Die Stimme-was für Empfindungen habt ihr?
Die Stimme-was für Empfindungen habt ihr? - # 12

Lebensplanung, Standorte
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Lavendellöwin
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 166 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Huhu ihr...


langsam fange ich mich nach dem gezogenen Zahn stimmlich wieder,
aber 3 - 4 Monate wird es dauern bis ich ein Implantat bekommen kann...
hoffentlich habe ich nicht den porösen Kiefer von meinem Dad geerbt,
das würde mich doch etwas nerven (ag)

aber hört selbst

https://www.dropbox.com/s/un4qxkngtx4da ... I.mp3?dl=0

Alles Liebe Marie (flo) (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
JuLa67
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 167 im Thema

Beitrag von JuLa67 »

Huhu Marie,
ich mag deine Stimme - auch die ähms klingen feminin (flow)

Liebe Grüße und gute Besserung
Larissa
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ExuseIn-2021-01-31
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 168 im Thema

Beitrag von ExuseIn-2021-01-31 »

Ich hatte lange das Problem die Blockade im Kopf weg zubekommen meine Stimme nicht nur in den eigenen vier Wänden sondern auch ausserhalb anzuwenden. Langes Sprechen in der weiblichen Stimmlage hielt ich auch nicht lange durch, viel schonen musste ich diese zwischendurch oft. In diesen Zeiten las ich stattdessen lautlos (weiblich) in Büchern, auch sonst vermied ich mit der bisher gewohnten männlichen Stimme zu denken, das half mir schon viel. LG Kathy
Tanja Stöckel
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 169 im Thema

Beitrag von Tanja Stöckel »

@Kim + @Marie,
ich habe eure beiden Tonbeispiele gehört und bin schlichtweg begeistert. Ich bin leider nur eine Teilzeitfrau, die stark im familiären Umfeld eingebunden ist, möchte aber natürlich wenn ich en Femme unterwegs bin auch stimmlich, was für mich das wichtigste ist, ein gutes Passing haben. Bei Kim finde ich es toll, wie sie anscheinend problemlos zwischen beiden Stimmen wechseln kann, Kompliment. Das wäre auch mein Ziel, um in beiden Leben klar zu kommen. Habt ihr Tips für mich, wie ich das für mich am Besten umsetzen kann. Ich glaube die ganzen YouTube-Filmchen zum Thema habe ich mir schon mindestens zehn mal angeschaut, was aber leider nicht heißt, dass ich es jetzt kann, im Gegenteil.
Ich war schon immer eine Frau, nur niemand konnte mich wirklich sehen.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.
Lavendellöwin
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 170 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Tanja Stöckel hat geschrieben: So 13. Dez 2020, 20:55 Das wäre auch mein Ziel, um in beiden Leben klar zu kommen. Habt ihr Tips für mich, wie ich das für mich am Besten umsetzen kann.
Hallo Tanja..

vielen, vielen Dank!

Nun, da musst du vielleicht warten, bis Kim tatsächlich antwortet.

Mein Ziel war es nicht wieder in die alte Stimme kommen zu können, das habe ich auch ganz
klar meiner Logopädin so gesagt. Ich lehne es einfach vollkommen ab, es wäre auch nicht mehr
"meine" Stimme, ich bin ja auch nicht mehr der gleiche Mensch..ich habe sie also verlernt und es gibt kein Zurück dahin für mich...

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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 171 im Thema

Beitrag von Kim »

Tanja Stöckel hat geschrieben: So 13. Dez 2020, 20:55 @Kim + @Marie,
ich habe eure beiden Tonbeispiele gehört und bin schlichtweg begeistert. Ich bin leider nur eine Teilzeitfrau, die stark im familiären Umfeld eingebunden ist, möchte aber natürlich wenn ich en Femme unterwegs bin auch stimmlich, was für mich das wichtigste ist, ein gutes Passing haben. Bei Kim finde ich es toll, wie sie anscheinend problemlos zwischen beiden Stimmen wechseln kann, Kompliment. Das wäre auch mein Ziel, um in beiden Leben klar zu kommen. Habt ihr Tips für mich, wie ich das für mich am Besten umsetzen kann. Ich glaube die ganzen YouTube-Filmchen zum Thema habe ich mir schon mindestens zehn mal angeschaut, was aber leider nicht heißt, dass ich es jetzt kann, im Gegenteil.

Hi Tanja

Erstmal vielen Dank für dein Kompliment.

Ob ich dir helfen kann weiß ich nicht,ich bin kein Profi.
Da ich im Chor singe, habe ich vielleicht einen kleinen Vorteil.
Ich kann dir nur sagen wie ich es versuche, zu lernen.
Dazu muss ich sagen, dass ich sehr oft für mich singe...Training ist alles.
Ich suche mir Lieder aus, die von Frauen gesungen werden, und versuche möglichst ähnlich zu klingen, hört sich schwierig an...ist es auch 😬

Wenn du einen tiefen Ton sprichst, lege deine Hand auf den Brustkorb, du spürst ein Vibrieren.
Bei einem höheren Ton versuche ich oberhalb vom Kehlkopf zu sprechen.

