Schick wie immer fällt mir zum Foto an. Mir gefällt die schlichte Eleganz.
Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ? - # 1728
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Blossom
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Violetta Arden
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Ach, da hat sich heute (noch 4 Minuten) wieder einiges an Bildmaterial angesammelt....das kommt dann demnächst gebündelt in meiner Welt.
Eine Runde um den Bergisel und dann ins Panoramamuseum stand heute auf dem Programm. Ausgang mit neuem Strickkleid und neuer Frisur....war wieder wunderbar. Schöne Woche wünsche ich Euch
Violetta
Eine Runde um den Bergisel und dann ins Panoramamuseum stand heute auf dem Programm. Ausgang mit neuem Strickkleid und neuer Frisur....war wieder wunderbar. Schöne Woche wünsche ich Euch
Violetta
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
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Dolores59
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Heute habe ich die Herbstfarben im Weltvogelpark Walsrode genossen:
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Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251120.jpg
Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251119.jpg
Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251117.jpg
Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251123.jpg
Zum Schutz vor der Vogelgrippe sind die meisten Vögel von den Freigehegen in die Volieren verbracht worden. Aber die Loris sind indoor noch zugänglich für Besucher:
Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251115.jpg
Süßes gibt es im Laden:
Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251118.jpg
LG
Dolores
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Quelle: https://i92.servimg.com/u/f92/18/64/71/84/20251123.jpgZum Schutz vor der Vogelgrippe sind die meisten Vögel von den Freigehegen in die Volieren verbracht worden. Aber die Loris sind indoor noch zugänglich für Besucher:
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Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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missy
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
In ca.90 Minuten sollte der letzte Termin für heute erledigt sein.
Dann versuch' ich's nochmal mit einem Sommerkleidchen.
Die Temperaturen sind zwar 5 Grad niedriger als angekündigt,
die Sonne scheint auch nicht,
ist mir aber egal.
Ich hab' mich darauf gefreut, also mach' ich es auch gleich.
Liebe Grüße
missy
Quelle:
Sommerkleidchen.
Dann versuch' ich's nochmal mit einem Sommerkleidchen.
Die Temperaturen sind zwar 5 Grad niedriger als angekündigt,
die Sonne scheint auch nicht,
ist mir aber egal.
Ich hab' mich darauf gefreut, also mach' ich es auch gleich.
Liebe Grüße
missy
Sommerkleidchen.
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Daniela04
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Meine Lieben
Ich habe keine Fotos aber eine Erkenntnis mitzuteilen:
Ich war heute im MM in Zürich und bin mit dem Zug angereist. Ich habe durch meine Situation die Frauen in den verschiedenen Bahnhöfen beobachtet. Mein Eindruck:
- Ich habe ca. 200 Frauen gesehen
- davon trugen 2 Röcke
- 4 Waren mit Hosen sehr feminin unterwegs
Meine Schlussfolgerung: ich würde doppelt auffallen!
Herzlicher Gruss
Eure schmunzelnde Daniela
PS: Ich wurde von 2 Frauen wegen meines Haares scharf beobachtet
Ich habe keine Fotos aber eine Erkenntnis mitzuteilen:
Ich war heute im MM in Zürich und bin mit dem Zug angereist. Ich habe durch meine Situation die Frauen in den verschiedenen Bahnhöfen beobachtet. Mein Eindruck:
- Ich habe ca. 200 Frauen gesehen
- davon trugen 2 Röcke
- 4 Waren mit Hosen sehr feminin unterwegs
Meine Schlussfolgerung: ich würde doppelt auffallen!
Herzlicher Gruss
Eure schmunzelnde Daniela
PS: Ich wurde von 2 Frauen wegen meines Haares scharf beobachtet
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Beatrice1954
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Was mir immer wieder auffällt, dass wir eine Vorliebe für Lederkleidung haben. Nun ja, auch meiner Frau gefällt es, mich in Leder zu kleiden. Heute wieder Strapsgürtel in rotem Lack, Nylons und den roten Lederjupe mit High Heels.
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Violetta-TransFlower
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Meine liebe Daniela,Daniela04 hat geschrieben: Mi 5. Nov 2025, 21:48 - Ich habe ca. 200 Frauen gesehen
- davon trugen 2 Röcke
- 4 Waren mit Hosen sehr feminin unterwegs
Was für eine vernichtende Statistik, die Du da ermittelt hast.
Vielleicht sollte ich auch mal anfangen zu zählen.
Aber das Selbe beobachte ich auch, immer wieder.
Meist Total einheitlich gekleidet, Jeans und weiße Sneaker sind da DER Standard, sooooo langweilig, wie ich finde.
Dabei gibt es so viele Möglichkeiten für Mädels, sich schick zu machen, das weiß ich ja nun aus eigener Erfahrung.
Der Rock ist für mich das weiblichste Kleidungsstück überhaupt, aber bitte schön kurz für mich.
Im vergangenen Sommer hat der Anteil der Frauen, die ein Kleid oder manchmal auch einen kurzen Rock trugen, leicht zugenommen und ich freute und freue mich jedes Mal, wenn ich ein Frollein mit Kleid erspähe.
beobachtet genau
Deine Violetta
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Violetta-TransFlower
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
... und ich erhöhe die Statistik heute wieder leicht.
Quelle: https://i.ibb.co/vvhKKbYY/20251106.jpg
Quelle: https://i.ibb.co/RnpDFnw/20251106.jpgwünscht Euch Allen einen schönen Tag
Eure Violetta
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Anne-Mette
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Moin,
Deine einseitigen und immer gleichen Beiträge gefallen mir nicht.
