keine Freundin der ich mich anvertrauen könnte. Liebe Grüße Simone . Bitte nicht schimpfen.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
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Anne-Mette
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Re: Love-shyness
Guten Morgen,
Hast Du eigentlich inzwischen in Deinem Umkreis eine Gruppe finden können, die sich regelmäßig trifft?
Gemeinsame Stunden und Runden können durchaus gut tun - und Du hättest eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur bei Nacht rauszugehen, sondern mitten am Tag.
Gruß
Anne-Mette
Wie kommst Du auf so eine Idee?Bitte nicht schimpfen.
Hast Du eigentlich inzwischen in Deinem Umkreis eine Gruppe finden können, die sich regelmäßig trifft?
Gemeinsame Stunden und Runden können durchaus gut tun - und Du hättest eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur bei Nacht rauszugehen, sondern mitten am Tag.
Gruß
Anne-Mette
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Re: Love-shyness
Simone 65 hat geschrieben:Hallo. Ich möchte mal ein Fragen beantworten. Ich bin noch nur CD, bin erst 2 mal richtig als Frau draussen gewesen und das war Nachts. Wenn ich sonst unterwegs bin, sind es auch alles Frauensachen. Von Unterwäsche, Strumpfhosen, High Heels unter den Damenjeans bis zu schicken Jacken oder Mäntel und immer ein Korsett. Aber noch kein Kleid oder Rock. Wie ich als Mann auf Frauen wircke, weiss ich nicht. Lina ich versuche Es zu vergessen ( zu verdrängen). Jemand anderen erzählen geht nicht, ich wüsste nicht wer. Ich habe mein Freund heute wieder gesehen. Er hatt mich gefragt, ob es mir gut geht. Ich wusste nicht zu antworten. Ich nur,, es geht mir gut". Und Francesca ich habe keine Freundin der ich mich anvertrauen könnte. Liebe Grüße Simone . Bitte nicht schimpfen.
Verstehe ich gut, dass du ihm so knapp geantwortet hast. Was kannst du auch sonst tun.
Und du "versuchst es zu vergessen". Ja, wie ich schon gesagt habe: "Ich habe versucht, die Tür aufzumachen" - bedeutet das dann als Endergebnis, dass ich die Tür geöffnet habe, oder blieb die zu?
Es gibt ja viele Möglichkeiten, wie man reagieren kann - dazu habe ich ja auch ausführlicher in der PN was geschrieben - aber nur so, für die Anderen: Wie man wirklich innerlich auf so was reagiert kann man weitgehend selber beeinflussen.
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Lina
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Re: Love-shyness
@Explorer
* Blöd ist natürlich, dass man in jungen Jahren meist viel aktiver ist, und ständig neue Leute kennenlernt. Später geht das Leben dann oft eher geruhsame Kreise. Damit lernt man auch weniger interessante Frauen kennen. Da heißt es: Den Suchradius erweitern! Sport, Gesangsverein, Theater, Literaturclub oder was einem für Hobbies auch immer interessant vorkommen erleichtern das Kennenlernen. Eine andere Option sind Partnerbörsen im Internet. Aber da geht man als Mann oft unter in der Masse anderer Männer, so dass es sehr schwer ist. Andererseits kann man hier auch relativ gefahrlos flirten - wenn es nix wird, kriegt das ja auch erstmal niemand mit.
Da ist die wirkliche Frage "wer ist 'man'?" Letztendlich has DU selber die Entscheidung getroffen, dich so zu verhalten und deine Aktivitäten so zu gestalten, dass du nicht ständig neue Leute kennen lernst. Und indem du das ganze dann entpersonalisierst mit dem Wort "man", schiebst du auch die Verantwortung und damit auch die Eigenkontrolle über dein leben von dir.
Damit meine ich natürlich nicht genau dich, Explorer, weil du sprichst ja genau das Thema an, "Suchradius erweitern". Ich meine natürlich alle andere die - angeregt von deinem Ausgangssatz sich hinter einem "man" verstecken, während das richtige Wort aus ihrer Sicht "ich" wäre.
* Blöd ist natürlich, dass man in jungen Jahren meist viel aktiver ist, und ständig neue Leute kennenlernt. Später geht das Leben dann oft eher geruhsame Kreise. Damit lernt man auch weniger interessante Frauen kennen. Da heißt es: Den Suchradius erweitern! Sport, Gesangsverein, Theater, Literaturclub oder was einem für Hobbies auch immer interessant vorkommen erleichtern das Kennenlernen. Eine andere Option sind Partnerbörsen im Internet. Aber da geht man als Mann oft unter in der Masse anderer Männer, so dass es sehr schwer ist. Andererseits kann man hier auch relativ gefahrlos flirten - wenn es nix wird, kriegt das ja auch erstmal niemand mit.
