Kapitel 57: Delta Ubru/Obru 16cm, das macht ein natürliches B-Körbchen
Einige Monate sind ins Land gegangen, draußen ist es Winter geworden und auch in der Stadt liegt überall Schnee, die Hausdächer und Gärten sind weiß, aber die Fußwege im Zentrum von Cannstatt sind überall schön geräumt, immerhin befinden wir uns hier im Schwäbischen, sozusagen mittendrin dort, wo einstmals die berühmte "Kehrwoche" erfunden wurde. Trotzdem: Es ist Stiefelwetter da draußen, oft sehr nass, manchmal ein bisschen matschig, also ziemlich unangenehm da draußen auf den Straßen. Valerie hat sich dicke Winterklamotten besorgt, sie trägt jetzt meistens blickdichte warme Strumpfhosen unter dem Rock, zu Hosen konnte sie sich noch nicht richtig durchringen, also hat sie die Garderobe mehr auf diese wolligen Sachen umgestellt, Wollkleider und Röcke aus dickerem Stoff. Heute hat sie ganz dicke schwarze Strumpfhosen an, darüber ihr Businesskostüm, enger Rock und eine dicke Cardigan-Jacke, darunter einen kleinen Pulli mit Rollkragen, der ihren Busen schön zur Geltung bringt. Aber sie möchte keinesfalls irgendjemand zu falschen Gedanken provozieren, also lässt sie die Jacke oft den ganzen Tag an, wenn sie im Büro sitzt und zeigt sich hochgeschlossen.
Den täglichen Weg ins Büro, fast zwei Kilometer, legt sie immer noch im Auto zurück, das ist einfach bequemer für sie und in der Dunkelheit und Kälte käme wohl niemand auf die Idee, so eine Strecke zu Fuß zu gehen. Die Arbeit als Assistentin im Sekretariat von Dr. Schmidt, zusammen mit ihrer Freundin Alice macht ihr viel Spass, einmal ist es sowieso die analytische Arbeit, die ihr liegt, d.h. die Konzeption und Erfolgskontrolle von Projekten, das Verfassen von Vorlagen und Analysen, die sie oft in längeren Gesprächen mit Dr. Schmidt, aber auch mit anderen Abteilungsleitern und Abteilungsleiterinnen wie Erica diskutiert und an andere Abteilungen weitergibt. Der zweite Grund, weshalb sie sich bei ihrer Arbeit wohlfühlt, sind aber die Beziehungen zu Kollegen, insbesondere hat sie zur Abteilungssekretärin Alice, mit der sie Bürotür an Bürotür "wohnt", inzwischen ein enges und freundschaftliches Verhältnis gefunden und täglich sieht man die beiden gemeinsam in die Kantine gehen und dort nachher noch bei einem Espresso zusammensitzen.
Was Männer angeht, ist es für Valerie ein klein wenig ruhiger geworden, zwar noch keine absolute Funkstille, denn mit Gunnar trifft sie sich noch oft in der Freizeit und auch beim Sport (sie gehen manchmal gemeinsam in ein Sportstudio), aber die Aufregung der ersten Wochen ist nicht mehr da, und das Verhältnis zwischen den beiden hat sich sozusagen normalisiert und sie kriegt kein Herzklopfen mehr, wenn er sich mal meldet am Telefon. Insoweit ist also alles normaler geworden.
Unangenehm war bloß kürzlich die Sache mit Karl-Heinz, der wohl bemerkt hatte, dass sie nicht mehr so ganz auf ihn stand, nachdem sie Gunnar kennengelernt hatte. Was ist passiert? Der gemeine Kerl hat doch tatsächlich versucht, über sein Netzwerk von Kumpels, die er in der Zentrale von XXXXler ja hatte, Gerüchte über sie zu streuen, von wegen Transe und so, und dass sie zusammen Sex gehabt hätten damals in Frankfurt, was ja auch stimmte, jedoch stimmten ein paar schmutzige Details überhaupt nicht, die er dann noch fälschlicherweise dazu erfunden hatte, und die jetzt im Umlauf waren im "Flurfunk", wo die täglichen Gerüchte ausgetauscht werden unter den Kollegen.
Ein paar kleine Gemeinheiten über Valerie waren da eben im Umlauf, die ihr zwar nie direkt vorgehalten wurden und über die man auch nicht offen redete, aber trotzdem waren sie da, und gelegentlich wurde das eine oder andere davon weitererzählt, so unter der Hand und unter dem Mantel der Verschwiegenheit, klar, wir kennen das alle, denke ich mal...