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Martina
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Guten Morgen!
In dieser Woche war‘s mal wieder so weit, dass sich Martina materialisieren wollte. Vor 2 Wochen gab‘s auch günstige Gelegenheit, aber der männliche Part dominierte eindeutig. Leider ist‘s noch oft so, dass es situativ nicht passt, weder so noch andersherum.
Die Bildqualität ist leider deutlich eingeschränkt, da ich das Gegenlicht falsch eingeschätzt hatte und die Muse für neue Fotos dann fehlte.
Quelle: https://i.ibb.co/PsjFLMdY/IMG-0806.jpg
Quelle: https://i.ibb.co/twbsPjQm/IMG-0797.jpg
Die Woche war noch garniert mit 2 erfreulichen Outings. Ich hab mich wieder mal mit der Firmpatin (28) meiner Frau zum Sushi getroffen - ist ein liebgewonnenes Verhältnis zu ihr. Sie arbeitet gerade an ihrer Promotion und parallel im medizinischen Dienst einer JVA - allein das wäre ein Kapitel a.a.O. wert. Sie war regelrecht entzückt über mein Outing und fand das mutig. Bei Bildern kam natürlich gleich der Abgleich mit der eigenen Garderobe und Aussage wie „wo hast Du den Rock her, den hätte ich auch gern“. Und sie würde gerne die weibliche Form von mir bei nächster Gelegenheit erleben. Top gelaufen also! Ich hab mir da bis vor einigen Monaten viel zu viel Kopf gemacht, wie mein engeres Umfeld reagieren könnte.
Das zweite war beim Besuch der Ex-Frau meines Trauzeugen, dessen Trauzeuge auch ich war. Wir kennen uns seit 30 Jahren. Ich war zum Abendessen zu Hause mit ihr und ihrer Tochter eingeladen. Auch ihre Reaktion war wunderbar. Erst scannte sie unsere Vergangenheit durch und kam zu einem schlüssigen Gesamtbild, thematisierte äußerst realistisch die Ehe-Implikationen und hatte maximales Verständnis für die Situation meiner Frau, und sodann wollte sie Bilder sehen. Auch hier wurde die Garderobe gecheckt und beneidet: „Du hast schönere Sachen als ich!“ Beim Lippenstift hatte sie einen Optimierungsvorschlag, den ich weiter verfolgen werde. Und schließlich meinte sie, wenn mir bei zukünftigen Besuchen der Sinn nach feminin stünde, solle ich das gerne tun; es bedürfe nur einer Ankündigung, damit sie ihre Tochter aufklären könne.
Quelle: https://i.ibb.co/wZrgh39h/IMG-0787.jpg
Quelle: https://i.ibb.co/s920FR05/IMG-0782.jpg
Insgesamt paar gelungene Tage, und Martina hat auch heute Gelegenheit, auszugehen. Dazu später!
Viele Grüße allen!

Martina 

In dieser Woche war‘s mal wieder so weit, dass sich Martina materialisieren wollte. Vor 2 Wochen gab‘s auch günstige Gelegenheit, aber der männliche Part dominierte eindeutig. Leider ist‘s noch oft so, dass es situativ nicht passt, weder so noch andersherum.
Die Bildqualität ist leider deutlich eingeschränkt, da ich das Gegenlicht falsch eingeschätzt hatte und die Muse für neue Fotos dann fehlte.
Quelle: https://i.ibb.co/PsjFLMdY/IMG-0806.jpg
Quelle: https://i.ibb.co/twbsPjQm/IMG-0797.jpgDie Woche war noch garniert mit 2 erfreulichen Outings. Ich hab mich wieder mal mit der Firmpatin (28) meiner Frau zum Sushi getroffen - ist ein liebgewonnenes Verhältnis zu ihr. Sie arbeitet gerade an ihrer Promotion und parallel im medizinischen Dienst einer JVA - allein das wäre ein Kapitel a.a.O. wert. Sie war regelrecht entzückt über mein Outing und fand das mutig. Bei Bildern kam natürlich gleich der Abgleich mit der eigenen Garderobe und Aussage wie „wo hast Du den Rock her, den hätte ich auch gern“. Und sie würde gerne die weibliche Form von mir bei nächster Gelegenheit erleben. Top gelaufen also! Ich hab mir da bis vor einigen Monaten viel zu viel Kopf gemacht, wie mein engeres Umfeld reagieren könnte.
Das zweite war beim Besuch der Ex-Frau meines Trauzeugen, dessen Trauzeuge auch ich war. Wir kennen uns seit 30 Jahren. Ich war zum Abendessen zu Hause mit ihr und ihrer Tochter eingeladen. Auch ihre Reaktion war wunderbar. Erst scannte sie unsere Vergangenheit durch und kam zu einem schlüssigen Gesamtbild, thematisierte äußerst realistisch die Ehe-Implikationen und hatte maximales Verständnis für die Situation meiner Frau, und sodann wollte sie Bilder sehen. Auch hier wurde die Garderobe gecheckt und beneidet: „Du hast schönere Sachen als ich!“ Beim Lippenstift hatte sie einen Optimierungsvorschlag, den ich weiter verfolgen werde. Und schließlich meinte sie, wenn mir bei zukünftigen Besuchen der Sinn nach feminin stünde, solle ich das gerne tun; es bedürfe nur einer Ankündigung, damit sie ihre Tochter aufklären könne.