Auch hier lege ich meine Hand auf den Kehlkopf, um den Ton zu spüren.

Letztendlich ist es reine Übungsache, ich kann dir nur sagen wie ich es mache.

Glg Kim
Tanja Stöckel
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 172 im Thema

Beitrag von Tanja Stöckel »

Danke für eure Antworten. Singen kann ich nicht, weder in tiefen, noch in hohen Tönen. Also werde ich weiter nach anderen Möglichkeiten zur "Stimmbildung" suchen.
Ich war schon immer eine Frau, nur niemand konnte mich wirklich sehen.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.
ExuseIn-2021-01-31
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 173 im Thema

Beitrag von ExuseIn-2021-01-31 »

Bei meiner Logopädin nutzen wir die Lax Vox Methode (am besten in Youtube danach suchen) zu Anfang und zu Ende der Übungen, natürlich auch zu Hause. Nicht nur in verschiedene Tonlagen mit der Silbe U rein blasen sondern auch wellenförmig hoch und runter. Das hilft der Flexibilität der Stimmbänder verschiedene Tonlagen gut wechseln zu können und wie beim Sport dient es der Entspannung und Anspannung. Bitte bei Übungen ausserhalb der normalen Tonlage etwas Gefühl,Vorsicht und Geduld walten lassen sonst macht man sich durchaus langfristig die Stimme kaputt. Vielleicht hilft das dir? LG Kathy
Zuletzt geändert von ExuseIn-2021-01-31 am Di 15. Dez 2020, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
Franka
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 174 im Thema

Beitrag von Franka »

Gar nicht so einfach mit der Kehlkopfstimme. Nach der GAOP habe ich jetzt auch die Stimme auf meiner to-do Liste, aber hoch sprechen hört sich an wie die Bauchrednerpuppe von Sascha Grammel und nicht wirklich weiblich, da ist wohl noch viel Übung gefragt.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
ExuseIn-2021-01-31
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 175 im Thema

Beitrag von ExuseIn-2021-01-31 »

ich durfte nicht oben anfangen, sondern schrittweise langsam von unten nach oben. Halbtonweise. Von oben gleich anfangen klingt es sehr komisch.
ExuseIn-2021-01-31
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 176 im Thema

Beitrag von ExuseIn-2021-01-31 »

Vielleicht helfen folgende Tips die ich von meiner Logopädin bekam bzw lerne:

- Von unten nach oben halbton schrittweise die Stimme erhöhen, nicht von oben versuchen einzusteigen
- Nicht dauernd in höherer Tonlage üben, verschiedene Tonlagen üben, die Stimmbänder flexibel halten
- Auch im Kopf und Gedanken die weibliche Stimme trainieren, lautlos so denken und lesen
- Anfangs nur kurze Sätze wie "Hallo wie gehts dir?" "Ich hätte gerne zwei Brötchen bitte" beim Bäcker zum Beispiel
- In freier Kommunikation mit guten Freunden üben, da aber immer nur kurze Sätze verwenden
- Bei längeren Gesprächen mit der Tonlage etwas runter gehen so dass man gut und entspannt länger sprechen kann sonst ist die Stimme völlig überfordert, kann sonst evt. zu Stimmfehler führen die auch erst viel später eintreten
- Nicht die Tonlage ist soo das absolut entscheidende feminine Merkmal sondern die Melodie (nicht laut und leise, sondern hoch und runter,) nicht monoton, weniger sachlich sondern eher umschreibende Ausdrucksweise, am Satzende etwas höher enden, auf die Wortwahl achten, Wortwahl eher "anregend" gestalten statt "ich habe gesagt..."
- Nicht zuviel pro Tag üben, das rächt sich später
- Auch viel laut vorlesen aus einem Buch, am besten eines mit mehr emotionalem Inhalt
- Artikulation verstärkt üben, das legt die Stimme mehr nach vorne und bleibt nicht im Kehlkopf liegen
- Nicht zuviel Druck aufbauen, Stimme soll mit sanftem Druck entstehen, nicht versuchen lauter zu reden und schreien schon gar nicht
- Gehe freundlich mit deiner Stimme um, an manchen Tagen will diese, an anderen Tagen nicht so, diese zu respektieren
- Immer nur eine Sache üben, nicht alle Merkmale der weiblichen Stimme auf einmal, besonders am Anfang
- Transgender neutral reicht oft,wichtig ist dass diese zum Typ und Charakter des Menschen passt, eigene Tonlage für sich finden
- Timbre mit etwas Gefühl versuchen zu vermeiden aber auch den Twang nicht zu stark werden lassen
- Geduldig sein, kann viele Monate dauern, unter einem Jahr wäre etwas zu optimistisch