Valerie ließ sich davon aber nicht besonders stören, den Flurfunk und die Gerüchte ignorierte man am besten, und im Fall der Fälle hätte sie ja immer noch ihre Freunde in der Firma aktivieren können und auch ihren Chef, der hätte ihr bestimmt geholfen, da konnte sie sicher sein. Und so war sie auf dem besten Wege, ein normales und nettes Arbeitsleben im Kollegenkreis der sogenannten "XXXXler-Marketingfuzzis" , wie sich die Gruppe selbst gerne nannte. Insoweit ging also seit Wochen alles seinen normalen Gang bei der Arbeit.
Und auch die Sache mit der HET Therapie, die Valerie und Alice damals gemeinsam ein wenig andiskutiert hatten, hatte sich inzwischen im Laufe der Monate fast von alleine erledigt. Womit ausgedrückt werden soll, dass Valerie inzwischen überhaupt nicht mehr an das Thema "Hormone" dachte, nein, sie hatte den Gedanken ganz weggedrückt, und zwar in erster Linie aus Furcht vor unerwünschten Nebenwirkungen. Sie war auch früher immer ein ganz, ganz vorsichtiger Mensch gewesen, der zwar den Gang zum Doktor zwar nicht ablehnte, aber doch eher sparsam im Umgang mit Tabletten war und eine Medizin einzunehmen, die zu körperlichen Veränderungen führte, schon der Gedanke schien ihr einfach nicht geheuer zu sein.
Dazu kommt, dass, wie bekannt ist, Valerie von Mutter Natur sowieso einen schmalen und eher androgyn anmutenden Körper mitbekommen hatte, d.h. ihre Schultern waren eher schmal und rund, und die sogenannten sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale waren sowieso recht gering ausgeprägt.
Dazuhin schien es ihr, als wüchse ihr Busen in letzter Zeit stärker, als nehme ihre Oberweite zu. Und nicht nur eine wachsende Oberweite war zu konstatieren, nein die Brust wurde auch empfindlicher bei Berürungen. Schon beim letzten Sex mit Gunnar hatte sie bemerkt wie sensitiv ihre Brüste auf sein Streicheln reagiert hatten, wie sensibel sie reagierten auf Reize von außen, sei es auf eine Berührung, oder sei es auch nur auf Kälte. Wenn sie zum Beispiel morgens aus dem Bett kam und das kalte Bad betrat, erigierten die Warzen sofort und stellten sich auf, und sie hatte zu tun, um beim Anziehen zu einer normalen Stimmung zurückzufinden, sonst hätte man die erigierten Brustwarzen noch durch die Bluse gesehen.
"Also, wozu brauchen wir chemische Hilfsmittel, wenn Mutter Natur sowieso dabei ist, meinen Körper weiter zu verweiblichen", so dachte sie sich. Tags darauf besorgte sie sich ein Schneidermaßband und vermaß ihre Körpermaße von neuem. Hier das Resultat: Unterbrustweise 80 cm, also die 80er BH-Größe und auch die 40er Kleidergröße waren ihr geblieben. Aber jetzt die Oberweite: Sie maß zweimal nach, weil sie es zuerst nicht glauben konnte, was sie vom Maßband ablas: 96 Zentimeter Oberbrustweite!
Aus der Tabelle war abzulesen, dass ihr inzwischen ein natürlicher Busen gewachsen war, der nach einem realen B-Körbchen verlangte. 80 b mit wachsender Tendenz! Valerie war zunächst nur glücklich und beschloss, demnächst im Kaufhof Canstatt nach neuen BHs zu schauen. Aber vor allem musste sie sich im Versandhandel neue, kleinere Silis besorgen, denn ihre älteren waren natürlich vom häufigen Gebrauch etwas abgetragen, aber vor allem waren sie jetzt zu groß und zu schwer, und wenn es so weiterginge mit ihrer körperlichen Entwicklung, würde sie vielleicht nur noch ganz kleine Silikonkissen (als Einlagen in den BH) brauchen, und später vielleicht gar keine mehr?
Wem es gefallen hat, der darf es gerne mit einem "like" sagen hier. Und in einer Woche geht es dann an dieser Stelle mit dem neuen Kapitel 58 weiter.
bis dann liebe Grüße von Valerie