Quelle: https://i.ibb.co/wZrgh39h/IMG-0787.jpg
Quelle: https://i.ibb.co/s920FR05/IMG-0782.jpgInsgesamt paar gelungene Tage, und Martina hat auch heute Gelegenheit, auszugehen. Dazu später!
Viele Grüße allen!
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Violetta Arden
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Bald öffnet wieder die Lichtinstallation Lumagica im Innsbrucker Hofgarten ihre Pforten. Natürlich wieder mit Eintrittspreisen (am Abend, wenn es dunkel wird und die Installationen beleuchtet sind), die recht saftig sind. Ich habe mir die Objekte heute bei herrlichem Herbstwetter angeschaut. Natürlich ist es effektvoller am Abend....aber da fotografiert es sich schlecht mit Handy...und außerdem sind mir die Preise eindeutig zu hoch. Aber auch bei den herbstlichen Farben der Bäume war es eine schöner Spaziergang. Dann noch auf einen Kaffee ins Domcafé, wo die nette Kellnerin ein Foto machte - wie auch eine nette Dame im Hofgarten und dann vor dem vorgestern aufgestellten Christbaum vor dem Goldenen Dachl.....
Das neue blaue Strickkleid und auch die rote Barett Mütze wurden das erste Mal ausgeführt.
Schöner Tag wieder.
Alles Liebe
Violetta
Das neue blaue Strickkleid und auch die rote Barett Mütze wurden das erste Mal ausgeführt.
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Lana
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Heute war ich wandern. Mit einer Freundin ging es zu einer tiefen Schlucht in den Bergen. Leider sind wir auf dem Rückweg nass geworden. Die Sonne scheint eben nicht immer.
Aber eigentlich wollte ich euch ja was ganz anderes erzählen. Die Geschichte beginnt vor ein paar Tagen. Da musste ich abends noch schnell in die Stadt. Das Brot war alle. Zum Glück gab's beim Bäcker noch was für mich, obwohl der schon bald zumachen wollte.
Eigentlich hätte ich direkt danach wieder zurück laufen können und meinen Abendspaziergang damit beenden. Dann wäre die Geschichte hier zu Ende.
Sie ist aber ein bisschen länger geworden, also vielleicht schnell noch einen Kaffee holen und dann erst weiterlesen
Die sommerlich-warme Atmosphäre und die lebhafte Stimmung in der Stadt ließen mich noch verweilen und so schlenderte ich durch die Gassen und über die Plätze, an den Straßencafés mit ihrer lauten Musik vorbei. Hinsetzen wollte ich mich nicht, ich hatte ja frisches Brot und noch ein paar andere Sachen, die ich zu Hause genießen wollte.
Natürlich fiel auch der eine oder andere Blick auf schöne Sachen in den Schaufenstern. Aber zum Einkaufen war ich ja nicht hier. Und schließlich hatte ich Hunger. Dennoch, ein Laden hatte ein unwiderstehliches Angebot, so dass ich die Schwelle überschritt und mir ein Kleid aus der Nähe anschaute. Es war wunderschön, aber etwas gewagt mit dem schulterfreien Oberteil. Nur zwei schmale Trägerchen hielten es.
Aber gut, wenn ich schonmal da bin, dann kann ich es auch anprobieren. Selbst wenn es nichts für mich ist. Nur mal so, um zu sehen, wie es wirkt und wie das Tragegefühl sein würde.
Also zwei Größen mit in die Umkleide genommen, mich meiner anderen Kleidung entledigt und anprobiert. Doch was war das? Das kleinere war so eng, dass ich gar nicht reinpasste, und das größere der beiden rutschte zwar mit Mühe über meine Hüften, ließ sich aber nur mit großer Anstrengung und einigen Verrenkungen mühsam schließen. Ich kam dabei ganz schön ins schwitzen. Gefühlt hat das alles ewig gedauert, aber gut, nun hatte ich es ja geschafft.
Ich betrachtete mein Spiegelbild, und das Kleid gefiel mir. Nur war es sehr eng, und die Schultern waren etwas auffällig. Da erinnerte ich mich wieder daran, warum ich bisher keine schulterfreien Teile gekauft hatte. Aber es war ein wunderschönes Kleid in aktuellem bordeauxrot. Vielleicht doch noch eine Nummer größer probieren? Warum eigentlich nicht?
Ich versuchte, eine Verkäuferin zu finden, die mir das gewünschte bringen könnte, so dass ich nicht selbst durch den Laden laufen und dabei meine Sachen in der Kabine zurücklassen musste. Aber niemand war in der Nähe. So zog ich das Kleid in der Zwischenzeit wieder aus, immer darauf hoffend, dass irgendwann jemand zur Umkleide kommen würde und mir weiterhelfen könnte. Doch diese Hilfe schien ich plötzlich aus ganz anderen Gründen zu brauchen: Der Reißverschluss ließ sich nicht öffnen. Nach einem kleinen Stück saß er fest. Ich versuchte alles, aber es gelang mir nicht, ihn wieder in Bewegung zu setzen. Weder auf noch zu. Immer wieder ging es zwar einen Zacken weiter, aber in dem Tempo würde es bis zum nächsten Tag dauern, ihn komplett zu öffnen. Und wahrscheinlich würde ich mir vorher die Schulter auskugeln. Ich brauchte Hilfe. Aber immer noch war weit und breit niemand zu sehen, wenn ich hinter dem Vorgang hervorschaute.