Da ist die wirkliche Frage "wer ist 'man'?" Letztendlich has DU selber die Entscheidung getroffen, dich so zu verhalten und deine Aktivitäten so zu gestalten, dass du nicht ständig neue Leute kennen lernst. Und indem du das ganze dann entpersonalisierst mit dem Wort "man", schiebst du auch die Verantwortung und damit auch die Eigenkontrolle über dein leben von dir.
Damit meine ich natürlich nicht genau dich, Explorer, weil du sprichst ja genau das Thema an, "Suchradius erweitern". Ich meine natürlich alle andere die - angeregt von deinem Ausgangssatz sich hinter einem "man" verstecken, während das richtige Wort aus ihrer Sicht "ich" wäre.
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LenaPorcia
Re: Love-shyness
Das verstehe ich gut. Wer sich als so umempathisch gezeigt hat, muss erstmal auf anderen Feldern beweisen, dass er/sie doch empathisch sein kann, bevor er/sie es verdient, auf dem Feld seiner/ihrer Schmach wieder ins Vertrauen gezogen zu werden.Simone65 hat geschrieben:.Ich habe mein Freund heute wieder gesehen. Er hatt mich gefragt, ob es mir gut geht. Ich wusste nicht zu antworten. Ich nur,, es geht mir gut".
Puh! Das tut mir Leid, dass Du sonst niemanden hast, dem Du dich anvertrauen würdest:("¦Lina ich versuche Es zu vergessen ( zu verdrängen). Jemand anderen erzählen geht nicht, ich wüsste nicht wer. {"¦} Und Francesca ich habe keine Freundin der ich mich anvertrauen könnte.
Ich rate Dir aber, es unter keinen Umständen zu verdrängen. Etwas in sich hineinzufressen, das so entschieden hinaus will, ist keine gute Idee"¦ Lass uns lieber nach Möglichkeiten suchen, wie Du es doch hinauslassen kannst!
So allgemein kann ich das nicht nachvollziehen. Wie meinst Du das konkret?Lina hat geschrieben:Wie man wirklich innerlich auf so was reagiert kann man weitgehend selber beeinflussen.
Volle Zustimmung! Es gibt ja durchaus auch ältere Menschen, die "aktiver" Leben als so mancher junge. Diese Frage ist also ganz eindeutig nicht allgemein, sondern stets individuell zu betrachten. Aber:Da ist die wirkliche Frage "wer ist 'man'?" Letztendlich has DU selber die Entscheidung getroffen, dich so zu verhalten und deine Aktivitäten so zu gestalten, dass du nicht ständig neue Leute kennen lernst. Und indem du das ganze dann entpersonalisierst mit dem Wort "man", schiebst du auch die Verantwortung und damit auch die Eigenkontrolle über dein leben von dir.
Damit meine ich natürlich nicht genau dich, Explorer, weil du sprichst ja genau das Thema an, "Suchradius erweitern". Ich meine natürlich alle andere die - angeregt von deinem Ausgangssatz sich hinter einem "man" verstecken, während das richtige Wort aus ihrer Sicht "ich" wäre.
Es ist eben jeder Mensch anders. Manche haben es einfach nicht so sehr mit großen Aktivitäten in der Freizeit. Ist prinzipiell kein Problem. Es wird erst dann zum Problem, wenn es mit anderen Facetten des Individuums kollidiert. Eine solche ist das AB-tum. Und gerade deshalb halte ich es für falsch, die freizeitliche Passivität von ABs ihnen als "Fehler" anzurechnen. Sie sind halt so und sie würden sich verbiegen, plötzlich aktive Freizeit zu leben.
Ob ein sich verbiegen bei der Beseitigung des AB-tums hilft? Ich glaube nicht — genausowenig wie es dem/r CrossdresserIn hilft sich bei der Partnersuche zu verbiegen und die Garderobe zu entsorgen, dem Crossdressing zu entsagen, etc. Ich denke, es ist deutlich, worauf ich hinaus möchte"¦
Myriam hat geschrieben: Ein schrecklich lieber Mensch mit leider viel zuwenig Selbstbewusstsein. Das schlimmste an der Sache ist, dass er mittlerweile in seinem eigenen Selbstmitleid gefangen ist.
Oh ja, dieses Problem trifft leider auf so viele liebe Menschen zu
Und um den Tenor meines Beitrags abzuschließen:
Liebe GrüßeDie Red"™ ist uns gegeben, damit wir nicht allein
für uns nur sollen leben und fern von Menschen sein.
Wir sollen uns befragen und seh"™n auf guten Rat,
das Leid einander klagen, so uns betreten hat.
--- Simon Dach
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Hallo . Ich bin bins. Ich werde am Samstag nach Köln fahren, Lieschen hat mit eingeladen. Ich muss fahren. Wenn nicht jetzt , werde Es nie machen. An alle die auch in Köln sind, für mich ist das neu. LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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