LG Kathy
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 177 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Da ist die Weihnacht (snow)

erwärmt eure Herzen....

https://www.dropbox.com/s/eexyyuun29v20 ... I.mp3?dl=0

bis bald

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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 178 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Habe heute einen Audiotest mit einer Schülerin gemacht.
Sie kennt mich schon seit einem Monat.
Es ging um Sprachfrequenzen und wie diese manipuliert werden können.
Zuerst sprach ich normal und dann mit der Kopfstimme und danach wie ein "Brummbär". Die Reaktion der Schülerin war köstlich.
Sie sagte, wenn sie nicht genau wüsste, dass ich männlich bin, ginge ich von der Stimme als Frau durch.
Ich habe innerlich gegrinst.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 179 im Thema

Beitrag von Momo58 »

(gehört jetzt nur zum Teil hier her, passt aber iwie trotzdem)

Irgendwie verstehe ich gerade das Gesundheitswesen nicht mehr. Ich wollte zu meinem Hausarzt, OK er verabschiedete sich in den Ruhestand und stellte mir seinen Nachfolger vor. Von seinem Nachfolger wollte ich eine Heilmittelverordnung für eine Logopädische Behandlung nach der für Trans*Menschen geeigneten LaKru-Methode nach Heilmittelverordnung mit der Indikation ST 2 mit 2 Blöcken a 10 Behandlungen mit jeweils 45 Minuten Dauer, verteilt auf 2 Mal die Woche. Das erklärte ich diesem Arzt auch.
Da sagt dieser Arzt zu mir, er möchte eine schriftliche Mitteilung der Logopädin, was er denn auf die Heilmittelverordnung drauf schreiben soll, weil er mir nicht glaubt. Wie bitte, wie krank ist das denn. Wo bleibt da das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient? Der Arzt schreibt doch der Logopädin vor, was sie zu behandeln hat und nicht die Logopädin schreibt dem Arzt vor, was er zu verordnen hat. Dieser Arzt kommt für mich als Hausarzt nicht in Frage.
Ich hatte von dem Nachfolger meines Hausarztes ohnehin den Eindruck, dass er evtl. transphob ist. Ich frage mich auch, weshalb ein Arzt aus Berlin im ländlich geprägten Schwabenland eine Praxis übernimmt. Na ja, egal; ich habe meine Stimme schon ohne Logopädie in den Frequenzbereich einer mittleren Frauenstimme gebracht. Mir fehlt es nur noch an Gestik und Mimik. Das kann ich auch im Alltag von vielen Biofrauen abkupfern. Ich habe im April bei meinem Endokrinologen sowieso noch einen Termin und werde da mit dem Endokrinologen besprechen, ob er mir die Heilmittelverordnung für eine logopädische Behandlung gibt. Die Ehefrau meines Endokrinologen ist Allgemeinärztin und arbeitet mit ihm zusammen in der gleichen Praxis. Da fühle ich mich besser aufgehoben.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Re: Die Stimme„was für Empfindungen habt ihr?

Post 180 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Momo58 hat geschrieben: Mo 11. Jan 2021, 11:17 Da sagt dieser Arzt zu mir, er möchte eine schriftliche Mitteilung der Logopädin, was er denn auf die Heilmittelverordnung drauf schreiben soll, weil er mir nicht glaubt. Wie bitte, wie krank ist das denn. Wo bleibt da das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient? Der Arzt schreibt doch der Logopädin vor, was sie zu behandeln hat und nicht die Logopädin schreibt dem Arzt vor, was er zu verordnen hat. Dieser Arzt kommt für mich als Hausarzt nicht in Frage.
Ich hatte von dem Nachfolger meines Hausarztes ohnehin den Eindruck, dass er evtl. transphob ist.

Liebe Manuela...

denk es dir mal von der anderen Seite-der neue Hausarzt hat schlichtweg keine Ahnung was da stehen soll,
obwohl schon recht viel über die Heilmittelkataloge definiert ist. Ist vielleicht sein erster Berührungspunkt mit trans*
und Logopädie...
Ich finde es sogar gut, wenn er dann einen Vorschlag von den Logopäden bekommt, denn die können nur abrechnen wenn
es stimmig für die Kasse ist-dafür gibt es bestimmte Wortlaute. Oder anders gesagt, auf unserem Weg gibt es so viele
Professionen-und ich find es gut wenn die optimal verschaltet sind.

Zudem ein Arzt gibt einen Hinweis-was die behandelte Person macht, ist quasi ihr Hoheitsgebiet.
Wenn ich in einer Behandlung bin, muss ich doch auch sagen können, ähm nee das passt und bringt mir nichts, anstatt was
bis zum Ende auf Kosten anderer durchzuziehen-das ist sorry Quatsch.

Ich hänge dir hier mal meine Verordnung an...allerdings die des 30er oder 40er Blocks..das weiss ich grad nicht mehr.
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