Mit der Zeit kam ich ganz schön ins schwitzen, was die Sache nicht einfacher machte. Immer wieder rutschte ich ab, während ich versuchte, das Ding Zahn für Zahn aufzubekommen. Irgendwann gelang es mir tatsächlich und ich kam endlich aus dem verflixten Teil raus. Nun brauchte ich nur noch die andere Größe...
Nachdem ich gefühlt eine Ewigkeit gewartet hatte und immer noch niemand kam, zog ich mich wieder an, um das Kleid in der nächsten Größe selbst zu holen. Und natürlich kam gerade in dem. Moment jemand, als ich gerade fertig war. Kurz darauf wurde mir auch schon die richtige Größe gereicht. Diesmal ging es einfacher mit dem anziehen, und es sah auch besser aus. Nur meine Schultern waren nicht schmaler geworden. Trotzdem, irgendwie gefiel es mir sehr gut. Ich zog es wieder aus, brachte es zur Kasse und fragte, ob sie es für mich zurücklegen könnten. Das erschien mir die beste Lösung. Schließlich wollte ich doch gar nichts kaufen, mein Schrank war eh schon überfüllt. Und außerdem konnte es ja nicht schaden, noch eine Nacht darüber zu schlafen.
Beim Weiterweg fielen mir immer wieder schöne Sachen in den anderen Läden auf, aber nichts kam an dieses Kleid heran. Das machte es einfach, die Angebote zu ignorieren
Einmal fiel mein Blick auf etwas sehr merkwürdiges, ein kleines Teil, das aussah wie ein Rock, aber viel zu kurz war. Von außen konnte man es schlecht erkennen, also ging ich rein. Ich war einfach neugierig, was das denn wohl sein sollte. Und tatsächlich, es war ein ultrakurzer Minirock aus schwarz-glänzendem Kunstleder mit eingearbeiteten Shorts innendrin. Eigentlich etwas, das ich in einem normalen Kleiderladen eher nicht erwartet hätte, aber gut. Die jungen Damen hier tragen bei ihren nächtlichen Wochenendausflügen häufiger ziemlich auffällige Outfits, wie ich schon bemerkt hatte.
Ich hängte das Ding zurück auf die Kleiderstange und drehte noch eine Runde durch den Laden. Da gab es allerlei interessante Teile zu sehen. Unter anderem ein schulterfreies Kleid (schon wieder!) und noch ein weiteres sehr schönes Kleid, in dunkelbraun und bordeauxrot. Hmm, das sieht auch super aus, dachte ich, suchte mir zwei Größen aus und ging zur Umkleide. Zwei Oberteile in den selben Farben nahm ich auch noch mit. Doch im Erdgeschoss gab es gar keine Umkleide, sondern nur oben. Also Treppe rauf, und dann die gleiche Prozedur wie vorhin im anderen Laden. Und wieder war es schwierig, in die Teile reinzukommen, obwohl ich diesmal gleich die Größeren mitgenommen hatte. Keine Ahnung, für wen die vielen Sachen in XS sein sollten, wo ich hier fast schon XL brauche. Größer gab es auch gar nicht, wenn ich mich recht erinnere. Jedenfalls war es wieder so, dass ich die nächste Größe brauchte, um zu sehen, ob die besser passt. Nach den Erfahrungen im letzten Laden und weil es auch hier sehr schwer war, den Reißverschluss (diesmal seitlich unterm Arm) auf- und zuzubekommen, ging ich gleich in dem Kleid raus, das ich gerade anhatte.
Und da passierte es. Im raumhohen Riesenspiegel zwischen den Umkleidekabinen sah ich die Silhouette einer Frau vorbeihuschen, die ein ähnliches Kleid trug wie ich.
Und die sich ähnlich bewegte wie ich.
Und die in die selbe Richtung lief wie ich.
Ich schaute nochmal genauer hin. Ich war entzückt von der schönen Erscheinung, die unweigerlich ich selbst sein musste, schließlich bewegte sich das Spiegelbild genau wie ich. Andererseits konnte das unmöglich ich sein. So sah ich doch gar nicht aus. Also gut, der Kopf schon irgendwie, aber der Rest? War das wirklich mein Körper?
Was war hier los?
Lag es am Spiegel?
Lag es an der Beleuchtung?
War es das Kleid?
Oder stimmte vielleicht mit mir etwas nicht?
Und warum war ich auf einmal ganz alleine hier?
Wo waren all die Leute hin, die vorher laut gackernd Sachen anprobiert hatten?
Ich sah mich um, aber da war niemand.
Die Musik lief noch. Sie war gut, am liebsten hätte angefangen zu tanzen
Egal, eigentlich wollte ich ja noch eine Nummer größer anprobieren. Also trabte ich los, die Treppe runter ins Erdgeschoss, da waren auch noch ein paar Leute, ich suchte hektisch nach XL (davon gab's nur ein einziges - natürlich ganz hinten, genau wie bei L nur eins da war, zweimal gab es M, 4 mal S und 4 mal XS), dann die Treppe wieder hoch. Gerade als ich darüber nachdachte, ob Treppensteigen in diesem sehr kurzen Kleid überhaupt sinnvoll ist, kam mir ein Herr entgegen und sprach mich an. Ich verstand natürlich nichts, also wiederholte er auf Englisch, dass sie jetzt schließen würden. Ich sah wohl ziemlich verwirrt aus, weil er mir sofort nochmal erklärte, dass es jetzt 21 Uhr sei und sie schließen würden. Ja, das hatte ich doch schon verstanden. Aber er machte keine Anstalten, mich vorbei zu lassen. Ich erklärte ihm, dass meine Sachen noch oben seien und ich mich noch umziehen müsse, da lachte er und verstand, dass das Kleid, das ich anhatte, gar nicht meins war.
Also zog ich mich rasch um und machte mich auf den Heimweg. Da gab es eben ein spätes Abendessen heute.
Aber das Kleid ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich schickte das Bild ein paar Freundinnen und fragte sie nach ihrer Meinung. Die war ganz klar: Kaufen, und zwar in bordeaux und nicht in braun!
Ich zögerte noch, schließlich hatte ich schon so viele Kleider, die ich nur selten tragen konnte. Das hier wäre wohl auch eher für die Tanzfläche und weniger für den Gemüsemarkt. Wann und wie oft würde ich es wohl tragen? Aber es war faszinierend, wie es meine Erscheinung veränderte. In einer Art und Weise, wie ich es mir immer gewünscht, aber nie für möglich gehalten habe. Zumindest nicht ohne großen Aufwand mit Polstern und sonst noch was. Aber so? Einfach ein Kleid anziehen und fertig? Schon sah ich so aus wie - ja, wie was eigentlich? - Wie ich? Vielleicht sollte ich einfach mal damit klarkommen, dass ich das bin, trotz all der ungläubigen Verwunderung, die der Anblick bei mir auslöst? Oder vielleicht war es auch gar nicht so toll und ich bildete mir das alles nur ein? Wie peinlich wäre das denn?
Ach egal, solange es mir gefällt?!
Sagte ich das nicht immer zu den Anderen, dass es das Wichtigste sei, dass man sich selbst wohlfühlt? Aber fühlte ich mich denn überhaupt wohl? Oder war es nur die Begeisterung über die äußere Wirkung?
Es half alles nichts, ich musste da morgen nochmal hin.
Da stand ich also tags darauf wieder in der Umkleide, diesmal in dem bordeauxroten Kleid. Und es sah gut aus. Und es fühlte sich wundervoll an. Ein unbeschreibliches Gefühl, ich war ganz selig und begann kurz im Takt der Musik zu tanzen. Bis ich mir komisch vorkam. Das macht man doch nicht. Man fängt in der Umkleide nicht an zu tanzen. Du bist wohl übergeschnappt! Und überhaupt, war es nicht arg kurz?
Nein, was soll das denn jetzt? Genau so wollte ich es doch, genau so musste es sein! Warum soll ich mich darum kümmern, was man angeblich in der Umkleide macht und wann ein Kleid lang genug sein soll?
Ich will jetzt einfach mal so sein, wie ich mag. Ich tu ja niemand was. Und ja, ich fühle mich wohl. So gut, viel besser geht's kaum!
Am liebsten hätte ich das Kleid gleich anbehalten, aber es musste ja noch bezahlt werden. Also schweren Herzens ausziehen, wieder in die anderen Klamotten rein und zur Kasse. Irgendwie war schon wieder kurz vor Ladenschluss. Keine Ahnung, wie das immer passiert. Vielleicht gibt es da ein Zeitloch in der Umkleide?
Zu meinem Schreck bemerkte ich beim Warten an der Kasse einen kleinen Riss neben dem Reißverschluss. Ach wie dumm, da hatte ich mich so in dieses Kleid verliebt, und nun war es schon kaputt, bevor ich es das erste Mal tragen konnte?
Das konnte doch nicht wahr sein!
Als ich drankam, machte ich auf das Problem aufmerksam und fragte ohne große Hoffnung, ob sie noch ein anderes in der selben Größe hätten (dabei wusste ich doch selbst, dass es das einzige war). Doch die Reaktion fiel unerwartet positiv aus, man zeigte Verständnis und bat um ein paar Minuten Geduld, um im Lager nachzusehen. Und, oh Wunder, da gab es tatsächlich noch eines!
Ohne es anzuprobieren nahm ich es mit und hoffte, dass es keine großen Unterschiede bei der Herstellung gab. Zu Hause hab ich es natürlich sofort anprobiert, und ja, es passte perfekt
Obwohl, vielleicht war es doch eine winzige Kleinigkeit kürzer. Aber vielleicht täuschte ich mich da. Es war ja von vorneherein klar, dass man in diesem Kleid nicht vor jemandem die Treppe hochgehen kann. Sitzen ist auch schwierig. Eigentlich kann man damit nur gerade gehen und stehen
Bücken geht gar nicht
Warum kauft man dann so ein Kleid? -
Weil es Spaß macht!
Und überhaupt: Auf der Tanzfläche sitzt man ja nicht, und das mit den Treppen... mal sehen, vielleicht öfter den Aufzug nehmen?
Danke fürs Lesen
LGL
Aber eigentlich wollte ich euch ja was ganz anderes erzählen. Die Geschichte beginnt vor ein paar Tagen. Da musste ich abends noch schnell in die Stadt. Das Brot war alle. Zum Glück gab's beim Bäcker noch was für mich, obwohl der schon bald zumachen wollte.
Eigentlich hätte ich direkt danach wieder zurück laufen können und meinen Abendspaziergang damit beenden. Dann wäre die Geschichte hier zu Ende.
Sie ist aber ein bisschen länger geworden, also vielleicht schnell noch einen Kaffee holen und dann erst weiterlesen
Die sommerlich-warme Atmosphäre und die lebhafte Stimmung in der Stadt ließen mich noch verweilen und so schlenderte ich durch die Gassen und über die Plätze, an den Straßencafés mit ihrer lauten Musik vorbei. Hinsetzen wollte ich mich nicht, ich hatte ja frisches Brot und noch ein paar andere Sachen, die ich zu Hause genießen wollte.
Natürlich fiel auch der eine oder andere Blick auf schöne Sachen in den Schaufenstern. Aber zum Einkaufen war ich ja nicht hier. Und schließlich hatte ich Hunger. Dennoch, ein Laden hatte ein unwiderstehliches Angebot, so dass ich die Schwelle überschritt und mir ein Kleid aus der Nähe anschaute. Es war wunderschön, aber etwas gewagt mit dem schulterfreien Oberteil. Nur zwei schmale Trägerchen hielten es.
Aber gut, wenn ich schonmal da bin, dann kann ich es auch anprobieren. Selbst wenn es nichts für mich ist. Nur mal so, um zu sehen, wie es wirkt und wie das Tragegefühl sein würde.
Also zwei Größen mit in die Umkleide genommen, mich meiner anderen Kleidung entledigt und anprobiert. Doch was war das? Das kleinere war so eng, dass ich gar nicht reinpasste, und das größere der beiden rutschte zwar mit Mühe über meine Hüften, ließ sich aber nur mit großer Anstrengung und einigen Verrenkungen mühsam schließen. Ich kam dabei ganz schön ins schwitzen. Gefühlt hat das alles ewig gedauert, aber gut, nun hatte ich es ja geschafft.
Ich betrachtete mein Spiegelbild, und das Kleid gefiel mir. Nur war es sehr eng, und die Schultern waren etwas auffällig. Da erinnerte ich mich wieder daran, warum ich bisher keine schulterfreien Teile gekauft hatte. Aber es war ein wunderschönes Kleid in aktuellem bordeauxrot. Vielleicht doch noch eine Nummer größer probieren? Warum eigentlich nicht?
Ich versuchte, eine Verkäuferin zu finden, die mir das gewünschte bringen könnte, so dass ich nicht selbst durch den Laden laufen und dabei meine Sachen in der Kabine zurücklassen musste. Aber niemand war in der Nähe. So zog ich das Kleid in der Zwischenzeit wieder aus, immer darauf hoffend, dass irgendwann jemand zur Umkleide kommen würde und mir weiterhelfen könnte. Doch diese Hilfe schien ich plötzlich aus ganz anderen Gründen zu brauchen: Der Reißverschluss ließ sich nicht öffnen. Nach einem kleinen Stück saß er fest. Ich versuchte alles, aber es gelang mir nicht, ihn wieder in Bewegung zu setzen. Weder auf noch zu. Immer wieder ging es zwar einen Zacken weiter, aber in dem Tempo würde es bis zum nächsten Tag dauern, ihn komplett zu öffnen. Und wahrscheinlich würde ich mir vorher die Schulter auskugeln. Ich brauchte Hilfe. Aber immer noch war weit und breit niemand zu sehen, wenn ich hinter dem Vorgang hervorschaute.
Mit der Zeit kam ich ganz schön ins schwitzen, was die Sache nicht einfacher machte. Immer wieder rutschte ich ab, während ich versuchte, das Ding Zahn für Zahn aufzubekommen. Irgendwann gelang es mir tatsächlich und ich kam endlich aus dem verflixten Teil raus. Nun brauchte ich nur noch die andere Größe...
Nachdem ich gefühlt eine Ewigkeit gewartet hatte und immer noch niemand kam, zog ich mich wieder an, um das Kleid in der nächsten Größe selbst zu holen. Und natürlich kam gerade in dem. Moment jemand, als ich gerade fertig war. Kurz darauf wurde mir auch schon die richtige Größe gereicht. Diesmal ging es einfacher mit dem anziehen, und es sah auch besser aus. Nur meine Schultern waren nicht schmaler geworden. Trotzdem, irgendwie gefiel es mir sehr gut. Ich zog es wieder aus, brachte es zur Kasse und fragte, ob sie es für mich zurücklegen könnten. Das erschien mir die beste Lösung. Schließlich wollte ich doch gar nichts kaufen, mein Schrank war eh schon überfüllt. Und außerdem konnte es ja nicht schaden, noch eine Nacht darüber zu schlafen.
Beim Weiterweg fielen mir immer wieder schöne Sachen in den anderen Läden auf, aber nichts kam an dieses Kleid heran. Das machte es einfach, die Angebote zu ignorieren
Einmal fiel mein Blick auf etwas sehr merkwürdiges, ein kleines Teil, das aussah wie ein Rock, aber viel zu kurz war. Von außen konnte man es schlecht erkennen, also ging ich rein. Ich war einfach neugierig, was das denn wohl sein sollte. Und tatsächlich, es war ein ultrakurzer Minirock aus schwarz-glänzendem Kunstleder mit eingearbeiteten Shorts innendrin. Eigentlich etwas, das ich in einem normalen Kleiderladen eher nicht erwartet hätte, aber gut. Die jungen Damen hier tragen bei ihren nächtlichen Wochenendausflügen häufiger ziemlich auffällige Outfits, wie ich schon bemerkt hatte.
Ich hängte das Ding zurück auf die Kleiderstange und drehte noch eine Runde durch den Laden. Da gab es allerlei interessante Teile zu sehen. Unter anderem ein schulterfreies Kleid (schon wieder!) und noch ein weiteres sehr schönes Kleid, in dunkelbraun und bordeauxrot. Hmm, das sieht auch super aus, dachte ich, suchte mir zwei Größen aus und ging zur Umkleide. Zwei Oberteile in den selben Farben nahm ich auch noch mit. Doch im Erdgeschoss gab es gar keine Umkleide, sondern nur oben. Also Treppe rauf, und dann die gleiche Prozedur wie vorhin im anderen Laden. Und wieder war es schwierig, in die Teile reinzukommen, obwohl ich diesmal gleich die Größeren mitgenommen hatte. Keine Ahnung, für wen die vielen Sachen in XS sein sollten, wo ich hier fast schon XL brauche. Größer gab es auch gar nicht, wenn ich mich recht erinnere. Jedenfalls war es wieder so, dass ich die nächste Größe brauchte, um zu sehen, ob die besser passt. Nach den Erfahrungen im letzten Laden und weil es auch hier sehr schwer war, den Reißverschluss (diesmal seitlich unterm Arm) auf- und zuzubekommen, ging ich gleich in dem Kleid raus, das ich gerade anhatte.
Und da passierte es. Im raumhohen Riesenspiegel zwischen den Umkleidekabinen sah ich die Silhouette einer Frau vorbeihuschen, die ein ähnliches Kleid trug wie ich.
Und die sich ähnlich bewegte wie ich.
Und die in die selbe Richtung lief wie ich.
Ich schaute nochmal genauer hin. Ich war entzückt von der schönen Erscheinung, die unweigerlich ich selbst sein musste, schließlich bewegte sich das Spiegelbild genau wie ich. Andererseits konnte das unmöglich ich sein. So sah ich doch gar nicht aus. Also gut, der Kopf schon irgendwie, aber der Rest? War das wirklich mein Körper?
Was war hier los?
Lag es am Spiegel?
Lag es an der Beleuchtung?
War es das Kleid?
Oder stimmte vielleicht mit mir etwas nicht?
Und warum war ich auf einmal ganz alleine hier?
Wo waren all die Leute hin, die vorher laut gackernd Sachen anprobiert hatten?
Ich sah mich um, aber da war niemand.
Die Musik lief noch. Sie war gut, am liebsten hätte angefangen zu tanzen
Egal, eigentlich wollte ich ja noch eine Nummer größer anprobieren. Also trabte ich los, die Treppe runter ins Erdgeschoss, da waren auch noch ein paar Leute, ich suchte hektisch nach XL (davon gab's nur ein einziges - natürlich ganz hinten, genau wie bei L nur eins da war, zweimal gab es M, 4 mal S und 4 mal XS), dann die Treppe wieder hoch. Gerade als ich darüber nachdachte, ob Treppensteigen in diesem sehr kurzen Kleid überhaupt sinnvoll ist, kam mir ein Herr entgegen und sprach mich an. Ich verstand natürlich nichts, also wiederholte er auf Englisch, dass sie jetzt schließen würden. Ich sah wohl ziemlich verwirrt aus, weil er mir sofort nochmal erklärte, dass es jetzt 21 Uhr sei und sie schließen würden. Ja, das hatte ich doch schon verstanden. Aber er machte keine Anstalten, mich vorbei zu lassen. Ich erklärte ihm, dass meine Sachen noch oben seien und ich mich noch umziehen müsse, da lachte er und verstand, dass das Kleid, das ich anhatte, gar nicht meins war.
Also zog ich mich rasch um und machte mich auf den Heimweg. Da gab es eben ein spätes Abendessen heute.
Aber das Kleid ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich schickte das Bild ein paar Freundinnen und fragte sie nach ihrer Meinung. Die war ganz klar: Kaufen, und zwar in bordeaux und nicht in braun!
Ich zögerte noch, schließlich hatte ich schon so viele Kleider, die ich nur selten tragen konnte. Das hier wäre wohl auch eher für die Tanzfläche und weniger für den Gemüsemarkt. Wann und wie oft würde ich es wohl tragen? Aber es war faszinierend, wie es meine Erscheinung veränderte. In einer Art und Weise, wie ich es mir immer gewünscht, aber nie für möglich gehalten habe. Zumindest nicht ohne großen Aufwand mit Polstern und sonst noch was. Aber so? Einfach ein Kleid anziehen und fertig? Schon sah ich so aus wie - ja, wie was eigentlich? - Wie ich? Vielleicht sollte ich einfach mal damit klarkommen, dass ich das bin, trotz all der ungläubigen Verwunderung, die der Anblick bei mir auslöst? Oder vielleicht war es auch gar nicht so toll und ich bildete mir das alles nur ein? Wie peinlich wäre das denn?
Ach egal, solange es mir gefällt?!
Sagte ich das nicht immer zu den Anderen, dass es das Wichtigste sei, dass man sich selbst wohlfühlt? Aber fühlte ich mich denn überhaupt wohl? Oder war es nur die Begeisterung über die äußere Wirkung?
Es half alles nichts, ich musste da morgen nochmal hin.
Da stand ich also tags darauf wieder in der Umkleide, diesmal in dem bordeauxroten Kleid. Und es sah gut aus. Und es fühlte sich wundervoll an. Ein unbeschreibliches Gefühl, ich war ganz selig und begann kurz im Takt der Musik zu tanzen. Bis ich mir komisch vorkam. Das macht man doch nicht. Man fängt in der Umkleide nicht an zu tanzen. Du bist wohl übergeschnappt! Und überhaupt, war es nicht arg kurz?
Nein, was soll das denn jetzt? Genau so wollte ich es doch, genau so musste es sein! Warum soll ich mich darum kümmern, was man angeblich in der Umkleide macht und wann ein Kleid lang genug sein soll?
Ich will jetzt einfach mal so sein, wie ich mag. Ich tu ja niemand was. Und ja, ich fühle mich wohl. So gut, viel besser geht's kaum!
Am liebsten hätte ich das Kleid gleich anbehalten, aber es musste ja noch bezahlt werden. Also schweren Herzens ausziehen, wieder in die anderen Klamotten rein und zur Kasse. Irgendwie war schon wieder kurz vor Ladenschluss. Keine Ahnung, wie das immer passiert. Vielleicht gibt es da ein Zeitloch in der Umkleide?
Zu meinem Schreck bemerkte ich beim Warten an der Kasse einen kleinen Riss neben dem Reißverschluss. Ach wie dumm, da hatte ich mich so in dieses Kleid verliebt, und nun war es schon kaputt, bevor ich es das erste Mal tragen konnte?
Das konnte doch nicht wahr sein!
Als ich drankam, machte ich auf das Problem aufmerksam und fragte ohne große Hoffnung, ob sie noch ein anderes in der selben Größe hätten (dabei wusste ich doch selbst, dass es das einzige war). Doch die Reaktion fiel unerwartet positiv aus, man zeigte Verständnis und bat um ein paar Minuten Geduld, um im Lager nachzusehen. Und, oh Wunder, da gab es tatsächlich noch eines!
Ohne es anzuprobieren nahm ich es mit und hoffte, dass es keine großen Unterschiede bei der Herstellung gab. Zu Hause hab ich es natürlich sofort anprobiert, und ja, es passte perfekt
Obwohl, vielleicht war es doch eine winzige Kleinigkeit kürzer. Aber vielleicht täuschte ich mich da. Es war ja von vorneherein klar, dass man in diesem Kleid nicht vor jemandem die Treppe hochgehen kann. Sitzen ist auch schwierig. Eigentlich kann man damit nur gerade gehen und stehen
Bücken geht gar nicht
Warum kauft man dann so ein Kleid? -
Weil es Spaß macht!
Und überhaupt: Auf der Tanzfläche sitzt man ja nicht, und das mit den Treppen... mal sehen, vielleicht öfter den Aufzug nehmen?
Danke fürs Lesen
LGL
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Liebe Lana,
vielen Dank für das Teilen Deines Einkaufserlebnisses. Ich konnte die aufsteigende "Panik" gut nachfühlen, als der Reißverschluß des einen Kleides nicht mehr aufging.
Das rote Kleid sieht echt super aus an Dir und Du hast auch die passende Wahnsinnsfigur dafür
Passend zu solchen Gedanken bin ich vor ein paar Tagen über ein Buch mit dem Titel "Die subtile Kunst des Daraufscheißens (The Subtle Art of Not Giving a F*ck)" gestoßen, welches im Augenblick meine Bettlektüre ist, gut zu solchen Gedanken passt und wenn ich beginne, darüber nachzudenken, daß ich jetzt grade mit einem femininen Nachthemd mit Spitze im Bett liege.
Alles Liebe
Desiree
vielen Dank für das Teilen Deines Einkaufserlebnisses. Ich konnte die aufsteigende "Panik" gut nachfühlen, als der Reißverschluß des einen Kleides nicht mehr aufging.
Das rote Kleid sieht echt super aus an Dir und Du hast auch die passende Wahnsinnsfigur dafür
oh wie gut ich diese Gedanken nachvollziehen kann, wenn ich meine feminine Seite hervorkehre; wenn ich darüber nachdenke, wie es mit mir weitergehen soll; wie ich mein Leben mit meiner maskulinen UND meiner femininen Seite leben soll; wenn ich mich mich Spiegel betrachte, während ich feminine Kleidung trage.Lana hat geschrieben: Fr 7. Nov 2025, 04:59 Bis ich mir komisch vorkam. Das macht man doch nicht. ...... Du bist wohl übergeschnappt! ............
Passend zu solchen Gedanken bin ich vor ein paar Tagen über ein Buch mit dem Titel "Die subtile Kunst des Daraufscheißens (The Subtle Art of Not Giving a F*ck)" gestoßen, welches im Augenblick meine Bettlektüre ist, gut zu solchen Gedanken passt und wenn ich beginne, darüber nachzudenken, daß ich jetzt grade mit einem femininen Nachthemd mit Spitze im Bett liege.
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Hallo Lana,Lana hat geschrieben: Fr 7. Nov 2025, 04:59 Warum kauft man dann so ein Kleid? -
Weil es Spaß macht!
Eben. Und weil haben besser ist als brauchen.
Ich bin neulich auch noch mal extra wieder zurück zu einem Laden, ein Strickkleid und ein Rock mußten doch mit. Beim ersten Mal dort hatte ich auch noch überlegt. Nun hängen die beiden im Schrank.
Liebe Grüße Heike
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Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Hallo Lana,
ja, die Länge des Kleides (oder besser: die Kürze des Kleides!
) ist die absolute Grenze, aber: Es sieht wundervoll aus und es steht Dir ganz prima, großes Kompliment auch! Und Du hast natürlich Recht wenn Du sagst, sowas wird gekauft, weil es Spaß macht! Alles eben zu seinem Zweck, praktisch wenn es praktisch sein muss, warm wenn es warm sein muss und manchmal muss es eben nur Spaß machen.
Viel Spaß also und viele Grüße
Olivia
ja, die Länge des Kleides (oder besser: die Kürze des Kleides!
Viel Spaß also und viele Grüße
Olivia